Wartung

SiebtraegerWas Wartung und Pflege angeht, ist die Vibiemme nicht sonderlich anspruchsvoll. Hin und wieder braucht aber auch sie kleine Streicheleinheiten. Sie dankt es mit Langlebigkeit und konstant gutem Espresso. Auf der spiegelnden Edelstahloberfläche sieht man naturgemäß besonders Fingerabdrücke recht schnell, sie lassen sich aber ebenso wie Kaffee- oder Kalkflecken problemlos mit einem feuchten Mikrofasertuch entfernen. Ist die Aufschäumlanze mit eingebrannter Milch verkrustet, genügt es in der Regel, ein Gefäß mit Wasser und etwas Spülmittel darunterzustellen und sie kurz einweichen zu lassen. Eine alte Zahnbürste erledigt den Rest.

Entkalken

Zum Entkalken verwendet man einfach ein Standardmittel aus dem Supermarkt. Diese enthalten meistens Zitronensäure, noch besser sind Spezialentkalker mit Amidosulfonsäure. Beim Entkalken ist das recht große Kesselvolumen der Vibiemme (0,75l) zu bedenken! Ich empfehle, einen kompletten Tank entsprechend konzentrierter Entkalkerlösung durchlaufen zu lassen, und sie anschließend gemäß Anleitung einige Zeit einwirken zu lassen. Das Dampfrohr nicht vergessen!

Hinweis: Essig ist nicht zum Entkalken geeignet (verträgt sich nicht mit dem Kupfer)!

Beim Spülen ist zu beachten, daß es keine Möglichkeit gibt, den Kessel der VBM zu leeren, außer man läßt die Maschine mutwillig trockenlaufen, was ja niemand ernsthaft will. Die Entkalkerlösung wird also durch das nachlaufende Wasser lediglich nach und nach verdünnt, dementsprechend sollte man gründlich Spülen! Mit 4-5 Tankfüllungen klarem Wasser ist man in der Regel auf der sicheren Seite.

Hinweis: Diese Anleitung bezieht sich auf das Einkreismodell. Besonders bei HX-Maschinen ist das Entkalken leider etwas schwieriger (wie schon in diesem Vergleich erklärt).

Rückspülen

Mit der Zeit sammeln sich im Brühkopf Fette und Öle, was einen leicht bitteren Beigeschmack bewirken kann. Daher sollte man den Brühkopf hin und wieder Rückspülen. Hierfür wird das Kaffeesieb im Siebträger einfach gegen das Blindsieb ausgetauscht und etwas Kaffeefettlöser darauf gegeben. Nun wird das Ganze wie beim normalen Kaffeebezug eingespannt und die Pumpe kurz betätigt, bis der maximale Druck erreicht ist. Der Bezugshebel wird danach wieder nach unten gelegt und damit der Druck abgelassen. Diese Prozedur wird einige Male wiederholt und gut nachgespült. Hin und wieder sollte man auch das Sieb aus dem Siebträger nehmen und das Innenleben gründlich reinigen, denn auch hier sammeln sich gerne hartnäckige Kaffeerückstände.

Es gibt 166 Kommentare

  1. Kommentar von Petra Henn am 01. Januar 2008 um 19:12


    Lieber Domobarista,
    habe meine Vibiemme kürzlich entkalkt, seitdem funktioniert sie nicht mehr!! Da in den Schläuchen noch Kalkpartikel hingen, habe ich das Wasser aus ihnen rausgedrückt, um diese Reste loszuwerden. Jetzt füllen sich die Schläuche allerdings nicht mehr mit Wasser, wenn ich sie in den vollen Wassertank lege und die Maschine einschalte. Was mich wundert, denn ich habe das Gerät ja auch mit leeren Schläuchen bekommen und trotzdem gemäß der Bedienungsanleitung in Betrieb nehmen können. Wäre für einen Tipp unendlich dankbar, da der Rolls Royce meiner Küche jetzt schon geraume Zeit brachliegt!
    Petra Henn

  2. Kommentar von Christoph Fertinger am 01. Januar 2008 um 23:24


    Hmm, schwer zu sagen. Irgendwo scheint sie sich zugesetzt zu haben. Wenn die Maschine kein Wasser mehr ansaugt, müßte die Stelle eigentlich vor oder in der Pumpe sein! Oft macht auch das Expansionsventil Probleme, weil es leicht verkalkt oder verstopft. Wenn die Verstopfung später wäre, würde das Wasser zumindest normal angesaugt werden, und über den Rücklaufschlauch vom Ventil zurück in den Tank gedrückt werden. Ich würde zuerst versuchen, am Expansionsventil ein wenig mit dem Schraubenzieher herumzudrehen (siehe Fotos auf meiner Seite), oder es besser noch ausbauen und über Nacht in Entkalkerlösung stehen lassen. Sollte es doch die Pumpe sein, wird’s schwierig, da sie ja auch keinen Entkalker mehr ansaugt.

  3. Kommentar von Fabian am 10. März 2008 um 23:38


    Hallo,

    ich schließe mich den vielen Kommentaren gerne an – eine sehr gelungene Seite auf der ich sehr viel über meine VBM gelernt habe.

    Ich habe eine Frage – nach dem Rückspülen (ich habe es zum ersten Mal durchgeführt) ist der Hebel für den Kaffeebezug sehr schwergängig geworden. Ist das normal oder muss, kann bzw. sollte man ihn fetten?

    Vielen Dank im Voraus und schöne Grüße aus Braunschweig

    // Fabian

  4. Kommentar von Christoph Fertinger am 11. März 2008 um 10:18


    Ja, das kommt vor. Der Kaffeefettlöser tut oft nicht nur das, was er soll, sondern er löst das Schmierfett manchmal gleich mit. Oft gibt sich das nach ein paar Tagen wieder, weil sich die Maschine mit neuem Kaffeefett quasi selbst schmiert, andernfalls kannst Du mit einem Tropfen Silikonöl (lebensmittelecht!) nachhelfen. Dazu löst Du am besten die Inbusschraube auf dem Brühkopf, dann kannst Du z.B. mit Hilfe eines Zahnstochers einen Tropfen Öl auf den Exzenter geben.

  5. Kommentar von Johannes am 02. April 2008 um 15:00


    Hallo,
    wie oft entkalkst du denn die maschine?
    hab gehört dass häfiges entkalken schädlich ist(säure!).
    welche wasserhärte benuzt du?
    ist ein filter am ansaugschlauch sinnvoll?

  6. Kommentar von Christoph Fertinger am 03. April 2008 um 01:04


    Ich entkalke recht unregelmäßig, vielleicht 2-3 mal im Jahr, schwer zu sagen. Wenn man keine irren Entkalkerkonzentrationen nimmt, dürft das Entkalken der Maschine nicht viel ausmachen. Meine Wasserhärte kenne ich gar nicht. Die Filter für den Ansaugschlauch hab ich noch nie verwendet, habe damit also bisher keine Erfahrung. Ich nehme die normalen Brita-Filter. All diese Filtersysteme lassen aber in ihrer Wirkung recht schnell nach.

  7. Kommentar von Florian am 06. April 2008 um 13:17


    Servus Christoph,
    habe meine Vibiemme nach 4 Monaten nun das erste mal mit Citronensäure entkalkt und stelle jetzt nach der 3 Spühlung kleine glitzernde Metallpartikel im Wasser fest. Muss ich mir Sorgen machen den Tank oder die Leitungen beschädigt zu haben?
    Wie soll ich weiter vorgehen?
    Rechts schöne Dank!
    Florian

  8. Kommentar von Christoph Fertinger am 06. April 2008 um 14:23


    Es ist ein bekanntes Phänomen bei neuen E61ern, daß sich am Anfang manchmal kleinere Partikel der überschüssigen Verchromung lösen. Das muß auch nichts mit dem Entkalken zu tun haben. Das ist unbedenklich (kommt ja meistens auch gar nicht bis in die Tasse) und gibt sich sehr bald von selbst wieder.

  9. Kommentar von b.schlange am 17. Mai 2008 um 17:14


    eine wirklich tolle seite die sich mir dort aufbaut- eigentlich habe ich gar keine lust an meiner domobar rumzuschrauben – aber ein seltsamer druckabfall bei der maschine veranlasst mich über die technik nachzudenken – grundsätzlich – sehr verkalkt – also die maschine gut entkalken – und das expansionsventil extra reinigen – also die maschine auseinanderschrauben – aber verdammt – welches teil ist das expansionsventil – und wo soll dann genau für den druck geschraubt werden – danke vorab – b.schlange

  10. Kommentar von Christoph Fertinger am 17. Mai 2008 um 19:14


    Kuck mal unter „Selbsthilfe…“, ist dort beschrieben und auch auf den Fotos zu sehen.

  11. Kommentar von Andreas K. am 26. Juni 2008 um 23:11


    Sehr geehrter Herr Fertinger,
    vielen Dank und herzlichen Glückwunsch zu dieser super Seite. Ich hab hier schon viel über meine VBM Domobar gelernt.
    Jedoch hätte ich sie schon viel früher entdecken sollen, da mir folgendes passiert ist.
    Auf eigene Faust hab ich einige Rückspühlungen mit einem Fettlöser, vom Fachhändler empfohlen (plus puly caff detergente), unternommen.
    Während ich diese Lösung für ca 8 min. einwirken lies, vergaß ich den Hebel ganz nach unten zu klappen. Nun entstand ein enormer Druck, welcher sich beim Ablassen, fast wie eine Fontäne aus einem Feuerwehrschlauch bemerkbar machte……Jugend Forscht….
    Seitdem zeigte sich das Umklappen des Hebels aus der Nullstellung nach ganz unten recht schwergängig. Von Null nach oben hat sich nichts verändert.
    Geschockt, im Coffeinrausch, hab ich nun den gesamten Hebel seitlich ausgebaut und am Kolben an der Stelle, a.d. er das Ablassventil betätigt, Abschürfungen der Silberlackierung bemerkt. Um Unebenheiten zu regulieren hab ich mit einer Feile das restliche Silber an besagter Stelle glatt abgefeilt, da ich hier die Ursache für den hohen Wiederstand beim Umklappen des Hebels vermutete.
    1 1/2 Tage und x Espressii (wie lautet eigentlich der Plural von Espresso) später, lief wieder alles wie geschmiert, bis das geschilderte Problem erneut auftrat.
    Würden sie mir nun raten, einen Fachmann zu konsultieren, um Folgeschäden zu vermeiden? Kann es sein, dass durch den hohen Druck, welcher entstand vielleicht der Kolben oder das Ablassventil etc. verbogen wurde?
    Soll ich es einfach mal mit oben genannten Fett versuchen, obwohl kurz nach dem Einbau ja auch ohne Fett wieder alles funktioniert hat?
    Oder soll ich alles so lassen wie es nun ist, da die Funktion der Maschine sonst nicht beeinträchtigt scheint ?

    Soll man eigentlich den Hebel, wenn man die Maschine eingeschaltet über einige Stunden nicht benutzt immer ganz nach unten klappen?

    Vielen Dank und alles Gute,
    Andreas K.

  12. Kommentar von Christoph Fertinger am 27. Juni 2008 um 10:43


    Das Problem, dass der Kaffeefettlöser das Schmierfett gleich mitlöst und der Bezugshebel dadurch etwas schwergängig wird, ist leider nicht neu. Auch dass auf den beweglichen Teilen so etwas wie Schleifspuren o.ä. erkennbar ist, ist denke ich nicht ungewöhnlich.
    Normalerweise gibt man einige Tropfen lebensmittelechtes Silikonöl dahin, wo der Hebel im Brühkopf verschwindet. Zusätzlich kann man die Inbusschraube oben auf dem Brühkopf (auf dem Foto unter „Bedienung“ links neben dem „B“ von „Brühgruppe“ zu erkennen) öffnen und z.B. mit einem Zahnstocher einen Tropfen Öl auf die beweglichen Innenteile geben, dann sollte das Problem nach einigen Bezügen oder spätestens nach einigen Tagen verschwinden. Das liegt auch daran, dass sich die Maschine durch frisch abgelagetes Kaffeefett mit der Zeit auch quasi selbst schmiert.
    Sollte sich das ganze nicht bessern, kann ich ihnen auch gerne Bezugsquellen für Ersatzteile nennen. Da Sie den Brühkopf ja ohnehin schon mal zerlegt haben, sollte der Austausch für Sie ja auch kein Problem sein.
    Den Druck sollte man zwar prinzipiell schon ablassen, dass andernfalls nach relativ kurzer Zeit etwas in der Maschine beschädigt oder gar verbogen wird, kann ich mir aber nicht vorstellen.

  13. Kommentar von Andreas K. am 27. Juni 2008 um 11:09


    Vielen Dank für die schnelle Antwort,

    Andreas K

  14. Kommentar von Andreas K. am 03. Juli 2008 um 15:20


    Hallo, Herr Fertinger,

    können sie mir ein lebensmittelechtes Silikonöl, bzw. eine Bezugsquelle nennen? Hab keine Ahnung wo es sowas gibt. Einige Espressomaschinen Fachgeschäfte in München kennen sich auch nicht aus bzw. führen es nicht….
    Viele Grüße,
    Andreas K

  15. Kommentar von Uli H. am 02. Dezember 2008 um 16:55


    Hallo, eine tolle Seite was Du da hast. Mir als neu Domobarista sehr hilfreich! Spricht eigtl. etwas dagegen mit reiner Zitronensäure zu entkalken, evtl. wegen den Dichtungen? Viele Grüße, Uli

  16. Kommentar von Christoph Fertinger am 02. Dezember 2008 um 21:31


    Nein, das ist kein Problem (ich nehme an, Du meinst die fertige Lösung aus dem Supermarkt, eigentlich ist Zitronensäure ja ein Pulver).

  17. Kommentar von Thomas Hegemann am 06. Dezember 2008 um 12:53


    Hallo,

    erst einmal das Kompliment an diese klasse Seite: wenn der Hersteller sie online gestellt hätte, hätte ich schon früher eine domobar gekauft.

    Meine kleine Frage zum Thema Rückspülen, auch nur kmit klraem Easser: da die VBM ja kein Magnetventiel hat und Ausgang zur Abwasserschale, frage ich mich, wo das „gespülte“ Wasser hinkommt – über den Überdruckschlauch zurück in den Tank / Boiler??

    ich wollte mir nämlich angewöhnen, abends immer täglich klar durchzuspülen, um den Brühkopf lange sauber zu halten. Die Frage bezieht sich natürlich auch aufs Rückspülen mit Reiniger…

    weiter viel Erfolg und Genuss, den habe ich jetzt ja auch,

    Thomas

  18. Kommentar von Thomas Hegemann am 06. Dezember 2008 um 12:54


    Hallo,

    sorry für die tippies, immer diese Eile… z B …ventil schreibe ich normal schon ohne e;-)) tom

  19. Kommentar von Christoph Fertinger am 06. Dezember 2008 um 13:09


    Das landet über das Fallrohr in der Schale, wird also wie beim normalen Bezug durch den Überdruck rausgespült. Deswegen sollt man wirklich gut darauf achten, das oft genug zu spülen, damit wirklich alles vom Fettlöser weg ist (immer wieder Bezug gg Blindsieb + Blindsieb dazwischen auch mal ausleeren).

  20. Kommentar von Bernd Dombrowski am 10. Dezember 2008 um 16:13


    Hallo,

    ich habe mit meiner VBM domobar das Problem, dass ich nicht weis, wie das Duschsieb entnehmen kann. Bei meine vorherigen Espressomaschine brauchte ich nur eine Schraube zu lösen um das Sieb zu entfernen. Bin etwas ratlos und blind,

    Grüße Bernd

  21. Kommentar von Christoph Fertinger am 10. Dezember 2008 um 18:00


    Normalerweise hebelt man die mit dem Schraubenzieher heraus. Eine schonendere Alternative ist hier beschrieben:
    http://www.kaffee-netz.de/reparatur-und-wartung/4872-ausbau-des-duschsiebes-e61-endlich-einen-trick-herausgefunden.html

  22. Kommentar von Bernd Dombrowski am 12. Dezember 2008 um 15:50


    Hallo,

    vielen dank für die prompte Antwort. Es ist eigentlich eine einfache Sache das Sieb zu lösen
    und mit etwas Vorsicht, Gefühl und Wissen was man tut, ist es eine gute
    Sache. Dass das Sieb eigentlich nur durch die Dichtung gehalten wird
    überzeugt gegenüber sonstigen Rummschraubereien.
    Manchmal scheinen sich auch unter Konstrukteuren kluge Köpfe zu befinden.

    Vielen Dank und viele Grüße,

    Bernd

  23. Kommentar von Fabian Morawetz am 02. Januar 2009 um 15:11


    Hallo,
    vielen Dank erst mal für die super Hilfe die man hier immer bekommt!Ich hätte gleich noch eine Frage.Meine Maschine ist direkt an die Wasserleitung angeschlossen.Wie kann ich so eine Maschine entkalken?

  24. Kommentar von Christoph Fertinger am 03. Januar 2009 um 19:20


    Das kommt drauf an. Wir reden über die normale Domobar, nicht die „Super“, oder? Wird der Kessel bei der Festwassermaschine durch dir Pumpe befüllt? Da bin ich mir grad nicht sicher. Sprich: Kann man sie auch mit externem Tank betreiben? Dann wärs ja kein Problem, ansonsten hilft wahrscheinlich nur zerlegen. Aber vielleicht hat jemand noch eine andere Idee?

  25. Kommentar von Frank Kiebeler am 04. Januar 2009 um 02:23


    Ersteinmal ein großes Lob zu dieser Seite. Hätte ich diese nur früher gefunden….
    Ich hätte da mal eine Frage zum Rückspülen. Wie groß ist denn der Zeitintervall, in den man das Rückspülen durchführen sollte?

  26. Kommentar von Christoph Fertinger am 04. Januar 2009 um 14:02


    Das lässt sich so pauschal nicht sagen. Das hängt natürlich von der Zahl der Bezüge ab und ist ohnehin recht umstritten (die Häufigkeit, nicht die grundsätzliche Notwendigkeit). Es hinterlässt auch nicht jede Kaffeesorte gleich viel Sauerei im Brühkopf. Die Angaben schwanken von monatlich über wöchentlich bis hin zu täglich!
    Täglich ist natürlich absolut übertrieben, man kann aber z.B. am Abend vor dem Abschalten mal mit Wasser spülen (also ohne Reiniger), das ist sicher nicht schlecht. Ansonsten würde ich die goldene Mitte nehmen, also ca. alle 10-20 Tage. Da entwickelt man mit der Zeit aber auch ein Gefühl dafür, weil durch die Verschmutzung früher oder später der Geschmack merklich nachlässt.

  27. Kommentar von Fabian Morawetz am 05. Januar 2009 um 17:19


    Hallo Christoph,
    vielen Dank für die schnellen Antworten.
    Also soweit ich es den Bildern von der vibiemme- Seite entnehme,habe ich eine Domobar Super.Ändert das was?

  28. Kommentar von Christoph Fertinger am 06. Januar 2009 um 22:06


    Eigentlich nicht. Es kommt darauf an, ob der Tank rein durch den Wasserdruck (wie er eben aus der Leitung kommt) befüllt wird, oder ob dabei die Pumpe zur Hilfe genommen wird und man so auch Entkalkerlösung aus einem Gefäß anziehen kann. Sicher bin ich mir bei der Super nicht, aber es könnte gehen. Das Problem bei Zweikreisern ist ohnehin, dass man konstruktionsbedingt die Entkalkerlösung nur schwer wieder aus dem Kessel kriegt, daher ist zerlegen in jedem Fall die bessere Variante.

  29. Kommentar von W.Hagemes am 08. März 2009 um 02:42


    Hallo, Auch die Maschine mit Festwasseranschluss kann aus einem Tank wasser ziehen. Da dies hier ja nur für die Entkalkerlösung sein soll, kein Problem. Wenn der kessel nicht ausgebaut werden soll, muß aber reichlichst nachgespült werden. Vor allem über den Dampfausgang um wirklich den kessel und nicht nur den Wärmetauscher zu spülen. Hierbei kann es aber bei schon stark verkalkter Maschine sein, dass sich auch später noch Kalkkrümel lösen und zu Verstopfungen führen. Ich frage mich nur bei einer Maschine mit Festwasseranschluss, warum nicht ein Entkalker in der Wasserzufuhr sitzt. Besitzern von Tankmaschinen empfehle ich auch oft Volvic Wasser zu benutzen, da dieses Wasser kaum Kalk enthält.

  30. Kommentar von Karsten Evers am 29. April 2009 um 21:10


    Hallo,
    1. wo bekommt man denn lebensmittelechtes Silikonöl?
    2. Einige Hersteller von Entkalkern setzen diesem Silikonöl als Pflegemittel zu. Macht das Sinn?

  31. Kommentar von Christoph Fertinger am 29. April 2009 um 23:00


    Kriegt man i.d.R. im Baumarkt. Das mit dem Entkalkerzusatz hab ich noch nicht gehört. Könnte vielleicht helfen, dass sich die beweglichen Teile nicht festsetzen, aber das wird normalerweise ja so stark verdünnt, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass das einen Effekt hat.

  32. Kommentar von Olaf am 05. Juni 2009 um 21:15


    Hallo Christoph, könnte es sein, dass der zu Konzentrierte oder zu lang andauernde Einsatz von Entkalker (Zitronensäure) den Dichtungen Probleme macht? Seit ich heute entkalkt habe, sind die hinteren Anschlüsse des Brühkopfs nicht mehr dicht. Danke für Deine Antwort! Olaf

  33. Kommentar von Christoph Fertinger am 06. Juni 2009 um 16:28


    Grundsätzlich können Gummidichtungen auf Dauer schon von Säuren angegriffen werden, aber wenn ich mich richtig erinnere, ist Deine Maschine noch recht neu, oder? Dann ist das doch eher ungewöhnlich, die Dichtungen sollten schon viele Jahre halten und auch gelegentliches Entkalken abkönnen.

  34. Kommentar von Thomas am 04. Juli 2009 um 17:14


    Hallo Christoph

    An meiner 2-jährigen Domobar inox geht nun das rote Lämpchen nicht mehr an obschon genügend Wasser im Tank. Hab mal aufgemacht und festgestellt. dass das oben am Heizkessel angeschraubte Teil sich leicht zersetzt hat.
    Vermutlich handelt es sich da um die Temperatur-Sicherung. Ist das korrekt und wo finde ich das Teil?

    Vielen Dank & beste Grüsse aus der Schweiz

    Thomas

  35. Kommentar von Christoph Fertinger am 05. Juli 2009 um 22:37


    Ich könnte mir vorstellen, das das der Temperaturfühler ist, ist aber aus der Entfernung natürlich schwer zu sagen.

  36. Kommentar von Peter am 08. August 2009 um 19:43


    Hi,
    tolle Seite die Ihr hier aufgebaut habt.
    Ich habe ein älteres Modell der domobar geschenkt bekommen.
    Die ist wohl über einige Jahre nicht benutzt worden.
    Reicht Entkalken bevor ich mit der Reaktivierung beginne oder muss ich noch etwas anderes berücksichtigen?
    MfG Peter

  37. Kommentar von Christoph Fertinger am 09. August 2009 um 22:20


    Ja, ich würde auf jeden Fall mal gründlich entkalken und evtl. Rückspülen. Möglicherweise ist auch eine neue Brühkopfdichtung kein Schaden, aber das wird man sehen.

  38. Kommentar von Markus am 16. August 2009 um 22:54


    Hallo Christof,
    bei meiner Domobar Nero stinkt es seit kurzem verbrannt, wenn ich die Maschine einschalte. Der Gestank wird noch viel stärker, wenn ich Dampf
    beziehe um Milch aufzuschäumen. Diese stinkt dann auch noch verbrannt.
    Woran liegt das ??

    Tolle Seite übrigens, hat mir schon oft weitergeholfen!!!

    grüsse Markus

  39. Kommentar von Christoph Fertinger am 17. August 2009 um 12:52


    Das ist aus der Entfernung natürlich schwer zu sagen. Es kommt z.B. vor, dass beim Aufschäumen versehentlich Milch in die Dampflanze (oder bis in den Kessel) angesaugt wird, was dann komisch riechen und schmecken kann. Kriegt man beim Entkalken und sehr gründlichem Spülen wieder weg.

  40. Kommentar von Lothar Lewin am 30. Oktober 2009 um 01:21


    Für Espressomaschienen mit Festwasseranschluß bekommt man von BRITA-
    Professional Filterpatronen mit der Bezeichnung Aqua Quell 06-BC und den
    dazugehörigen Anschlußkopf ,den man an die Wasserleitung anschließt,somit läuft das Wasser durch die Patrone und dann in die Maschiene.Habe damit
    sehr gute Erfahrung gemacht.
    Bei normalen Hausgebrauch hat man garantiert zwei Jahre keine sorgen .
    Die Patrone mit Kopf kostet ca.100,00 Euro ,später nur die Patrone ca.
    80.00 Euro .

  41. Kommentar von Holger Przybyla am 24. Januar 2010 um 10:10


    Hallo Christoph,
    auch ich freue mich über die gelungenen Seiten!

    Ich habe mein tolles Teil seit einem Jahr und bin überaus zufrieden.
    Ich beziehe heisses Wasser via Dampfrohr. Dieses Wasser ist weniger heiss als am Anfang der Maschine. Sicher sollte ich mal entkalken.
    Jetzt meine (doofe) Frage: WIe entkalke ich das gute Stück?

  42. Kommentar von Christoph Fertinger am 24. Januar 2010 um 15:03


    Ist gar nicht schwer: Einfach beim Entkalken über das Dampfrohr Wasser (also Entkalkerlösung) beziehen, einwirken lassen und das Nachspülen nicht vergessen. Wenn das Entkalken nicht hilft, einfach die Temperatur etwas nachjustieren.

  43. Kommentar von verena am 29. Januar 2010 um 13:12


    hallo christoph,

    habe da eine allgemeine(re) frage…

    habe seit einigen tagen nun eine ecm und es geht um das tägliche „rückspülen“ …

    in der gebrauchsanweisung steht nun, dass ich zuvor die maschine ausschalten muss (!) und etwa 30 minuten warten sollte (raumtemperatur)… bevor ich sie dann wieder anstelle und aufheizen lassen soll… und erst dann mit blindsieb usw. loslegen darf !? warum denn das ?

    habe selbst mal ne kurze zeit in der gastronomie an einem „halbautomaten“ gearbeitet… da war von DIESER prozedur so nie die rede… !!??

    für ein helfen wäre ich dir sehr dankbar…

    lieben gruß – verena

  44. Kommentar von Christoph Fertinger am 29. Januar 2010 um 21:01


    Das höre ich auch zum ersten mal und habe das auch noch nie so gemacht.

  45. Kommentar von verena am 30. Januar 2010 um 11:47


    hallo christoph,

    danke für dein rasches antworten. werde ich – also – auch nicht machen… da ja wirklich kein sinn zu erkennen ist… ;-)

    danke uund schönes we – verena

  46. Kommentar von johannes am 29. März 2010 um 20:29


    hallo christoph,
    vielen dank für die vielen informationen!
    ich habe eine allgemeine frage:
    auf vielen seiten liest man, dass das entkalken von zweikreisern grundsätzlich in die hände einer fachmännischen werkstatt gehört, sprich boilerkomplettausbau usw.
    ist es nun sicher bzw effezient das selbst anzugehen?
    (verwende brita wasserfilter, ca. 2-5 bezüge pro tag, normale wasserhärte)
    vielen dank im voraus.
    johannes
    ps: verständnisfrage: würde die entkalkerlösung nur über die brühgruppe bezogen überhaupt im boiler landen bzw muss man brühgruppe einerseits und boilerentleerung über teewasserbezug andererseits separat voneinander vornehmen??

  47. Kommentar von Christoph Fertinger am 30. März 2010 um 11:15


    Was Du da schreibst gilt für Zweikreiser, weil es da keinen vernünftigen Weg gibt, die Entkalkerlösung wieder aus dem Kessel zu kriegen. Darum ist es hier meist nötig, ihn zum Entkalken zu zerlegen. Beim Einkreiser läuft das ganz normal: Entkalker in den Tank, so lange Wasser beziehen bis genug Entkalker im Kessel ist, einwirken lassen und hinterher genug Wasser durchlaufen lassen, damit auch wirklich alles wieder draußen ist. Ob man das jeweils über die Dampflanze oder den Brühkopf macht ist egal (auch da sind deine Bedenken nur für Zweikreiser relevant). Am besten abwechseld beides, damit hinterher auch beides kalkfrei ist. Das ist also beim Einkreiser wirklich kein Hexenwerk!

  48. Kommentar von M. da Silva am 29. April 2010 um 14:19


    Habe gestern unsere Nero in Hannover bei Händler abgeholt und eine 90 min Einweisung bekommen (wow was für ein Service !).
    Als kleine Ergänzung zu dieser super Seite´, habe ich gestern aus der Einführung noch mitbekommen, dass es immanent wichtig ist die Maschine einzuschalten, wenn man die Lanze beim Säubern in einen Behälter mit oder ohne Spülmittel stellt, da bei ausgeschalteter Maschine die jeweilige Flüssigkeit (Spülmittel oder Reste der Milch vom Schäumen) in Richtung des Kessels gezogen werden, was eine riesen Saurerei und eventuell eine gr Reparatur zur Folge hätte. Unter Umständen kann die Milch bis in den Kessel gezogen werden !!!

  49. Kommentar von Christoph Fertinger am 30. April 2010 um 13:34


    Ja, das stimmt, Danke für den Hinweis! Wenn die warme Maschine abkühlt, kann die Reinigungsflüssigkeit zurück in die Dampflanze oder sogar bis in den Kessel gezogen werden.

  50. Kommentar von Silvio Szabó am 05. Mai 2010 um 21:35


    Hallo,

    mein Bezugshebel läßt sich nur noch recht schwer bewegen, trotz Ölung.. . Nun ist mir aufgefallen, dass die messingfarbene Hülse, in der der Bezugshebel eingebettet ist, sich nun nicht mehr wie sonst herausbewegt.. Ich habe mich eh schon immer gefragt, warum diese Hülse immer beim Betätigen ein Stück mitherausrückt.. Ich ibn kein großer Schrauber, aber hilft es vielleicht, den Hebel mal abzumontieren?! Bzw. was kann man tun?! Ich weiß, es ist eine komische Frage…;-)

    viele Grüße

  51. Kommentar von Christoph Fertinger am 07. Mai 2010 um 12:23


    Ist die Maschine erst kürzlich entkalkt oder Rückgespült worden? Danach geht der Hebel meistens etwas schwer, das gibt sich aber recht schnell wieder (wenn sich etwas Kaffeefett ablagert, wird er quasi automatisch geschmiert). Man kann den Hebel schon mal abmontieren und ihn ein wenig schmieren (Lebensmittelechtes Schmiermittel verwenden!). Wofür die Hüle genau gut ist, weiß ich gerade leider auch nicht genau.

  52. Kommentar von Silvio Szabó am 07. Mai 2010 um 17:09


    Ja, tatsächlich; ich habe Sie unmittelbar vorher entfettet und entkalkt.. Klingt ja auch logisch, dass bei diesem Vorgang möglicherweise auch Stellen entfettet werden, die gar nicht entfettet werden sollten!
    Vielen Dank für die Hilfe!!

  53. Kommentar von Gabriele Sturm am 04. Juni 2010 um 20:53


    Hallo, da bin ich mal wieder. Inzwischen haben wir bei der Nutzung der VBM deutlich an Souveränität hinzugewonnen, und die Kaffeeergebnisse sind meistens recht gut, wobei mir die Kaffeesorte oft wichtiger erscheint als Tampern, Druck, Mahlgrad und was es sonst noch gibt. Oder anders gesagt: wenn ich einen richtig richtig leckeren Kaffee habe, dann gibt’s eigentlich immer einen guten Espresso. Habe ich einen doofen Kaffee, kann ich tampern und mahlen, wie ich will, Crema und Geschmack bleiben dürftig.
    Nun meine Frage: ich habe gerade zum ersten Mal entkalkt. Auf meiner Entkakungspulverpackung stand: Pulver in 1,5 l Wasser lösen. Dann jeweils die Menge von 3 Kaffeetassen auslaufen lassen und anschließend 2 Minuten warten, bis die Lösung durchgelaufen ist. (Wobei die VBM sich ja früher abschaltet – ist das dann trockenlaufen????) Anschließend wird das ganze mit 1,5 l klarem Wasser wiederholt. Auf Deiner Seite wird das Entkalken anders beschrieben. Trinke ich jetzt ab morgen Kaffee mit Entkalker???
    Diesmal sommerliche Grüße
    Gabriele

  54. Kommentar von Christoph Fertinger am 06. Juni 2010 um 00:34


    Trockenlaufen heißt, dass im Kessel kein Wasser mehr ist. Genau das wird durch die Abschaltung ja verhindert, es wird also keine Luft angesaugt.
    Der einzige unterschied zu einer „normalen“ Kaffeemaschine ist, dass der Kessel eben ein recht großes Volumen hat. Man braucht also mehr Entkalkerlösung und muß mit mehr Wasser spülen. Wenn hinterher noch Entkalker drin ist, schmeckt man das ja (sofern es nur – dann schon sehr verdünnte – Zitronensäure ist, ist das kein Drama). Dann einfach nochmal ordentlich Wasser durchlassen.

  55. Kommentar von Knut Bölstler am 18. August 2010 um 10:20


    Hallo,

    beim Rückspülen soll man die Prozedur mehrfach wiederholen. Wie lange sollte die Lösung einwirken und sollte bei jeder Wiederholung erneut Kaffeefettlöser eingefüllt werden?

    Ansonsten, herzlichen Dank für die Seite. Sie hat mir schon viel geholfen.

  56. Kommentar von Axel Schlabitz am 18. August 2010 um 17:36


    Guten Abend Herr Fertinger, musste meine Vibiemme etwas länger als gedacht offen stehen lassen. Die mechanischen Teile sind nun wieder montiert. Bin mir nicht mehr so sicher, welche elektrischen Anschlüsse sowohl
    am vertikeln Boiler rechts bzw. links angeschlossen werden und auch unten für die Heizung. Haben Sie ggf. eine Elektrikanleitung? Wäre super. Oder vielleicht einfacher zu lösen: am vertikalen Anschluss, also mit dem Spiralring:
    rote Leitung links oder rechts wenn man von hinten auf die offene Maschine schaut. Dito unten: der Doppelstecker mit einer roten Leitung: rechts oder links? Danke und herzliche Grüße
    Axel Schlabitz

  57. Kommentar von Christoph Fertinger am 24. August 2010 um 20:43


    @ Knut Bölstler:
    Man füllt nur einmal Fettlöser ein, normalerweise löst der sich sowieso nicht sofort. Dann ein paar mal den Bezug an- und ausschalten (ruhig den Druckaufbau abwarten). Man kann zwischendrin ja den ST mal ausspannen und reingucken, ob sich alles gelöst hat und wie viel Dreck drin rumschwimmt (evtl. auch mal ausleeren). Wenn kaum noch Dreck im ST bleibt, ist man fertig.

    @ Axel Schlabitz:
    Einen Schaltplan gibt es z.B. hier: http://gallery.espresso-tasse.de/displayimage.php?album=52&pos=35
    Der ist allerdings nicht von mir und ich habe ihn auch nicht überprüft, daher ohne Gewähr!

  58. Kommentar von Johannes Petersen am 29. August 2010 um 22:11


    Lieber Christoph,
    zunächst auch ein Kompliment für Ihre Seite – wirklich toll. Meine VBMe ist
    erst ein paar Monate alt und ich bemerke, dass immer weniger Wasser aus dem Siebträger kommt – egal ob mit oder ohne Kaffee. Ich habe deshalb einmal entkalkt. Es hat nix gebracht, auch gründliches Reinigen des Duschsiebes – allerdings nur von unten – brachte nichts. Druck konstant bei 9,5 bar. Was könnte noch die Ursache sein? Vielen Dank für ihren Rat.
    Liebe Grüße
    Johannes Petersen

  59. Kommentar von Christoph Fertinger am 30. August 2010 um 10:21


    Hmm,wie viel ist denn „immer weniger“, ich kann mir das gerade nicht vorstellen. Meine erste Idee wäre auch entkalken (evtl. auch mehrmals) und mit Kaffeefettlöser rückspülen. Kommt eine „normale“ Wassermenge, wenn Sie Heißwasser über die Dampflanze beziehen?

  60. Kommentar von Johannes Petersen am 30. August 2010 um 14:43


    Vielen Dank für die prompte Antwort. Über die Dampflanze kommt das Wasser bei eingeschalteter Pumpe mit lautem Zischen und in großer Menge. Ansonsten – wie gesagt – tröpfelt es aus dem Siebträger. Vielleicht ist ja das Duschsieb verstopft und ich muss es nochmal mt dem Blindsieb versuchen.

  61. Kommentar von Christoph Fertinger am 31. August 2010 um 15:26


    Nachtrag: Das Problem hat sich geklärt, das Pulver war etwas zu fein

  62. Kommentar von Rupert am 14. November 2010 um 21:36


    Hallo Christoph,
    aufgrund dieser tollen Website habe ich mir vor einem halben Jahr die Vibiemme Domobar gekauft. Ich möchte dir danken, für die viele Arbeit die du dir mit dieser Seite machst! Ich habe alles gelesen und auch alle Kommentare und mit der Maschine das letzte halbe Jahr herumexperementiert.
    Ein paar Fragen sind offen geblieben, die ich mir nicht erklären kann. Ich hoffe, dass sich hier auch darauf Antworten finden:
    1. Rückspülen: Wenn ich Rückspüle, baut sich Druck auf 12 Bar (jetzt 10 Bar, da ich an der Pumpe die Schraube gedreht habe) auf. Ich hätte gedacht, dass, wenn ich dann den Hebel wieder umlege, der Druck über die Brühgruppe (Trompete?) unten abbaut und dort Wasser rauskommt. Das habe ich zumindest so in einem Video gesehen. Da kommt aber nichts raus und der Druck baut sich von selbst sehr langsam ab. Wenn ich dann den Siebträger entfernen möchte, geht das sehr schwer (ist ja noch Druck darauf). Habe ich da etwas falsch verstanden?
    2. Mahlgrad: Wenn ich einen feinen Mahlgrad einstelle und den zweier Sieb nehme, ist das optimal. Wenn ich den selben Mahlgrad für den einer Sieb nehme, kommt nichts mehr durch. Ich muss also für den Einersieb einen gröberen Mahlgrad als für den zweier Sieb einstellen. Ich kann mir das nicht erklären.
    3. Tampern: Ich habe in einem Video gesehen, dass mit 22kg getampert werden soll. Ein anderer wiederum macht es nur ganz leicht. Was ist jetzt besser: feiner Mahlgrad und leicht tampern oder grober Mahlgrad und richtig fest tampern
    4. Zweier Sieb: Wenn die beiden Ausläufe unten richtig festgeschraubt sind, zeigt ein Auslauf nach Vorne und einer nach Hinten auf die Maschine. Ich kann also keine zwei Tassen darunter stellen. Daher mache ich das locker, so dass diese nach links und rechts zeigen. Ist das bei jeder Maschine so, oder sind das Fertigungsschwankungen bei Vibiemme?

    Viele Fragen :-)

    Danke und Grüße
    Rupert

  63. Kommentar von Christoph Fertinger am 15. November 2010 um 17:00


    zu 1. Du hast völlig recht, der Druck soll nach unten abgelassen werden, sonst stimmt was nicht! War das schon immer so?
    zu 2. Im Idealfall klappt beides recht gut. Ich würde versuchen, die Kaffeemenge auch etwas zu variieren, dann kommt man i.d.R. ganz gut hin.
    zu 3. Das lässt sich pauschal nicht sagen, das hängt vom persönlichen Geschmack und vor allem von der Kaffeesorte ab. Ich tendiere dazu, nur sehr leicht zu tampern. Das ist aber hauptsächlich Bequemlichkeit, weil ich das Gefühl habe, dass hier die Ergebnisse am leichtesten zu reproduzieren sind. Das kann aber jeder handhaben, wie er will.
    zu 4. Das sollte nicht so sein. Meistens lassen sich die Siebträger schon sehr unterschiedlich weit eindrehen, abhängig davon, wie alt die Dichtung ist und wie fest sie sitzt. Kann es daran liegen?

  64. Kommentar von Rupert am 15. November 2010 um 17:33


    Hallo Christoph:
    zu 1: Ja, das war von Anfang an so, bzw. ziemlich bald am Anfang (nach ca. 1 Monat)
    zu 4: Die beiden Siebträger lassen sich gleich weit eindrehen – sieht soweit OK aus. Der Stiel zeigt auf (von oben gesehen) ca. 5 Uhr. In dem unteren Gewinde (da wo die Ausläufe aufgeschraubt wird) ist gar keine Dichtung drinnen. Kann es daran liegen?

  65. Kommentar von Christoph Fertinger am 15. November 2010 um 19:14


    Da ist auch keine Dichtung drin, das ist normal. So einen Fall (mit dem Druck) hatte ich irgendwann schon mal, ich kann mich aber nicht genau erinnern, woran es gelegen hat. Ich muß mal meine Mails durchforsten. Wenn die Maschine erst 1/2 Jahr alt ist, hat sie ja noch Garantie. Ich würde in dem Fall einfach mal mit dem Händler reden, was der dazu sagt.

  66. Kommentar von Moritz am 28. Juni 2011 um 11:28


    Hallo Christoph,

    habe meine Vibiemme-Domobar Nero jetzt schon einige Monate. Habe mir aber ein „älteres Modell“ zugelegt (so ca. 10 Jahre). Ich habe die Maschine noch nicht entkalkt (es wurde mir aber versichert das dies vor dem Verkauf gemacht wurde) und einige Male Rückgespült. Jetzt zu meinem Problem. Beim Rückspülen baut sich der Drück nur sehr sehr langsam ab. Aus der „Röhre“ der Brühgruppe, aus der das Restwasser in die Auffangschale fließen sollte läuft eigentlich nie etwas heraus. Habe schon festgestellt, dass nach dem Reinigen mit Fettlöser plötzlich die Rückspülung ein Mal klappt und dann aber auch wieder ihre Tätigkeit einstellt. Der Espresso ist davon eigentlich nicht beeinträchtigt. Wartet man nach einem Bezug jedoch nicht eine ausreichend lange Zeit schlägt meines Erachtens wieder Wasser aus der Brühgruppe zurück in den Kaffeepuck (der dann natürlich Matsche ist). Habe mich bisher noch nicht daran gewagt die Brühgruppe zu zerlegen.

  67. Kommentar von Christoph Fertinger am 29. Juni 2011 um 21:32


    Sehr merkwürdig, evtl. wurde das Fallrohr nicht mit entkalkt (das mache ich aber normalerweise auch nicht; einfach per Blindsieb etwas entkalket durchjagen). Sooo leicht setzt sich das allerdings auch nicht zu. Oder liegst an der Mechanik? Andere Ideen habe ich im Moment auch nicht.

  68. Kommentar von Willi am 18. September 2011 um 16:57


    Hallo Christoph,
    ich habe eine vibiemme ca. 10 jahre alt im sehr guten Zustand, der Druck bleibt bei Espressobezug bei 3-4 Bar, was kann da defekt sein. Mit dem Blindsieb werden 12 Bar aufgebaut.
    Gruß Willi

  69. Kommentar von Christoph Fertinger am 19. September 2011 um 22:44


    …dann liegts 100%ig am Mahlgrad (oder der Kaffeeemenge)!

  70. Kommentar von Mark Schneider am 01. Januar 2012 um 16:01


    Hallo Christoph,

    bei mir kommt neuerdings viel Wasser (1/4l pro espresso) aus dem Fallrohr in die Auffangschale, aus dem Siebträger kommt kaum was raus (ohne caffe jedoch schon)
    woran kann das liegen, bzw. wie kann ich das abstellen.
    Vielen Dank, auch für die informative Seite.

  71. Kommentar von Christoph Fertinger am 04. Januar 2012 um 07:32


    Hält die Maschine den Druck gegen das Blindsieb? Oder ist evtl. das Kaffeepulver einfach zu fein, so dass nichts mehr durchläuft?

  72. Kommentar von Michael am 23. Januar 2012 um 23:25


    wäre die richtige Reihenfolge bei der Fehlersuche ;-)

    des weiteren nehme ich lieber temperaturfestes lebensmittel echtes Silikonfett – geht nicht so schnell verloren wie Öl… :-)

  73. Kommentar von Michael am 24. Januar 2012 um 16:27


    Kaffeefett wird, wie alle Fette und Öle, irgendwann ranzig, die Bohnen riechen alt und unangenehm, der Kaffee schmeckt leicht verbrannt und bitter…

    zum Rückspülen kann ich o. g. Puly Caff oder Ascor Express empfehlen – sind die besten Kaffeefettlöser und dazu billiger als alles was die Hersteller anbieten (obwohl es oftmals das gleiche aus dem selben Hause ist – weil gelabelt…)

    nach mehrmaligem Rückspülen muss der Excenter gefettet werden, das Kaffeefett reicht nicht aus und schmiert auch nicht richtig, weshalb es vermehrt zur Abnutzung des dort teilweise vorhandenen Chroms kommt…

    Chromablösungen gab es praktisch schon immer, da die Italiener noch nie Qualitätsweltmeister waren – da sind manche Spanier (eigentlich die besseren Italiener…) gewissenhafter :-/

    Kalk stört die mechanischen Funktionen und Dichtheit und zerstört Metalle – aber vollkommen ohne Kalk gebrüht scmeckt kein Tee oder Kaffee richtig gut, „normale“ Filter entkalken nie mals zu 100% !!!

    Die Filter für den Ansaugschlauch sind ein wahrer Bakterienherd (spätestens nach 3-4 Wochen sogar optisch wahr zu nehmen…) und schw…teuer – Filter mit osmotischem Kunststoffgranulat (meist Bernstein farbene Kügelchen) kann man immer wieder regenerieren: den Filter öffnen, mit normalem Haushaltssalz füllen (bei kleinen Filtern und kleinem Freiraum bis zu 3 mal wiederholen und langsam kaltes Wasser durch laufen lassen, sobald das Wasser nicht mehr salzig schmeckt ist die Regeneration erledigt…

    Essig wird, beim Heizen während des Entkalkens, zu agressiv und greift die Verrohrung, den Kessel und die Dichtungen an…
    Zitronensäure ist die richtige Wahl, je nach Konzentration der Mischung nicht zu lange verweilen lassen – Orofix Fertiglösung ist zwar etwas teurer, aber die Beschreibung auf der Flasche passt zum Inhalt und der wirkt bestens.

    Links zu Wasserhärte-Grafiken und -Tabellen

    DE: http://www.wasser.de/index.pl?kategorie=2000113
    DE/AT: http://kalkschutz.hydro-shop.eu/pages/wasserhaertekarte.php
    CH: http://www.wasserqualitaet.ch/

    weiteres lässt sich leicht googeln… ;-)

  74. Kommentar von michael am 26. Januar 2012 um 02:53


    Wenn man das Sieb permanent überfüllt leidet die Dusche – Sie wird verformt und der enthaltene Kaffee reibt die Löcher mit der Zeit auf…
    man ändert den Mahlgrad zw. 1- und 2-Tassensieb nicht – es sei denn man will rumprobieren, bzw. man hat eine zu lasche Sorte… bei manchen Kaffees muss ich das 2er nehmen, da er sonst nicht schmeckt – ich trinke meistens Izzo Supermiscela, Udinese Export und Cubita Caffee… :-)

  75. Kommentar von Mr 0 Kelvin am 30. Januar 2012 um 03:24


    Hallo Christoph,

    vielen Dank für die nützlichen Infos auf deiner Seite.
    Ich habe seit einigen Tagen eine gebrauchte Bazzar A1 Livello, ähnlich der Domobar. Bei Kaffeebezug quietscht ein Ventil immer, wenn der Druck aufgebaut ist, circa 9 Bar. Kann es das Expansionsventil sein o. ist etwas anderes bekannt?
    Auf dieser Homepage war nichts dazu zu finden.

    Danke und Gruß,

    Mr 0 Kelvin

  76. Kommentar von Christoph Fertinger am 30. Januar 2012 um 19:28


    Das ist aus der Ferne schwer zu sagen. Kann das Expansionsventil sein (einfach mal dran rumdrehen), es kann ein Überdruckventil defekt sein, es kann aber auch einfach die Mechanik im Brühkopf sein, die Quietscht, falls die Maschine länger gestanden ist (dann schmiert sich die Mechanik mit der Zeit durch das Kaffeefett von selbst).

  77. Kommentar von michael am 15. Februar 2012 um 23:16


    Wenn es quietscht, wenn der Druck bereits aufgebaut ist, wird es wahrscheinlich das Überdruckventil sein, die können auch quietschen wenn sie etwas Kalk abbekommen haben…
    Expansionsventile (die ich aus meiner aktiven Zeit ausschliesslich von 2-Kreisern kenne!) zischen höchstens wenn sie abblasen.
    Gruß Michael

  78. Kommentar von Ulrich Grün am 25. Februar 2012 um 12:56


    Guten Tag,

    Sie schreiben:
    “Hinweis: Essig ist nicht zum Entkalken geeignet (verträgt sich nicht mit dem Kupfer)!“

    Dies ist falsch. Essigsäure ist ein Stoff der nur H+-Ione liefert, wie auch die anderen Entkalker die für Espressomaschinen verwendet werden.
    H+-Ione sind nicht in der Lage um mit Kupfer eine Redox-Reaktion aus zu lösen (mit Eisen reagiert eine Säure wohl, aber wiederum nicht mit Edelstahl).

    Eine Säure die nie verwendet werden darf, ist Salpetersäure. Der Grund: H+-Ione und NO3- (Nitratione) zusammen reagieren auch mit Kupfer, da diese Kombination ein besonders starker Oxidator ist (H+-Ione sind verhältnismäßig schwache Oxidatoren, und der Essigsäurerest tut nichts).

    Nun die Antwort weshalb man keine Essigsäure verwenden sollte: Essigsäure hat einen bekannten Essiggeschmack, auch schon bei sehr kleinen Konzentrationen. Da man einen Espressoboiler nach dem Entkalken nicht völlig leeren kann (sondern nur nach und nach wird die Essigsäure bis ins Unendliche verdünnt) behält man lange Zeit den unsympathischen Geschmack. Einen normalen Wasserkocher kann man natürlich mit Essigsäure entkalken.

    Ich meine, Sie sollten die fehlerhafte Information ändern.

    Viele Grüße,
    Ulrich Grün (MSc. Chem.)

  79. Kommentar von Christoph Fertinger am 25. Februar 2012 um 14:40


    Hallo,

    sorry, aber das stimmt so nicht.

    Ich bin mir durchaus bewusst, das Kupfer in der Spannungsreihe über Wasserstoff steht, und daher relativ edel ist. Und Essigsäure ist eine schwache Säure, ok. Ich denke nicht, dass ersthaft jemand oxidierende Säuren wie Salpetersäure zum Entkalken verwenden würde.

    Der Geschmack ist sicher ein Argument (der ist intensiver und unangenehmer als bei Zitronen- oder Amidosulfonsäure, die sonst gerne verwendet werden), allerdings kriegt man das durch gutes Spülen schon in den Griff. Das muss man ja sowieso, denn was Sie von der „Verdünnung“ schreiben ist richtig, und niemand will Entkalker im Kaffee haben – egal welchen.

    Der eigentliche Grund ist, das Kupferacetat entstehen kann, und es ist sicher nicht besonders ansprechend, wenn grüne (und nicht sonderlich gesunde) Brühe aus der Maschine läuft… Das ist ein sehr bekanntes Phänomen!

    Das das Kupfer nicht angegriffen wird, lässt sich also schon optisch widerlegen. Die Spannungsreihe gilt bei 25°C, bei den Temperaturen im Kessel sieht das wieder ganz anders aus! Außerdem ist in der Regel etwas Sauerstoff im Wasser gelöst, und kann als Oxidationsmittel dienen. Zudem wäre auch denkbar, Cu schon vorher im Lauf der Zeit oxidiert worden ist, also sich z.B. Oxide o.ä. gebildet haben. Es ist also falsch zu denken, Entkalker (und zwar alle!) hätten keinen Einfluss auf den Kupferkessel!

    Während mit Essig also munter Kupferacetat entsteht, bildet z.B. Zitronensäure mit dem Kalk in erster Linie einen gut wasserlöslichen Calcium-dicitrato-Chelatkomplex und wird deswegen auch so gerne verwendet. Das funktioniert bei großer Hitze allerdings nicht mehr so gut, Zitronensäure alleine ist auch keine perfekte Lösung.

    Wasserkocher sind in der Regel nicht aus Kupfer, sondern aus Edelstahl, und genau deswegen ist es da auch kein Problem, Essig zu verwenden.

    Viele Grüße,

    Christoph Fertinger (Dipl.-Chem., Dr. rer. nat.)

  80. Kommentar von michael (Kompetenz) am 26. Februar 2012 um 05:59


    ich bin zwar kein Chemiker, aber meine Erfahrung als Espressomaschinen-Techniker hat gezeigt, daß neben der Verrohrung und dem Kessel auch die Dichtungen unter Essig leiden – je höher die Temperatur desto mehr Schaden überall (ich heize beim Entkalken auch auf Dampf)!

    Gruß Michael

  81. Kommentar von Ulrich Grün am 06. März 2012 um 13:59


    „Sorry, aber das stimmt so nicht.

    Der eigentliche Grund ist, das Kupferacetat entstehen kann, und es ist sicher nicht besonders ansprechend, wenn grüne (und nicht sonderlich gesunde) Brühe aus der Maschine läuft… Das ist ein sehr bekanntes Phänomen!“

    Das verstehe ich dann aber nicht. Wenn ich Zitronensäure verwende, dann entsteht kupfercitrat. Beides sind Lösungen. Wenn in der Espressomaschine CuO anwesend ist, dann gibt es bei jeder Säure eine leicht blaue Kupferlösung.

    „Während mit Essig also munter Kupferacetat entsteht, bildet z.B. Zitronensäure mit dem Kalk in erster Linie einen gut wasserlöslichen Calcium-dicitrato-Chelatkomplex und wird deswegen auch so gerne verwendet.“

    Sollte in diesem Fall das anwesende CuO nicht zu Kupfercitrat ändern? Dann sollte die Entkalkerlösung nach Gebrauch farblos bleiben. Dies ist aber nicht (immer) der Fall, weiß ich aus Erfahrung mit Amidosulfonsäure und Zitronensäure. Schon oxidiertes Kupfer kommt bei jedem Entkalker anscheinend in Lösung. Kupfer nach dem Entkalken ist auch hell-rot wo Entkalker hingekommen ist.

    Ich bin also noch immer nicht überzeugt weshalb Essigsäure sich nicht mit dem Kupfer vertragen sollte.

  82. Kommentar von Christoph Fertinger am 06. März 2012 um 15:00


    Ich habe ja auch geschrieben, dass praktisch alle Entkalker das Kupfer (bzw. die entsprechenden Oxide) angreifen.
    Kupfercitrat ist NICHT farblos, sondern wie die meisten Kupferverbindungen in Lösung blau bis grün.

    Ich denke mir das ja nicht aus, im Internet gibt es dutzende von Artikeln und Berichten über die Probleme mit Essig bei Kupferkesseln. Ich denke das lasse ich jetzt einfach so stehen.

    P.S. Bevor besorgte Nachfragen kommen: Wer mit Essig entkalkt wird damit sicher nicht von heute auf morgen seinen Kessel oder seine Gesundheit ruinieren, keine Sorge! Es gibt aber wirklich geschmacklich weniger aufdringliche und deutlich sinnvollere Entkalker.

  83. Kommentar von Rainer Brück am 12. April 2012 um 09:13


    Hallo Dr. Fertinger, auch von mir Kompliment zu dieser Seite und den guten Tips. Habe mir vor wenigen Wochen eine Vibiemme Domobar zugelegt, erziele hervorragende Espresso-Ergebnisse und bin sehr zufrieden. Eine Frage zum Rückspülen mit Zugabe von Kaffeefettlöser: Kann man davon ausgehen, dass beim Nachspülen kein Rest der Chemikalie in der Maschine verbleibt oder gar in den Kessel gelangt? Auf der Dose meines Kaffeefettlösers befinden sich die wohl üblichen Gesundheits-Warnhinweise. Wie oft sollte man klar nach-rückspülen?

  84. Kommentar von Christoph Fertinger am 12. April 2012 um 10:41


    Normalerweise leere ich das Blindsieb nach dem nach dem eigentlichen Rückspülen aus, spanne es wieder ein und spüle so quasi einfach mit Wasser nach. So kann man gut kontrollieren, ob noch „Dreck“ aus dem Brühkopf kommt und im Blindsieb bleibt. Das muss man schon einige male machen, bis das Wasser halbwegs sauber ist. Dann dürfte auch der Fettlöser entfernt sein. Oft kippe ich auch den ersten Espresso weg.
    In den Kessel sollte davon eigentlich nichts gelangen, denn wann immer die Verbindung zwischen Kessel und Brühkopf geöffnet ist, läuft auch die Pumpe / das Wasser und ein entsprechender Druck liegt an.

  85. Kommentar von Gabriele Sturm am 15. April 2012 um 18:00


    Nach Startproblemen, die domobarista.de komplett lösen konnte
    (nochmal vielen Dank dafür!), und nun längerem, in jeder Hinsicht glücklicherweise problemlosen Gebrauch meiner Vibiemme Domobar hätte ich mal wieder eine Frage. Also: Bei der Kaffezubereitung baut das Gerät seit heute keinen Druck mehr auf, d.h. die Anteige geht nicht über 2 bis 3 bar. Was kann ich tun? Was könnte kaputt sein?

  86. Kommentar von Christoph Fertinger am 15. April 2012 um 18:13


    Wie hoch ist der Druck gegen das Blindsieb (alternativ: Pumpe über den Schalter an, Ventil für Wasser-/Dampfbezug aber zu lassen)? Wenn ok, wurde Kaffeesorte, Mahlgrad oder Pulvermenge verändert? Ansonsten würde ich mal am Expansionsventil rumdrehen.

  87. Kommentar von Ralf Habben am 15. April 2012 um 21:11


    Guten Tag Herr Fertinger! Ich habe eine domobar mit einem Kessel. Seit kurzem habe ich ein kleines Problem. Der Espresso wird wunderbar wie immer, aber nach dem Brühen wird der Druck nicht richtig über das Rohr unterhalb der Brühgruppe abgegeben. Bis vor kurzem zischte es beim Zurückstellen des Hebels am Ende des Brühvorganges laut dort raus. Jetzt ist der Druck beim Brühen korrekt bei 12 bar, aber am Ende geht der ü+berschüssige Druck und das restliche Wasser fast geräuschlos aus dem Rohr raus und der Druck nur bis 10 zurück. Wenn ich den Siebhalter rausnehme, befindet sich immer noch etwas Wasser auf dem Kaffeemehl, was beim Ausschlagen auch ziemlichen Dreck macht. Woran kann das liegen? (Wenn ich mit dem Blindsieb laufen lasse, geht der Druck und das Wasser am Ende korrekt und laut zischend weg)… Danke für eine Antwort und Grüße aus Bremen

  88. Kommentar von Christoph Fertinger am 16. April 2012 um 13:33


    Ist nur Wasser drauf, oder hat die Maschine wirklich noch die angezeigten 10 bar? Der Druck wird ja am Kessel gemessen, der kann theoretisch noch da sein, wenn man den Druck am Brühkopf ablässt. Das mit dem Wasser im Siebträger liegt häufig eher an Mahlgrad, Kaffeesorte oder Pulvermenge und muss noch kein Problem sein. Es kommt aber auch vor, dass sich das Ablassrohr zusetzt, dann hift (ggf. mehrmaliges) Entkalken oder gründliches Rückspülen.

  89. Kommentar von tatjana Schilowa am 17. April 2012 um 20:59


    Hallo, ich habe auch eine Vibiemme Domobar und auch ein riesen Problem mit der Pumpe die scheint auch normal zu laufen und schnurrt vor sich hin zieht aber kein Wasser rein, daraufhin habe ich das Ventli aus der Pumpe gezogen und das ganze Baukomponent über Nacht in einem Entkalker Wasser stehen lassen, ich habe alles zusammengebaut aber noch immer funktioniert es nicht die Maschine zieht kein Wasser, ich hoffe ich habe das Vetil auch wieder richtig zusammengesetzt mit der Feder dazwischen kann man vielleicht irgendwo ein Foto finden wie das Ventli wieder reichtig zusammengebaut wird und was soll ich jetzt machen eine neue Pumpe bestellen?

  90. Kommentar von Christoph Fertinger am 19. April 2012 um 23:28


    Ich würde erstmal schauen, ob die Pumpe überhaupt zieht. Also den Ansaugschlauch raus aus dem Tank und einfach mal den Daumen drauf o.ä.. Wenn ja, würde ich gucken, ob über den Rücklaufschlauch recht viel Wasser in den Tank zurück geht. Wenn das so ist, die Schaube am Bypassventil ganz reindrehen, dann sollte aus dem Schlauch eigentlich nichts mehr rauskommen. Dann muss das Wasser aus dem Brühkopf oder der Dampflanze raus, geht gar nicht anders (außer, irgendwas ist wirklich undicht, aber das würde man ja sehen).

  91. Kommentar von Ulli G. am 27. Oktober 2012 um 19:51


    Hallo Herr Fertinger,
    heute habe ich meine ECM Classica II mit entsprechendem ECM-Entkalker entkalkt (und sehr viel nachgespült) und anschließend gleich noch den Brühkopf mit Tablette und Blindsieb gereinigt (ebenfalls mit viel Nachspülen). Die ersten Espressi sind nun eine absolute Katastrophe: Crema usw. super, aber der Geschmack ist die Hölle – als wäre noch etwas „Chemisches“ dabei. Nun habe ich den Wassertank auch noch gereinigt und wiederum sehr viel Wasser durchlaufen lassen, aber das Ergebnis wird nicht besser. Was kann das sein? Vielen Dank für Hilfe:-)

  92. Kommentar von Christoph Fertinger am 29. Oktober 2012 um 12:29


    Diese Erfahrung habe ich bisher zum Glück noch nicht gemacht und habe daher auch keine sinnvolle Idee (außer Spülen, aber da sind Sie sicher auch selbst schon draufgekommen…).
    Am ECM-Entkalker liegt es eher nicht, der besteht (soweit ich mich erinnere) aus Zitronen- und Weinsäure, das sollte nicht so extrem nach „Chemie“ schmecken. Ich tippe eher auf Reste vom Rückspülen, die sind auch etwas schwieriger zu entfernen. Also würde ich versuchen, noch einige Male mit leerem Blindsieb zu spülen und vielleicht danach einfach mal ca. 5 Espressi hintereinander zu ziehen und sie wegkippen. Dann sollte eigentlich endgültig alles weg sein.
    Sorry, mehr fällt mir im Moment leider auch nicht ein.

  93. Kommentar von Daniel S. am 23. November 2012 um 00:50


    Lieber Herr Fertinger,

    Himmel-Hölle-Himmel-Himmel,
    so könnte ich die Berg- und Talfahrt nach entdecken Ihrer spitzenmässigen Homepage beschreiben. Grosses Kompliment. Hatte seit 18 Jahren mit meiner Domobar keine Investition und kein einziges Problem (Preis damals gebraucht 400 Mark!). Die Espressoqualität war aber sehr schwankend. Auf Ihrer Seite wurde ich endlich fündig. Blindsieb war mir ein fremder Begriff und entkalkt hatte ich insgesamt vielleicht drei Mal. Das wollte ich natürlich sofort nachholen, d.h. ab in die Hölle. Der Temperaturfühler am Kessel wurde schwerstens undicht und nach Stunden im Internet, entdeckte ich dann endlich die Existenz von Silikonband. Himmel! Einige Tage später starb die Pumpe mitten beim Bezug. Diagnose Herzinfarkt: Hölle! Einige Wochen später bekam ich dann endlich die neue Pumpe, der Originalhersteller Vibracity hatte schon vor Jahren Pleite gemacht und die aktuellen Pumpen passen nicht auf das Model, da der Kessel etwas grösser ist. Nochmal Hölle. Einbau der Pumpe gelingt, nichts passiert. Hölle. Die Pumpe war auf 110V ausgelegt?! Dank zusätzlichem Anschluss klappt jetzt alles. Himmel. Nach dem allerersten Oeffnen der jungfräulichen Maschine fasste ich nicht zuletzt durch Ihre Seite Mut, habe inzwischen alle beweglichen Teile zerlegt, geschmiert, Dichtungen und Duschsieb ersetzt etc. Ergebnis: Ich kenne meine Maschine jetzt in- und auswendig. Himmel. Der Espresso ist so gut wie nie zuvor. Himmel.
    Nachdem ich ursprünglich nur meine Maschine schnell ein bisschen besser einstellen wollte, wurde es eine unendliche aber immernoch währende Lovestory zu meiner Domobar. Zuerst habe ich Ihre Homepage verflucht, jetzt bin ich Ihnen um so dankbarer.
    Tausend Dank an dieser Stelle für diese Homepage und das weitergeben Ihrer so umfassenden Erfahrung.
    Bin mit Ihnen übrigens einer Meinung: Für einen perfekten Espresso brauche ich nach all dem Rumschrauben weder ein Thermometer, noch eine Waage, noch ein Manometer (mein Model hat noch keins), sondern nur Zeit.

    Herzlichen Dank.

  94. Kommentar von Hardy am 26. November 2012 um 08:39


    Guten Morgen,

    ich hab nun das Problem, dass nach einer Entkalkung mit Zitronensäure genau die beschriebenen blauen Partikel in meinem Heisswasser rumschwimmen, das ich aus dem Kessel hole. Habe inzwischen sicher 10 Liter gespült, es wird besser.

    Was wäre in einem solchen Fall denn anzuraten?

    Ist das Kupfercitrat giftig ?
    (die erste Tasse aus dem Kessel war tiefblau)…

    Grüsse
    Hardy

  95. Kommentar von Christoph Fertinger am 26. November 2012 um 12:01


    Ich denke eher, dass die Farbe von gelöstem/abgebröckeltem „Kalk“ kommt, besonders, da Du von blauen Partikeln sprichst. Die üblichen Ablagerungen im Kessel haben nämlich durch das Kupfer auch oft eine leicht blau-grüne Farbe. Ich schätze daher, wenn Du nochmal gründlich entkalkst, damit die Reste der Ablagerungen auch weg sind, wirds besser.
    Kupfercitrat ist relativ harmlos, das wird sogar als Nahrungsergänzungsmittel angeboten und hin und wieder in kleinen Mengen Wein beigesetzt. Kommt natürlich auf die Dosis an, aber ich würde mir da erstmal keine Sorgen machen.

  96. Kommentar von Dieter Streubel am 14. Dezember 2012 um 15:58


    Hallo Herr Fertinger,
    Wo bekommt man denn die beiden Schläuche (Ansaug- u. Rücklaufschlauch für Wassertank) zu kaufen bzw. aus welchem Material müssen diese sein? Ich denke daß es sich hierbei um lebensmittelechte Silikonschläuche handelt. Wenn Sie mir vielleicht auch noch Innen- und Außendurchmesser nennen könnten, dann wäre mir sehr geholfen. Nach über 5 Jahren sind die Schläuche kaum mehr sauber zu bekommen.

    Viele Grüße
    Dieter Streubel

  97. Kommentar von Hans-Jûrgen Reith am 26. Dezember 2012 um 12:31


    Hallo Herr Fertinger Ich bin Besitzer einer bereits älteren Vibiemme Domobar. Nach einer längeren Benutzungspause (ca. 1Jahr) wollte ich meine Domobar wieder in Betrieb nehmen. Leider kam kein Tropfen Wasser aus der Brühgruppe. Ich habe daraufhin so ziemlich alles gereinigt was zu reinigen ist. Dabei stellte ich fest, dass die Heisswasserbereitung funktioniert.Ich stellte weiterhin fest, dass nach dem vorschriftsmäßigen Entlüten etc. bei der
    Hebelbedienung zwar die Pumpe läuft, jedoch kein Wasser den Brühkopf erreicht, aber heißes Wasser über den Rücklaufschlauch in den Wasserbehälter gelangt. Weiter stellte ich fest, dass bei der Hebelbedienung der Druck in der Maschiene stark ansteigt. Frage:Was mache ich eventl. falsch bzw. was muss ich machen, damit das Wasser zum Brühkopf gelangt? Für Ihre Bemühungen schon jetzt dankend verbleibe ich mit frdl. Gruss Hans-Jürgen Reith

  98. Kommentar von Christoph Fertinger am 28. Dezember 2012 um 13:43


    Das gibt es recht häufig, dass sich die Brühgruppe nach längerem Stillstand zusetzt (Kalkteilchen etc.). Dass der Druck im Betrieb stark ansteigt und das Wasser dann über den Rücklaufschlauch in den Tank zurückläuft, ist normal, irgendwo muss es ja hin, wenn sonst alles dicht ist. Es sollte aber eigentlich nicht heiss sein!
    Wenn alles andere funktioniert, lässt sich das oft mit gründlichem mehrmaligen Entkalken lösen.

  99. Kommentar von Sascha am 29. Dezember 2012 um 12:26


    Hallo Christoph,
    auch von meiner Seite erst einmal ein ganz großes Lob für Deine tolle Seite!
    Seit etwa drei Jahren begleitet mich täglich eine Domobar Nero durchs leben und verschönert mir so den Alltag. Doch gestern fing Sie plötzlich an, komische Geräusche von sich zu geben. Es knurrte und knisterte und ich konnte im Wassertank ein reges Treiben feststellen.
    Natürlich habe ich die Maschine erst einmal ausgeschaltet. Danach habe ich erst einmal entlüftet, doch daran lag es nicht; es spratzte trotzdem.
    Da im Wassertank ordentlich Schlieren und Schwebteilchen waren, beschloss ich also, das Teil zu zerlegen und komplett zu Reinigen/entkalken. Die Schwebeteilchen stammten wohl aus den Silikonleitungen, welche im Laufe der Zeit innen diesen Schmierfilm aufgebaut haben. Pumpe und Schläuche gereinigt, der Teil also o.k. Der Bypass sah so weit auch noch o.k. aus, daran wird es wohl auch nicht gelegen haben.
    Dann habe ich mich der Brühgruppe angenommen. Nach abschrauben des oberen Teile vorne (da wo die „Trompete“ drin sitzt) ist mir aufgefallen, dass dort ziemlich viele Kalkablagerungen waren. Da die Probleme schon beim Aufheizen und nicht erst beim Bezug anfingen, vermutete ich hier das Problem. Also alles in Entkalker eingelegt und ordentlich gereinigt. Den Boiler habe ich bei der Gelegenheit auch direkt entkalkt, da ich diesen so gut leeren konnte. Im Innern waren recht viele Partikel; nicht wie Kalk, sondern eher schwarze Teilchen; sah aus wie Dreck. Danach mehrfach gespült und alles wieder ordentlich zusammengebaut.
    Jetzt ist das Spratzeln weg, ABER: die Heizlampe geht nicht mehr aus. Der Kaffee wird nur noch warm und nicht mehr heiß. Hat es die Heizung erwischt? Was war letztendlich die Fehlerursache? Für Deine Hilfe wäre ich Dir sehr dankbar.

    Beste Grüße,
    Sascha

  100. Kommentar von Christoph Fertinger am 29. Dezember 2012 um 14:04


    Puh, das ist schwierig.
    Ich nehme an, Du hast schon versucht, die Temperatur zu verstellen?
    Im Prinzip gibt es 2 Möglichkeiten, wenn mit dem Heizen was nicht passt: 1. Die Heizung ist hinüber, dann geht sie aber meistens gar nicht mehr, weil sie durchgebrannt ist. Oft auch verbunden mit einem Kurzschluss. 2. Thermostat ist defekt, dann heizt sie meistens dauerhaft. Kommt relativ häufig vor. Allerdings heizt sie dann i.d.R. auch maximal, warum das Wasser bei Dir nur lauwarm wird, ist mir nicht ganz klar.
    Ich bin da ehrlich gesagt gerade etwas überfragt. Was passiert, wenn Du auf Dampf schaltest? Wird sie dann richtig heiss?

  101. Kommentar von uwe minor am 30. Juni 2013 um 00:13


    Hallo,
    ich habe eine Frage : Es geht um unsere ECM MEchanika IV. Der Brühdruck stimmt nicht mehr. ZU niedrig. Auch durch verstelle des Expansionsventils ließ sich das nicht ändern. Also habe ich es ausgetauscht. Nicht das ganez Ventil ist defekt, sondern nur die Dichtung darin. Können sie mir sagen wo ich diesen Cent Artikel her bekomme ? Sie sieht aus wie eine “ Gummikugel an der ein kleiner Steg dran ist der wiederrum in der Spiralfeder befestigt ist. Woher kan man diese Dichtung bekommen ?
    Noch etwas anderes : Wie sollte ich die Mechanika am besten entkalken, sodass ich danach keine Probleme bekomme?
    Vielen Dank für ihre Hilfe !!!
    Grüße…
    uwe

  102. Kommentar von Christoph Fertinger am 02. Juli 2013 um 20:20


    Mit der Mechanika kenne ich mich leider nicht aus, auch die besagte Dichtung sieht bei der VBM anders aus.
    Prinzipiell tuts jeder Entkalker aus dem Supermarkt. Zitronensäure ist ok, Spezialentkalker etwas besser, keinen Essig verwenden. Da die ECM ein Zweikreiser ist, ist das nicht ganz so einfach. Idealerweise zerlegt man dazu den Kessel. Ansonsten würde ich nach dieser Anleitung vorgehen.

  103. Kommentar von Marco am 07. Juli 2013 um 16:21


    Hallo.

    Seit kurzem quietscht meine Maschine beim Bezug bzw. auch Rückspülen. Haben Sie eine Ahnung woran das liegen könnte. Irgendwo habe ich gelesen es könnte ein verkalktes Expansionsventil sein?! Habe die Maschine gestern entkalkt, aber Problem besteht weiterhin. Muss ich das Ventilmausbauen und gesondert entkalken, bzw. Könnte die Ursache eine andere sein?

    Vielen Dank!

    Gruß
    Marco

  104. Kommentar von Christoph Fertinger am 09. Juli 2013 um 18:45


    Was genau quietscht denn? Wenn es der Hebel beim umlegen ist, ist das besonders nach dem Entkalken oder Rückspülen nicht ungewöhnlich. Normalerweise gibt sich das von alleine, wenn sich wieder etwas Kaffeefett ablagert. Wenn es nicht der Hebel ist, ist das etwas schwieriger. Am Expansionsventil kann eigentlich nichts quietschen, das ist es sicher nicht. Sollte es etwas mit der Preinfusion zu tun haben, würde ich erst mal abwarten, das wäre dann nicht ganz so einfach (und auch das könnte sich von alleine erledigen).

  105. Kommentar von Tepe am 16. Oktober 2013 um 14:47


    Hallo Herr Fertinger,

    Glückwunsch zur gelungenen Seite. Sie schreiben am 25.2.12, 14:40 Uhr, dass sich Cacliumcirat bei höheren Temperaturen in der Maschine bilden kann. Immer wieder liest man, dass das Citrat sich als schwerer löslich erweisen kann als das entfernte Carbonat.

    Nach längerer Suche findet man im Netz den Hinweis, dass Aluminiumcitratoaluminat die Fähigkeit hat, das Citrat wieder zu entfernen. Dazu mischt man eine 0,375 molare Lösung vom Aluminiumsulfathydrat mit einer 3,57 molaren Citronensäurelösung und erhält nach 5 Minuten Rühren das Aluminat.

    Wenn man dieses zu etwa 5 Teilen in den Wasserbehälter einfüllt und die übliche Prozedur durchführt, müsste man das Citrat wieder entfernen können. Allerdings muss man danach sicher gründlich spülen. Beides, das Citrat als auch das Sulfat läßt sich bei Ebay billig erwerben.

    Grüße
    ET

  106. Kommentar von Iris am 06. Februar 2014 um 07:54


    Hallo,
    habe gestern diese Seite entdeckt, weil wir mal wieder entkalkt haben. Ist super! Dabei bin ich auf den Hinweis gestoßen, dass man das niemals mit Essig tun soll. Was ist, wenn wir das aber ab und zu schon gemacht haben? Hatten die chemische Reaktion mit Kupfer nicht „auf dem Schirm“. Hoffentlich trinken wir nicht schon seit Jahen giftigen Kaffee….???? Eigentlich geht´s uns noch ganz gut….
    Freu mich auf eine Antwort!
    Grüße,
    Iris

  107. Kommentar von Christoph Fertinger am 06. Februar 2014 um 19:22


    Gesund ists nicht und man sollte das vermeiden, aber Sorgen musst Du Dir denke ich keine machen (bin aber kein Arzt). „Giftig“ ist auch sicher übertrieben, also keine Panik! Einfach abhaken und in Zukunft etwas anderes zum Entkalken verwenden.

  108. Kommentar von Stefan Schopf am 06. Februar 2014 um 22:10


    Hallo,

    hab ein Problem mit einer Domobar. Nach dem Einschalten löst die Maschine bei Betätigung des Tankschalters einen Kurzschluss aus (FI fällt). Hatte die Heizung im Verdacht, abe die hat einen Widerstand von 40 Ohm und offenbar keinen Masseschluss zum Tank. Auch am Netzstecker messe ich einen Widerstand von 40 Ohm. Ist das ok? Wo kann der Defekt liegen.
    Wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir weiter helfen könnte.

    BG, Stefan

  109. Kommentar von Christoph Fertinger am 07. Februar 2014 um 00:30


    In den meisten Fällen liegt das wirklich an einer defekten Heizung. Ich hab leider keine Ahnung, ob der Widerstand ok ist, ich würde den Heizstab einfach mal ausbauen. Wenn er kaputt ist, sieht man ihm das normalerweise auch an.

  110. Kommentar von Hajo am 18. Juni 2014 um 17:01


    Hallo Christoph,

    tolle Seite!
    Bin selber Besitzer einer Einkreis-Vibiemme. Seit 1995. Entkalke regelmäßig und hatte nie größere Probleme-ich benützt auch ein Blindsieb, dass ich mit einem „Cleaner“-Pulver, bestücke. Als Malmaschine benütze ich ein Obel.
    eine Frage: Gelegentlich hört man, dass das Sieb des Brühkopfs rausgehebelt werden soll um es zu Reinigen. So könnte man auch die Dichtungen selber hin und wieder austauschen. Was sagst Du dazu.

  111. Kommentar von Christoph Fertinger am 19. Juni 2014 um 17:10


    Das Sieb wird meistens beim raushebeln so verbogen, dass man am besten gleich ein neues kauft (ist nicht teuer). Das macht man normalerweise nur, wenn man die Brühkopfdichtung wechselt, nur zum Reinigen machts eigentlich keinen Sinn. Da reicht das Rückspülen.

  112. Kommentar von Rüdiger am 27. Dezember 2014 um 23:51


    Hallo
    Ich habe eine Espresso Maschine geschenkt bekommen. Diese Pumpt Heizt baut Druck auf aber es kommt kein Wasser durch den Kaffeehalter. Habe gesehen dass das Wasser von der Pumpe durch den kleineren Schlauch wieder Zurück in den Tank gepumpt wird.
    Wissen sie was das sein kann?
    Besten Dank schon mal.
    Gruß Rüdiger

  113. Kommentar von Christoph Fertinger am 28. Dezember 2014 um 19:07


    Kommt Wasser aus der Dampflanze? Wenn ja hat sich wahrscheinlich im Brühkopf irgendwas zugesetzt. Da hilft nur entkalken. Man kann auch versuchen, die Schraube auf dem Brühkopf zu öffnen und direkt Enkalker reinzukippen, bis der Weg irgendwann wieder frei ist. Oder ist die Maschine neu?

  114. Kommentar von Rüdiger am 29. Dezember 2014 um 16:58


    Hallo Christoph
    Möchte mich bedanken, die Maschine läuft wieder einwandfrei.
    Guten Rutsch ins neue Jahr.
    Gruß Rüdiger

  115. Kommentar von Christoph am 17. Februar 2015 um 21:38


    Hallo Herr Feringer,
    wir haben eine ECM Technika 4 und der Kessel heizt nicht auf. Spannung kommt an – mit Stromprüfer getestet. Kabel von Heizung abgezogen und Widerstand gemessen – bis 58 Ohm ?
    Kessel entleert, Maschine eingeschaltet und der Kessel wurde wieder gefüllt.
    Wassertank entfernt, Spannung liegt an der Heizung trotzdem an ?
    Vermutung: Heizung defekt ?
    Spannung sollte bei entferntem Wassertank nicht an der Heizung anliegen ?
    Espressoentnahme funktioniert entsprechend nur kalt.
    Haben Sie eine Idee ?
    Mit freundlichen Grüßen
    Claudia u. Christoph

  116. Kommentar von Christoph Fertinger am 18. Februar 2015 um 21:07


    Das mit der Heizung würde ich auch vermuten, evtl könnte es noch am Thermostaten liegen. Ich kenne mich mit der ECM allerdings nicht aus und weiß auch nicht, wie dort genau die Tankfüllung kontrolliert wird bzw. wie das geschalten ist. Bei der VBM ist es meistens so: Heizung kaput -> Sicherung fliegt, Thermostat kaputt -> Maschine heizt permanent. Trifft hier leider beides nicht zu, daher kann ich nur raten.

  117. Kommentar von Christoph am 18. Februar 2015 um 21:16


    Hallo Herr Fertinger,
    vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Wir werden berichten was die Ursache war wenn die Maschine wieder läuft.
    Mit freundlichen Grüßen
    Claudia

  118. Kommentar von Christoph am 24. Februar 2015 um 21:28


    Hallo Herr Fertinger,
    wir haben den Fehler gefunden, es war die Steuerelektronik.
    Folgendes haben wir noch getestet:
    Heizung direkt an Steckdose angeschlossen, Heizung funktioniert.
    Druck und Temperaturschalter am Kessel gebrückt, half nicht.
    Pressostat gebrückt, hat auch nicht geholfen.
    An beiden Heizungskabel kam Spannung an?
    Neue Elektronik eingebaut Maschine läuft wieder.
    Mit freundlichen Grüßen
    Claudia

  119. Kommentar von Alex am 14. März 2015 um 22:01


    Hallo,

    Danke für die schöne Seite. Habe mit der Anleitung bereits meine Maschine auf externen Tank umgestellt.
    Nun habe ich ein Problem mit meiner Domobar (inox). Sie zieht irgendwoher Luft, ich kann aber nicht ausfindig machen woher. Ich habe alle Schrauben am Boiler etc. nachgezogen. Beobachten kann ich nur ab dem Bypassventil, dass wenn die Maschine länger an ist, auf einmal Luftblasen in die Wasserschläuche gelangen und der Schlauch der in die Pumpe geht sowie der Schlauch der wieder in den Tank zurück geht sich von der Maschine aus mit Luft füllen.
    Danach habe ich auch Probleme Wasser zu ziehen. Man muss erst entlüften und manchmal funktioniert es dann, manchmal auch nicht. Dann muss ich die Maschine ausschalten und abkühlen lassen, bevor Sie dann wieder Wasser anzieht. In dem Laden wo ich die Maschine gekauft habe, meinten die, mein Unterdruckventil wäre wahrscheinlich verklebt und haben mir ein neues mitgegeben. Nur hat meine Maschine überhaupt kein Unterdruckventil. Habe alle Explosionszeichnungen im Netz durchgeschaut.
    Von wo kann denn die Maschine unbemerkt so viel Luft ziehen?

    Vielen Dank und viele Grüße
    Alex

  120. Kommentar von Christoph Fertinger am 15. März 2015 um 12:31


    Das ist schon merkwürdig. So wies klingt, ist die Luft ja schon nach der Pumpe bzw. dem Bypassventil da, das schränkt es ja ziemlich ein. Da würde ich auch suchen. Die Pumpe klingt normalerweise komisch, wenn sie kaputt ist, allerdings tut sie das wenn sie Luft zieht ja auch, das ist schwierig. Ich würde das Bypassventil einfach mal komplett zu drehen. Wenn sich nichts bessert, dann alles Verbindungen vor dem Ventil checken und ggf. mal eine neue Pumpe ausprobieren.
    Generell kann zuviel Luft auch davon kommen, dass die Maschine zu heiß eingestellt ist, aber eigentlich sollte das nicht in dem Ausmaß passieren.

  121. Kommentar von Alex am 15. März 2015 um 14:58


    Danke für die schnelle Antwort!

    Das mit dem Bypassventil habe ich ausprobiert, ändert aber leider nichts an dem Problem…
    Wenn ich den Boiler entlüfte, kommt auch extrem viel Luft heraus (1-2min) bis ich dann endlich wieder die Pumpe dazu schalten kann und Wasser angezogen wird. Und dass alle 10 Minuten obwohl ich kein Dampf mit der Maschine beziehe. Ich habe eben auch festgestellt, dass die Luft aus dem Boiler kommen muss, da die Luftblasen im Wasser Zu- und Ablaufschlauch extrem heiss ist.
    Gibt es irgendwie die Möglichkeit, dass Luft aus der Brühgruppe in den Boiler gelangt, weil da irgendetwas nicht richtig dicht ist?

    Danke und viele Grüße
    Alex

  122. Kommentar von Christoph Fertinger am 15. März 2015 um 15:08


    Nein, würde ja auch keinen Sinn machen. Der Druck im Kessel ist ja so oder so höher.
    Ich würde als nächstes mal probieren, die Temperatur runterzudrehen, vielleicht liegt es ja doch nur an der Einstellung.

  123. Kommentar von Alex am 15. März 2015 um 18:21


    Scheint zu funktionieren… Danke :-)

    Ich habe die Temperatur komplett herunter gedreht und dann nach und nach erhöht, bis das Wasser die erwünschte 67°C in der Tasse hatte. Jetzt hatte ich es mehrere Stunden an und das Problem ist nicht mehr aufgetreten. Ich hoffe der Frieden hält an. Danke für die Hilfe, wenn das Problem in der nächsten Zeit nicht mehr auftritt wird ne PID eingebaut ;-)

    Viele Grüße
    Alex

  124. Kommentar von Michael Kunze am 04. April 2015 um 13:49


    Hallo und großes Lob für die tolle Seite.
    Auch ich bin nun seit einigen Wochen Besitzer einer Domobar älteren Datums, aber sie macht tollen Espresso.
    Meine Frage nun: der Vorbesitzer erklärte mir, dass man niemals den Wassertank ganz entleeren darf, da Luft in die beiden Schläuche kommen könne und man dann vor Problemen steht. Mein Problem ist nun, dass ich einige Zeit „weg“ bin und das gute Stück natürlich nicht mit Wasser im Tank lassen mag….auch wegen Keimen, Brackigkeit etc.
    Außerdem denke ich, dass der Wasserbehälter und die Schläuche sich auch mal eine gründliche Reinigung wünschen. Was also machen ?
    MfG

  125. Kommentar von Christoph Fertinger am 05. April 2015 um 18:22


    Das kann an schon mal machen. Insbesondere für die Pumpe ist es nicht so toll, wenn sie Luft fördert. Alles andere lässt sich durch Entlüften bei Wiederinbetriebnahme lösen. Das sollte man nur nicht permanent machen. Den Kessel kann man leider nur durch Zerlegen sinnvoll entleeren. Wenn sie länger steht ist es sowieso sinnvoll, sie nicht nur gründlich zu spülen, sonder sie auch gleich zu entkalken. Damit sollten sich dann gleichzeitig die hygienischen Bedenken erledigt haben.

  126. Kommentar von Uli am 05. April 2015 um 22:04


    Hallo Herr Fertinger,
    ich habe eine Domobar nero, die seit mittlerweile 11 Jahren sehr zuverlässig läuft, mit mehr oder weniger guter Pflege.
    Seit heute morgen heizt sie nicht mehr (das „Aufheiz-Lämpchen“ leuchtet aber). Pumpe läuft auch.
    Hat es da die Heizung/Heizstäbe erwischt?
    Wenn ja, ist der Austausch problemlos möglich?
    Viele Grüße und Danke im Voraus
    Uli

  127. Kommentar von Christoph Fertinger am 06. April 2015 um 12:48


    Ich würde auch auf die Heizung oder die Verkabelung tippen. Meistens fliegt die Sicherung, wenn der Heizstab durchgebrannt ist, muss aber nicht sein. Der Heizstab ist einfach reingeschraubt, das kann man also selbst in die Hand nehmen. Man muss nur darauf achten, dass sie hinterher wieder dicht ist.

  128. Kommentar von Uli am 06. April 2015 um 16:52


    Danke für die schnelle Antwort!
    Verkabelung sieht intakt aus. Die Heizstäbe sind so verkalkt, dass sie kaum erkennbar sind :-)

  129. Kommentar von Christoph am 30. April 2015 um 13:54


    Hallo,
    ich muss unser Vibiemme junior mit dual boiler entkalken und habe eine Frage wie ich das am besten machen.
    Und vorallem wie ich sicher sein kann das der Dampfkessel auch richtig entkalt ist?

    Vielen Dank

  130. Kommentar von Christoph Fertinger am 30. April 2015 um 17:52


    Der Wasserkessel wird „normal“entkalkt wie hier beschrieben. Mit dem Dampfkessel ist es leider deutlich schwieriger, der ist ja nie richtig mit Wasser voll und kann auch nur schwer gespült werden. Es gibt zwar einige Tricks (auf die Seite legen, einfach mal im Kaffee-Netz suchen), letztendlich ist und bleibt aber leider das Sinnvolltste, die Maschine zum Entkalken zu zerlegen…

  131. Kommentar von Gisela am 24. Mai 2015 um 11:18


    Hallo,
    wir haben eine Domober Super aus dem Jahr 2007, die ich bislang noch nicht entkalkt habe, da ich mich noch nicht daran getraut habe. Nun plagt mich langsam das schlechte Gewissen. Da es sich vermutlich um ein Zweikreis-Modell handelt, habe ich keine Ahnung, wie ich das Entkalken vornehmen muss. Muss ich die Maschine auseinander schrauben? Und was dann?
    Wir brühen nur Espresso mit der Maschine und nutzen nicht den Milchaufschäumer, da ich
    mit diesem nicht zurecht komme und mir den Nespresso-Aufschäumer zugelegt habe. Muss ich irgendetwas regelmäßig entlüften?
    Meine letzte Frage: Wofür ist die Stufe I beim Anschalten? Wir nutzen nur die Stufe II.
    Ich fürchte, wir haben die Maschine bislang sehr laienhaft benutzt und möchte dies nun ändern. Vielen Dank!

  132. Kommentar von Christoph Fertinger am 26. Mai 2015 um 19:19


    Ich kenne mich mit den Zweikreisern nicht so gut aus, aber soviel ich weiß, ist Stufe I nur zum Füllen des Kessels, das braucht man nach der „Erstinbetriebnahme“ eigentlich nicht mehr.
    Entlüften muss man die Dualboiler-Maschine schon, die HX (Wärmetauscher) eigentlich nicht. Entkalken muss man den Dampfkessel in beiden Fällen hin und wieder (ja, leider durch Zerlegen…). Bei der HX heizt der Dampfkessel ja das Kaffeewasser quasi mit, das funktioniert wenn er verkalkt ist sicher nicht mehr so gut.

  133. Kommentar von Günther am 22. August 2015 um 18:43


    Hallo Herr Fertinger,
    seit einiger Zeit hat meine Domobar Nero ,Baujahr 2008 einen „enormen“ Wasserverbrauch.
    Wenn sie über einige Stunden hinweg eingeschaltet ist, dann ist über das „Auslaufrohr“ die Auffangschale fast voll. Ich muss ständig Wasser nachfüllen, auch wenn ich keinen caffe beziehe.
    Frage: Ist da inzwischen etwas undicht geworden und müsst ausgetauscht werden? Ist das für den Laien auch möglich oder brauchts den Fachmann?
    Vielen Dank für Ihren Rat.
    Mit Grüßen
    Günther

  134. Kommentar von Christoph Fertinger am 23. August 2015 um 13:27


    Ich würde erstmal versuchen, das Expansionsventil einzustellen und ggf. sauber zu machen oder die Dichtung zu wechseln. Evtl. ist sie auch etwas zu heiß eingestellt. Es ist wohl ein Älteres Modell (Zweikreiser?), sonst ginge der Rücklauf zurück in den Tank.
    Das kann man zuerst ohne Probleme selbst probieren und mal schauen, ob sich etwas ändert. An sich ist alles auf dieser Homepage beschrieben, wenn es aber wirklich eine ältere Maschine ist, können allerdings ein paar Unterschiede zu beobachten sein.

  135. Kommentar von Anja am 27. August 2015 um 17:03


    Hallo Herr Fertinger,
    ich habe eine VBM erworben, die seit Januar nicht mehr entkalkt worden ist. Da ich die Befürchtung habe, dass sich „dicke Kalkbrocken“ lösen, wenn ich nur mit Zitronensäure entkalke, habe ich mir den RDS Entkalker mit Amidosulfonsäure gekauft. Nun steht da „Entkalkungsanweisungen des Geräteherstellers beachten“. Ich habe keine Ahnung, wieviel ich von dem Entkalker jetzt verwenden soll. Können Sie mir da weiterhelfen? Rückgespült wurde die Maschine auch lange nicht. Ich bekomme in meinem Ort aber immer nur Tabletten zum Kaffeefett lösen. Kann ich die auch verwenden? Vielen Dank für eine Antwort!
    Grüße
    Anja

  136. Kommentar von Christoph Fertinger am 27. August 2015 um 17:58


    Der Hersteller muss schon zumindest sagen, wie konzentriert man sein Produkt anwenden muss. Das muss ja irgendwo draufstehen (oder es ist zur unverdünnten Verwendung). Die Tabletten zum Rückspülen kann man problemlos verwenden, das mache ich auch.

  137. Kommentar von Werner am 07. Dezember 2015 um 01:16


    Hallo!
    Gerne möchte ich folgende Frage loswerden:
    Hatte einen stark verunreinigten Wassertank in meiner Domobar (Wasser zu stand zu lange, Schimmel/Pilzsporen). Nach zwei Reinigungsläufen (leider mit Reinessig) machen Maschine und Pumpschlauch wieder einen guten Eindruck, aber ein zweiter, schmaler Schlauch (vermutlich Überlauf/Rücklauf) hat kein Reinigungsmittel gezogen. Wie bekomme ich den jetzt gereinigt oder ausgetauscht??
    Bedanke mich vorab für Infos.

  138. Kommentar von Christoph Fertinger am 07. Dezember 2015 um 21:37


    Ich denke, das wird der Rücklaufschlauch vom Expansionsventil in den Tank sein, daher: Pumpe an, aber das Ventil an der Dampflanze zulassen, dann sollte da ordentlich was rauskommen. Wenn Du den Schlauch Tauschen willst: Solche Schläuche gibt es günstig als Meterware auf ebay!

  139. Kommentar von Arno am 15. Februar 2016 um 17:24


    Hallo Herr Fertinger,
    nun habe ich meine Domobar Inox schon ca. 20 Jahre und habe Ihre Super-Website erst heute entdeckt: „Long and wasted years“ (Bod Dylan)…
    Jetzt aber gleich eine Frage: Seit der letzten externen Wartung rattert die Pumpe am Anfang ziemlich laut macht aber ansonsten keine Probleme. Muss ich mir Sorgen machen bzw. kann ich Abhilfe schaffen?

    Herzlichen Dank für Ihre Mühe!

  140. Kommentar von Christoph Fertinger am 15. Februar 2016 um 19:27


    An sich ist ein veränderter Klang der Pumpe aber i.d.R. ein Zeichen dafür, dass sie sich bald verabschiedet. Es könnte sich aber auch nur um Kalk oder Ablagerungen handeln, vielleicht hilft schon gründliches Entkalken.
    Im schlimmsten Fall wäre aber auch eine Ersatzpumpe nicht teuer und auch nicht schwer zu tauschen.

  141. Kommentar von Mimmo Marsiglia am 22. Februar 2016 um 07:48


    Guten Morgen Herr Fertinger,
    ich hoffe irgendwas nicht übersehen zu haben, aber ich habe zu meiner Frage nichts finden können. Und zwar bin ich auf der Suche nach einer zuverlässigen Wartungss- und Reparaturwerkstatt im Raum Dortmund. Der Händler und gleichzeitig Werkstatt in Essen, wo ich meine VBM gekauft habe, hat leider sein Geschäft aufgegeben. Selbst kann ich und möchte ich auch nicht Hand anlegen. Dann kann ich mir sofort eine neue Maschine kaufen ;-)
    Vielen Dank im Voraus für Ihr Feedback!
    M. Marsiglia

  142. Kommentar von Christoph Fertinger am 22. Februar 2016 um 18:21


    -> wie immer per Mail!

  143. Kommentar von Frank Goetz am 12. April 2016 um 18:42


    Hallo Herr Fertinger.

    Ich habe von meinen Eltern eine Bazzar A1 Livello quasi geerbt, da sie die Maschine schon seit ca 5 Jahren nicht mehr benutzen.

    Beim ersten Einschalten hat sich brav der Kessel gefüllt und sie heizte auf. Das Pressostat schaltet sauber. Die Dampffunktion arbeitet auch. Jedoch passiert beim Kaffeebezug leider nichts, ausser dass das Manometer bis auf 15 Bar hochschnellt.

    Wie gehe ich nun am besten vor um den Fehler zu finden?

    Lieben Gruss

    Frank Goetz

  144. Kommentar von Christoph Fertinger am 14. April 2016 um 17:59


    Bei längerer Standzeit setzt sich der Brühkopf oft mit Ablagerungen oder Kalk zu. Oft hilft schon exzessives Entkalken, irgendwann wird sie wieder durchlässig. Man kann z.B. auch über die Inbusschraube auf dem Brühkopf Entkalker einfüllen.

  145. Kommentar von Frank Goetz am 15. April 2016 um 09:48


    Vielen Dank für den Tipp, genau so war es!
    Jetzt läuft die Maschine wieder ;-)

    Lieben Gruss

    Frank Goetz

  146. Kommentar von Birc am 09. Mai 2016 um 08:10


    Kleiner Reinigungtipp für das Rückspülen!

    Ich nehme keine Chemie sondern Backpulver. Funktioniert perfekt und ist viel günstiger !

    Grüße
    Birc

  147. Kommentar von Marcel am 11. Mai 2016 um 21:04


    Hallo.

    Ich habe seit 5 Monaten eine Vibiemme Domobar Inox. Ich habe das Problem, dass aus der Dampflanze immer etwas Wasser tropft. Beim Aufheizen und auch beim Bezug über den Siebträger. Beim Milchaufschäumen kommt auch immer ein Teil Wasser mit heraus. Es entsteht kein feiner Dampf. Woran kann das liegen?

  148. Kommentar von Christoph Fertinger am 12. Mai 2016 um 19:44


    Am Anfang kommt meistens etwas Wasser mit, das sollte sich nach dem öffnen aber schnell geben. Unabhängig davon sollte es natürlich nicht tropfen, hier könnte man das Ventil tauschen. Leider bin ich Espressotrinker und daher kein Aufschäumexperte. Dazu findet man aber viele Infos im Kaffee-Netz oder auf youtube.

  149. Kommentar von Christoph Asmus am 28. Juni 2016 um 15:02


    Lieber Herr Fertinger,

    vielen Dank für die ausführliche Website! Ich habe neue Dichtungen in die Brühgruppe eingesetzt, jetzt ist wieder alles dicht – bis auf eine Sache, die mir vorher nie aufgefallen ist.
    Frage: Ist es normal, dass beim Espressobezug/Blindsieb ganz schön viel Wasser aus dem Auslassventil unten kommt?
    Ich habe alles nochmal genau untersucht, einzige Erklärung wäre, dass die unterste Feder in die Jahre gekommen ist und nicht mehr genug Widerstand leistet?

  150. Kommentar von Christoph Asmus am 28. Juni 2016 um 15:14


    hallo nochmal,
    ich habe den Fehler gefunden – ich hatte die unterste Feder (Auslassventilfeder) mit der obersten Feder (Einlassventilfeder) vertauscht! Dadurch war sie zu schwach und der Druck in der Preinfusionskammer war groß genug um das Ventil runterzudrücken…..

  151. Kommentar von Sebastian am 12. Juli 2016 um 13:17


    Hallo! Vielen Dank für diese tolle Seite! Diese vielen guten Informationen haben mich zum Kauf der Inox getrieben, ich bin begeistert. Nun steht das Gerät gerade vor mir ausgepackt, und ich möchte nichts falsch machen. Was muss ich denn nun bei der Erstinbetriebnahme alles beachten?
    Vielen Dank, Sebastian

  152. Kommentar von Christoph Fertinger am 13. Juli 2016 um 18:59


    Viel zu beachten gibt es eigentlich nicht. Ich würde mir die FAQ-Seite mal anschauen und loslegen. Falls es dann noch Fragen gibt einfach hier ein bisschen suchen und ggf. nochmal melden!

  153. Kommentar von Martin am 11. August 2016 um 23:21


    Hallo Christoph,
    Seit Tage lebe ich koffeeinfrei weil meine Domobar Junior HX (?!) zerlegt ist. Sie ist jetzt schon gut 5 Jahre alt und seit einem Jahr darf man sie nicht mehr zu lange an lassen, sonst fliegt die Sicherung raus. Als dann vor ein paar Tagen andauern die Sicherung flog hab ich sie halt aufgeschraubt.

    Die Elektronik, das schwarze Kästchen in das alle Kabel rein und rausgehen, ist leicht angekohlt. Außerden die grüne Lampe rechts. Ich habe die Elektronik und ein paar neue Schläuche bestellt und will sie auswechseln.

    Da ich ich als Ursache für die defekte Elektronik verkalkte Heizstäbe vermute, habe ich beide ausgebaut. Der Heizstab für dem Milchschaum war ganz leicht verkalkt. Der Heizstab für das Espressowasser war stark mit Kalk verklumpt.
    Ich habe beide Stäbe in Kalklöser eingelegt. Der Kalk ist weg. Die Heizstäbe sehn meiner Meinungnach noch gut aus. Natürlich nicht wie Brandneu! Aber ein Elektriker den jemand kennt den ich kenne meinte: ein Heizstab der so verkalkt war, dass er die Sicherung raushaut, tauscht man lieber aus.
    Was sagst du dazu. Du hast mal geschrieben, wenn der Heizstab kaputt ist, sieht man das schon. Halten Diese Heizstäbe ewig. Oder ist 5 Jahre eine gut Lebenszeit für so nen Heizstab und jetzt muss ein neuer her.

    Jetzt noch wegen dem Entfetten. Brauch ich da diese Puly Cuff (?) oder gibts dar was aus dem Drogerie/Baumarkt das auch geht z.b. Grillrostreiniger? Irgendwelche Erfahrungen?
    Danke schonmal und zum wohl mit gutem Kaffee…

  154. Kommentar von Christoph Fertinger am 12. August 2016 um 20:43


    Meine Maschine ist knapp 10 Jahre und bis auf ein paar Dichtungen ist alles original. 5 Jahre dürften kein Problem sein! Vielleicht ist die Elektronik aus anderen Gründen durchgeschmort. Ich würde es nach dem Entkalken nochmal mit dem alten probieren (ohne Gewähr…).
    Zum Rückspülen muss es nicht Puly sein, manchmal nehme ich auch einfach die Tabletten für Vollautomaten wenn ich nichts anderes zur Hand habe. Grillreiniger o.ä. würde ich nicht nehmen, schon allein, weil das nicht ganz geschmacksneutral sein könnte.

  155. Kommentar von Martin am 12. August 2016 um 20:50


    Super. Danke für die schnelle Antwort. Ich werds erst mal mit den alten Versuchen.

  156. Kommentar von Andreas Schamanek am 26. Dezember 2016 um 17:17


    Kann mir nicht vorstellen, dass die Heizstäbe einen Kurzschluss erzeugen oder aus anderen Gründen, die Elektronik abkokeln lassen. Ist aber auch nicht mein Fachgebiet. Jedenfalls würde ich anderen Ursachen größere Wahrscheinlichkeit zuschreiben:
    Zum einen Kurzschluss durch undichte Stellen und somit Wasser bzw. Wasserdampf und Kondensat und eventuell zu geringer Abstand stromführender, nicht (ausreichend) isolierter Leitungen. Denkbar wäre auch, dass die Elektronik schlicht einen schleichenden Fabrikationsfehler hatte.
    Bei mir ist mal eine Kabelisolierung brüchig geworden, wodurch es zu Fehlströme kam. Da sollte aber in einem modernen Haushalt mit FI-Sicherung eben diese anspringen.

  157. Kommentar von Andreas Schamanek am 26. Dezember 2016 um 17:23


    Meine Domobar ist nun 11 Jahre alt, ich benütze sie an jedem Werktag (im Büro:) für 2-3 Espresso, also nicht viel, aber über die Jahre dann doch. Entkalkt habe ich sie selten. Bin nicht sicher, gefühlt alle 2-3 Jahre. Sie funktioniert wie eh und je. Die Pumpe macht gelegentlich andere Geräusche, aber heute beim und nach dem Entkalken war wieder alles „normal“.
    Soll ich der Maschine dennoch mal eine professionelle Generalüberholung zukommen lassen? Oder soll ich warten, bis sie undicht wird oder die Pumpe jammert?
    Ich hab Sorge, dass sie nach einem generellen Service erst recht anfängt, Probleme zu machen :)

  158. Kommentar von Christoph Fertinger am 28. Dezember 2016 um 23:31


    Eine Überholung kann man machen, muss man m. E. aber nicht.
    Es hat vielleicht einen gewissen Charme, sie mal komplett zu zerlegen und zu entkalken, das steigert sicher auch die Lebensdauer. Andererseits ist die Frage, ob der Händler das bei der Wartung auch macht, und dann wäre es sicher mindestens genauso teuer, wie der Austausch, wenn wirklich was kaputt ist. Dichtungen kann man getrost drin lassen, solange sie ihren Dienst tun. Die komplette Entkalkung würde evtl. dem Thermostaten und dem Heizstab helfen, aber wie gesagt, finanziell lohnt sichs wahrscheinlich nicht…

  159. Kommentar von David Berger am 19. Januar 2017 um 08:10


    Ich kann bei meiner Domobar Junior 2B nicht mehr richtig Kaffee beziehen. Das Wasser rinnt gefuehlt waehrend der Preinfusion durch den Siebtraeger als waere kein Kaffe im Sieb. Der Bezug ist extrem wassrig und untrinkbar, Druck wird nicht aufgebaut. Ich habe mittlerweile 4 verschiedene Kaffees durchprobiert und halte Channeling/schlechtes Tampern fuer eher unwahrscheinlich. Ich habe auch alle Siebe und Siebtraeger durchprobiert, ohne Veraenderung. Mit dem Blindsieb wird der Druck normal aufgebaut (11 bar) und es wirkt auch alles dicht und gut.

    Haben Sie vielleicht noch einen Tipp oder eine Anregung was das Problem sein koennte bevor ich zum Service marschiere? Und Vielen Dank fuer Ihre Seite. Sie haben mir eine Menge an Zeit und schlechtem Kaffe erspart :-)

  160. Kommentar von Christoph Fertinger am 22. Januar 2017 um 21:49


    Den einzigen Grund, den ich mir vorstellen kann, ist das hier.

  161. Kommentar von Matteo G am 06. Februar 2017 um 11:59


    Burn giorno, mein Händler bei dem ich die Domobar gekauft habe rät mir strengstens davon ab die Maschine zu entkalken. Ich hab drei Mal nachgefragt, da ich das nich glauben konnte. Deine Meinung dazu würde mich sehr interessieren. Zudem hat er den Druck beim beziehen auf 11 bar begrenzt, was hier ja auch schon kontrovers diskutiert wurde. Super Espresso, keine Probleme. Jetzt flippt nach 10Monaten der Zeiger aus wenn ich beziehe. Mein Händler sagt, ruhig bleiben, weiter machen und falls es nicht weg geht die Maschine da lassen. Könnte kaum verwirrter sein grad.
    Abschließend ein dickes Lob für die Seite!! Molto bene

  162. Kommentar von Christoph Fertinger am 06. Februar 2017 um 20:39


    Man sollte es mit dem Entkalken nicht übertreiben, aber grundsätzlich hab ich keine Bedenken.
    Die Druckschwankungen beim Bezug klingen nach verkalktem/verdrecktem Expansionsventil oder einer kaputten Dichtung, siehe hier.

  163. Kommentar von Matteo G am 07. Februar 2017 um 08:17


    Danke für die Antwort. Habs befürchtet und habe die Maschine heute Morgen recht lustlos angemacht. Wider Erwarten war dasZittern der Nadel wie von Geisterhand verschwunden?! Sachen gibt’s….. Mal sehen ob es sich hält.
    Cari saluti

  164. Kommentar von Laurent Clement am 27. März 2017 um 13:02


    Hallo,
    Ich habe meine Domobar seit 1 Jahren und leider länger nicht mehr in Betrieb gehabt und wollte sie daher vor dem nächsten Gebrauch einmal entkalken. Leider steht in der Beschreibung nicht wie man das genau anstellt und auch auf der Seite von VBM findet man leider nichts. Wenn ich das richtig verstanden habe muss man einfach nur eine Tankfüllung mit der Kalklösemischung durchlaufen lassen, etwas einwirken lassen und kräftig nachspülen. Dass man das Dampfrohr nicht vergessen soll leuchtet mir auch ein. Meine Frage ist, ob man beim Durchlaufen des Kalklösers durch die Brühgruppe einen Siebträger einsetzt oder nicht und on man auch die Brühgruppe mit Blindsieb entkalken soll.
    Vielen Dank schon mal für die Hilfe und beste Grüße, Laurent

  165. Kommentar von Christoph Fertinger am 27. März 2017 um 17:50


    Ja, alles richtig verstanden! Ob man den ST einsetzt oder nicht, ist eigentlich egal. Ich würde ihn einsetzen, dann spritzt es nicht rum. Blindsieb würde ich nur fürs Rückspülen verwenden, sonst würde der Durchlauf und das spülen auch ewig dauern. Da die Fettlöser fürs Rückspülen i.d.R. Säuren enthalten, wird normalerweise Kalk in der Brühgruppe gleich mit entfernt.

  166. Kommentar von Laurent Clement am 28. März 2017 um 09:16


    Vielen Dank für die Antwort, jetzt kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Ist echt eine tolle Seite und ein super Service! Danke!
    Beste Grüße, Laurent

Kommentar abgeben