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  1. Kommentar von Christoph Fertinger zu Vibiemme Domobar am 14. Juli 2021


    Ich kann leider nicht sicher sagen, ob die Teile 1:1 passen, aber falls es nur um den Silikongriff geht: Sowas kann man für kleines Geld auch nachkaufen, das hab ich auch gemacht!

  2. Kommentar von CoffeClown zu Vibiemme Domobar am 13. Juli 2021


    Hi Christoph, hast du eine Ahnung ob es möglich ist bei einer alten Domobar Inox Bj 2006 eine Dampflanze einzubauen, wo jetzt die neuen Modelle haben sprich mit dem Silikongriff in der Mitte. Gruß und Dank vorab für dein Rückmeldung :)

  3. Kommentar von Christoph Fertinger zu Selbsthilfe, Tipps und Tricks am 7. Juli 2021


    Ich sehe das genauso: Luft im Kessel sorgt für eine verlängerte Preinfusionsphase und die ungewöhnlich große Menge Wasser, die nachgepumpt wird, bis die Luft aus dem Kessel gedrückt ist, führt zum absinken der Temperatur. Ich entlüfte einfach hin und wieder über die Dampflanze, dann passt das bei der kleinen Domobar eigentlich. Evtl. könntest man die Temperatur um das eine oder andere Grad senken, dann bildet sich auch weniger Luft/Dampf im Kessel.

  4. Kommentar von Roland Crnogorac zu Selbsthilfe, Tipps und Tricks am 7. Juli 2021


    Guten Morgen die Herren, seit 2014 habe ich eine Domobar Junior von Vibiemme mit PID Regler. Die Maschine wird mehrmals täglich genutzt und hat uns immer sehr guten Kaffee beschert. In letzter Zeit habe ich aber folgendes Phänomen: Nach einschalten der Maschine wird der Kessel der Brühgruppe auf die gewünschte Temperatur aufgeheizt, das kann man beim PID Regler schön beobachten. Wenn ich dann den Kessel ein halbe Stunde aufgewärmt lasse und nicht zum Espresso generieren nutze, habe ich dann aber folgendes Problem. Der Druck baut sich nur sehr verzögert auf ( Hebel nach unten und Pumpe läuft dann ja auch an), erst nach ca. 30 Sekunden wird der Druck auf ca. 10 bar aufgebaut. Dann kommt auch der Kaffee raus, allerdings stelle ich dann fest, dass die Temperatur recht schnell um ca. 10 Grad abfällt. ( von 92auf ca. 80 Grad ) und die Heizung wird voll läuft. Dadurch schmeckt der Kaffee auch nicht mehr so gut. Aus meiner Erfahrung als Ingenieur tippe ich folgende Ereignisse: Der PID Regler misst die Temperatur und beheizt den Kessel. Alles so weit gut. Allerdings verdunstet bei einem längeren Heizdauer bei 92 Grad auch das Wasser und es bildet sich im oberen Bereich des Kessels eine Dampfblase, d.h. der Kessel ist unten mit Wasser gefällt und oben ist eine Dampfblase gefangen. Aus alten Autos kenne ich das Phänomen des Vapor Locks, wo Dampfblasen im  Benzinsystem den Motor absterben lassen. Dabei ist es so, dass die Dampfblase wie ein Pfropfen wirkt und kein Durchgang erlaubt oder erst nach langer Zeit mit einer Druckbeaufschlagung. Dies ist für ein Motor lästig und wird mit einem Druckregelventil in der Regel behoben, dieses regelt den Druck im System und solange der nicht unter 6 bar abfällt bilden sich auch keine Dampfblasen. Bezigen auf die Kaffeemaschine sehe ich es so: Die Pumpe läuft und schiebt nur mühsam die Dampfblase durch den Kaffee ( das ist übrigens dann auch zu heiß für den Kaffee ), wenn dann die Dampfblase durchgedrückt ist und das flüssige Wasser den Kessel füllt, baut sich der Druck mit Kaffee und Sieb auf und alles könnte funktionieren, allerdings kommt die Heizung nicht so schnell hinterher, die gewünschte Temperatur bereitzustellen, was zu einem schlechten Kaffeeergebnis führt.  Mein Work around ist der:  Ich lasse die PID Regelung laufen mit der gewünschten Temperatur , wenn ich einen Kaffee möchte, lasse ich zunächst Wasser ohne Sieb durchlaufen bis sich 2 bar einstellen, dann ist die Dampfblase durch, stelle die Pumpe ab, beobachte dann die Temperatur bis sie den Sollwert zuverlässig erreicht hat und lassen dann den Kaffee raus und es wird perfekt.  Das geht schon gut so, aber ist nicht so wie es mal war: Nun meine Frage, kann mir jemand sagen, welche Komponente die Verantwortung für die Druckhaltefunktion im Brühkessel hat? Besten Dank und ich freue mich auf jede Antwort  Roland

  5. Kommentar von Christoph Fertinger zu Bedienung am 20. Juni 2021


    Genau, Menge und Mahlgrad anpassen, dann sollte es wieder ok sein!

  6. Kommentar von Barth Rupert zu Bedienung am 20. Juni 2021


    Servus! Alles klaro. Schon mal Danke für die Antwort. Nachjustieren bei der Mühle und abwiegen des Kaffeemehls? L. G. aus Niederbayern Rupert

  7. Kommentar von Christoph Fertinger zu Bedienung am 19. Juni 2021


    Das ist völlig normal. Verschiedene Bohnensorten können bei vermeintlich gleichem Mahlgrad völlig unterschiedliche Ergebnisse liefern. Man muss wirklich für jede Sorte zumindest etwas nachjustieren, damit alles passt.

  8. Kommentar von Rupert Barth zu Bedienung am 18. Juni 2021


    Servus! Ich habe mir jetzt für zuhause eine Vibiemme Domobar zugelegt. Die Maschine arbeitet meines erachtens einwandfrei. Jetzt habe ich mal die Bohnen gewechselt und schon paßt nix mehr. Ich verwende die Mühle von Graef 900, malt portionsweise und ist eigentlich zu diesem Preis ein unschlagbares Gerät. Kaffeemehlmenge ist 8g.Bis jetzt. Die Mühle wird ja nicht in Gramm eingestellt sondern in der Laufzeit. Dieselbe Laufzeit beim Mühlen, aber jetzt sind es 11 Gramm. Liegt das an der Kaffeebohne? Auch ist jetzt mein Kaffeeergebnis nicht mehr so toll. Hat sich die Mühle selber verstellt? Oder oder oder?? Kann mir jemand helfen? L. G. aus Niederbayern

  9. Kommentar von Christoph Fertinger zu Wartung am 12. Mai 2021


    Das Manometer misst ja im Kessel. Abgelassen wird der Druck ja nur im Brühkopf, von daher ist es schon normal, dass das Manometer weiter 10 bar anzeigt.

  10. Kommentar von Frans Zantvoort zu Wartung am 12. Mai 2021


    Mein Domobar wurde gewartet. Seitdem wird kein Druck mehr abgelassen, es zischt nicht wenn ich den Hebel runter bewege und der Druck auf der Anzeige bleibt > 10. Ich habe das Gerät schon zurückgebracht, mir wurde aber gesagt, dass das so richtig sei. Bin ich jetzt durcheinander?

  11. Kommentar von Alex zu Gästebuch am 10. Mai 2021


    Hallo Christoph, vielen Dank für die hilfreichen Informationen. Hier geht es noch um guten Espresso und mir hat die Seite schon oft geholfen beim "Feintuning". Weiter so!

  12. Kommentar von Christoph Fertinger zu Perfekter Espresso am 16. April 2021


    Ja, wahrscheinlich sind’s nur kleine Veränderungen. Tigermuster krieg ich auch nicht mit jedem Kaffee hin, das hängt oft auch von den Bohnen ab. Ab Ende ist das aber sowieso nur eine optische Sache. Nach deiner Beschreibung würde ich versuchen, etwas grober zu mahlen und evtl. Etwas mehr Pulver zu nehmen. Das ist wirklich nur noch Feintuning.

  13. Kommentar von Björn zu Perfekter Espresso am 10. April 2021


    Hej Christoph, vielen Dank, dass du dich über die vielen Jahre mit so viel Hingabe der VBM und der Community widmest. Hier mal ein Jammern auf echt hohem Niveau. Ich bin seit einigen Jahren sehr echt happy mit meiner domobar. Als Mühle nutze ich die Eureka Mignonette MCI. Mit der Zeit steigt da natürlich auch dr Anspruch. Ich teste immer kg-weise neue Bohnen bis ich irgendwann den perfekten Espresso für mich gefunden habe. Aktuell sind die Bohnen von Quijote Kaffee dran. Die kommen grob 2 Wochen nach Röstung bei mir an, frischer geht also gar nicht. Ich nutze ausschließlich das große Dopio Sieb und beziehe nach etwas Testen bei neuen Bohnen recht schnell ca 50ml (+-5) in 25 sec. Bei der aktuellen Bohne (Single Origin, washed arabica) sind es 18,5g. Die Crema ist stabil, allerdings auch eher so Cappuccino braun. Die gewünschte „Tigerung“ bleibt aus, ebenso wie die schöne kaffeebraune Färbung der crema. Auch schmeckt der Espresso etwas sauer und irgendwie auch leicht bitter. Der Puck ist in der Regel trocken und lässt sich gut abschlagen. Getampt wird immer mit etwas Druck aus der Schulter, das Mehl liegt dann fest knapp unter dem Ring im Sieb. Es geht hier ja wahrscheinlich nur noch um minimale Veränderungen. Ich bin nur nicht mehr sicher wie ich weiter verbessern kann. Hast du da noch einen Tip? Danke schon mal. Herzliche Grüße Björn

  14. Kommentar von Sven zu Selbsthilfe, Tipps und Tricks am 26. März 2021


    Wahnsinn... direkt an der Pumpe hängt ein Entlüftungsventil und dahinter der Hochdruckschlauch zum Expansionsventil. Das Entlüftungsventil habe ich eigentlich auch geprüft und es lässt ja auch Wasser durch... dennoch habe ich immer nur 2-4 bar am Kessel-Manometer. Nun habe ich den Hochdruckschlauch der zum Expansionsventil geht direkt an die Pumpe angeschlossen unddas Entlüftungsventil weg gelassen... jetzt zeigt das Manometer 15 bar an :-) Für heute reichts mir... das sieht gut aus. Muss morgen weiter schrauben udn alles zusammen bauen. Mal schauen ob ich das Entlüftungsventil reparieren kann oder ein neues brauche. Hier mal ein Bild (nicht von mir, die Teile muss ich erst raus bekommen): https://dlgo.de/ev.jpg

  15. Kommentar von Christoph Fertinger zu Selbsthilfe, Tipps und Tricks am 26. März 2021


    Puh, dann bin ich mit meinen Ferndiagnosekünsten wohl am Ende... Fakt ist: Wenn wir davon ausgehen, dass die Pumpe Leistung hat (ist ja neu), muss der Druck ja irgendwo hin. Am naheliegendsten wäre das Expansionsventil (auch neu und vermutlich auch richtig eingestellt). Wenn’s das nicht ist, muss das ja irgendwie zu finden sein! Was da an Wasser weggeht dürfte auch nicht so ganz wenig sein!