Ob einem die chromlastige E61-Gruppe im Allgemeinen und die Domobar im Besonderen gefällt, ist natürlich Geschmackssache. Unstrittig ist dagegen, daß sich mit der VBM erstklassiger Espresso produzieren läßt! Auch der übersichtliche und grundsolide Aufbau überzeugt. Ein großer Kupferkessel, Kupferrohre und hochwertige Metallflexschläuche garantieren in Verbindung mit der E61-Brühgruppe eine konstante Temperatur. Die ganze Maschine macht einen höchst massiven Einduck, satte 17 Kilo Lebendgewicht sprechen hier eine deutliche Sprache! Wird die Domobar stets entlüftet und gelegentlich entkalkt, ist sie höchstwahrscheinlich nicht tot zu kriegen!
Allerdings scheint “Entgraten” in Italien ein Fremdwort zu sein, denn viele Teile der VBM haben schlichtweg kriminell scharfe Kanten! Zumindest die, die man regelmäßig in die Hand nimmt, wie der Abtropfbehälter, das Abtropfgitter oder die Tassenauflage, sollten deutlich entschäft werden, sonst sind kleinere Schnittwunden vorprogrammiert!
Pro:
- fairer Preis
- E61-Brühkopf
- Chrom-Optik
- einfache Handhabung
- massiver Aufbau
- großer Kessel
- hohe Dampftemperatur, top Milchschaum
- Druck und Temperatur leicht einstellbar
- leichte Wartung und Ersatzteilbeschaffung
- hoher Wiederverkaufswert
- last not least: Espressoqualität top
Contra:
- Kanten nicht entgratet
- wird außen sehr heiß
- manche Schalter schlecht zugänglich
- schlechte Bedienungsanleitung
- die üblichen Nachteile einer Einkreismaschine
Kommentar von Sven Dirks am 19. September 2007 um 22:07
Hallo,
habe mit der Domobar meine erste “richtige” Espressomaschine erworben, nachdem ich drei der kleinen Krups-Siebträgermaschinen nach jeweils etwa einem Jahr durch zu viel Gebrauch dahin gemeuchelt habe.
Mit der Qualität des Kaffees aus der Domobar sind wir absolut glücklich, und mit etwas Training und dem richtigen Gefäß klappt es auch prima mit dem Milchschaum aus der Viererdüse.
Ich kann die Maschine nur jedem weiter empfehlen, der sich in die Welt des “richtigen” Kaffees begeben möchte.
Viele Grüße
Sven
Kommentar von Ralf am 26. Dezember 2007 um 13:42
Hallo,
eine tolle Seite, mit den richtigen Links in die “Kaffeewelt”.
ich habe mir dieses Jahr einen langersehneten Wunsch erfüllt, mit der vibiemme domobar.
Danke für Tip den Kaffee von Mirellas Kaffeerösterei.
Es brauchte noch ein bischen Geduld am Anfang, aber jetzt genießen wir jeden Tag unseren Kaffee.
Wer Kaffee mag und genießen will, dem empfehle wir eine solche Anschaffung.
Viele Grüße
Ralf und Gisela
Kommentar von C. Keiper am 15. Januar 2008 um 23:29
Tolle Seite.
Ich habe auch die Domo und es ist ein gute Maschine zu einem fairen Preis. Das mit dem Entgraten stimmt! Wenn die Stiftung Warentest die Maschine mal in die Hand bekommt gibt es dafür bestimmt ein mangelhaft…
Wie oft entkalken Sie Ihre Maschine bei der Nutzung mit Britta-Filter? Ich mach das einmal im Jahr.
Viele Grüße
C. Keiper
Kommentar von Christoph Fertinger am 16. Januar 2008 um 11:30
Ich bin auch etwas faul: Bei mir sinds ca. 3 mal im Jahr. Einige machen das deutlich öfter, ich bin damit bisher aber ganz gut gefahren.
Kommentar von charcoal am 18. Februar 2008 um 00:57
…..das mit dem ENTKALKEN ist vom Kalkgehalt im Wasser abhängig und somit regional sehr verschieden in der BRD….
Angaben wie: 1 mal oder 3x pro Jahr sind ohne Angabe der Gegend bzw. des Härtegrads somit relativ….
Woher weiß ich MEINE Wasserhärte?–> Die örtlichen Wasserversorger !
Kommentar von Harald Rauck am 07. Mai 2008 um 09:30
Hallo,
vielen Dank für die vielen nützlichen Informationen.
Mein Händler gab mir den Rat, überhaupt nicht zu entkalken. Und wenn, dann alle zwei bis drei Wochen, da beim gelegentlichen entkalken zu große Partikel gelöst werden würden und die “Maschiene” verstopft.
Kann das sein?
Danke
Gruß
Harald Rauck
Kommentar von Christoph Fertinger am 07. Mai 2008 um 10:35
Wenn sich wirklich sehr große Brocken lösen, die dann etwas verstopfen, ist es eher schon zu spät zum entkalken. Abgesehen davon kann es bei einer dicken Kalkschicht auch ohne entkalken passieren, daß sich da was löst. Gar nicht zu Entkalken ist auf Dauer besonders für den Kessel nicht gut und kann auch beim Expansionsventil (das ja einen relativ kleinen Innendurchmesser hat) irgendwann zu Problemen fürhren (siehe unter “Selbsthilfe…”). Ich würde nicht völlig darauf verzichten.
Kommentar von labzkaus am 24. Mai 2008 um 17:26
Hallo
und auch von mir erstmal “hut ab” für die super seite!
als rookie hab ich doch gleichmal eine frage betreffend den einkreis-suchtessenzherstellautomaten:
welches sind die oben von dir genannten “üblichen einkreiser-nachteil”?
danke und weiter so
gruß aus hamburg
Kommentar von Christoph Fertinger am 24. Mai 2008 um 17:38
Nachteilig ist v.a. die umständlichere Dampferzeugung (aufheizen, abkühlen, entlüften…). Wenn Du diese Funktion eher selten brauchst, fährst Du mit einem Einkreiser aber eigentlich sogar besser!
Kommentar von volker am 04. Oktober 2008 um 19:06
Guten Tag,
ich habe heute mal meine ca. 14 Monate alte Domobar (neu gekauft) geöffnet und einen Riesenschreck bekommen, da oben am Kessel alles verrostet ist. Speziell an einer Verschraubung ist eine Riesenroststelle. Das Rostwasser ist auch am Kessel heruntergelaufen. Ich bin mir sehr sicher, dass ich beim Nachfüllen des Tanks kein Wasser verschüttet habe. Ich werde mich natürlich an meinen Händler wenden, aber kann das normal sein, bei einer so jungen Maschine??
Gruß
Kommentar von Christoph Fertinger am 05. Oktober 2008 um 00:00
Das hab ich noch nie gehört. Was genau rostet denn? Bis auf ein paar Muttern etc. ist das Innenleben ja komplett aus Kupfer, das im eigentlichen Sinne ja nicht rosten kann.
Kommentar von Anja M. am 04. März 2009 um 12:50
Hallo
Wie muss man sich das mit dem “aussen sehr heiss” und “manche Schalter schlecht zugänglich” genau vorstellen? Verbrennt man sich bei normalem Gebrauch dauernd die Finger, weil man an glühendheissen Teilen vorbeihantieren muss? Noch was zum Handling, da ich mich sehr in das Aussehen dieser Maschine verliebt habe, aber auch gerne etwas praktisches habe: Muss man tatsächlich jedes Mal den Deckel oben, auf dem ja die Tassen vorwärmen sollten, abnehmen, wenn man Wasser nachfüllen will? Danke für die Beantwortung dieser eher profanen Benutzerfragen!
Kommentar von Christoph Fertinger am 04. März 2009 um 13:48
Sehr heiß ist auf jeden Fall die Brühgruppe, da sollte man vorsichtig sein. Das ist aber bei jeder E61 Maschine so, also nichts ungewöhnliches. Nach der Benutzung kann auch die Dampflanze heiß sein, aber das ist ja auch klar. Wie hier auch geschrieben finde ich die Positionierung der Schalter recht unpraktisch, aber ein wirkliches Problem ist das nicht, man gewöhnt sich daran. Zum Tank: Auch das ist bei nahezu allen Maschinen so (Festwasser natürlich ausgenommen). Das ist allerdings nicht schlimm, bei der Vibiemme kann man das komplette Teil inclusive Tassen abnehmen oder nur zur Seite schieben, man muß die Tassen also nicht abräumen o.ä. (das ist bei manchen Maschinen nämlich durchaus der Fall). Das dürfte also das kleinste Problem sein.
Kommentar von Stefan Wimmer am 04. März 2009 um 13:59
Daß die Brühgruppe heiß wird ist bekannt & wünschenswert und an sich kein Problem (man brennt sich ja auch nicht dauernd am Herd). Und ich verstehe bis jetzt noch immer nicht was an der Positionierung der Schalter unpraktisch ist ;-) Ich habe zumindest bis dato noch keinerlei Probleme damit (Kippschalter) erlebt …
Kommentar von ALEX P am 19. Juli 2009 um 11:27
Hallo,
finde Ihre site als sehr professionell und lesefreundlich. Danke…
Ich habe eine VBM Dual PID bei einem Online Händler bestellt. Diese wurde “nass/feucht” ausgeliefert. Beim Test wurde offensichtlich der Tank nicht geleert (ca. 1 l Wasser waren im Tank und verstreut)…Das hatte zur Folge, dass die Maschine komplett nass war. Aber noch viel schockierender die sehr mangelhafte Verarbeitungsqualität wurde sichtbar. Rost an der Unterseite des Tankdeckels…..
Generell ist die Qualität sehr schwach im Vergleich zu Dalla Corte und ECM…billiges duennes Blech nicht doppelt gefalzt, Plastik statt Glas auf den nanometern. Schraubkratzer auf den Muttern usw. Ich habe noch immer keinen Espresso getrunken, aber denke, dass ich die Maschine eintauschen werden.
Wie sehen Sie als Experte die offensichtlichen Einsparungen bei der Verarbeitung vs anderen Geräten`? Haben Sie so eine Story schon einmal gehört?
Alex P
Kommentar von Christoph Fertinger am 19. Juli 2009 um 12:05
Ich würde sie auf jeden Fall umtauschen! Ich schreibe hier zwar auch, dass die Verarbeitung in manchen Punkten nicht ideal ist, aber ich habe ja nur die kleine Domobar, da kann man das verzeihen. Die Dual PID kostet aber rund das zweieinhalbfache, die sollte dann schon in einer anderen Liga spielen (auch bei der Verarbeitung!). Allerdings sind auch die erwähnten Dalla Corte nochmal eine Ecke teurer.
Gerade sowas wie Rost unter dem Tankdeckel habe ich noch nie gehört. Schließlich ist der aus Edelstahl, da kann das eigentlich ja nicht sein, schon gar nicht bei einer neuen Maschine! Von größeren Problemen mit der Dual PID habe ich noch nicht gehört/gelesen, eher Kleinigkeiten wie es sie bei vergleichbaren Maschinen auch gibt (z.B. der Izzo Alex Dual, die klingt übrigens auch sehr verlockend!). Vielleicht hatten Sie mit Ihrem Gerät auch nur Pech? Gibt es in Ihrer Nähe einen Händler, bei dem man sich die Super mal unverbindlich ansehen kann, um zu checken, ob das ein generelles Problem ist?
Kommentar von Alex am 19. Juli 2009 um 12:35
So dann will ich hier mal etwas zur Variante “Junior Dual PID” zum Besten geben:
Als erstes: Ich bin mit dieser Maschine, die ich erst kürzlich erworben habe, sehr zufrieden. Es gab für mich mehrere wichtige Argumente genau diese Ausführung zu erwerben. Als “Milchmix-Getränke-Trinker” war für mich der extra Dampfkessel wichtig. Dann gibt es einen passionierten und engagierten Händler in Deutschland (den Namen können Sie bei mir erfragen, sonst heißt es noch ich mache Werbung), der diese Maschine vollisoliert anbietet. Dies reduziert den Energieverbrauch auf ca. die Hälfte und die Maschine wird außen auch nur noch handwarm. Auch ist die Temperaturstabilität des Brühkopfes nochmals besser. Ebenso lässt sich der Dampfboiler extra ein- und ausschalten. Tja, und für eine kleine Küche ist sie auch noch klein genug und die zwei getrennten Kessel kann man im Gegensatz zu einem HX-Zweikreiser selber entkalken. Die Robustheit kann ich nur bestätigen. Ach ja und der PID erleichtert einem Anfänger das Leben ungemein. Besser wird der Espresso dadurch nicht, jedoch findet man schneller die passenden Einstellungen und kann sie sich aufschreiben.
Nur der Preis ist nicht ganz ohne: 1779 € (inkl. MwSt.). Jedoch bin ich überzeugt, dass ich an diesm Gerät lange eine Freude haben werde.
Zu den Kippschaltern und der Erreichbarkeit kann ich nur sagen, dass ich mir bei dieser Maschine noch nicht die Hände verbrannt habe und die Schalter gut erreichbar sind.
Alle Teflondichtungen durch Spezialdichtmasse ausgetauscht, alle Teile auf der Heißwasserseite komplett isoliert, PID super eingebaut –> leicht zugänglich und doch von außen nicht sichtbar. Tankwaage und Brühdruck gut eingestellt. Und wenn man bedenkt, dass die Umbauzeit 6 bis 8 Stunden beträgt ist der Aufschlag von netto 345 € aus meiner Sicht sehr fair. Wenn man sonstige Handwerkerlöhne betrachtet. Aufgrund der Nachfrage ist der Nettopreis von 1495 € auf 1575 € erhöhrt worden. Das halte ich aber immer noch für fair.
Zur Maschine: Mehrere Bezüge nacheinander sind trotz des kleinen Kessels (0,5l) kein Problem, da der Kessel sehr schnell wieder aufheizt. Der Bezug von Dampf ist trotz des Kessels von nur 0,75l fast pausenlos möglich. Latte Machiatto für mehrere Personen sollte kein Problem darstellen. Die Zweilochdüse hat genau die richtige Größe. Ansonsten, bis auf den PID alles Manuell. Dies war ein Argument für mich. Erstens finde ich, dass es mehr Spaß macht und zweitens kann weniger kaputt gehen. Dies sagt der Elektrotechniker (hihi). Ansonsten: Großer Wasserauffangbehälter, gut zu reinigen, Tassenablage auch ohne Tassenentfernung abnehmbar (vorsichtig), klein, relativ leicht. Innen trotz der beengten Platzverhältnisse gut aufgeräumt und alles robust. Dampfkessel getrennt zuschaltbar. Aufgrund der Isolierung ist die Maschine noch temperaturstabiler, die Aufheizzeit kürzer (20 min, für die Brüheinheit, ca. 5 min für die Dampfentnahme). Nachteilig: etwas schrfe Kanten und Grate an den gebohrten Löchern, dies lässt sich jedoch leicht mit einem Dreikantschber und einem hochwertigen Senker beseitigen. Italienisch halt. Dies ist meiner Meinung nach der einzige Nachteil. Es gibt noch Bercihte im Kaffeenetz, die Probleme mit dem Einersieb haben. Der Händler hat mir jedoch die Zubereitung damit gezeigt und ich kann nur sagen es klappt gut. Ich wiege jedoch auch keine Pulvermenge ab. Ich möchte das alles mit Gefühl erlernen. In Italien habe ich auch noch keinen gesehen, der das Pulver wiegt, die Milchtemperatur mit dem Thermometer mißt, und vielleicht noch die Wassermenge auslitert.
Für mich kann ich nur sagen, dass der Espresso schon ganz gut wird, das Milschaufschäumen so lala klappt und noch Übung bedarf.
Kommentar von Alex P am 20. August 2009 um 00:23
Hi,
habe gerade meine 2. Domobar Dual PID geliefert bekommen und auch die funktioniert nicht. Der Dampfbezug klappt, nicht aber der Kaffee. Der Druck im rechten Nanom. bleibt bei unter 1 und es kommt nur Dampf raus, Der ganze Tankinhalt tropft langsam hinten am Boden (was ist das? Überdruckventil? oder eine Plastikklemme, die man noch freigeben muss?
Die Beschreibung passt nicht zum Gerät und mir reicht es langsam. Kannst du mir helfen?
Ich werde das Ding zurücksenden und eine andere Marke nehmen, das ist keine Qualität
Alex
Kommentar von Christoph Fertinger am 22. August 2009 um 00:22
Ich kenne mich mit der Dual PID nicht so 100%ig aus, aber normalerweise kommt da Wasser rein und los gehts. Keine Klemmen o.ä..
Ich versteh Dich, da wäre ich auch sauer…
Kommentar von TomTom am 06. April 2010 um 17:04
Hallo,
nach den ersten Wochen mit meiner Vibiemme Inox möchte ich mal ein paar Dinge loswerden:
1) Ich möchte sie nicht mehr missen.
2) Die Lage der Schalter und Hebel ist (gerade für einen Linkshänder) nicht praktisch.
3) Die schlechte Verarbeitung der Edelstahlkanten ist nicht nachvollziehbar.
4) Beim Eindrehen des Siebträgers in den massiven Brühkopf dellt sich (selbst bei wenig Kraftaufwand) die gesamte vordere Edelstahlplatte ein. Die hätten sie doch was dicker machen können, oder? Ich hoffe nur, das schadet nicht auf die Dauer.
5) Meine Milch schäume ich wieder – trotz Zweilochdüse – extern mit einem Quirl.
Tom :-)