Die Vibiemme Domobar ist eine klassische Espressomaschine mit schier unverwüstlicher Technik. Mikrochips oder LCD-Displays sind ihr fremd. Der Vorteil daran ist, daß selbst Laien sich im Fall der Fälle übers Internet Ersatzteile besorgen und einbauen können. Zudem kann jeder, der einen Schraubenzieher bedienen kann, die VBM nach seinen Wünschen einstellen.
Hinweis: Alle Einstellungen erfolgen auf eigene Gefahr! Ich gebe zu bedenken, dass sie (zumindest theoretisch) den Verlust der Herstellergarantie zur Folge haben können! Zur Sicherheit sollte man bei Arbeiten an der geöffneten Maschine den Netzstecker ziehen!
Einstellen der Brühtemperatur
Die Einstellung der Brütemperatur ist sehr einfach: Hierfür wird zuerst die obere Abdeckung (Tassenwärmer) abgenommen. Vorne rechts befindet sich eine runde Öffnung, durch die man eine kleine Schraube sieht. Bei älteren Modellen fehlt diese Öffnung manchmal, in diesem Fall muß die Abdeckung abgeschraubt werden. Mit Hilfe eines Schraubenziehers kann man hier den Thermostaten einstellen. Dreht man sie im Uhrzeigersinn, wird die Wasseremperatur erhöht und umgekehrt. Ist der Kaffee zu kalt, dann steigert man einfach vorsichtig die Temperatur, spratzelt und dampft das Wasser bei Leerbezug, wird die Temperatur wieder ein wenig gesenkt, bis die ideale Einstellung (in der Tasse ca. 65 – 70 °C) gefunden ist. Vorsicht! Der Verstellmechanismus reagiert sehr empfindlich!
Hinweis: Ältere Maschinen haben noch kein Loch in der Abdeckung. Um die Temperatur zu verstellen, muß man die Abdeckung abschrauben.
Einstellen des Brühdrucks
Die in der Vibiemme Domobar verbaute Ulka-Pumpe ist ein Standardbauteil, das man in vielen Espressomaschinen findet. Sie kennt nur zwei Stellungen: Ein oder aus. Wenn sie läuft, liefert sie immer die angegebenen 15 bar. Damit beim Kaffeepulver ein verminderter Druck ankommt – optimal sind ca. 9 bar – gibt es direkt nach der Pumpe ein Bypass-Ventil, das einen kleinen Teil des Wassers über einen Schlauch wieder zurück in den Tank leitet.
Hinweis: Angeblich gibt es sehr alte Maschinen (über 10 Jahre), die noch kein Expansionsventil haben.
Der Prozentsatz – und damit die Druckreduzierung – läßt sich über eine Schraube regeln. Dazu muß zuerst die Rückwand abgenommen werden (nur drei Schrauben). Hinter dem Frontteil der Maschine befindet sich links unten die Pumpe und gleich danach das Expansionsventil zur Druckregelung. Es kann über die große Messingschraube eingestellt werden (siehe Foto, Drehung gegen den Uhrzeigersinn bewirkt niedrigeren Druck). Den neu eingestellten Brühdruck prüft man am besten gegen das Blindsieb.
Hinweis: Oft wird berichtet, dass der Druck, der real am Siebträger anliegt, etwas niedriger ist, als vom internen Manometer angezeigt (bis zu 1 bar).
Reparatur: Druckschwankungen
Bei der Vibiemme Domobar ist nach vielen Jahren (erfahrungsgemäß ca. 8 – 10) und etwas vernachlässigter Pflege oft ein starkes Schwanken des Brühdrucks zu beobachten. Dieses Phänomen äußert sich beim Bezug in einem starken Druckaufbau auf bis zu 12 bar, gefolgt von einem plötzlichen abrupten Druckabfall. Sofern keine Undichtigkeiten an der Maschine erkennbar sind, ist der Grund für diese Schwankungen häufig ein verkalktes Expansionsventil. Kurzfristig kann es helfen, etwas an der Stellschraube herumzudrehen, wodurch sich mit etwas Glück die gröbsten Verstopfungen lösen. Besser ist es auf jeden Fall, das komplette Ventil auszubauen und gründlich zu entkalken.
Einstellen der Wasserstandschutzschaltung
Im Auslieferungszustand hat meine Domobar bereits abgeschaltet, wenn der Wassertank noch zu gut einem Drittel gefüllt war. Nervig!
Die Wasserstandsmessung ist bei der Vibiemme recht simpel gelöst: Der Tank befindet sich auf einer Art Waage, einer Metallplatte, die auf Federn steht. In der Mitte dieser Platte steht eine Schraube heraus, die bei befülltem Wassertank, also wenn der Tank schwer ist, auf einen Kontakt drückt, der den Stromkreis zur Pumpe schließt. Ist zu wenig Wasser im Tank, wird dieser zu leicht, der Kontaktschalter wird nicht mehr gedückt und der Stromkreis somit unterbrochen. Will man den Abschaltpunkt verändern, nimmt man folglich einfach die Metallplatte heraus, auf der der Wasserbehälter der VBM steht, und dreht die Schraube in der Mitte ein kleines bisschen hinein oder heraus.
Hinweis: Bei älteren Maschinen gibt es diesen Mechanismus evtl. noch nicht. Sie haben ein Schaufenster an der Seite der Maschine und einen Glastank. Man muss den Wasserstand also selbst kontrollieren. Manche Maschinen haben auch beides.
Kommentar von Walter Drabek am 05. November 2007 um 18:03
Hallo Herr Fertinger,
habe Sie über Kaffe-netz forum entdeckt und möchte Ihnen ein Kompliment für Ihre Seite aussprechen. Leider habe ich eine ältere Domobar ner mit Drucktasten, die auch im Inneren etwas anders aussieht. Ich habe Probleme mit meiner Vibiemme Domobar und suche jemand der sich damit auskennt und mir die Maschine repariert-ich selbst habe leider “zwei linke Hände” zumindest was die Reparatur einer Espressomaschine angeht.
Ich habe/hatte folgende Probleme:
seit einiger Zeit krieg ich einfach keine Crema mehr hin (Kaffee schmeckt trotzdem gut)
der flexible Metallhochdruckschlauch war undicht (einen neuen hab ich endlich bei Espresso factory bekommen und selbst gewechselt)
habe das Sieb im Brühkopf rausgenommen und gereinigt und krieg es einfach nicht mehr so rein dass es dicht ist bzw. der ST geht nur mehr sehr schwierig einzusetzen und es läuft immer etwas Wasser oben raus
höchst merkwürdige, brodelnde Zischgeräusche beim Warten auf den nötigen Druck zur Dampfentnahme bei ca. 12 bar (Gibt es da ein Überdruckventil oder sowas?)
Vor zwei Tagen flackerten die Kontrollleuchten für die Dampf- und Heißwasserentnahme bei der Dampfentnahme und gingen dann aus und jetzt geht überhaupt keine Dampf- und Heißwasserentnahme mehr.
So, jetzt hab ich Sie aber genug gefordert, können Sie mir weiterhelfen? Oder mir einen Tip geben an wen ich mich im Raum Kassel wenden kann? Ich wäre Ihnen sehr dankbar.
Mein Name: Walter Drabek, Kasselerstrasse 41, 34376 Immenhausen (OT Holzhausen) Tel. 0 56 73-92 52 23 mail: wd@antikandmore.de
im internet: http://www.antikandmore.de
Freundliche Grüße und vielen dank im Voraus
W.Drabek
Kommentar von Gerion am 20. November 2007 um 13:24
Hallo, ich habe seit Jahren eine Domobar in einer Ausführung mit schwarzem Gehäuse (Seite und hinten)
Bei mir ist keine Öffnung für einen Temperaturregler und auch nach dem Öffnen habe ich keinen finden können.
Oder liegt der nur woanders?
viele Grüsse
Gerion
Kommentar von Christoph Fertinger am 20. November 2007 um 15:40
Das ist mir neu, aber viele Besucher schreiben mir, daß das Innenleben anders aussieht, als bei meiner Maschine. Mich wundert langsam garnix mehr!
Das würde mich wirklich sehr interessieren, können Sie vielleicht mal ein Foto vom Innenleben Ihrer Maschine machen? Das Ding muß ja schließlch irgendwo sein!
Kommentar von Benjamin am 06. Dezember 2007 um 19:27
Hallo, ich habe auch die nero ohne Loch für die Temperatureinstellung. Wenn man aber die gelochte Platte entfernt, kommt man an den darunter liegenden Temperaturregler heran.
Eine Frage: ich habe jetzt damit die Temperatur erhöht, so dass der Espresso heiß ist. Wenn ich allerdings aufschäumen will, ist der Dampf so stark (und heiß?), dass die Milch in einem normalen Kännchen innerhalb von ca. 4 sek. heiß ist. An normales Schäumen kann man dabei nicht denken. Ich habe einen Einkreiser mit 4-Lochdüse und frage mich, ob der Austausch der Düse da was ändert oder vielleicht etwas mit dem Temperaturregler nicht stimmt.
Gruß
Kommentar von Christoph Fertinger am 06. Dezember 2007 um 21:35
Hmm, es wundert mich, daß die Temeraturverstellung so einen großen Einfluß auf den Dampf hat. War bei mir nicht so.
Ob die 2-Lochdüse hilft, kann ich schlecht einschätzen, ich hatte nie eine 4-Lochdüse. Wenn das Hauptproblem das Austrittsvolumen ist (Milch zu schnell heiß und zu schnell vom Wasser verdünnt) wahrscheinlich schon. Wenns eher am Druck liegt, ist sie wahrscheinlich kontraproduktiv (evtl größeres Kännchen probieren).
Die Düse kostet ja nicht die Welt, ‘nen Versuch ists wert.
Kommentar von Benjamin am 10. Dezember 2007 um 13:36
Ich bin nun etwas weiter, es lag daran, dass ich mit zu feuchtem Dampf geschaeumt habe. Ich muss nun halt sehr lange Dampf ablassen, bis er trocken genug ist.
Gruss
Ben
Kommentar von Andreas am 19. Dezember 2007 um 22:53
Hallo,
erstmal Glückwunsch für die schöne Seite und die hilfreichen Tipps.
Habe bei meiner Domobar seit 2 Jahren verzweifelt nach einer Möglichkeit gesucht, den Druck zu verstellen.
Nun habe ich es endlich geschafft.
Habe aber genau dazu eine Frage: Sollen die 9 Bar gegen das Blindsieb anliegen? Habe das bei mir z.Zt. so eingestellt, mit dem Ergebnis, dass unmengen Wasser aus dem Rückflussschlauch austreten.
Ich kann das sehr gut beobachten, weil ich diesen in die Auffangschublade geleitet habe.
Beim 1er Sieb wird die Schublade bei einem Bezug halbvoll, können Sie beantworten, wie genau das Brühdruckmanometer ist?
Gruß aus Bonn
Andreas
Kommentar von Christoph Fertinger am 20. Dezember 2007 um 12:37
Ja, am einfachsten gg das Blindsieb einstellen. Das mit den “Unmengen Wasser aus dem Rücklaufschlauch” ist mir noch nicht aufgefallen, ich hab bisher aber auch noch nicht darauf geachtet. Werd ich mal tun!
Was die Genauigkeit des Manometers angeht, gehen die Meinungen auseinander. Es gibt Siebträgermanometer, die statt des Auslaufs auf den ST geschaubt werden, und wohl recht genau sein sollen. Ich hab das aber noch nicht kontrolliert, sondern mich bisher immer auf das Eingebaute verlassen.
Es müssen ja auch nicht perfekt 9bar sein (Oder 8,5? Oder 9,5? Das ist ohnehin eine Glaubensfrage…). Die Druckangabe ist nur ‘ne Zahl, wichtig ist, daß der Espresso schmeckt!
Kommentar von Frank Linnig am 23. Januar 2008 um 19:18
Hallo,
zuerst mal ein großes Kompliment an diese nützliche und gut gestaltete Seite-weiter so!
Ich habe eine Frage;
Habe mir mitte Dezember eine ältere V gekauft-mit roten Druckschaltern und ohne Druckanzeige-hinten münden 3 Schläuche in den Tank-ist das richtig?
Wenn ich sie anschalte, 20 min warte, wird sie sehr heiß, dann lege ich den Hebel nach oben rum-es kommt aber kein Tropfen Wasser aus dem Brühkopf, sondern der dicke Schlauch saugt an, der kleine dünne schickt das Wasser wieder zurück in den Tank-was kann ich tun? Wofür ist der 3. Schlauch? (sind alle aus caramelfarbenen Gummi). Dampf,- und Heißwasserfunktion funktionieren auch!
Wo befindet sich denn das Expansionsventil?
Liebe Grüße,
Frank
Kommentar von Christoph Fertinger am 23. Januar 2008 um 22:33
@Frank:
Ich nehme an es ist eine Domobar Super, also ein Zweikreiser. Dort saugt ein Schlauch an, die beiden anderen sind Rücklaufschläuche (einer für den Wasser- und einer für den Dampfkreislauf). Ein Foto vom Inneren findest Du HIER, das Expansionsventil ist links unten (sieht aus wie auf dem Foto in meiner Beschreibung).
Warum kein Wasser aus der Brühgruppe kommt, weiß ich leider spontan nicht, irgendwo scheint sie verstopft zu sein. Ist aus der Ferne schwer zu sagen.
Kommentar von Frank Linnig am 23. Januar 2008 um 23:58
Hallo, Christoph,
vielen Dank für die zügige Antwort! Ich sende Dir mal ein paar Bilder von meinem Schätzchen,ja? (per mail!)
Ferner werde ich mir mal drei Deiner Espressoempfehlungen bestellen-fehlt dann nur noch die passende Kaffeemühle dazu! Kannst Du mir eine besonders empfehlen und mir auch veaten, wo ich sie mit einem guten Service bekomme? ;-) Ich hatte da an eine Preisgrenze bis 300 € gedacht!
Was würdest Du mit meiner Maschine machen? Selbst aufschrauben? Laut Vorgänger kam sie von der Wartung und stand dann mehrere Monate rum…
Liebe Grüße aus dem Rheinland,
Frank
Kommentar von Christoph Fertinger am 24. Januar 2008 um 00:45
Danke für die Bilder, das muß wirklich ein älteres Modell sein!
Schraub die Maschine ruhig mal auf und schau Dir alles an. Selbst wenn Du nicht fündig wirst, ist es auf jeden Fall mal interessant, sich das anzusehen.
Für rund 300 Euro würde ich mir die Rancilio Rocky (etwas billiger) oder die Eureka MCI (etwas teurer) ansehen. Mit dem Service von Online-Händlern hab ich noch nicht viele Erfahrungen gemacht. Wenn Du darauf Wert legst, schau Dich am besten bei Dir vor Ort nach einem Händler um.
Kommentar von Philippe Sliepen am 30. Januar 2008 um 20:30
Hallo aus Luxemburg,
Komplimente an deine Seite.
Tipp zur Wasserstandsschutzschaltung:
Ich habe bei meiner Maschine einfach eine alte Keramikfliese unter den Tank gelegt. Jetzt schaltet die Maschine erst aus, wenn wirklich nur noch etwa 250ml im Tank sind, perfekt! Vorteil: ganz ohne aufschrauben und bei Reperaturen für Garantie kann so der Werkszustand binnen Sekunden wiederhergestellt werden.
Einziges kleines Problem: Der Wasserschlauch bei meiner Maschine blieb nie an gleicher Stelle und schwamm immer wieder über der Wasseroberfläche im Tank, so dass die Maschine Luft zog. Habe den Schlauch jetzt durch eine große Inox Distanzscheibe gesteckt, seither bleibt er immer schön am Tankboden.
Übrigens an alle die noch zögern, die Domobar ist absolut top, Espresso gelang auf Anhieb perfekt, mit Einer- und Zweiersieb. Mein Danesi Oro Kaffee entfaltet mit dieser Maschine mir bis hierhin unbekanntes Spitzenaroma. Der weite Weg nach Köln hat sich gelohnt, in Luxemburg gibt es nämlich keinen Vibiemme Händler.
Habe die Maschine jetzt erst eine Woche und bin tagtäglich begeistert
Viel Spaß allen anderen glücklichen Besitzern
Kommentar von Christoph Fertinger am 30. Januar 2008 um 20:49
Ich hatte es anfänglich auch mit “beschweren” versucht, finde es so aber praktischer. Zum Verstellen der Wasserstandschutzschaltung ist es nicht nötig, die Maschine zu öffnen. Einfach den Tank entfernen und die Metallplatte darunter herausheben. Das sollte auch bzgl. Garantie kein Problem sein.
Gruß nach Luxemburg und viel Spaß mit der neuen Maschine!
Kommentar von Bernt am 07. Februar 2008 um 22:31
Hallo Christopher,
wir hatten heute schon einmal im Kaffee-Netz-Forum geschrieben, bezüglich Einstellung des Brühdrucks. Den habe ich heut Abend mit Deiner Hilfe in nicht einmal fünf Minuten auf cirka 9,5 bar geändert.
Du beschreibst oben auch, wie man die Wasserstandsschaltung verändern kann. Das obige Bild zeigt die Platte von unten. Bei meiner neuen Maschine sieht es so auch, als sein die mittlere Schraube eine Niete (von oben betrachtet). Kann man die Platte einfach entnehmen, oder gibt es da eine neue Ausführung. Bei mir schaltet die Maschine bereits aus, wenn der Tank noch zur Hälfte mit Wasser gefüllt ist.
Nochmals: Sehr gelungene Internetseite.
Alles Gute für Dein Projekt.
:o bernt
Kommentar von Christoph Fertinger am 07. Februar 2008 um 23:12
Von oben sieht das bei mir auch eher nach “Niete” aus, ich denk mal, das System ist noch das gleiche. Probiers einfach mal aus. Wie gesagt, einfach den Tank rausnehmen und die Platte abheben. Die liegt nur lose drauf, besagte Schraube hält ja nichts zusammen, sie drückt nur darunter auf den Kontakt.
Gruß nach HH!
Kommentar von Konstantin Ness am 19. Februar 2008 um 01:22
Hallo Christoph,
den vorhergehenden Komplimenten schließe ich mich gerne an!
Ich hätte da auch mal eine Frage..
Nach erfolgtem Heielementwechsel und Thermostat -und Kapillarröhrchentausch (-hatt ich gleich mit abgerissen, beim Ausbau des Heizstabs), finde ich partout nicht die richtige Temperatureinstellung. Bzw. finde sie, doch die Maschine hält sich nicht an die Absprachen. So kann es kommen, daß die Temperatur bei Heißwasserbezug eher lauwarm ist – andererseits heizt sie sich manchmal aber auch bis Dampftemperatur hoch. Merke ich daran, daß bei betätigen des Dampfknopfes kein Aufheizen mehr erfolgt und auch nicht angezeigt wird. Entsprechend heiß kommt es dann auch aus dem Dampfrohr..
Irgend´ne Idee?
Besten Dank im Voraus – viele Grüße,
Konstantin
Kommentar von Christoph Fertinger am 19. Februar 2008 um 22:59
Puh, ich muß gestehen, da bin ich so spontan überfragt… Da müßte ich wirklich komplett raten. Geb das doch mal im kaffee-netz.de Forum zur Diskussion frei, ich selber hab auch noch keinen Thermostaten getauscht. Falls Dus rausfindest, dann schreib mir bitte was es war, würde mich interessieren!
Kommentar von Christoph Fertinger am 20. Februar 2008 um 12:44
Hat sich geklärt. Die Prodigy Tr/86 sind anders zu belegen als der Jaeger Thermostat: P1 und 1 sind die richtigen Anschlüsse.
Kommentar von Sergio am 09. März 2008 um 13:51
Hallo ich bin fastzinierend über diese webseite ich bin ein fan von ein guten esspresso und besitze auch eine domobar nur ich schaffe es nicht die richtige temperatur zu stellen .Habe ich die maschine etwas länger an un will mehrere espresso machen kommen die espresso nicht mehr gut heraus viel zu überhitzt.was kannich machen das die espresso immer gut raus kommen nicht nur die ersten???
der druck anzeigen bei raus kommen des caffes beträgt laut scala 11 -12 bar ist das ok
danke
Kommentar von Christoph Fertinger am 10. März 2008 um 09:29
Den Druck würde ich auf jeden Fall auf 9 – 9,5 bar stellen (siehe oben). Wir sie sehr heiß? Wie lange dauert es denn ungefähr, bis sie überhitzt? Oder heizt sie immer weiter?
Kommentar von Karlheinz Hermann am 11. März 2008 um 21:58
Guten Tag Herr Fertiger,
Ihre Beschreibungen sind super. Ich habe folgendes Problem: Meine Vibiemme Domobar hat Plötzlich keinen Druck mehr aufgebaut. Da ich auf die schnelle keine Pumpe im Internet fand, brachte ich diese zum Fachhändler. Dieser hat eine neue Ulka ex4 eingebaut und die Maschine überprüft. Leider habe ich nach dem 1. Probelauf festgestellt, dass die Leistung nicht ausreicht. D.h. 1 Tasse benötigt ca. 60 sec von Crema und Druck ganz zu schweigen. Ein 2. Versuch brachte keine neuen Erkenntnisse (Händler behauptete die Pumpe gewechselt zu haben). Können Sie mir weiterhelfen, wo ich eine entsprechende Pumpe bekommen kann, bzw ob die der Fehler ist.
Mfg
K.Hermann
Kommentar von Christoph Fertinger am 12. März 2008 um 11:46
Klingt die Pumpe normal? Wenn die Maschine nicht irgendwo erkennbar undicht ist, aber trotzdem keinen vernünftigen Druck gegen das Blindsieb (mal testen!) aufbauen kann, könnte es noch am Expansionsventil liegen, das wäre mein Tipp. Es könnte verkalkt oder einfach verstellt sein. Oder die Dichtung im Ventil ist kaputt. Einfach mal möglichst weit zudrehen und testen, was passiert. Wenn das nicht hilft, einfach nochmal melden, dann sehen wir weiter!
Kommentar von Sergio am 12. März 2008 um 21:02
Hallo ich habe noch paar fragen
ich habe die temperatur nidriger eingestellt und seit dem ist sie nicht mehr so heiß aber es läuft immer noch nicht so gut.
wie lange muss ich warten bis die maschine einsatztbereit ist nach dem einschalten.
ich habe eine ECM mühle gekauft und mahle den caffe bei stellung 9,5
trozdem kommt der caffe sehr schnell heraus und ich habe caffesatz in der tasse .was ist da falsch? und die crema ist auch nicht so gut mit den Mokambo?
Kommentar von Christoph Fertinger am 12. März 2008 um 23:01
Man sollte mindestens 20 Min warten bis die Maschine die richtige Temperatur hat. Leider kenne ich weder die Mühle, noch den Mokambo. Wenn der Kaffee zu schnell läuft, sollte man etwas mehr Pulver nehmen, feiner Mahlen oder fester Tampern, dann sollte auch das mit der Crema besser klappen. Das mit dem Kaffeesatz kann ich mir auch nicht erklären, das ist sehr komisch…
Kommentar von Sergio am 07. April 2008 um 20:12
Hallo ich habe noch ne frage bezüglich der druck einstellung .
ich habe die schraube gegen den uhrzeiger sinn gedreht eine halbe umdrehung aber es ist immer noch so 12 bar angezeigt wieviel kann ich die schraube drehen?? ich mache die einstellung wehrend der kaffe läuft weil ich kein blindsieb haben ist das OK
Kommentar von Christoph Fertinger am 07. April 2008 um 20:26
Ja, das geht notfalls auch so. Ich weiß nicht mehr, wie weit ich drehen musste, aber es war jedenfalls deutlich mehr, als eine halbe Umdrehung. Ich schätze ca. 1,5 – 2, bin mir aber wirklich nicht mehr sicher.
Kommentar von andreas gruen am 19. April 2008 um 19:46
Hallo ,
sehr informativ und hilfreich diese Seite ,
mal sehen ob mir zu helfen ist ?
Habe mir meine soeben ersteigerte maschine angeschlossen .
( die 7jahre alte aus der marktpreisstatistik ,-)) )
gleichzeitig mit 25ml espresso haute es ca 0.5l wasser in den auffangbehälter . mit weniger kaffee ( bin nun bei 7gr ) wird es weniger , aber immer noch zuviel . der mahlgrad sollte eigentlich nicht gröber sein . das scheint angeblich ja an der pumpe zu liegen !? aber wenn ich den brühdruck erhöhe , so das weniger aus dem bypass kommt , wird es mit dem kaffee wieder mau !?
gibt es da nicht die möglichkeit eine eventuell schwächer pumpe einzubauen !?
der tipp des verkäufers , am besten den Schlauch direkt in einen Abfluss zu hängen , ist zwar ganz clever , aber irgendwie verschwende ich ja auch ne menge energie und wasser !?
hat jemand ne idee !?
ps gibt es irgendwie eine originalbedienanleitung als pdf ???
andreas gruen
Kommentar von Christoph Fertinger am 20. April 2008 um 00:42
Ich sehe keinen Vorteil darin, den Schlauch in die Auffangschale zu hängen. Zurück in den Tank damit und alles ist in Butter! Die Wassermenge erscheint mir auf den ersten Blick zwar etwas hoch, ich habe das aber auch noch nie getestet. Wenn das auf Dauer wirklich ein Problem ist, würde ich eher das Expansionsventil statt der Pumpe tauschen. Aber wie gesagt, das ist eigentlich nicht nötig.
Meine Bedienungsanleitung kann ich schon unter den Scanner legen, aber die ist wirklich völlig überflüssig. Eine DIN-A5-Seite, auf der im Prinzip nur die Schalter erklärt sind, sonst ABSOLUT NICHTS!
Kommentar von Clemenz am 31. Mai 2008 um 15:56
hallo,
habe heute eine bei ebay erstandene v. domobar bekommen und wollte mir einen ersten espresso zubereiten. die betriebslampe leuchtet , die heizlampe aber nicht. es wird auch nichts in der maschine warm. wo könnte ein fehler vorliegen? die maschine wurde als voll funktionsfähig verkauft.
mit freundlichen grüßen clemenz
Kommentar von Christoph Fertinger am 31. Mai 2008 um 16:36
Sie heizt nicht, wenn kein Wasser im Kessel ist. Also erst Wasser beziehen, am besten über die Dampflanze. Es könnte auch sein, daß durch den Transport die Tankauflage nicht richtig auf den Kontakt drückt (siehe oben), dann pumpt sie aber auch kein Wasser. Wenn das nicht hilft, sehen wir weiter…
Kommentar von Olaf am 05. August 2008 um 00:51
Hallo Christoph, auch von mir ein Kompliment für Deine Website und danke für die vielen hilfreichen Informationen.
Vielleicht kannst Du mir einen Tipp geben zu folgendem Problem: Ich habe eine kaum genutzte gebrauchte Domobar aus Italien mitgebracht. Leider funktioniert die von Dir beschriebene Temperatureinstellung nicht. Es scheint, dass die Maschine ohne Ende heizt, so dass der Espresso viel zu heiß wird und damit bitter und ohne Crema ist. Die Regulierschraube läßt sich sehr leicht drehen, aber eine Änderung ist nicht feststellbar. Der Kaffee sprudelt und spritzt förmlich aus der Maschine.
Ohne viel Erfahrung würde ich sagen das Thermostat verweigert hier seinen Dienst, aber vielleicht hast Du ja ein andere Idee oder einen Tipp für mich.
Herzlichen Dank und Grüße aus Köln! Olaf
Kommentar von Christoph Fertinger am 05. August 2008 um 19:16
Die Schraube dreht sich bei mir auch recht leicht, aber es klingt fast so, als wäre das der Grund. Du kannst ja eventuell mit einem Ohmmeter messen, ob sich beim Drehen was verändert.
Kommentar von Fabian am 23. August 2008 um 11:33
Hallo Christoph,
als optimalen Brühdruck nennst du 9 Bar. Bei meiner VBM steigt der Druck nur nach Drücken des Heißwasser-Knopfes, und auch dort nur auf knapp 5 Bar. Wie bekomme ich Druck für einen normalen Durchlauf aufgebaut? Habe schon am Expansionsventil versucht, den Druck zu verstellen, ohne Erfolg. Nehme an dass ich auf Grund mangelnder Kenntnisse einen grundliegenden Fehler mache :)
Danke im Voraus
Gruß Fabian
Kommentar von Christoph Fertinger am 23. August 2008 um 14:04
Das ist merkwürdig. Hast Du das gegen das Blindsieb getestet? Was passiert dann?
Versuch mal, das Expansionsventil im Uhrzeigersinn (“zu”) zu drehen und teste, ob der Druck steigt.
Kommentar von Fritz am 03. Oktober 2008 um 14:24
Hallo Christoph,
mal ne blöde Frage. Es heißt doch, daß man den Brühdruck mithilfe des Blindsiebes auf ca. 9bar einstellen soll. Nun sind diese 9bar ja das absolute Maximum, weil das Wasser sozusagen auf eine “Wand” trifft; beim Espressobrühen trifft das Wasser aber doch auf den zwar harten aber porösen Kaffee; also können doch dann beim Brühen keine 9bar erreicht werden, sondern immer etwas weniger. Oder hab ich da n Knoten im Hirn???
Die Frage ist also: soll man den Druck gegen Blindsieb auf 9bar einstellen oder etwas mehr???
Danke und Grüße
Fritz
Kommentar von Christoph Fertinger am 03. Oktober 2008 um 14:38
Richtig, das Kaffeepulver ist der einzige Widerstand. Wenn Wasser durchläuft, wird gleichzeitig aber auch neues Wasser (=neuer “Druck”) durch die Pumpe nachgeliefert. Der bleibt also konstant, die Einstellung am Expansionsventil ist der limitierende Faktor (außer das Wasser läuft so schnell durch, dass durch die Pumpe nicht genug nachliefern kann). 9 – 9,5 bar gegen das Blindsieb sind also ok, signifikante Druckunterschiede zwischen Brühen und Blindsieb habe ich nicht feststellen können.
Kommentar von Weirich am 15. Oktober 2008 um 22:45
hi
ich habe ein problem mit meiner domobar nero
sie heitzt nicht hoch zur dampfentnahme ich hab mal so ein bischen durchgemessen und der schlter kommt mir komisch vor….
ich gehe doch mal davon aus dass er gedrückt durchlässig sein soll und nicht gedrück nicht.
oder soll das irgendwie anders
???
mfg
johannes
Kommentar von Christoph Fertinger am 15. Oktober 2008 um 23:50
Ja, das sollte so stimmen, werde das aber bei Gelegenheit nochmal checken.
Kommentar von Weirich am 16. Oktober 2008 um 10:57
hi
also ich habe das jetzt noch etwas weiter verfolgt….
wenn die maschiene kalt ist und das aufheizlicht geht gerade aus und ich drücke dann den knopf für die dampfheizung dann geht die heizung kurtz an also so für 3-5 sekunden wenn sie warm ist überhaupt nichtmehr.
kann es sein dass das thermostat nicht in ordnung ist. kann das vtl nichts mit dem weiteren saltbefehl mehr anfangen ich frage mich sowiso wie das funktionieren soll da am thermostat das 3 pins hat nur 2 stecker angeschlossen sind es geht das kabel von dem schalter für dampf auf den selben pin wie das kabel von dem mittleren temperaturfühler????
wenn mir da jmd weiterhelfen könnte dann wäre ich sehr froh
mfg
johannes
Kommentar von Thomas am 16. Oktober 2008 um 19:46
Hi,
ich schließe mich den Vorgängern an: Tolle Leistung die Site! Unsere Vibiemme Domobar ist ca. 20 Jahre alt wurde vor ein paar Jahren mal profi-generalüberholt, aber seit längerem haben wir Druckprobleme: Anfangs steigt der Druck zwar auf 12 bar, sinkt aber beim ersten Entnehmen sofort auf 0 bis 2 bar und steigt danach auch nicht mehr an. Rumdrehen am Expansionsventil (wohl nicht verkalkt) brachte nichts. Nur wenn wir den Dampfknopf dazu drücken geht der Druck auf 8 bar, fällt dann aber ohne Zutun schnell wieder in einen Pendelei zwischen 4 und 6 bar ab. Wenn wir so den Kaffeehebel ziehen, sinkt der Druck wieder sofort ab und das Wasser spratzelt mit viel Dampf beim Rauslaufen.
Sind da irgendwelche Dichtungen hin oder drückt die Pumpe nicht mehr richtig?
Vielleicht hat ja jemand einen Tipp?
Kommentar von Christoph Fertinger am 19. Oktober 2008 um 16:01
Das mit dem Expansionsventil lässt sich ja recht einfach testen: Kuck mal, ob beim Druckabfall auffällig viel Wasser aus dem Rücklaufschlauch in den Tank kommt. Das wäre die gängigste Fehlerquelle, die Pumpe kann es auch sein, das glaube ich aber weniger. Check das mal, dann sehen wir weiter.
Kommentar von Thomas am 21. Oktober 2008 um 19:10
Also das Expansionsventil scheint zu funktionieren. Alleiniges Einschalten bringt zwar kaum Druck, aber wenn ich das Heisswasser dazudrücke, kann ich vor einer Wasserentnahme den Druck mit dem Expansionsventil sauber bis über 16 bar einstellen. Sobald ich aber 1x Dampf entnehme oder brühe fällt der Druck schlagartig auf ca. 2 bar zusammen und lässt sich durch nichts mehr hochjubeln. Die Pumpe grummelt dabei im Hintergund in unterschiedlicher Lautstärke. Der Gegendruck kommt doch von der Pumpe, nicht vom Expansionsventil? Da Pumpe Bj 1995 tippe ich auf “Durchrutschen”, also Pumpenundichtigkeit, vielleicht ja auch erst bei Wärme.
2 Fragen: Welche Leistung muss die Pumpe haben? Macht es Sinn, auch das Expansionsventil auszutauschen (Feder & Gummi müde)?
Kommentar von Thomas am 22. Oktober 2008 um 10:12
Nach dem Auseinanderbauen hat die Pumpe noch viel lauter geschlagen – also habe ich eine neue bestellt und dazu auch gleich ein neues Expansionsventil. Mal sehen ob es das war…
Kommentar von Thomas am 27. Oktober 2008 um 23:56
Ich kämpfe immer noch mit Druckproblemen, trotz neuem Expansionsventil und neuer Pumpe (je knapp 20€). Jetzt heizt die Domobar zwar beim ersten Mal auf 12 bar hoch und ich kann gegen das Blindsieb 9bar einregeln, aber sobald ich den Kaffeehebel zum Brühen ziehe, fällt der Druck auf 2-4bar, also brühe ich auch mit diesem Druck. Danach geht die Maschine partout nicht mehr über 8bar hoch. Auffallend ist, dass der Kaffeesatz ziemlich nass ist.
Kommentar von Christoph Fertinger am 28. Oktober 2008 um 22:29
Wenig Druck und nasser Puck klingt erstmal nach zu grobem und v.a. zu wenig Pulver. Andererseits ist die Maschine ja schon älter und hat wohl auch lange problemlos bei Dir unter diesen Bedingingen funktioniert wenn ich mich recht erinnere. Falls es das also nicht ist, ist es mir leider auch ein Rätsel, warum sie den Druck gg. Blindsieb hält, aber beim Brühen schwächelt. Das ist ja eigentlich das gleiche in grün! Schon mal im Kaffee-Netz angefragt, vielleicht wissen die dort mehr?
Kommentar von fritz am 09. November 2008 um 15:20
Hallo Christoph,
noch Mal ne technische Frage:
seit etwa 3-4 Tagen macht meine Domobar beim Aufheizen erheblich mehr Geräusche und aus dem einen Schlauch blubbern Blasen zurück in den Wassertank (der Schlauch wird auch heiß); ich habe außerdem das Gefühl, daß auch der Druck fürs Milchschäumen geringer geworden ist – Hast Du ne Idee, woran das liegen kann? Die Maschine ist erst ein paar Wochen alt; ich kann sie natürlich zum Händler bringen, aber viell. ist es ja nur irgendeine Kleinigkeit???
Danke und Grüße
Kommentar von Thomas am 14. November 2008 um 14:53
Die Ursache der Druckschwankungen unserer Domobar: Unsere Braun-Kaffeemühle hat die angegebene Mahlstufe nicht mehr ausgegeben und der vorgemahlene Espresso aus dem Supermarkt (als Testobjekt) war auch zu grob gemahlen.
Also jetzt eine ordentliche Espresso-Mühle (Rocky SD) gekauft und der erste Test mit feiner Mahlung kam einem Blindsieb gleich: voller Druck, kein Wasserdurchlass mehr. Jetzt regeln wir langsam in den optimalen Bereich mit etwas weniger feiner Mahlung: Alles wunderbar! Es lag also am Mahlgrad der alten Maschine, die nicht mehr genug fein mahlte, trotz korrekter Anzeige (Scheiben abgenutzt). Kein Expansionsventil oder Pumpe kaputt…
Im Nachhinein vermute ich, dass Druckschwankungen eigentlich gar nicht durch eine geschwächte Vibrationspumpe kommen (können), wahrscheinlich ist das Ding dann vorher ganz kaputt.
Kommentar von Kurt am 05. Dezember 2008 um 16:33
ich habe die selben Probleme wie Clemenz. Neue Maschine: vbm domo inox. Hauptschalter an, grüne Lampe leuchtet, rote Kontrolllampe aber nicht. Es wird nichts geheizt. Wasserbezug über Dampf ist nicht möglich und auch nicht über Kaffeegruppe. Wenn ich den Tank gegen unten drücke sollte dann ja die Tankauflage auch i.O. sein, oder?
Kommentar von Christoph Fertinger am 05. Dezember 2008 um 17:52
Wenn die Schraube richtig auf dem Kontakt aufliegt, sollte es gehen (man hört den Kontakt normalerweise klicken, wenn man den leeren Tank nach unten drückt). Irgendwie klingts aber trotzdem so, als hätte es mit dem Kontakt etwas zu tun. Pumpe und Heizung haben ja nicht unbedingt was miteinander zu tun. Geht die Heizung nicht, müsste die Maschine trotzdem noch pumpen und umgekehrt. Nur wenn kein Wasser im Tank ist (oder die VBM das zumindest denkt), geht beides nicht. Alles andere wäre schon ein übler Zufall (Strom kriegt sie ja grundsätzlich mal, oder? Also die Betriebsleuchte ist an?). Kuck Dir das mit dem Kontakt nochmal genauer an, ansonsten würde ich damit mal zum Händler gehen!
Kommentar von Kurt am 05. Dezember 2008 um 18:14
Danke für Deine Nachricht. Es waren mehrere Dinge. Erstens war der Kontakt vom Tank zum Licht nicht eingesteckt. Als das lief habe ich bemerkt, dass die Pumpe nur einseitig befestigt war und so der Ansaugschlauch ein Loch bekam. Auch das habe ich hingekriegt und nun läuft sie, auch wenn ich noch etwas üben muss. Übrigens hat mich Deine tolle Seite schlussendlich definitiv überzeugt, dass auch ich eine VBM Domobar will ;) Auch wenn die Verarbeitung und etwas zu wünschen übrig lässt bin ich überzeugt, dass ich sehr viel Freude daran haben werde. Lieber gruss
Kommentar von thomas Hegemann am 08. Dezember 2008 um 12:09
Hallo..
neue Frgae: ich habe den Brühdruck nach “Anleitung” hier auf 9,5 bar zurückgeregelt – jetzt funktioniert aber das Rückspülen nicht mehr, d. h., das untere Ventil öffnet sich auch nach mehr als 15 sekunden nicht beim Rückstellen des Hebels… woran liegts?…was mache ich falsch oder muss ich noch einstellen…
gruß, tom
Kommentar von Christoph Fertinger am 08. Dezember 2008 um 13:24
Das ist genau genommen eigentlich kein Ventil, sondern nur ein 3-Wege-Hahn, da muß also nichts öffnen oder schließen. Wenn der Hebel auf “aus” ist, ist das auch offen, außer es ist was verstopft!
Kommentar von Fritz am 12. Dezember 2008 um 01:23
Hallo Christoph,
nochmals meine Frage vom 9.November: meine Domobar war werksseitig auf 14 bar eingeregelt; ich habe den Druck dann auf 9,5 reduziert. Ergebnis: beim Aufheizen auf Dampftemperatur spratzelt heißes Wasser zurück in den Wassertank;
das gleiche Problem taucht auf, wenn ich die Espressotemperatur etwas ehöhe: auch dann spratzelt beim Aufheizen der Maschine Wasser zurück in den Wassertank. Die einzige Lösung meines Händlers bzw. deren Werkstatt: Druck wieder hoch auf 14bar und Espressotemperatur runter; das kann’s doch nicht sein, oder?
Grüße
Fritz
Kommentar von Christoph Fertinger am 12. Dezember 2008 um 10:50
Das sollte natürlich nicht sein, kann aber passieren, wenn die Schraube zu weit rausgedreht ist. Wenn 9,5 nicht mehr gehen, dann vielleicht 10 o.ä., aber wenn das Ding nur bei so hohem Druck funktioniert, stimmt definitiv was nicht! 14 bar sind ja schon sehr nahe an dem, was die Pumpe überhaupt hergibt. Es kann also sein, dass das Ventil nur 2 Stellungen kennt: Komplett zu oder undicht…
Mit der Temperatur hat das wahrscheinlich weniger zu tun, unabängig davon klingts aber so, als wäre sie einen Tick zu heiß eingestellt.
Kommentar von Thomas Jellinek am 18. Dezember 2008 um 05:03
Hallo Christoph,
da Du ja hier anscheinend der Oberguru in Sachen Domobar bist, wende ich mich mit folgendem Problem vertrauensvoll an Dich.
Ganz offensichtlich ist an meiner 2 Jahre alten Maschine der Dichtungsring zwischen Sieb und Kaffee-Einsatz hinüber. Jedenfalls läuft beim Kaffeebrühen ständig klares Wasser aus dem Einsatz heraus. Habe mir nun einen neuen Dichtungsring besorgt, kann aber den alten nicht rauskriegen. Gibt’s da einen Trick?
Besten Dank schon mal im Voraus und liebe Grüße
Thomas
Kommentar von Christoph Fertinger am 18. Dezember 2008 um 15:48
Normalerweise hebelt man das komplette Duschsieb vorsichtig mit einem Schraubenzieher heraus. Alternativ kann man diese Methode versuchen:
http://www.kaffee-netz.de/reparatur-und-wartung/4872-ausbau-des-duschsiebes-e61-endlich-einen-trick-herausgefunden.html
Kommentar von Thomas Jellinek am 19. Dezember 2008 um 22:20
Klasse und danke,
der Tip hat super funktioniert.
Nochmals danke und frohe Weihnachten.
Thomas
Kommentar von Fabian Morawetz am 28. Dezember 2008 um 23:29
Hallo Christoph,
bin von deiner Seite total begeistert.Habe vor Kurzem die Domobar von meinem Vater “übernommen”.Dieser hatte sie schon ein paar Jahre nicht mehr in Betrieb (so 7,8 Jahre).Habe gleich versucht sie an zu schließen.Das heiße Wasser und der Dampf haben auch funktioniert aber leider kam kein Espresso.Hab diese große 6-Kantschraube vorne mal etwas aufgedreht und da kam das Wasser mit Druck raus.Und Geräusche macht sie auch wenn ich den Hebel umlege.Aber leider kommt, wie gesagt kein Wasser.
Wäre toll wenn mir jemand helfen könnte!
Schöne geruhsame Tage nach dem Weihnachtsstress
Kommentar von Christoph Fertinger am 30. Dezember 2008 um 18:31
Wenn im Brühkopf Wasser ankommt ist das ja schon mal gut. Vielleicht hat sich irgendwie das Duschsieb zugesetzt? Einfach mal mit einem Schraubenzieher heraushebeln. Evtl. ist da was zu erkennen. dann sehen wir mal weiter.
Kommentar von W.Hagemes am 02. Januar 2009 um 18:01
Meist ist bei der E61 Gruppe wenn sie lange gestanden hat die kleine Düse im Kopf zu. Für ein sinnvolles arbeiten mit der Maschine, bei dieser langen Standzeit, sollte die Brühgruppe sowieso kpl. revidiert werden. Alle Dichtungen der Ventile sind verhärtet und spröde. Wer das nicht selber kann, sollte sich dafür einen Fachmann suchen. Sorgfalt und Sauberkeit sind bei der E61 sehr wichtig.
Kommentar von Schwarzer, Siegfried am 20. Januar 2009 um 17:01
ich lese mit grossem Interesse und Erkenntnisgewinn Ihre website, Habe die 2.domobar, nero, kippschalter. Beim Aufheizen bildet sich unter der Abdeckplatte (Tassenwärmer) sehr viel Kondenswasser. Inzwischen heize ich ohne Abdeckplatte auf und wärme die Tasse durch Leerbezug vor. Wo kommt das Kondenswasser her?
Kommentar von Christoph Fertinger am 20. Januar 2009 um 22:23
Ich nehme an, dass einfach das Wasser im Tank etwas warm wird, und es daher an der kühlen Abdeckplatte kondensiert. Bei mir ist sie auch etwas beschlagen, “sehr viel Kondenswasser” gibt es aber nicht.
Kommentar von Michael am 27. Januar 2009 um 10:04
Auch von mir zunächst ein dickes Lob für diese Site!
Bei meiner Domobar bekam der Flexschlauch, der von der Pumpe zum Kessel führt, nach ca. 9 Jahren ein kleines Loch. Kann ich diesen mit einem Schlauch aus dem Sanitärbereich ersetzen? Oder handelt es sich um einen besonders druckfesten Schlauch?
Schöne Grüße,
Michael
Kommentar von Christoph Fertinger am 27. Januar 2009 um 10:18
Kommt drauf an, wenn man was passendes findest, dass auch den Druck aushält und lebensmittelecht ist, dann kann das schon funktionieren. Ich kann das aber schlecht beurteilen. Man kann bei den gängigen Händlern ja mal kucken, was so ein Originalschlauch kosten würde, bzw. ob sich das Risiko lohnt. Ich schätze eher nicht, hab die Preise aber auch nicht im Kopf.
Kommentar von Helmut Noder am 16. Februar 2009 um 17:11
Ja Hallo! Bin seit heute glücklicher Besitzer einer Dombar, und bin nach Infos über selbige auf Ihre Seite gestoßen. Gratulation zu der tollen Seite mit den vielen Infos über die Dombar, habe mit den Wasserstandsmesser auch schon meine ersten Probleme!
Ist bei einem Neugerät auch der Druck zu ändern, oder passt da in der Regel alles?!
Koffeinhaltiger Gruß aus München
Kommentar von Christoph Fertinger am 16. Februar 2009 um 22:32
In der Regel ist der Druck ab Werk zu hoch (rund 15 bar), aber das werden sie ja beim Bezug sehen. Die Druckeinstellung ist zwar ganz einfach, aber das ist auch nichts, was unbedingt gleich am Anfang gemacht werden muss. Wo liegt das Problem mit dem Wasserstandsmesser?
Kommentar von Helmut Noder am 16. Februar 2009 um 23:13
Hallo und Danke für die promte Antwort!
Das Problem, war das, obwohl ausreichend Wasser im Tank war nichts ging, aber dank der “help-line” habe ich mich schon belesen, und schlau gemacht und den “Schaden” behoben!
Danke nochmal für so viel Info in Ihrer Seite!
Gruß Helmut!
Kommentar von Helmut Noder am 17. Februar 2009 um 11:27
Hallo Herr Fertinger!
Ich habe bei meiner Dombar, nur ein einer, und ein zweier Sieb dabei. Kann ich ein “Blindsieb” nicht improvisieren in dem ich den Auslauf mit …einen Reisnagel” unter dem normalen Sieb quasi als Stopsel dicht mache?
Hatte vorher eine Gaggia Evu. in Betrieb, bei der Dombar ist schon eine Ecke mehr zu beachten!
Danke und Grüsse aus dem verschneiten München Helmut!
Kommentar von Christoph Fertinger am 17. Februar 2009 um 11:40
Ich kann mir nicht vorstellen, dass das funktioniert. Man kann zur Grobeinstellung auch folgendes machen: Wasserbezug über die Dampflanze starten, aber den Hahn zu lassen.
Kommentar von Andre am 24. Februar 2009 um 12:22
Hallo Herr Fertinger
Zunächst möchte ich ihnen ein Kompliment aussprechen, für das was sie hier ins Leben gerufen haben.
Ich habe nun schon sehr oft ihre Seite besucht, die ich durch das Kaffee-Netz Forum kennen gelernt habe, und nach nun fast 3 Monaten rechergen habe ich mir jetzt eine Domobar zugelegt.
Den Brühdruck konnte ich dank ihrer Beschreibung auf 9,0-9,5 Bar runterregeln.
Das einzige was ich nicht so ganz auf dir Reihe bekomme ist die Temperatur.
Wie genau soll ich sie wo messen? In der Tasse? An dem Wasseraustritt an der Brühgruppe? Am Einer bzw. Zweier Siebträgerauslauf? Wie hoch sollte die Temp. dort liegen?.
Grüße aus dem Sauerland
Andre
Kommentar von Christoph Fertinger am 24. Februar 2009 um 18:14
Es gibt verschiedene Möglichkeiten:
a) ein Siebträgerthermometer kaufen
b) in der Tasse messen (ca. 65-70°C)
c) einfach die Temp hochdrehen, bis das Wasser beim Bezug ohne ST direkt nach dem Aufheizen anfängt zu spratzeln, dann wieder ein bisschen zurückdrehen
Punkt c) + ein paar Korrekturen nach Geschmack reicht völlig, auch wenn b) und c) natürlich recht ungenau sind. Sooo konstant ist die Temperatur bei Maschinen ohne PID sowieso nicht.
Kommentar von Helmut Noder am 26. Februar 2009 um 10:51
Hallo Herr Fertinger!
Habe Ihre Seite schon in vielen kleinen Problemen zur Rate gezogen. Nun stehe ich aber vor einem wie ich denke größeren Problem.
Gestern habe ich noch einen Espresso bezogen, und heute Morgen schalte ich das Teil ein, 20Minuten “vorglühen” aber sie bleibt eiskalt!!
Ist ein neues Gerät, grade mal zwei Wochen in Betrieb. Soll ich die einschicken, oder ist das bloß eine Kleinigkeit?
Vielen Dank im Voraus Helmut Noder
Kommentar von Christoph Fertinger am 26. Februar 2009 um 11:04
Engen wir das Problem mal ein: Brennt die Lampe für die Heizung? Heizt sie im Dampfbetrieb? Geht die Pumpe?
Ist genug Wasser drin, bzw schaltet der Kontakt für die Wasserstandsabschaltung (einfach mal Tank mit der Hand nach unten drücken, kann sein, dass die Schraube nicht richtig auf den Komtakt drückt, siehe Fotos hier)?
Kommentar von Helmut Noder am 26. Februar 2009 um 11:10
Ja Danke vorweg, Die Lampen brennen, habe auch schon Wasser bezogen, aber alles eben nur kalt!
Gruß !
Kommentar von Christoph Fertinger am 26. Februar 2009 um 11:41
Das ist wirklich schwer zu sagen, das kann nur ein Wackelkontakt an einem Kabel sein, kann aber auch was größeres sein. Das ist aus der Entfernung schwer zu sagen. Ich denk nochmal darüber nach, vielleicht fällt mir noch etwas ein. Wenn sie ohnehin noch Garantie haben, wäre es wahrscheinlich aber wirklich das beste, sie zum Händler zu geben. Vielleicht hat der ja eine Idee, ich würde ihn einfach mal vorab anrufen.
Kommentar von Helmut Noder am 27. Februar 2009 um 11:33
Hallo Christoph!
Habe mir noch so Gedanken zu meinem “Problem Child ” Vib. Dom. gemacht. Könnte der Ausfall der Heizung mit meiner Einstellung an der Brühtemperatur zu tun haben?
Gruß aus München
Kommentar von Helmut Noder am 03. März 2009 um 11:47
Hallo Christoph!
Der “Mechaniker” von meiner Vibiemme hat mich gestern angerufen, und vorab einen Bericht abgegeben. Demnach hat da “Einer” am Thermostat rum geschraubt. Der Schaden ist behoben, und die Vibiemme macht wieder die Rückreise.
Also die Leute von Imprezza, mit Sitz in Lindau sind recht korrekt und schnell.
Gruß Helmut
Kommentar von Mark Brenner am 05. März 2009 um 18:08
Hallo Herr Fertinger.
ich bin seit 2 Wochen stolzer Domobar (Einkreiser) Besitzer, nachdem ich von einem Vollautomaten umgestiegen bin. Ich könnte mich jetzt noch jeden Tag Ohrfeigen, dass ich noch nicht früher gewechselt bin. Von meinem Händler bin ich schon beim Kauf auf Ihre Homepage hingewiesen worden. Ich finde dass zeugt schon von einer gewissen Akzeptanz in der Szene. Dafür schonmal Glückwunsch.
Nun zu meinem Problem. Ich stecke ja fast noch in der Experimentierphase. Mir fällt aber auf, dass der Druck beim Bezug nicht über 4bar steigt. Der Expresso ist recht wässrig und wenig cremig. Ich versuche mich mit 7-8 g Pulver, bin wahrscheinlich noch nicht fein genug. Die 25ml schaffe ich somit auch mit deutlich weniger als den idealen 25 sek.
Beim Bezug gegen das Blindsieb steht der Druck für ca. 10 Sek gegen 4 bar und steigt dann rapide auf 12bar und verbleibt dort. Ist das normal, oder muss ich an den Einstellungen etwas verändern? im eingeschalteten Ruhebetrieb zwischen 2 Bezügen sinkt der Druck auf ca. 1-1,5bar.
Sie sehen mich also ob der vielen Zahlen und Angaben relativ ratlos. Ich hoffe also, Sie können einem Laien einen Ratschlag geben, bis Anfang des Jahres habe ich schließlich nur Knöpfe gedrückt.
Vielen Dank im Vorraus,
Mark
Kommentar von Christoph Fertinger am 07. März 2009 um 00:17
Die 4 bar sind völlig normal, das ist die Preinfusionsphase zum Vorbrühen. 12 bar Brühdruck sind recht viel (so ist aber die normale Werkseinstellung), aber das lässt sich ja bei Gelegenheit leicht ändern. Das eilt aber nicht, für den Anfang ist das auch ok. Auch die 1-1,5 bar bei Nichtgebrauch sind völlig normal, also alles im grünen Bereich! Ich denke, sie werden für ein richtig gutes Ergebnis über 8g brauchen, also nicht mit Pulver sparen! Welche Mühle haben sie?
Kommentar von Mark Brenner am 07. März 2009 um 02:04
Hallo Herr Fertinger,
danke für Ihre schnelle Antwort. Ich war schon drauf und dran mit der Maschine unterm Arm zum Händler zu laufen. Ich glaube, ich verstehe worauf Sie hinaus wollen. Durch zu wenig oder zu grobes Pulver kommt die Domobar nicht über 4bar heraus. Selbst wenn ich den Bezug testweise in einen großen Kaffeebecher verlängere (ca. 40 sek) steigt der Druck nie über 4bar. Sprich ich habe noch nie ein Getränk mit mehr als 4 bar zustande bekommen.
Meine Sorge war, dass ich zwischen zwei Bezügen mit einer längeren Pause (sprich die Maschine heizt nach) immer erst einen Bezug über die Dampflanze machen muss, da dort jedesmal für ca. 10 sek ein Wasser/Dampfgemisch austritt, bis kontinuierlich Wasser austritt.
Somit war meine Befürchtung, dass die Maschine durch einen Defekt Luft anzieht und dadurch bedingt der Druck auch immer auf die geschilderten 1-1,5bar abfällt. Oder ist das normal und ich mache mir zu viele Sorgen um meinen Kessel?
Aber wie schaffe ich es nun, die Domobar innerhalb von ca. 25 sek auf die gewünschten 9bar zu puschen?
Ich verwende die Marke Bei&Nannini mit einem Arabica-Anteil von 75% und mahle mit einer Ascaso i-Steel.
Kommentar von Christoph Fertinger am 07. März 2009 um 02:20
So sehe ich das auch. Im Idealfall macht der Druck beim Bezug das gleiche wie gegen das Blindsieb. Der “Widerstand”, der den Druck so Ansteigen lässt, kommt nur vom Kaffeepulver, deswegen also mehr Pulver nehmen und/oder feiner Mahlen, dann sollte das klappen. Wie gesagt, es dürfen ruhig auch deutlich mehr als 8g sein, die Domobar braucht recht viel Pulver! Das kleine bisschen Luft beim Wasserbezug ist ok, kein Problem. Sollte es sehr viel sein, einfach die Temperatur minimal (!) runterdrehen.
Kommentar von Petra am 10. März 2009 um 11:01
Hallo Ferdl,danke für die prompte Reaktion.Welches ist denn Deine Seite?
Fange dann sofort an zu “schrauben”.
Herzlichen Dank & Gruß
Petra
Kommentar von Helmut Noder am 13. März 2009 um 11:39
Hallo Christoph!
Ich habe mich ja schon belesen, wie man das Duschsieb “ausbauen” kann, aber wenn das Sieb ja nicht mit einer Schraube gesichert ist, wie bringe ich das Teil dann wieder fest in den Sockel? Trau mich aus dem Grund noch nicht an den Ausbau.
Grüße aus dem verregneten München
Helmut
Kommentar von Christoph Fertinger am 13. März 2009 um 11:52
Das Duschsieb wird hauptsächlich durch die Dichtung gehalten. Das kann beim Einbau etwas fummlig sein, ist aber kein größeres Problem.
Kommentar von Stefan Wimmer am 13. März 2009 um 12:31
Hallo :) Ich hatte heute genau denselben Fall: Duschsieb aus- und wieder einbauen ;-)
Zum Ausbauen nehme man 2 mittelgroße Kreuzschlitzschraubenzieher und setzt sie an beiden Seiten des Duschsiebs an -> nach unten drücken bis der Duschsieb sich lockert.
Zum Einbauen einfach den Duschsieb gerade nach oben drücken und bei Bedarf noch eben den Siebträger einspannen – dadurch wird der Duschsieb fest genug nach oben gedrückt.
Lieben Gruß
Stefan
Kommentar von Christopher Ahlers am 16. März 2009 um 19:21
Liebe Domobaristas!
An meiner Domobar Super tröpfelt es dann und wann mal aus der Dampflanze. Man muss dann recht fest zudrehen, damit es aufhört. War anfangs nicht so. Am Hahn selbst ist alles dicht.
Kennt jemand das Problem? Kann man das leicht beheben? Muss man vielleicht eine Dichtung ersetzen? Wenn ja, kennt Ihr eine Bezugsquelle?
Danke vorab für Eure Tips!
Christopher
Kommentar von Christoph Fertinger am 16. März 2009 um 22:53
Könnte sein, allerdings hatte ich das Problem noch nicht und kann das aus der Entfernung natürlich schwer beurteilen. Vielleicht weiß jemand anderes weiter? Ersatzteilhändlerliste gibts schon mal per mail!
Kommentar von Christopher Ahlers am 07. Juni 2009 um 12:40
Also, jetzt muß ich wohl in o. g. Sache langsam tätig werden.
Die Dampflanze wird zunehmend inkontinent….
Hat jemand schonmal das Dampfventil auseinadergenommen? Muß ich da vorne die große Überwurfmutter hinter dem Rändelrad abschrauben, um die Dichtungen zu wechseln?
Bin dankbar für Tips!
Christopher
Kommentar von fritz am 20. Juni 2009 um 11:57
Hallo Christoph,
nachdem ich lange geübt habe, ist mein Milchschaum nun wirklich wie in Italien; allerdings reicht die Dampfleistung immer nur für ein kleines Kännchen, also etwa für 2 Tassen Cappuccino oder für einen großen Latte Macchiato; ist das normal bei der Domobar (Einkreiser)???
Danke
Fritz
Kommentar von Ingo am 21. Juni 2009 um 23:24
Hallo Christoph,
Respekt für deine Webseite, eine großartige Hilfe für Besitzer der VDB!
Ich habe den Druck eben auf 9,5bar eingestellt, nach dem Zuschrauben heizte sie dann auf und direkt nach dem die Lampe erlischt, erneut einen Bezg gegen das Bildsieb gefahren. Jetzt zeigt das Manometer 10,5bar an.
Der Druck ist also irgendwie von der Kesseltemperatur abhängig, hast du da Erfahrungen?
Dann noch 3 Fragen:
- Hast du Infos zum Umbau auf PID?
- In welchem Temperaturbereich pendelt die Kesseltemperatur im Standby?
- Wie lange dauert es in etwa, bis die Temperatur nach dem Dampfbezug wieder <90°C a.d. Brühgruppe austritt?
Besten Dank
Ingo
Kommentar von Christoph Fertinger am 22. Juni 2009 um 19:15
Das mit dem Druck sollte eigentlich nicht von der Temperatur abhängen (beim Einkreiser wohlgemerkt!). Sehr merkwürdig.
Infos zum Umbau habe ich leider nicht, wenn mir aber jemand eine Beschreibung schicken will (evtl. mit Fotos) stelle ich das gerne hier ein! Wäre super!
Die Temperatur habe ich noch nie gemessen. Manchmal wenn ichs wirklich eilig habe, beschleunige ich das abkühlen, indem ich einfach Wasser beziehe (= frisches kaltes Wasser läuft in de Kessel nach). Vielleicht weiß jemand anderes mehr?
Kommentar von Christoph Fertinger am 22. Juni 2009 um 19:20
@Fritz
Nein, eigentlich habe ich auch mit großen Kännchen keine Probleme. Vielleicht ist die Maschine generell etwas zu kalt eingestellt? Dann würde auch die Dampfleistung sinken.
Kommentar von Ingo am 19. Juli 2009 um 20:40
@Christoph “Das mit dem Druck sollte eigentlich nicht von der Temperatur abhängen (beim Einkreiser wohlgemerkt!). Sehr merkwürdig”
Ich denke ich habe die Ursache gefunden, der Kessel war nicht korrekt entlüftet und der Sitz vom Dichtkegel im Bypass saß auch nicht optimal.
Also habe ich neu eingestellt.
Eine 2. Möglichkeit ist die Viskosität des verwendeten Wassers.
Ich hatte auf Leitungswasser mit 11°Dh eingestellt, für die ersten Espressi habe ich dann Vittel mit 3-4°Dh verwendet, was zu einem Druckabfall führt.
Kommentar von Andreas Höcherl am 24. Juli 2009 um 20:48
Hallo Herr Fertinger,
Ihre Website ist hochgelobt, dem kann ich mich nur anschließen. Danke dafür!
Ich habe seit gestern eine absolut neue VBM Domobar Inox. Ich bin absoluter Anfänger, mir war nicht klar, worauf ich mich hier eingelassen habe, nachdem mich bereits die La Pavoni-Handhebelmaschine im Stich gelassen hat. So schön die VBM Domobar ist, bei mir scheitern schon die einfachsten Dinge. Und das technische Verständnis fehlt mir auch. Wenn ich sehe, auf welch hohem Niveau hier diskutiert wird, bleiben mir fast die Worte weg.
Frage 1:
Das “Blindsieb” – bis gestern wusste ich noch gar nicht, was das ist, heute stelle ich mir die Frage, wie um Himmels willen ich denn dieses Blindsieb in den normalen Siebträger reinbekommen soll, um zum Tag X die Maschine zu reinigen bzw. mit dem Druck rumzuspielen.
Frage 2 (noch schlimmer):
Der Espresso hat keine Crema. Feiner Mahlgrad, festes Tampern, viel Pulver etc. bringen es nicht. Entlüften etc. habe ich natürlich nach dem Einschalten vorgenommen. Ich habe seit gestern Abend bis jetzt 1 kg feinster Espressobohnen (zu 24,99 €) komplett durch die Maschine gejagt und durch meine Degustationen in Höchstdosen einen Blutdruck von ca. 220. Meinem Manometer vertraue ich auch nicht, es zeigt nur ca. 5 bar an, wenn ich den Hebel nach oben lege. Ich bin kurz davor, das Ding ab 1 € bei eBay einzustellen.
Haben Sie einen Tipp? Ich habe mir die gesamten Hilfeseiten hier schon ausgedruckt, habe aber nur Fragen und Antworten gefunden, die sich mir ehrlich gesagt nie gänzlich erschlossen haben (pV = nRT!).
Herzlichen Dank im Voraus für Ihre eventuellen Hinweise.
Viele Grüße aus Köln
Andreas Höcherl
Kommentar von Christoph Fertinger am 24. Juli 2009 um 21:51
Keine Panik! Das dauert einige Tage bis man das langsam in den Griff kriegt, das ist völlig normal!
Blindsieb: Im ST ist ein Einsatz drin, der muß raus (geht recht schwer, evtl mit einem Schraubenzieher raushebeln) und das Blindsieb rein. Das ist alles.
Zum Brühdruck: Neue Maschinen sind normalerweise auf 12 bar eigestellt, das wirds wahrscheinlich nicht sein. Ansonsten hängt der Druck nur von einer Sache ab: Dem Kaffeepulver. Wahrscheinlich ist es nach wie vor zu grob oder einfach zu wenig. Also den Siebträger mal richtig voll machen und gaaanz fein Mahlen, dann sehen wir weiter.
Welche Mühle haben Sie denn und wie lang ist die Durchlaufzeit?
Kommentar von Andreas Höcherl am 25. Juli 2009 um 10:35
Guten Tag Herr Fertinger,
ganz herzlichen Dank für Ihre so schnelle Antwort – Wahnsinn!
a) Zu Ihrer Frage nach der Kaffeemühle: Na ja, ich habe eine La Pavoni Jolly. Meine letzten Experimente habe ich allerdings mit bereits gekauftem, sehr fein gemahlenen Espressopulver durchgeführt, und in der Tat, da war das Ergebnis – wenngleich noch weit von einer Crema entfernt – besser.
b) Zu Ihrer Frage nach der Durchlaufzeit: Das ist wohl ein Fachbegriff, das heißt ich müsste wohl schauen, ob die VBM für x ml Kaffee in der Tasse auch anlaog in etwa x Sekunden zur Ausgabe braucht, oder?
… Sensationell diese Website, ein Leben für den Kaffee/Espresso – herrlich, wunderbar, das ist Lebenart!
Kommentar von Christoph Fertinger am 25. Juli 2009 um 12:48
a) Ah, das ist bestimmt das Problem: Fertig gemahlene Kaffees sind viel zu grob gemahlen, das geht definitiv nicht. Also am besten nochmal Bohnen besorgen, die Mühle auf sehr fein stellen und den Siebträger ruhig ordentlich voll machen (sollte sich natürlich noch problemlos eindrehen lassen), das funktioniert dann meistens schon ganz gut. Ausgehend davon kann man sich dann an die Idealeinstellungen herantasten.
b) Genau. Es sollten auf jeden Fall irgendwas >20s vom ersten Tropfen bis zur fertigen Portion vergehen.
Kommentar von Veit Schoenborn am 03. August 2009 um 23:42
Hallo Herr Fertinger,
ganz grosses Lob und vielen Dank für ihre Seite!
Ich binn eigentlich durch Ihre Seite zu meiner Vibiemme gekommen und seit dem ersten Tag schwer begeistert von ihr. Nun habe ich plötzlich folgendes Problem: Sie heizt nicht mehr. Es leuchtet zwar permanent die rote Heizlampe, jedoch wird weder das Wasser noch fühlbar die Brühgruppe warm. Woran könnte dies liegen bzw. wie wäre Abhilfe zu schaffen. Ich hätte zwar noch Garantie, jedoch die Maschine hin und her zu schicken, muss, insofern sich dieses Problem lösen liesse, nicht sein.
Mit besten Grüssen,
Veit
Kommentar von Christoph Fertinger am 04. August 2009 um 10:40
Das ist schwer zu sagen, mir fällt auf jeden Fall nichts ein, was mit ein oder zwei Handgriffen zu erledigen wäre. In diesem Fall würde ich sie wirklich besser einschicken.
Kommentar von Frank Zippel am 17. August 2009 um 12:24
Da hat sich jemand richtig mühe gegeben !
Tolle seite u. noch besser……
Tipps mit denen Ich (fast alle hier) was anfangen kann !!!!
Habe meine Vibiemme schon seit 5 Jahren und bin
nach wie vor sehr zufrieden.
Leider stört mich das der 2. Espresso meistens der
Bessere ist..und der Kaffeepuck nass ist..
Gröber mahlen hilft..bin dann aber bei 15-18sek. ?
Frage mich auch wie der Hebelschalter eingestellt sein soll ??
Hab mir auch schon überlegt das gerät auf Festwasseranschluss umzubauen
(immer frisches….kühles Wasser)…
Bin für alle Tipps dankbar !
Gruß Frank
Kommentar von Christoph Fertinger am 17. August 2009 um 12:59
Einen trockenen Puck kriegt man am einfachsten, wenn man richtig viel Pulver nimmt (Abdruck des Duschsiebes im Puck). Was genau meinst Du mit “wie der Hebelschalter eingestellt sein soll”?
Kommentar von Ronald Meyer am 05. September 2009 um 11:45
Große Katastrophe! Nach ein paar Tagen Abwesenheit, in der ich dummerweise die Maschine nicht abgestellt habe, komme ich wieder und die Maschine ist kalt. Sie lässt sich auch nicht wieder durch abschalten und wieder in Betrieb nehmen zum Aufheizen bringen. Gibt es vielleicht eine Sicherung oder dergleichen, oder muss ich befürchten, dass da ersthaft etwas kaputt gegangen ist?
Gruss Ronald
Kommentar von Ronald Meyer am 05. September 2009 um 11:56
Große Erleichterung! Habs selbst rausgekriegt, das Wasser im Tank war so wenig, dass es von selbst abschaltete. Naja, manchmal sind die Lösungen ganz einfach.
Gruß Ronald
Kommentar von Sergio am 17. Oktober 2009 um 18:19
Hallo ich hab da eine frage ich habe eine domobar eingreiser.
und hab gelesen das ab und zu mit einen blind sieb die machine reinigen sollte stimmt das ich besizte die schon 5 jahre habe das noch nie gemacht?? und wenn ja wo bekomme ich günstig so ein bliedsieb
danke
Mfg
Kommentar von Christoph Fertinger am 18. Oktober 2009 um 13:09
Nach 5 Jahren kommt da sicher eine Menge Dreck mit raus, das lohnt sich bestimmt! Händler gibts wie immer per Mail.
Kommentar von Olaf Altenscheidt am 25. Oktober 2009 um 15:00
Hallo Herr Fertinger,
habe eine Domobar Nero (15 Jahre alt), der Boiler (kessel) ist undicht.
macht es Sinn, den Boiler (Kessel) als Ersatzteil zu bestellen und selbst zu reparieren – ich kann mich erinnern, dass ein entsprechende Reparatur bei meinem Händler sehr teuer war.
Wo kann man einen Boiler günstig bestellen??
Für Tips und Ihre fachkundige Meinung bin ich dankbar.
Grüße,
Olaf
Kommentar von Christoph Fertinger am 25. Oktober 2009 um 15:56
Das ist natürlich etwas aufwändiger, aber eigentlich nicht sonderlich kompliziert. Mann muss eben vor allem kucken, dass hinterher die ganzen Anschlüsse wieder dicht sind, sonst kann eigentlich nicht viel schief gehen.
Ob sich das aus wirtschaftlicher Sicht lohnt, müssen Sie entscheiden.
Kommentar von Bernhard Ramsauer am 15. November 2009 um 22:33
Hallo Kaffeefreunde, Hallo Herr Fertinger,
ich bin nun seit gut 2 Wochen stolzer Besitzer einer Domobar Nero, nachdem ich vor ein paar Jahren schon fleissig in den Genuss ihrer leckeren Espressi gekommen bin.
Habe nun bei meiner Maschine aber den Verdacht, dass die Dampftemperatur einfach zu hoch ist, um eine vernünftige, feinporige Milchcreme zu erhalten, bevor die Milch das Kochen beginnt! Sie beschreiben ja detailiert die Möglichkeiten, die Brühtemperatur zu variieren. Könnten Sie mir sagen, ob das erfahrungsgemäß auch einen merklichen Einfluss auf die Dampftemperatur hat? Oder welche praktischen Tipps man für eine Milchschäumen noch wissen sollte?
Ich bedanke mich schon recht herzlich und gratuliere zu dieser wirklich gelungenen Seite!
Grüße,
Bernhard
Kommentar von Christoph Fertinger am 16. November 2009 um 16:12
Die Dampftemperatur lässt sich leider nicht separat regeln, ich glaube allerdings auch nicht, dass der Dampf wirklich zu heiss ist und daher die Probleme beim Aufschäumen kommen. Leider bin ich nicht gerade ein Experte was Schäumen angeht, aber vielleicht kann das Tutorial im Kaffeewiki ja weiterhelfen?
Kommentar von Martin Weiffen am 21. November 2009 um 10:39
Ich hab eauch das Problem beim Aufschäumen. Habe auch bereits das Aufschäumen von Spüliwasser gemäß “Lehrvideo” ausprobiert. Mehr als kochend heisse Brühe mit nicht mal 1cm Schaum bekomm ich nicht hin.
Espresso ist echt perfekt, auch gute Trinktemperatur. Nur beim Aufschäumen klappts nicht. Meine LaPavoni-Siebträgermaschine, die ich vor der VBM hatte, machte wirkich guten Milchschaum. Hier war aber auch die Düse etwas anders (2 Löcher seitlich und Eines nach unten). Meine VBM hat die 4-Loch-Düse. Ist evtl mein Milchkännchen zu klein (ausgelegt auf etwas mehr als 250ml, Material Edelstahl)? Ist die 4-Loch Düse durch eine 2-Loch Düse zu ersetzen? Druckverlauf beim espressozubereiten ist wie aus dem Lehrbuch, ebenso der Puck und das Espressoergebnis incl. Temperatur in der Tasse.Dann kann die Dampftemperatur eigentlich auch nicht zu hoch sein, oder?
Wie bekomme ich nun auch “Lehrbuchmässigen” Milchschaum hin?
Kommentar von Christoph Fertinger am 21. November 2009 um 11:40
Das Milchkännchen könnte ein Ansatzpunkt sein, aber es erklärt sicher nicht, dass das mit dem Schaum so in die Hose geht. Ich denke eine 2-Loch Düse wäre ein großer Fortschritt, ich hatte wie schon erwähnt nie eine 4er und habs immer halbwegs hingekriegt, obwohl ich das nur sehr selten mache und deswegen da auch sicher kein Experte bin.
Kommentar von Marcus Iwanowski am 21. November 2009 um 11:46
Nachdem ich meine Domobar (Einkreiser) wegen eines Defekts (Heizstab war kaputt) in die Wartung bringen musste (ungern, da ich da in der Vergangheit schon schlechte Erfahrungen gemacht hatte – nach der Wartung war immer irgendwas nicht in Ordnung), stelle ich nun nach der Wartung wieder mal folgendes seltsames Verhalten fest:
Nach dem Einschalten (und Entlüften – logisch !) steigt während der Heizphase der Druck laut Manometer bis zum Anschlag an, dann knackt es (vermutlich Überdruckventil ?), der Druck fällt ab und das ganze beginnt wieder von Vorne, bis die rote Lampe ausgeht und die Heizphase beendet ist.
Das gleiche Verhalten zeigt sich, wenn ich für Dampfbezug hochheize.
Beim Espressobezug ist der Durck dann korrekt ca. 8 – 10 bar. Ist das richtig so ? Ach ja, die Domobar ist 7 Jahre alt.
Kommentar von Alexander am 21. November 2009 um 12:10
Wenn man Wasser erhitzt, dehnt es sich aus. Das erklärt den Druckanstieg. Das Verhalten ist bei mir (und wahrscheinlich allen anderen?) genauso. Das Knacken kenne ich nicht. Viele Grüße, Alexander
Kommentar von Marcus Iwanowski am 21. November 2009 um 13:29
Stimmt, vielen Dank, ist ja logisch. Eventuell heizt der neue Heizstab so “gut”, das der Druck so schnell ansteigt. Bisher kannte ich dieses Verhalten nicht.
@Alexander: D.h. aber bei Ihnen fällt der Druck dann auch immer wieder ab und steigt erneut an ?
Kommentar von Christoph Fertinger am 21. November 2009 um 13:36
Ja, auch das ist normal. Alexander hat völlig recht. Nur was genau heißt “der Druck steigt bis zum Anschlag”? Er sollte nicht über den max. Brühdruck steigen, sonst stimmt was nicht.
Kommentar von Marcus Iwanowski am 21. November 2009 um 13:49
Der Druck steigt auf über 16 Bar (da endet das Manometer), dann knackt es und der Druck fällt wieder rasch ab. Dann steigt der Druck wieder an. Wenn die rote Lampe ausgeht (d.h. Heizvorgang abgeschlossen) dann bleibt das Manometer zwischen 0 udn 2 Bar stehen. Das ganze passiert auch nur, wenn die Domobar neu eingeschaltet wird (also kalt war). Ist sie an, dann führt das “Nachheizen” nicht zu dem beschriebenen Effekt.
Kommentar von Christoph Fertinger am 21. November 2009 um 13:57
In dem Fall tippe ich, dass das Expansionsventil nicht 100&ig funktioniert. Einfach mal ein bisschen daran herumdrehen, evtl. Schraube mal herausdrehen und den Sitz der Dichtung kontrollieren (Umdrehen hilft manchmal auch). Oder am besten komplett zerlegen und entkalken. Ist aber wie gesagt nur ein Verdacht.
Kommentar von Michaela Hertlein am 01. Dezember 2009 um 17:34
Hallo,
ich kann nicht selbst an der Maschine rumdrehen und schrauben! Früher hatten wir in Würzburg eine Firma die uns die Maschine entkalkt und gewartet hat, die Inhaber sind aber bei dem Zunami ums Leben gekommen. Ich brauche ganz dringend eine Adresse im Raum Würzburg, die mir das Gerät reparieren können (ist ähnlich wie oben, der Druck steigt und fällt ganz schnell wieder).
Vielleicht kann mir hier jemand einen Tipp geben.
Danke und Grüße
Michaela
Kommentar von Michaela Hertlein am 01. Dezember 2009 um 17:43
Hab noch was vergessen, sie saugt auch kein Wasser mehr an!!!
Kommentar von Christoph Fertinger am 02. Dezember 2009 um 14:24
…Händler wie immer per Mail gesendet.
Kommentar von Rüdiger S. am 17. Dezember 2009 um 19:39
Hallo Christoph,
ich musste das Sieb im Brühkopf austauschen, weil da erst der Ring und dann ein Sieb abgegangen war. Nun habe ich also den alten Dichtungsring mitsamt Sieb rausgemacht, um alles neu einzusetzen.
Allerdings: Ich bekomme den neuen Dichtungsring nicht mehr eingesetzt. Ich kann machen, was ich will – der Dichtungsring will sich nicht einsetzen lassen.
Kannst Du mir einen Tip gehen, was ich tun könnte?!
Vielen Dank im voraus!
Rüdiger.
Kommentar von Sascha Krug am 17. Dezember 2009 um 23:26
Hallo Christoph,
ich habe bei meiner Domobar ein undichtes Tauchrohr. Leider ist das Thermostat dank der Undichtigkeit bereits so stark angerottet, dass ich es lebend nicht heraus bekomme. Das Messingrohr wurde schon einmal gelötet, ist jetzt nach einem Jahr wieder undicht. Ich kann leider im Netz niemanden finden, der das Tauchrohr und Thermostat anbietet.
Kannst du helfen?
Vielen Dank im Voraus und Grüße aus Berlin
Sascha
Kommentar von Christoph Fertinger am 18. Dezember 2009 um 09:21
@Rüdiger: -> wie immer per Email!
Kommentar von Christoph Fertinger am 18. Dezember 2009 um 09:25
@ Steffen: Schwierig… Manchmal verbiegt man das beim raushebeln etwas, dann wirds wirklich schwer, das wieder reinzukriegen. Es gibt aber auch Sets aus Sieb und Dichtung zu kaufen, die nur ein paar Euro kosten. Wenn das also sowieso schon draußen ist, bietet sich das ohnehin an, das mal zu erneuern. Das ist von Zeit zu Zeit sicher kein Schaden.
Kommentar von Timo am 18. Dezember 2009 um 10:40
Hallo Herr Fertinger,
seit 2 Wochen bin ich begeisterter Domobarista.
Caffè schmeckt hervorragend!
Brühdruck ließ sich problemlos regulieren.
Wasstertank-Abschaltautomatik ließ sich problemlos korrigieren.
Auch die Schraube zur Temperatureinstellung ist einfach zu finden. Aber hier liegt mein einziges Problem mit der Maschine:
In der ordentlich vorgewärmten und dickwandigen Tasse hat der frisch gebrühte Espresso nur exakt 58 Grad.
Die Schraube für die Temperatur ließ sich (ausgehend von der Werkseinstellung) nur eine halbe Umdrehung weit drehen und ist nun (im Uhrzeigersinn gedreht) ganz am Anschlag. Es ist also ein Widerstand zu spüren und die Schraube lässt sich (auch mit aller Kraft) einfach nicht weiterdrehen.
Entgegen den Uhrzeigersinn hat sie viel viel Spiel, aber es scheint da im Uhrzeigersinn einfach einen ‘Endpunkt’ zu geben.
Ist das normal? Mache ich etwas falsch?/Habe ich etwas falsch verstanden? Kann man diesen Widerstand irgendwie überlisten?
Ich wäre Ihnen für Hilfe bzw. Ihre Meinung sehr dankbar!
Was ich noch nicht probiert habe: Kann es am auf 9 Bar gedrosselten Prühdruck liegen? Hängt das irgendwie zusammen? Wäre also bei 12 Bar auch automatisch die Brühtemperatur höher??
Viele Grüße – dankeschön vorab – und auch von meiner Seite ein dickes Lob für domobarista.de!
Timo
Kommentar von Christoph Fertinger am 18. Dezember 2009 um 11:22
Ich befürchte, dieser Endpunkt lässt sich nicht überlisten. Allerdings ist die Temperatur in der Tasse natürlich eine recht unsichere Meßgröße. Ich würde mal probieren, ob das Wasser ohne Siebträger beim rauslaufen schon kocht/spratzelt, dann wäre ja alles ok.
Falls nicht, kann man ja überlegen, ob man das tauschen lässt, sofern die Maschine noch Garantie hat.
Am Pumpendruck kann es jedenfalls nicht liegen.
Kommentar von Sascha Krug am 19. Dezember 2009 um 01:42
Hallo Christoph,
herzlichen Dank! Ich habe das Teil bei Moretti-Caffe bestellt, bzw. mit dem Techniker eine Alternativlösung gefunden – sehr kompetent! Ich wurde sehr freundlich und fachlich beraten und das Thermostat ist 1 Std. nach dem Telefonat schon im Versand.
Und so soll’s funktionieren: das Tauchrohr wird samt dem alten Thermostat entfernt. In die Öffnung im Kessel schraube ich einen Blindstopfen und bekomme ein Anlegethermostat. Das Teil schaltet zwar bei 135° statt wie im Original bei 138°Celsius, aber ich denke das kann man vernachlässigen, da es sich ohnehin nur um eine Schutzschaltung handelt. Ich werde in den Blinstopfen noch eine Bohrung mit Gewinde setzten, dann kann ich das neue Thermostat direkt einschrauben. Stecker dran – fertig.
Nochmals herzlichen Dank für Deine Hilfe!
Eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Start in’s neue Jahr
Sascha
Kommentar von Angi am 20. Dezember 2009 um 20:09
Hallo,
erstmal auch von mir Kompliment für diese Seite. Ich besitze eine Domobar Super seit ca. 6 Monaten und bin heute auf das Problem gestoßen, dass sie plötzlich kein Wasserdampf mehr produziert. Alles andere funktioniert einwandfrei. Hatte schon mal jemand das gleich Problem und kann mir sagen woran das liegt bzw. was ich machen soll?
Angi
Kommentar von Christoph Fertinger am 21. Dezember 2009 um 20:33
hmmm… Schwer zu sagen, vielleicht stimmt was mit dem Thermostat nicht. Wenn sich das nicht in den Griff kriegen lässt und sie erst 6 Monate alt ist, kann man da ja vielleicht auf Garantie was machen.
Kommentar von Angi am 24. Dezember 2009 um 06:52
Hallo Christoph
danke für die schnelle Antwort . Das komische an diesem Problem ist das die Maschine nach dem einschalten und aufwärmen beim ersten mal der Wasserdampf funktioniert und danach plötzlich nicht mehr gestern Abend hatte ich wieder dieses Problem ich konnte nur Espressos ziehen? Wie könnte ich das denn mal austesten? Gruß und frohe Weihnachten an Alle
Kommentar von Christoph Fertinger am 24. Dezember 2009 um 11:07
Das ist wirklich komisch! Mit der Super hab ich leider nicht so viel Erfahrung, aber vielleicht hat ja jemand anderes eine Idee?
Kommentar von Mac am 04. Januar 2010 um 19:07
Hallo,
irgendwie habe ich ein Problem mit der Temperatur. Habe die Schraube im Uhrzeigersinn bis Anschlag gedreht und trotzdem wird der Espresso nicht heiß (höchstens warm). Vom Dampf aus der Brühgruppe etc bin ich weit entfernt… stimmt da was nicht?
Kommentar von Christoph Fertinger am 05. Januar 2010 um 20:58
War er denn vorher warm? Oder vielleicht ist bei Dir ein anderes Thermostat verbaut und die Drehrichtung ist anders? Ansonsten klingt es schon so, als wäre das Thermostat nicht ok.
Kommentar von Mac am 12. Januar 2010 um 07:00
Naja gut wenn 1h vorheiz wird er schon etwas heiß allerdings berichten ja andere davon, dass sich sogar Dampf bilden würde und sie die Schraube deshalb wieder etwas zurückschrauben mussten… und ich bin am Anschlag und weit davon Entfernt.
Heißer war es nie die Maschine ist erst 1 Monat alt.
Kommentar von Christoph Fertinger am 12. Januar 2010 um 11:55
Dann stimmt was nicht. Ich würde beim Händler mal nachfragen, ob er eine Idee hat und die Maschine ggf. umtauschen. Ich kann mich dunkel erinnern, dass mich in den letzten Monaten schon 2-3 Leute mit ähnlichen Problemen angeschrieben hatten, vielleicht gab es bei den Thermostaten ja kürzlich einen Serienfehler?
Kommentar von Michael am 14. Januar 2010 um 13:07
Hallo!
Das Problem mit der Temperatur habe ich auch. Uns war der Kaffee in der Voreinstellung zu kalt, und ich konnte die Schraube nur eine viertel bis eine halbe Umdrehung drehen bis sie am Anschlag war. Jetzt ist die Temperatur des Kaffees in der Tasse ca. 60°C. Ich würde da aber gerne schon noch bißchen hochdrehen können. Maschine ist 3 Wochen alt. Werde beim Händler nachfragen.
Übrigens tolle Seite. War “schuld” am Kauf unserer VBM, mit der wir trotz des Temperaturproblems super zufrieden sind.
Kommentar von Sergio am 17. Januar 2010 um 19:27
Hallo zusammen.Ich hab folgenes problem.wenn ich meine domobar aufheizen lasse ca.20min und ich mein 1 espresso mache kommt er super heraus ,doch ich habe am wochenende besuch bekommen und die maschine war länger an als 30min und ich hatte so 5- 8 espressi gemacht doch die 5-8 ,kammen sehr heiß heraus was ist da falsch gemacht worden.
das nur die ersten 4 gut heraus kommen und um so länger die maschine an ist kommen die weiteren sehr heiß heraus?
Danke.
Kommentar von Christoph Fertinger am 18. Januar 2010 um 14:34
Schwer zu sagen, ist die Maschine vielleicht generell etwas zu heiß eingestellt? Es könnte ja sein, dass sie beim ersten Bezug einfach noch nicht 100%ig auf Temperatur ist. Ich kenne das ehr andersherum, also dass man einen Leerbezug braucht, weil sonst der erste zu heiß wird (normalerweise nur beim Zweikreiser).
Kommentar von Angi am 18. Januar 2010 um 19:16
Hallo ich nochmal,
nachdem ich das Problem mit dem Dampf hinbekommen habe ist mir beim Einstellen der Temperatur die Schraube entgegen gesprungen. Ich wollte die Temperatur erhöhen und habe im Uhrzeigersinn gedreht. Ich bekomme sie jetzt aufgrund der Federung nicht mehr rein. Hast du vielleicht eine Ahnung wie ich das hinbekomme? Oder muss da ein Profi ran:( Ich hoffe ich habe das Thermostat nicht kaputt gemacht. Gruß
Kommentar von Christoph Fertinger am 19. Januar 2010 um 09:22
Ich weiß leider nicht genau, wie das Ding von innen aussieht, ich habe es noch nie zerlegt. Normalerweise kann man die Schraube aber nicht komplett aus dem Gewinde drehen, da bin ich leider überfragt…
Kommentar von Frank am 31. Januar 2010 um 17:11
Hallo. Bei meiner Domostar schäumt der Espresso seit kurzem sehr stark aus dem Siebräger heraus. Manometer zeigt dabei um die 8 bar an. Im Ruhezustand urbigends immer um die 4 bar. Druck am Bypassventiel ändern brachte auch nichts. Komisch, der Espresso war jahrelang perfekt: rehbraun mit toller Crema – plötzlich nun dieser Schaum auf einem aufgebrüht schmeckendem Espresso. Zu heiß ist er nicht. Kennt das jemand oder hat einer eine Idee?
Viele Grüße,
Frank
Kommentar von Christoph Fertinger am 31. Januar 2010 um 21:11
Wie ist der Druck gg Blindsieb? Wenn der ok ist, liegt es 100%ig am Kaffee, Pulvermenge oder Mahlgrad.
Kommentar von Frank Kiebeler am 04. Februar 2010 um 22:08
@Frank
Hast du die Kaffeesorte gewechselt?
Kommentar von heinzharald am 18. Februar 2010 um 13:54
Hallo
Meine VBM Inox ist nun “restauriert”. Neuer Kessel, E61 gründlichst gereinigt, Elektrik in den “Orginalzustand”. Oh nein, doch noch etwas: Die Ulka baut zwar Druck auf (zunächst 4, dann 10-12bar), dieser scheint aber zu “federn” – zu sehen am Manometer, oszillierenden Espresso shot und zu hören am Bypass. “Oszillierend” heisst: Mehr, weniger, mehr, weniger, usw. Und die Nadel des Manometers schwingt zwischen 10-12 bar.
Wie muss das Bypass den Druck freigeben, sanft und gleichmässig oder ruckartig und “federnd” zwischen auf und zu? Ich vermute, die Dichtung am Bypass ist zu alt (die Pumpe hat 1995 als Herstellungsdatum) – Entkalkt ist alles.
Ach ja, der Espresso hierbei: Der hat eine gute Crema, schmeckt aber so gar nicht – ich kann weder sagen ob bitter noch sauer und der Puck ist im ST trocken und obendrauf (zur Dusche) leicht matschig….
Kommentar von Christoph Fertinger am 18. Februar 2010 um 16:33
Ja, das klingt nach der Dichtung. Manche Leute drehen sie einfach um, dann funktioniert sie meistens wieder eine Zeit lang, andererseits ist das natürlich ein Cent-Artikel, also ist einen neue sicher auch kein Schaden.
Das mit dem Espresso ist aus der Ferne natürlich schwer zu sagen, aber in der Regel passen in solchen Fällen einfach der Mahlgrad und/oder die Pulvermenge nicht ganz.
Kommentar von Ralf am 25. Februar 2010 um 14:38
Moin,
wenn ich die Maschine tagsüber anlasse, dann heizt sie ja ab und an für wenige Sekunden nach. Nun meine Frage:
Ist es richtig, daß das Aufheizen Geräusche macht, in etwa wie ein Wasserkocher, ein Rauschen und Brodeln und dann geht die Lampe aus.
Oder sollte man gar nichts hören und man das Heizen nur an der Lampe an/aus erkennt? Ich habe Angst, daß dies vielleicht ein Zeichen von Luft im Kessel ist (obwohl ich immer gut über die Heißwasserentnahme entlüfte).
Tausenddank Ralf
Kommentar von Christoph Fertinger am 26. Februar 2010 um 08:17
Das ist schon ok so. Sollte es zu stark/laut werden, kanns aber schon ein Zeichen sein, dass die Maschine einen Tick zu heiß eingestellt ist.
Kommentar von Matthias am 01. März 2010 um 23:28
Hallo!
Ich habe beim Milchaufschäumen mit meiner neuen Vibiemme Domobar das Problem, dass der Dampf nie ganz trocken wird und mit dem Dampf auch ständig Wasser mitraussprötzelt. Dementsprechend sind meine Versuche mehr als die oberste Schicht der Milch zu schäumen bis jetzt alle fehlgeschlagen. Ich wäre sehr dankbar, wenn mir jemand einen Tipp geben könnte…
Danke, matthias
Kommentar von Christoph Fertinger am 03. März 2010 um 11:04
Am Anfang kommt immer etwas Wasser mit, das sollte man einfach in die Abtropfschale ablassen (ist aber denk ich klar). Ansonsten hilft da oft gründliches Entkalken weiter.
Kommentar von Maik Busolt am 03. März 2010 um 21:43
Hallo Christoph,
ich habe eine neue Domobar. Leider scheint der Thermostat defekt zu sein. Die Einstellschraube befindet sich am Anschlag und trotzdem ist der Espresso in der Tasse höchstens 58° warm. Bei einem Leerbezug ohne ST spratzt auch nix. Gibt es etwas, das ich übersehen haben könnte, oder muss ich die MAschine reklamieren?
Viele Grüße
Maik
Kommentar von Christoph Fertinger am 04. März 2010 um 12:01
Ich würde sie reklamieren. In letzter Zeit gabs das öfter, da scheint es eine ganze reihe defekter Thermostate zu geben.
Kommentar von Winsauer am 14. März 2010 um 19:38
Hallo,
ich habe bei meiner Domobar leider das Problem das kein Kaffee mehr herausläuft. Darauf hin habe ich das Expansionsventil entkalkt und gereinigt. Es baute sich darauf hin immer noch kein Druck auf (Manometer bleibt auf null). Jetzt habe ich die Pumpe getestet und ich glaube das sie keinen Druck mehr aufbauen kann. Sie kann kaum noch Wasser befördern und wenn ich auf den Auslass den Finger halte merke ich überhaupt keinen Druck.
Ich denke das die Pumpe einen Defekt hat. Meine alte hat die Bezeichnung Vibropompecity 220V 50Hz – Diese Pumpe finde ich nirgends. Was für eine Pumpe kann ich alternativ einbauen.
Vielen Dank Schon mal
Martin
Kommentar von Christoph Fertinger am 14. März 2010 um 19:51
Einfach mal gucken, ob sich beim Heißwasserbezug (Schalter an aber Ventil zu) Druck aufbaut. Normalerweise haben die aktuellen VBM eine Ulka EX 5 eingebaut, die sollte also eigentlich problemlos passen.
Kommentar von Reinhard am 31. März 2010 um 15:58
Hallo Herr Fertinger,
heute ist meine gebrauchte VBM angekommen (7+ Jahre alt). Ich habe sie in Betrieb genommen, indem ich nach dem Auffüllen des Tanks relativ zügig Heißwasser entnommen habe, um erst einmal den Tank zu füllen. Das hat problemlos geklappt. Der Bezug von Wasser durch die Brühgruppe hat jedoch nicht funktioniert. Die Pumpe läuft zwar nach dem Umlegen des Hebels, es kommt aus der Brühgruppe kein Wasser heraus. Und zwar kein Tropfen. Das Duschsieb erwies sich nach dem Ausbau als trocken, und nach dem Herausdrehen der Imbusschraube zeigte sich kein Wasser, auch ein in die Tiefe des Bohrlochs geschobener Pfeifenreiniger war trocken. Der Brühkopf wird heiß, sehr heiß sogar.
Die Produktion von Dampf funtkioniert auch problemlos.
Sie sehen, die wesentlichen Hinweise/Tipps auf Ihrer tollen Seite habe ich schon versucht, aber jetzt bräuchte ich noch einen weiterführenden Rat.
Beste Grüße, Reinhard
Kommentar von Christoph Fertinger am 31. März 2010 um 16:35
Das Problem scheint irgendwo im Brühkopf zu liegen, Heißwasserbezug geht ja. Dass der Kopf heiß wird ist auch ok, da wird ja heißes Wasser durchgeleitet. Dass gar kein Wasser rauskommt, ist schon ungewöhnlich. Evtl. ist nur irgendwas verstopft (Kalkbröckchen?), sollte es allerdings ein mechanisches Problem sein, wird es schwierig. Sollte sich das Problem nicht kkurzfristig bessern, würde ich die Maschine (sofern möglich) zurückgeben.
Kommentar von Reinhard am 01. April 2010 um 12:24
… das Problem (das “irgendwas, was verstopft ist”) ist identifiziert und behoben, und zwar:
Auf der E-61-CAD Seite ist weiter unten der “mushroom” abfotografiert, das Teil was bei der VBM von oben tief in den Brühkopf hinunter reicht; dieses Teil ist außen von heißem Wasser umströmt. Durch 4 klitzekleine Bohrungen gelangt das heiße Wasser in den Innenraum des “mushrooms”, den es ausfüllt – bei geschlossenem Ventil kann es nicht weiter fließen. Erst wenn das in diesem Hohlraum sitzende Ventil durch den Exzentrer gehoben (=geöffnet) wird, kann das Wasser weiter in den Siebträgerkopf fließen. Diese 4 Löchlein sind winzig, und auf einem “mushroom”, also diesem Einsatz, wenn er schon etwas Patina hat, kaum zu sehen.
Bei meiner Maschine waren alle 4 Löchlein – wohl nach längerem Nichtgebrauch – zugesetzt. Mit einem dünnen Draht, evtl. geht sogar eine Büroklammer, kann man die Bohrungen aber ganz leicht wieder durchstoßen.
Ich glaube, dass das wichtig ist und manche Probleme, die auf Ihrem Blog zur Sprache kommen, lösen kann.
Der Ausbau (und das Wiederzusammensetzen) der Teile ist völlig trivial und ungefährlich, die Maschine sollte halt kalt sein.
Ich habe in dem o.g. Bild die Lage der Bohrungen mit Pfeilen markiert, wenn Sie mir eine Email schreiben, kann ich Ihnen diese Darstellung für Ihre Seite schicken.
Beste Grüße,
Reinhard
Kommentar von Peter am 08. April 2010 um 07:49
Hallo, ist denn das Justieren des Brühdrucks in jedem Fall zu empfehlen? Meine Domobar läuft immer bis ca. 12 bar und produziert dabei Espresso, der sehr bitter wird oder aber durch Reduzierung des Mahlgrads einfach zu schnell läuft… Ein sogenanntes “Rattenschwänzchen” bei trinkbarem Espresso bekomme ich damit nicht hin. Bei 50% Robusta tut der Kaffee sicher sein übriges zur Bittere, aber genießbar müsste er ja trotzdem werden?
Danke & Grüße, Peter
Kommentar von Christoph Fertinger am 08. April 2010 um 09:22
Der Brühdruck macht nicht so einen riesigen Unterschied. Wer mit 12 bar gut fährt, kann es ruhig dabei belassen. Umgekehrt wird ein gruseliger Espresso nicht plötzlich bei 9 bar super. Ich würde daher erst mit allen anderen Variablen (Menge, Mahlgrad, Bohnensorte, evtl. Temperatur) experimentieren, das verspricht mehr Erfolg.
Kommentar von Peter am 08. April 2010 um 13:04
Ok, danke für den Hinweis! Ich frage mich nur, auf was ich hinarbeiten muss. Ich dachte immer, das Ziel ist ca. 20-25 Sekunden Bezugszeit für den Espresso. Dafür muss ich es aber schaffen, den Strahl auch ausreichend dünn zu bekommen… Bei mir ist der Espresso dann aber immer viel zu bitter – gröberes Einstellen kann ich mit der Kaffeemenge erhöhen und fester tampern schon nicht mehr kompensieren…
Bei Youtube-Videos sieht man schön, dass der Druck bei den guten Shots immer bei 9-10 und nicht bei 12 steht – also korrigiert wurde. Daher auch die Frage, ob man es auf jeden Fall mal machen kann. Ich möchte erstmal sicherstellen, dass die Maschine korrekt eingestellt ist, so dass es eben nur noch an mir liegt. :)
Könte ja auch noch an der Temperatur liegen, wobei ich mir beim Kosten direkt nach dem Bezug die Zunge verbrenne – das sich also “richtig” anfühlt…
Kommentar von Peter am 08. April 2010 um 19:44
So… Ein Update. Ohne Siebträger ist mir aufgefallen, wie das Wasser am Brühkopf bei Austritt fast verdampft und mal einen Tick an der Temperaturschraube gedreht. Dabei natürlich alle Geschmacksrichtungen ausprobiert/erfahren. ;)
Als ich mit der Temperatureinstellung zufrieden war, ging mir der Kaffee aus und ich habe die Sorte gewechselt… auf 100% Arabica. Damit lief der Kaffee auf dünner, scheinbar hat die alte Sorte noch ihren Teil beigetragen. Mit der neuen Sorte hatte ich den ersten trinkbaren Expresso. Sieht so aus, als wäre ich auf nem guten Weg. :)
Kommentar von Christoph Fertinger am 09. April 2010 um 08:30
Ja, das wird schon, keine Panik. Wie an anderer Stelle schon geschrieben: Den Druck kann man relativ gefahrlos reduzieren, kein Problem. Allerdings sollte man davon keine Wunder erwarten. Wenn der Espresso vorher grausam war, ist er’s hinterher sehr wahrscheinlich auch. Im besten Fall kann man damit einen guten Espresso noch einen Tick besser machen. Alles andere wird sich sicher in den nächsten Tagen einspielen, das wird schon!
Kommentar von Caro am 08. Mai 2010 um 23:30
Hallo – ich habe meine Vibiemme noch nicht lang und habe sie nun zum ersten Mal entkalkt… danach habe ich sie (wie ich dachte) ausreichend gespült und mir keine weiteren Gedanken gemacht. Doch heute (nach einigen Tagen Pause) hat sie beim Einschalten kaum mehr Druck aufgebaut. Ausserdem entstehen seltsame Nebengeräusche -lautes Brummen- sobald ich Wasser durch die Brühgruppe laufen lasse oder Cafe machen möchte. Das Wasser tröpfelt nur neben viel Dampf… Die Dampfdüse funktioniert noch unverändert, inklusive Druckaufbau, aber auch beim Entlüften entsteht das laute Brummen. Ich bin noch nicht weit vorgedrungen in die Technik und habe keine Vorstellung, was das Problem ist… Wie merke ich, ob Luft im Kessel ist und wie bekomme ich die wieder raus? Könnte das der Grund sein?
Vielen Dank – Carola
Kommentar von Heckel am 10. Mai 2010 um 02:08
Hallo, ich habe meine funkelnagelneue Viebemme seit ca. 8 Monaten, und komme, was das Espresso brauen betrifft ganz gut mit ihr aus. An den Einstellungen habe ich nicht viel geändert. Mein Händler hatte mir noch einen Tauchfilter zum Entkalken des Wassers mitgegeben. In den letzten Wochen wurde die Maschine im Leerlaufbetrieb bei aufheizen lauter. Vorgestern nach dem Üblichen Ablauf: Milchschäumen, Espresso brauen => Leerlauf, fing die Machine an mächtig laut zu werden, der Druck ging bis 12-14 und dann tanzte der dünnere Schlauch unter ausschiessen von Luft und Scheppergeräuschen einher.. Mein Händler hat mir erklärt, dass wohl Luft im Kessel sei, was ich durch die Heisswasserfunktion, bei der sich erstmal richtig viel Dampf entludt, dann behoben hatte. Ich dachte nun sei alles wieder gut, aber beim nächsten Gebrauch war wieder das gleiche. Es knackt und knistert auch im Leerlaufbetrieb, so dass ich schon dachte irgendein Kabel brennt da durch… Ich bin nich so der Tüftler, und habe gerade jetzt wenig Zeit… Garantie müßte ja noch gewährt sein – ich würde die Maschine am liebsten nach Italien als Garantiefall schicken lassen – oder kann es eine Kleinigkeit, wie die überfällige erste Wartung / Entkalkung sein, die der Vibiemme zu schaffen macht ? Gruss Michael
Kommentar von Christoph Fertinger am 10. Mai 2010 um 11:13
@Caro: Puh, das ist aus der Ferne schwer zu sagen. Evtl. heizt sie nach dem Entkalken einfach wieder besser, und deswegen kommt so viel Dampf statt Wasser (also Temperatur runterdrehen). Das erklärt aber die merkwürdigen Geräusche nicht. Ich verstehe gerade die Frage mit der Luft im Kessel nicht, Du schreibst ja selber vom Entlüften…
@Heckel: Hier gilt das gleiche bzgl. der Temperatur, vielleicht bessert sich das ja durch geringfügiges senken der Temperatur. Wenn der Schlauch “tanzt”, kanns auch sein, dass etwas mit dem Expansionsventil nicht ganz ok ist. Evtl. hängt einfach ein Kalkbröckchen drin. Ich würde einfach mal probieren, ein bisschen dran herumzudrehen. In allen anderen Fällen würde icch die Garantie in Anspruch nehmen!
Kommentar von Carsten Kondla am 18. Mai 2010 um 14:16
Hallo, wie ich gestern hier erfahren habe gibt es in Hannover keine Reparaturmöglichkeit für meine Vibiemme Domobar (inox, 9 Jahre alt). Danke auch für die schnelle Antwort und die genannten Serviceadressen. Da ich die Maschine nicht verschicken möchte, muss ich wohl selber ran – diese Webseite macht mir zumindest schon mal Mut. Mein Problem liegt vermutlich bei den Einstellungen für den Druck und für die Temperatur. Nach dem Kaffeebezug baut sich in wenigen Minuten extrem viel Dampf auf. Ein nachfolgender Kaffeebezug ist erst möglich, wenn ich den Dampf aus dem Brühkopf ablaufen lasse bis wieder Wasser ohne Nebengeräusche folgt. Das Wasser ist aber auch extrem heiß bei diesem Vorgang. Bevor ich nun an den kleinen Schrauben drehe, wie es im Selbsthilfebereich dieser Seite beschrieben ist, wollte ich mich nochmals Absichern und vielleicht ähnliche Erfahrungen/Lösungen abfragen. Danke!
Kommentar von Christoph Fertinger am 18. Mai 2010 um 21:02
Ja, das klingt wirklich so, als wäre sie einfach zu heiß eingestellt! Einfach die Temperatur ein bisschen runterdrehen, dann sollte das Problem erledigt sein.
Kommentar von Rolf am 25. Mai 2010 um 17:22
Hallo,
tolle Seite, habe mir hier schon viele Tricks geholt und sie ist immer meine Anlaufstelle, wenn mir irgendetwas unklar ist.
Nun habe ich jedoch eine Frage:
Nachdem ich die Maschine heute gereinigt und entkalkt habe, kann sie gegen das Blindsieb, bzw. wenn der Schalter zum Wasserbezug an ist, das Wasserbezugsventil jedoch geschlossen ist, keinen Druck mehr aufbauen.
Sie versucht es sozusagen und sobald der hohe Druck erreicht ist, klingt es, als ob die Pumpe ausgeht (Nicht wirklich ausgeht, aber von sich aus den Druck reduziert.). Erst wenn man das Ventil öffnet, springt sie wieder richtig an. Bis auf dieses Problem funktioniert sie ganz normal, kann also auch für den normalen Kaffeebezug und Dampf-/Wasserbezug genug Druck aufbauen.
Handelt es sich hierbei um die oben beschriebenen Druckschwankungen bei verkalktem Expansionsventil oder bleibt dabei die Pumpe komplett an?
Was ich tippe ist, dass sich beim Entkalken Kalkbröckchen gelöst haben, die nun an einer ungünstigen Stelle etwas verstopfen. Kann das sein?
Danke vielmals!
Kommentar von Christoph Fertinger am 27. Mai 2010 um 22:44
Ja, das könnte ich mir vorstellen. Zumindest habe ich keine andere Idee, woran das liegen könnte. Das Expansionsventil wäre auch mein Tipp. Die Pumpe geht dass aber sicher nicht aus, es kann aber schon sein, dass sie anders klingt.
Kommentar von Martin am 11. August 2010 um 16:47
Hallo Herr Fertinger,
in Bezug auf Ihre Seite schließe ich mich natürlich meinen Vorgängern an.
Ich habe mich vor zwei Jahren für den Kauf einer VBM Nero entschieden, war und bin auch vollstens Zufrieden. Vor ein paar Tagen habe ich, aufgrund von Druckschwankungen beim Espressobezug, ein bisschen am Bypassventil herum gewackelt. Problem: danach funktionierte die Heizung nicht mehr.
Ich gehe davon aus, dass dies in keinem unmittelbaren Zusammenhang besteht. Die Maschine geht ganz normal an, die Pumpe funktioniert auch einwandfrei, jedoch leuchtet das kleine Heizlämpchen nicht. Es liegt auch nicht an der Lampe, es ist generell keine Temperaturerhöhung zu verzeichnen. Vielleicht haben Sie eine spontane Idee.
Vielen Dank im Voraus.
Martin Baßler
Kommentar von Christoph Fertinger am 11. August 2010 um 19:46
Nein, einen Zusammenhang kann ich da auch nicht erkennen. Aus der Entfernung ist es natürlich schwer zu sagen, was der Maschine fehlen könnte. Erfahrungsgemäß sind bei neueren Maschinen manchmal die Temperaturfühler etwas anfällig, danach würde ich als erstes mal schauen.
Kommentar von Martin am 12. August 2010 um 09:41
Nachdem ich gestern mal alles durchprobiert habe, funktionierte die Maschine wieder einwandfrei!
Beim nächsten einschalten gab es dann allerdings einen Kurzschluss. Ich weiß, dass der Panzerschlauch welcher von der Pumpe in den Kessel geht ein wenig undicht ist. Folglich könnte also das Wasser für den Kurzschluss verantwortlich sein ?!
Ich bin gestern auf ein Tei aufmerksam geworden, welches oben auf dem Kesser verschraubt ist, dort gehen zwei Kabel rein. Nach dem Abschrauben stellte ich fest, das dieses nur aufgesetzt ist und sich eine Menge Kalk zwischen dem Teil und dem Kessel befand. Nach dem Anschrauben funktionierte die Maschine wieder. Da alles einwandfrei funktionierte schließe ich den Defekt einzelner Teile eigentlich aus.
Kommentar von Christoph Fertinger am 13. August 2010 um 20:41
Ja, ich nehme an, das war der Temperaturfühler. Wenns wieder funktioniert – bestens!
Kommentar von Dieter am 15. August 2010 um 16:42
Moin Moin Herr Fertinger!
Schließe mich natürlich den berechtigten Komplimenten an uns sage einfach mal DANKE für Ihre Arbeit. Hier mein momentanes Problem. Mein “Schätzchen” Domobar ist nun 10 Jahre alt und hatte nie nennenswerte Aussetzer. Wegen eines längeren Auslansaufenthaltes konnte ich meine Domobar ca. 6 Monate nicht nutzen. Bei der ersten Wiederinbetriebnahme kam kein Wasser aus der Brühgruppe. Ich habe dann entkalkt, Ventilspiel eingestellt und alles überprüft. Keine Undichtigkeiten erkennbar. Nun kommt Wasser aus der Brühgruppe aber der Druck bleibt bei ca. 4 Bar “hängen”. Vernünftiger Kaffeebezug ist so natürlich nicht möglich. Danach spielt der Druckmesser verrückt und geht bis über 16 bar. Ständiges entlüften nochmaliges entkalken, alles hat nichts gebracht. Funktion Dampf läuft fehlerlos. Bei 6 Bar regelt sie ab und läuft wie gewohnt. Haben Sie irgeneine Idee? Ich hoffe nicht, dass ich mich alsbald trennen muss! :-(
Kommentar von Christoph Fertinger am 15. August 2010 um 18:01
Es klingt schon nach einer Verkalkung des Expansionsventils (wie oben unter Druckschwankungen beschrieben). Wenns so große Schwankungen gibt und die Maschinen nicht undicht ist, ist das immer ein heißer Tipp.Ich würde das Ventil mal auseinandernehmen und wirklich in Entlaker einlegen, vielleicht hilfts. Evtl. muß da auch einfach eine neue Dichtung rein. Wenn die Pumpe ein Problem hätte, würde man das normalerweise hören. Andere Möglichkeiten fallen mir im Moment leider auch nicht ein….
Kommentar von Dieter am 18. August 2010 um 20:41
Sie hatten Recht!!!!!!! 6 Monate “Liebesentzug” mochte die Domo überhaupt nicht. Ventil auseiandergschraubt, über Nacht entkalkt, Dichtung/Gummi hinter der Feder leicht angeschmirgelt, alles wieder zusammengebaut, frische Bohnen gekauft und wir sind wieder ein Paar! ;-) Außerdem noch ne kleine Anmerkung für die Aufschäumer mit Problemen; vergießt nicht Unmengen an Milch. Die 2-Loch Düse ist die Lösung. Einige Sekunden reichen und es gibt einen köstlichen Milchschaum! Ich sag mal artig DANKE!!!
Kommentar von Sonja Jakubowski am 27. August 2010 um 17:44
Hallo!
Ich habe mir vor kurzem einen langgehegten Wunsch erfüllt und eine domobar nero bei ebay ersteigert. Aber irgendwie komme ich mit der Maschine nicht so ganz zurecht…. Der Kaffee hat keine crema. Ich habe schon unterschiedliche Mahlgrade ausprobiert, von 0 (da kam gar nix mehr…) bis aktuell 5,5. Ich habe das Gefühl, dass der Kaffee viel zu schnell rausgesprotzelt kommt. Heute wollte ich dann mal die Temperatur etwas herunterstellen, aber leider ist die Schraube anscheinend so marode, dass ich sie nicht zu fassen bekomme. Oder kann es sein, dass diese Schraube tatsächlich nur einen halben Schlitz hat???
Und zu guter Letzt tröpfelt die Maschine aus der Dampfdüse…
Über das Alter kann ich nix sagen, sie hat jedenfalls ein Sichtfenster an der Seite und die Temperaturschraube ist unter einer Abdeckung ohne Schraubloch.
Und ich muss gestehen, dass ich noch meinen alten (von meiner vorherigen Maschine, Aldi Bio Kaffee, ca. ein Monat alt) Kaffee aufbrauche. Kann es an dem liegen?
Liebe Grüße,
Sonja Jakubowski
Kommentar von Christoph Fertinger am 30. August 2010 um 10:17
Über welche Mühle reden wir denn? Irgendwo zwischen “viel zu schnell rausgesprotzelt” und “da kam gar nix mehr” muß ja eine vernünftige Einstellung sein, mit der eine ordentliche Durchlaufzeit machbar ist, oder? Wenns dann mit der Crema trotzdem nicht klappt, würde ich auch auf den Kaffee tippen!
Das mit der halben Schraube hab ich bisher noch nicht gehört.
Kommentar von Frank Kiebeler am 13. September 2010 um 12:18
@Sonja Jakubowski
also, die Schraube hat definitiv keinen halben Schlitz. Wenn es aus der Dampfdüse tröpfelt sind es meistens kleine Kalkbröckchen die sich im Hahn verklemmt haben. Ich würde die Maschine und sämtliche Leitungen ersteinmal entkalken. Hilfe bekommst du auch im Kaffeenetz (www.kaffeenetz.de). Da einfach mal die Suchfunktion benutzen. Ich hoffe ich durfte den Link hier bekannt geben, ansonsten bitte den Link löschen
Kommentar von Anette Mittenhuber am 26. September 2010 um 22:16
Hallo Christoph,
eine super informative Seite über die Vibi Domobar hast Du da gebastelt – so was findet man wirklich selten!
Ich habe meine Domobar nero seit ca. 1 Jahr, und der Kesseldruck lag ab Werk bei ca. 12 bar. Heute habe ich sie mal wieder gründlich gereinigt und entkalkt und bei der Gelegenheit auch mal den Brühdruck runtergeregelt (Danke für die Fotos, so habe ich mich schnell in der Maschine zurecht gefunden!). Nachdem ich die Schraube am Expansionsventil um knapp eine Umdrehung gegen den Uhrzeigersinn gedreht habe, liegt nun der Druck (mit dem Blindsieb gemessen) bei knapp 10 bar. Wenn man nun wie oben erwähnt annimmt, dass der Brühdruck an der Brühgruppe bis zu 1 bar niedriger ist als auf dem Manometer angezeigt, dann ist das eine ziemliche Punktlandung bei ca. 9 bar. Außerdem habe ich das Gefühl, dass ich nun ein bisschen weniger Kaffeemehl brauche. Und zur Zeit habe ich eine Kaffeesorte mit recht hohem Arabicagehalt (Ionia aus Sizilien), mit der ich jetzt einen noch besseren Espresso mit super Crema kriege!
Den Tipp für die Selbstabschaltung habe ich auch beherzigt. Ich habe die Schraube um ein paar Millimeter rausgedreht, und jetzt bleiben bei der Selbstabschaltung nur noch ca. 3 cm Wasser im Behälter!
Ach, die Maschine ist schon ein tolles Teil, und die Rumprobiererei mit verschiedenen Espressosorten und Mahlgrad (Mühle: schwarze Eureka Mignon MCI ohne Timer) macht mir einen Riesenspaß!
Viele liebe Grüße
Anette Mittenhuber
Kommentar von Christian am 29. September 2010 um 15:14
Hallo Christoph!
Seit gut einem Jahr stöber ich nun hier auf deiner Seite und habe bereits eine Menge Tips und Vorschläge umgesetzt. Vielen Dank dafür und Glückwunsch zu dieser gelungene Seite!
Nun zu meiner Frage. Kennst du das Phänomen, dass das Manometer beim Bezug anfängt zu “flattern”?! Sprich, der Zeiger pegelt sich nicht ein, sondern wischt förmlich zwischen 6 und 11 bar extrem schnell hin und her….!Die Domobar ist frisch entkalkt und hat bislang keinerlei Macken gehabt.
Für einen Tip, an welcher Stelle ich ansetzen könnte, wäre ich dankbar.
Beste Grüße
Chris
Kommentar von Christoph Fertinger am 29. September 2010 um 15:57
Ich bin mir ziemlich sicher, dass das am Expansionsventil liegt (siehe oben unter Reparatur: Druckschwankungen). Einfach mal ein bisschen daran rumdrehen, evtl. zerlegen und eine neue Dichtung rein.
Kommentar von Christian am 29. September 2010 um 17:22
Punktlandung..;-)
Exp.Ventil ausgebaut, nochmal entkalkt, mit bestehender Dichtung (war noch gut in Schuss) wieder eingebaut,….alles prima! Mein Espresso- Leben ist wieder in Ordnung…;-)
Lieben Dank und weiterhin viel Erfolg mit dieser Seite…
Gruß
Chris
Kommentar von Gabriele Sturm am 04. Oktober 2010 um 14:19
Irgendwo auf dieser Seite habe ich meine Frage und die Antwort darauf schon mal gelesen, aber ich finde das jetzt nicht mehr. Also mein Anliegen ist das Folgende: seit ich die Maschine habe, tritt offenbar an der großen Mutter, die oben auf dem Brühkopf sitzt, Wasser aus. Ich habe zwar noch nie Wasser dort gesehen, aber man sieht einen trockenen Wasserfleck. Dieser wird nun allmählich größer, so dass ich mich frage, ob ich mich jetzt darum kümmern sollte oder ob das unvermeidbar ist. Ich vermute mal, da muss eine Dichtung erneuert werden. Jetzt bin ich nicht gerade so der Technikfreak (um es mal zurückhaltend zu formulieren). Kann ich das ggf. trotzdem selber machen, oder muss ich damit rechnen, dass es anschließend erst richtig undicht ist?
Herbstliche Grüße
Gabriele
Kommentar von Christoph Fertinger am 07. Oktober 2010 um 10:19
Hmmm, merkwürdig. Ich kann mir nicht vorstellen, dass da wirklich Wasser rauskommt. Ich würde das erstmal weiter beobachten. Wenn sich der Verdacht bestätigt, können wir weiter überlegen…
Kommentar von Tim Winter am 15. November 2010 um 18:38
Hallo Christoph,
vielen Dank für die Masse an Tipps & Tricks, die hier zum Abruf bereit steht.
Ich habe mir vor wenigen Tagen eine Vibiemme Nero zugelegt und bin noch in der Phase des Einstellens und Erlernen des Umgangs.
Den Mahlgrad habe ich denke ich inzwischen ganz gut getroffen und der Druck beim Bezug stimmt damit auch. Mit Blindsieb ist er zwar höher, aber der Geschmack und die Crema stimmen soweit.
Zwei Fragen / Probleme habe ich aber noch:
Der Puck ist am Ende zwar nicht komplett wässrig, aber doch gut feucht. Trotz sehr feinem Mahlgrad und passendem Druck. Gibt es hier auch andere Ursachen?
Ist ein deutlich hörbares zischen (vor allem beim heizen im laufenden Betrieb) normal? Die Temparatur in der Tasse konnte ich noch nicht überprüfen, aufgrund von fehlendem Werkzeug. Lässt sich auch ohne Messung eine Aussage treffen?
Herzliche Grüße,
Tim
Kommentar von Christoph Fertinger am 15. November 2010 um 19:20
Es kann schon sein, dass die Maschine beim Nachheizen Geräusche macht, wirklich zischen (im Sinne von: da tritt irgendwo Dampf aus) sollte sie aber nicht.
Zum Puck: Grundsätzlich ist es kein Problem, wenn er noch nass ist, aber es ist beim Abklopfen natürlich nicht so toll. Ich würde versuchen, etwas mehr Pulver zu nehmen, dann klappt das meistens besser.
Kommentar von Stephan Busse am 21. November 2010 um 17:19
Guten Abend,
auch ich habe eine Frage. Gerade habe ich noch bei meiner Dromobar Nero einen Cappuccino gemacht und wollte anschließend die Einkreismaschiene wie immer von dem Restwasserdampf befreien. Aber plötzlich kommt weder Wasserdampf noch Wasser, wobei die Pumpe läuft und keine abnormen Geräusche macht. Der angezeigte Manometerdruck ist o.k. und der Tank ist auch voll. Die Brühgruppe funktioniert. Mache ich irgend etwas falsch?
Kommentar von Markus am 12. Dezember 2010 um 17:01
Guten Abend,
inwieweit macht es eigentlich Sinn immer zu einem bestimmten Zeitpunkt den Bezug zu beginnen. Ich meine damit einen Zeitpunkt in Abhängigkeit von dem roten Licht …..also z.B. sollte man immer den Bezug starten kurz nachdem das rote Licht aus- oder eher nachdem es gerade angegangen ist?
vielen Dank
Markus
Kommentar von Christoph Fertinger am 13. Dezember 2010 um 15:48
Das Wasser ist natürlich kurz vor dem Nachheizen etwas kälter als danach, wenn gerade das rote Licht ausgegangen ist. Ich weiß, dass darüber viel diskutiert wird, allerdings meistens bei kleineren und weniger temperaturstabilen Maschinen wie z.B. der Sylvia. Ich kümmere mich da eigentlich nicht darum, das wäre mir auch einfach zu anstrengend. Die Ergebnisse sind so oder so ok, für alles andere sollte man gleich eine PID-Maschine in Betracht ziehen.
Kommentar von joachim simon am 16. Dezember 2010 um 21:27
Hallo Herr Fertinger,
ich bin gerade dabei meine über 10 Jahre alte Domobar wieder ans laufen zu bekommen. Habe gerade ein neues Expansionsventil eingebaut, läuft gegen Blinddeckel sauber bei 9 bar und auch ein neuen Drei WegeHahn für die Wasser/dampfentnahme. Allerdings spuckt die Maschine trotz niedrigster Potentiometerstellung (Temperaturregler) Wasser/Dampf beim entnehmen, als ob die Temperatur im Kessel überhitzen würde. Ich hatte die Maschine u.a. 10 Tage mit Entkalker gefüllt, und gespült. Haben sie einen Tip? Danke
Kommentar von Christoph Fertinger am 20. Dezember 2010 um 13:29
10 Tage sind natürlich lange… Aus der Ferne ist das natürlich schwer zu sagen, aber ich könnte mir vorstellen, dass der Temperaturfühler nicht mehr richtig funktioniert, das liegt zumindest nahe. Ich glaube mich dunkel zu erinnern, dass das auch bei anderen Leuten schon in Zusammenhang mit dem Entkalken aufgetreten ist.
Kommentar von Klaus F am 28. Dezember 2010 um 16:57
Hallo,
da hab ich schon seit Jahren eine Domobar Nero (BJ ca. 1998, 2 Druckschalter links, Manometer) und stosse erst jetzt auf diese site…… wie schade, denn gerade in den Anfängen der Espressozubereitung sind gute Tips sehr hilfreich.
Ich hab aber auch eine Frage: wenn der Druck Richtung 10 bar steigt beim Espressobereiten oder auch gegen ein Leersieb fängt die Maschine an zu ´hämmern´ und der Manometer-Zeiger flipt hinter dem Glas recht schnellfrequent zwischen 8 und 10 bar hin und her. Somit krieg ich den Eindruck, dass die Maschine nicht so recht weiss, wohin mit dem Überdruck.
Der Espresso läuft auch unter diesem pochenden Geräusch sauber durch, hat crema und ist lecker.
1.) Wie hört sich bei euch die Phase an, wenn der Druck Richtung 9 oder 10 bar geht?
2.) Expansionsventil möglich defekt?
Viele Grüsse, Klaus
Kommentar von Christoph Fertinger am 29. Dezember 2010 um 22:21
Ja, das ist bestimmt das Expansionsventil (verkalkt oder Dichtung im Eimer). Ich würde an der Schraube einfach mal ein bisschen herumdrehen, vielleicht lösen sich evtl. vorhandene Ablagerungen. Notfalls einfach mal zerlegen und entkalken und ggf. die Dichtung einfach mal umdrehen, das hilft oft schon.
Kommentar von Roland am 10. Januar 2011 um 15:30
Hallo,
erst einmal ein dickes Lob für Ihre Seite Herr Fertinger, hier findet man jede Info für die Domobar, die man braucht.
Bin seit kurz vor Weihnachten auch ein stolzer Besitzer dieses tollen Teils. Habe die Maschine erst einmal mit den Werkseinstellungen betrieben und taste mich gerade ans “Tuning” heran. Die Wassertemperatur in der Tasse war viel zu hoch, so 81 C° ca. Bin jetzt erstmal auf 75 C°, gemessen mit einem Teethermometer und was soll ich sagen: während des Aufheizvorgangs kein Brodeln mehr und es kommt kaum noch Luft nach dem Entlüftungsvorgang. Auch das Aufschäumen funktioniert wesentlich besser, der Schaum ist feinporiger und stabiler. Das Kännchen “singt” auch nicht mehr, ich dachte schon ich lerne das nie.
Der Kuchen ist auch trockener und damit fester jetzt. Fazit: die paar Grad haben es objektiv voll gebracht. Zur Veränderung des Geschmackes kann ich noch nicht so viel sagen, muss ich erst ausgiebig testen. War vorher schon sehr gut, das muss man fairerweise sagen. Habe mehrere Sorten von zwei Röstern hier in Düsseldorf getestet. Werde die Tage noch auf 70 C° gehen und den Druck auch senken. Die Werkseinstellungen scheinen aber wirklich für die Tonne zu sein.
Viele Grüsse, Roland
Kommentar von Stefan F. am 14. Januar 2011 um 13:53
Hallo Herr Fertinger,
ich bin heute aus Zufall auf diese tolle Seite gestossen.
Ich besitze seit etwa 12 Jahren eine Domobar novita Einkreiser mit Drucktasten. Sie macht normalerweise tollen Espresso. Ich musste natürlich anfangs viel probieren mit Mahlgrad Kaffeesorte und Menge etc…
Ich habe folgendes Problem. Die Maschine funktioniert nach ca. 10-15 min aufheizen problemlos. Pumpendruck gegen das Blindsieb ist 9,5bar. Temperatur des Kaffees ca 50-60 Grad.
Lasse ich sie dann angeschaltet stehen und versuche nach ca 20-30 min wieder einen Kaffee zu machen, hämmert die Pumpe extrem laut und es kommt kein Wasser mehr aus dem Brühkopf. Entlüften oder Heisswasser entnehmen funktioniert dann auch nicht. Ich muss dann die Maschine komplett ausschalten und ca 20 min abkühlen lassen. Danach läuft alles wieder normal.
Haben sie eine Lösung, oder was könnte defekt sein ?
vielen Dank
Stefan
Kommentar von Christoph Fertinger am 18. Januar 2011 um 11:34
Wenn Sie schreiben, dass das “hämmern” von der Pumpe kommt, nehme ich an, dass das auch das Problem liegt. Das ist aus der Ferne leider schwer zu sagen und daher leider nur Spekulation.
Kommentar von Christoph Fertinger am 20. Januar 2011 um 00:46
Nein, normal ist das sicher nicht. Wenn es aus dem Fallrohr etwas tropft ist das ok, mehr sollte es aber nicht sein. Der Grund ist aus der Ferne schwer zu beurteilen. Es könnte auch die Mechanik etwas marode sein.
Kommentar von Ralph am 18. Februar 2011 um 21:47
Hallo Herr Fertinger,
ich bin seit einigen Wochen Besitzer einer wohl doch etwas älteren VBM – kein Manometer, keine Wasserschutzschaltung, aber sie funktioniert einwandfrei. Der Espresso ist gut, das Aufschäumen klappt super, aber…
Ist die Bohne fein genug gemahlen und gut getampert, die Durchlaufzeit optimal, das Ergebnis in der Tasse auch klasse, ja dann schmeißt mir die VBM fast ein Bierglas voll Wasser in die Auffangschale. Ich meine nicht aus dem Schlauch in den Tank, sondern aus dem Überlauf der E61, wo sonst nach dem Umlegen des Hebels das Wasser rausläuft. Das Wasser läuft während des Bezuges kontinuierlich aus dem Auslauf. Ein bißchen viel, wie ich finde. In den Zeichnungen der E61 Brühgruppe sieht man am unteren Ventil eine Dichtung.
Kann das auslaufende Wasser an dieser defekten Dichtung liegen?
Oder ist das normal? Ich hoffe nicht.
Über eine informative Antwort würde ich mich sehr freuen.
Gruß Ralph
Kommentar von Hoffi am 26. April 2011 um 13:37
Hallo,
habe mir vor 4 Wochen eine VBM Inox Einkreiser zugelegt und bin mit den Ergebissen beim Espresso mehr als zufrieden.
Probleme habe ich bei der Bereitung des Milchschaumes. Ich benutze die Milch, mit der ich mit meiner alten Gaggia Classic perfekten Schaum hinbekommen habe, daran sollte es nicht liegen. Ich lasse vor der Schaumbereitung ca. 2-3 Minuten vorheizen, nachdem ich das heisse Wasser abgelassen habe kommt ja auch sichtbar Dampf. Nach Schliessen des Drehventils warte ich einige Sekunden, es entseht in der Milch jedoch praktisch kein Schaum, die Milch erhitzt sich bis sie zu kochen anfängt, na ja, Kaffee mit heisser Milch kann ja auch lecker sein aber gelegentlich Capuccino wäre schon nett, und eigentlich sollte eine Maschine dieser Preisklasse da keine Problemem mit haben, ich habe derzeit allerdings keine Idee woran es liegen könnte und wäre somit sehr dankbatr für Tips.
Gruß, Peter
Kommentar von Christoph Fertinger am 27. April 2011 um 08:59
Ich trinke fast nur Espresso, daher sind meine Aufschäumkünste eher mittelmäßig. Ich empfehle, einen Blick auf das Tutorial im Kaffeewiki zu werfen!
Kommentar von Marco V am 29. April 2011 um 14:38
Hallo liebe Domobar-Liebhaber -
ich suche eine defekte Vibiemme Einkreiser Domobar für ein Bastelprojekt. Freue mich in 2011 über jede Antwort, danke,
Marco
Kommentar von Uwe am 02. Mai 2011 um 20:49
Hallo,
eine sehr feine Seite ist das hier. LOB! Seit gestern hab ich auch ein (gebrauchte) Domobar. Aber folgendes großes Problem: Am Kessel ist eine undichte Stelle und zwar dort wo der Fühler für das Thermostat eingebracht ist. Die Verschraubung selbst scheint dicht zu sein aber aus dem Loch in das der Draht (Fühler) reingeht kommen beim aufheizen Tropfen bis kleine Geysire (wohl durch die Dampfbildung) heraus. Gibt es das abhilfe ohne gleich den Kessel tauschen zu müssen?
Danke und Gruß, Uwe
Kommentar von Christian am 15. Mai 2011 um 20:36
Guten Abend zusammen.
seit gestern bin ich stolzer Besitzer einer gebrauchten aber jungen Domobar. Da ich zu der Maschine nur einen 2 Tassen- Siebträger habe, wollte ich nun wissen ob man den Auslauf einfach vom Träger abschrauben kann und durch einen 1- Tassenauslauf tauschen kann. Ich habe nämlich im Internet gesehen, dass es solche Ausläufe separat zu kaufen gibt.
Über eine Antwort würde ich mich freuen!
Gruß
Christian
Kommentar von Christoph Fertinger am 18. Mai 2011 um 12:06
Ja, das kann man abschrauben, und wenn ich mich recht erinnere, gibt es die auch nachzukaufen!
Kommentar von Johannes am 24. Mai 2011 um 21:14
Hallo Domobarista Christoph F.
Ich schließe mich diesem Kommentar von Uwe an:
“…Aber folgendes großes Problem: Am Kessel ist eine undichte Stelle und zwar dort wo der Fühler für das Thermostat eingebracht ist. Die Verschraubung selbst scheint dicht zu sein aber aus dem Loch in das der Draht (Fühler) reingeht kommen beim Aufheizen Tropfen bis kleine Geysire (wohl durch die Dampfbildung) heraus…”
Heute entkalkt, dann aufgeheizt und dieses leichte Zischen vernommen.
Wo bekomme ich dieses Ersatzteil bzw muss ich den Kessel tauschen?
Gruesse
Johannes
Kommentar von Johannes am 24. Mai 2011 um 21:15
Kleiner Nachsatz, sorry, wie heißt dieses Rohr exakt?
Gruesse Johannes
Kommentar von joediver am 25. Mai 2011 um 09:46
@Christian 15.Mai
… es kommt darauf an, was Du vorhast. Möchtest Du ständig doppelte Espresso aus einer kleinen Tasse trinken? Oder willst Du einfache Espresso ziehen? Wenn letzteres zutrifft, dann kaufe bitte einen 1 Tassen-ST. Der Grund:Neben einem guten Geschmack wirst Du auf ein gelungenes “Crema” ebenso nicht verzichten wollen, d.h. eine Kombination aus Brühdruck, Menge des Espressomehls und Anpressdruck ( tampern ) muss im Verhältnis in etwa stimmen. Mit einem halbleeren ST wirst Du nur bedingt einen guten Espresso ziehen. Die Mehrinvestition rechnet sich bestimmt im Geschmack, aber auch an der Freude zwei Kaffee gleichzeitih zu machen. In der Gesellschaft schmeckt es auch besser. . .
Kommentar von Johannes am 26. Mai 2011 um 12:52
So, das Rohr ist ausgebaut – sieht nach einem Mikroriss kurz nach dem Gewinde aus der erst mit Hitze durchlässig wird.
Nach einigem Suchen hab ich das Ersatzteil gefunden. Hier die Auflistung der gefundenen Namen:
- Kesselrohr
- Thermostathülse
- Kapilar-Rohr Thermostat (bestellt und schon unterwegs)
Gruesse
Johannes
Kommentar von Christoph Fertinger am 26. Mai 2011 um 23:04
Da war ich wohl mit meiner Antwort zu langsam… Danke für die Info!
Kommentar von Tino am 27. Mai 2011 um 13:42
Hallo,
ich habe mir 2007 eine gebrauchte Domobar Nero gekauft.
Mit der normalen Wartung funktioniert alles sehr gut, aber seit einigen Wochen ist die Brühtemparatur sehr hoch.
Ich habe den Thermostat schon bis zum Anschlag runtergedreht, kann also mit der Stellschraube die Temperatur nicht niedriger einstellen.
Frage: gibt es noch ein andere Möglichkeit, hier etwas einzustellen? Kann es abgesehen vom Thermostat eine andere Ursache geben?
Danke, Tino
Kommentar von Christoph Fertinger am 28. Mai 2011 um 22:14
Wenn es sehr vergalt ist, macht das Thermostat manchmal komische Sachen, ansonsten ist es möglicherweise kaputt. Eine andere Idee habe ich im Moment leider auch nicht…
Kommentar von Marc am 05. Juni 2011 um 16:54
Hallo,
ich habe eine Bazzar A3, die mittlerweile ca. 10 Jahre alt ist. Anscheinend ist mittlerweile das Magnetventil derart zugesetzt, dass nach dem Rückspüen und auch nach dem Espressobezug weiterhin Druck auf dem Manometer angezeigt wird und nicht komplett alles nach unten “abgelassen” wird.
Mit Kaffeefettlöser komme ich hier irgendwie nicht weiter. Habt ihr vielleicht eine bebilderte Anleitung, wie man die Brühgruppe komplett zerlegt und insb. auch wieder zusammenbekommt? Ich traue mich allein mit einer Explosionszeichnung nicht richtig ran …
Viele Grüße
Marc
Kommentar von Jupp am 24. Juli 2011 um 14:45
Hallo,
ich habe gestern eine defekte Domobar bekommen, in der Hoffnung, diese reparieren zu können, was bei einigen Saecos vorher auch meist gut funtionierthat (meistens waren es Dichtungs- oder Sauberkeitsprobleme), aber hier komme ich mit Halbwissen nicht mehr weiter:
Bei der Vorbesitzerin hats beim einschalten die Sicherung rausgehauen. Wenn ich die Maschine einschalte, leuchtet das grüne Lämpchen auf, sobald die Wasserstandsschaltung unter dem Tank gedrückt wird, fliegt auch bei mir der FI raus.
Hab die Maschine also geöffnet und mal reingesehen:
1.Die Schläuche sind dermaßen zugekalkt, sowas habe ich noch nie gesehen- aber dadurch nen Stromausfall?
2.Das Gummi zwischen Waage und Kontaktschalter unter dem Tank ist hinüber. Das war mein erster Verdacht, aber der FI fliegt auch, wenn ich den Kontaktschalter mit einem Plastikstab drücke
ansonsten ist erstmal nix auffällig, also von aussen feucht oder angekalkt
Viele Grüsse
Jupp
Kommentar von Christoph Fertinger am 25. Juli 2011 um 00:42
Das ist nur Spekulation, aber es könnte z.B. sein, dass der Heizstab im Eimer ist. Schwer zu sagen.
Kommentar von akki am 27. November 2011 um 11:51
hallo,
ich habe eine domobar super mit pid, mit wassertank.
frage: wer benutzt wasserfilterkartuschen für den tank und wenn ja welche?
beim kauf war eine bestcup kartusche dabei, diese lässt sich aber nicht im tank installieren, da der tank geschlossen ist und nur über eine öffnung zum wassereinfüllen verfügt.
wo kann man einen ersatztank bestellen?
vielen dank und viele grüsse
Kommentar von Peet am 10. Dezember 2011 um 12:31
Hallo zusammen, ich habe mir die Seite mit allen Fragen und Antworten durchgelesen und viele tolle Infos erhalten. Wahnsinn
Ein Problem habe ich seit einigen Tagen mit meiner Vibiemme. Wenn ich sie einschalte heitzt das Gerät sofort an. Es knistert im Vorlagetank. Anschließend wird die Maschine sehr schnell heiß, schaltet aber beim erreichen der Temperatur nicht ab. Es geht soweit das Dampf über die Pumpe und über das Überdruckventil wieder in den Wassertank gedrückt wird. Kann es sein das der Termostat kaputt ist??? Es ist ein JAEGER TXE3C002. ? Würde mich über eine Info sehr freuen DANKE
Kommentar von Christoph Fertinger am 11. Dezember 2011 um 19:21
Ja, spontan würde ich sagen, es liegt am Thermostaten.
Kommentar von Manfred am 16. Januar 2012 um 22:23
Guten Abend,
vor etwas längerem bin ich auf diese schöne Seite gekommen und habe mich dann mit dem Thema Espresso beschäftigt. Auch wurde mir für den Einstieg die VBM Domobar ans Herz gelegt. Nach ca. 4Jahren war es nun so weit. Anscheinend hat sich in der Zeit viel getan, denn VBM hat ein paar Sachen an der domobar inox nero gemacht. Z.B. ist jetzt eine Gummierung an der Milchschaumdüse und die Abschaltautomatik ist jetzt mit einem Druckschalter statt einer Schraube versehen (normal?). Der Klickschalter ist mit einer Mutter oben und unten gesichert und läßt sich meines Erachtens nicht verstellen. Das Thema ständig den Tank voll zu haben ist langsam ein leidliches Thema und ich hab die Maschine erst ein paar Tage. Google bringt mich nicht weiter, ebensowenig die Herstellerseite. Vielleicht kann mir hier geholfen werden. Vielen Dank und ich wünsche noch eine schöne Woche.
Mit internetten Grüßen
Manfred
Kommentar von Christoph Fertinger am 18. Januar 2012 um 02:44
Danke für die Info! Wenn sich der Mechanismus wirklich nicht verstellen lässt, könnte man den Tank höchstens noch beschweren, also z.B. eine leere Espressotasse reinlegen.
Kommentar von Michael am 28. Januar 2012 um 01:57
wenn die Möglichkeiten bestehen, würde ich es in diesem Falle gleich richtig machen:
Wasseranschluss, Druckschlauch, Druckminderer, Durchgang/Verschraubung, el. Ventil, Kabel zur Pumpen(Strom-)versorgung, Anschlussnippel, Silikonschlauch mit Federklemmen – fertig ist der Festwasseranschluss ;-)
Meistens sind solche Schalter an Langlöchern (Schlitze statt Bohrungen) befestigt oder sie haben selbst diese Art von Loch zwecks Justiermöglichkeit.