Bedienung

FrontansichtBei der Bedienung der Vibiemme Domobar ist Vorsicht geboten: Viele Metallteile – insbesondere natürlich die Brühgruppe – werden irrsinnig heiß! Positiver Nebeneffekt ist allerdings, daß der Tassenwärmer auf der Oberseite der Domobar seinen Zweck recht gut erfüllt. Unpraktisch kann es vor allem sein, die Schalter für Dampf oder Wasserentnahme zu erreichen, da man mit der Hand zwischen dem evtl. heißen Dampfrohr und dem definitiv heißen Siebträger hindurchgreifen muß. Hier waren die früher verbauten Kunststoffdruckknöpfe möglicherweise einfacher zu bedienen, als die schicken Kippschalter meiner Maschine. Zweifellos ist aber die Anordnung der Schalter bei der VBM nicht sonderlich glücklich gewählt. Praktisch ist die sehr großzügig dimensionierte Auffangschublade unter dem Tropfgitter.

Die mitgelieferte Bedienungsanleitung kann man getrost in die Tonne treten: Hier Wasser rein, da Kaffee rein, diese Funktion haben die Schalter. Das wars. Genau eine DIN A5 Seite. Allerdings ist eine Bedienungsanleitung auch nicht nötig, da die Bedienung der Domobar ohnehin idiotensicher ist:

Kaffeebezug

Das Wasser wird nach Abnahme des Tassenwärmers entweder von oben eingefüllt, oder der Kunststofftank wird zum Befüllen entnommen. Nach Umlegen des Netzschalters heizt die Maschine auf. Die rote Kontrolleuchte erlischt nach kurzer Zeit, und das Wasser im Kessel hat Betriebstemperatur – allerdings nur das Wasser! Da thermische Stabilität (also eine konstant hohe Wassertemperatur) sehr wichtig für einen guten Espresso ist, wird im allgemeinen empfohlen, nach dem Einschalten rund 20 Minuten zu warten, bis sich alle Bauteile der Maschine aufgeheizt haben. Natürlich ist das nicht zwingend erforderlich, außer man will das letzte bisschen Aroma aus dem Kaffeepulver herauskitzeln.

Nun wird nur noch der Siebträger mit Kaffeemehl befüllt, letzteres angedrückt („getampert„), das Ganze fest in den Bajonett-Verschluss eingespannt, und der Brühvorgang durch Umlegen des Hebels an der Brühgruppe in Gang gesetzt. Ist die gewünschte Menge in der Tasse, legt man den Hebel einfach wieder nach unten, wodurch die Pumpe stoppt und der überschüssige Druck durch das Fallrohr in die Abtropfschublade abgelassen wird. Fertig!

Heißwasserbezug

Heißes Wasser kann über die Aufschäumlanze entnommen werden. Dazu öffnet man das Ventil und drückt den entsprechenden Schalter, um die Pumpe Gang zu setzen.

Milch aufschäumen

Die Vibiemme Domobar erzeugt bis zu 150°C heißen Dampf und kann damit binnen Sekunden ausgezeichneten Milchschaum zaubern! Mein Modell besitzt eine Zweilochdüse, da viele Leute mit der standardmäßig verbauten Vierlochdüse Schwierigkeiten beim Aufschäumen haben. Die Zweilochdüse läßt sich bei Bedarf für wenige Euro im Internet nachkaufen und gegen das Original tauschen.

Zum Aufschäumen wird erst der Schalter für die Dampfheizung umgelegt, wodurch sich das Wasser im Kessel weiter erhitzt. Nach ca. drei Minuten hat die VBM Dampftemperatur erreicht. Nach Öffnen des Dampfventils empfiehlt es sich, die Dampfdüse nicht sofort in die Milch zu tauchen, da anfangs noch recht viel Wasser aus der Düse tritt. Daher sollte man sie erst einige Sekunden über dem Abtropfgitter öffnen, bis aus ihr nur noch „trockener“ Dampf austritt.

Hinweis: Ich trinke fast nur Espresso, daher sind meine Aufschäumkünste eher mittelmäßig. Für eine detaillierte Hilfe empfehle ich das Tutorial im Kaffeewiki.

Es ist zu bedenken, daß die Vibiemme Domobar eine Einkreismaschine ist, und damit eine gleichzeitige oder zeitnahe Entnahme von Kaffee und Dampf nicht möglich ist. Wie bei allen Einkreisern muß man die Maschine nach der Dampfentnahme wieder abkühlen lassen, bevor man den nächsten Kaffee brüht. Zusätzlich sollte die VBM vorher unbedingt entlüftet werden! Jeder, der in erster Linie Cappuchino, Latte Macciato oder ähnliches trinkt, sollte über die Anschaffung einer teureren Zweikreismaschine (z.B. Domobar Super) nachdenken. Sie besitzt getrennte Heizkreise für die Heißwasser- und Dampferzeugung, wodurch diese etwas umständliche Prozedur entfällt.

Entlüften

Das Entlüften der Maschine ist essentiell für eine lange Lebensdauer! Die Domobar sollte nach dem Einschalten und muß nach jedem Dampfbezug entlüftet werden! Wenn sich im Kessel eine Luftblase bildet, überhitzen beim Nachheizen die Stellen, die nicht mit Wasser in Kontakt sind. Dadurch können Spannungen entstehen und die entsprechenden Teile Schaden nehmen! Die Leitung für den normalen Kaffeebezug geht etwa in der Mitte des Kessels ab, wenn sich in letzterem also oben die Luft sammelt, läßt sie sich durch den normalen Brühvorgang nicht entfernen. Dagegen ist die Leitung für Dampf/Heißwasser logischerweise ganz oben am Kessel angeschlossen. Man bezieht also einfach kurz über die Dampflanze Heißwasser, bis ein konstanter Wasserstrahl ohne Luft oder Dampf herauskommt. Das war’s schon!

Es gibt 182 Kommentare

  1. Kommentar von Bernt aus Hamburg am 08. Februar 2008 um 10:19


    Christoph,

    könntest Du hier noch beschreiben, wie das „Entlüften“ der Maschine genau funktioniert?

    Ich habe die Vibiemme seit zwei Tagen und bin doch immer etwas verunsichert, bevor ich die Maschine abschalte. Mein Verkäufter sagte mir, dass ich einen Leerbezug ohne Siebträger machen soll, bis das Wasser in „einem“ Strahl aus der Maschine läuft. So richtig kann man das aber nicht erkennen. Du entlüftest die Maschine doch über den Heißwasserbezug. Beschreib‘ doch mal etwas genauer.

    Danke.
    :o Bernt

  2. Kommentar von Christoph Fertinger am 08. Februar 2008 um 12:21


    Entlüften per Kaffeebezug wie es Dein Händler sagt funktioniert nicht. Die Leitung dafür ist etwa in der Mitte des Kessels, wenn sich also oben eine Luftblase sammelt, kriegst Du die so nicht raus. Dagegen geht die Leitung für Dampf/Heißwasser oben weg (logisch). Du beziehst also einfach über die Dampflanze Heiwasser, bis keine Luft mehr mit rauskommt, sondern nur ein konstanter Wasserstrahl.
    Danke für die Anregung, ich mach am besten einen eigenen Punkt draus, dann wirds klarer!

  3. Kommentar von Martin am 28. März 2008 um 22:27


    Hallo Christoph,

    tolle Seite sowohl im Bezug auf Informationen als auch von der Aufmachung her. Kompliment.
    Nach zehn Jahren „homemade“ Espresso (zuletzt mit Saeco Aroma und Solis 166) überlege ich jetzt, mich bei beiden Geräten zu verbessern.
    Das Design der Domobar gefällt mir so gut, daß ich mich sofort in die Maschine verliebt habe.
    Mit einem Einkreissystem komme ich schon zurecht, da ich nicht immer aufschäume und auch die Saeco beim Schäumen gar kein schlechtes Ergebnis erziele.
    Wäre da nicht der Haken mit der Aufheizzeit. Stimmt das, daß die Maschine 20-30min vorheizen muß, um einen Espresso zu entnehmen?
    Das ist natürlich unpraktisch und auch nicht besonders ökologisch und auch teuer, wenn ich jedesmal 10kg Edelstahl auf Temperatur bringen muß.
    Vielleicht muß ich dann doch zweigleisig fahren mit zB einer Gaggia Evolution für den schnellen Schwarzen und einer Domobar für den zelebrierten Genuß.
    Was meinst Du?

    Gruß, Martin

  4. Kommentar von Christoph Fertinger am 29. März 2008 um 00:19


    Die zweigleisige Lösung wäre natürlich teuer und brächte kaum Vorteile.
    Die Maschine braucht gut 20 min, um komplett „durchgeheizt“ zu sein, das ist richtig. Es gibt im Prinzip 2 Arten von Maschinen, bei denen das deutlich anders ist (ich rede jetzt nicht von 3 min hin oder her): Thermoblockgeräte (da gibts recht ordentliche z.B. von Quickmill/Poccino) oder billigere mit kleinerem Kessel (deswegen schneller heiß) und schlechterer Temperaturstabilität (da ist es also quasi egal, weil immer mist).
    Die Domobar heizt ja nicht die kompletten 20 min, das Wasser im Kessel ist nach ca 3-4 min heiß. Wenn Du einen kurzen Leerbezug machst, kannst du ab diesem Zeitpunkt schon einen Espresso ziehen, der nicht optimal ist, sich aber wahrscheinlich durchaus auf Gaggia-Niveau bewegen dürfte. Von daher also kein Gewinn.
    Die Domobar braucht da sicher relativ lange, aber wenn Du ausgehend von einer kalten Maschine von jetzt auf gleich einen perfekten Espresso zaubern willt, wirst Du mit nahezu allen Maschinen Schwierigkeiten haben.
    Eine einfache Zeitschaltuhr aus dem Baumarkt kann die meisten Probleme lösen, am Wochenende lasse ich sie meistens einfach den ganzen Tag an. Das ist in punkto Energiesparen sicher nicht optimal, aber das gelegentliche Nachheizen ist auch nicht so schlimm, wie sichs auf den ersten Blick anhört.

  5. Kommentar von Micha am 08. April 2008 um 22:45


    Hallo Christoph,

    vielen Dank für deine tolle Seite, die mir auch zu einer Kaufentscheidung geholfen hat. Eine kurze Frage zur Zeitschaltuhr. Die MAschine soll beim Anmachen doch entlüftet werden – das kann sie doch aber mit der Uhr nicht. Jetzt habe ich Angst, das mit der Uhr zu machen.

    Gruß Micha

  6. Kommentar von Christoph Fertinger am 09. April 2008 um 00:01


    Stimmt, das ist nicht ideal. Allerdings entlüfte ich i.d.R. abends vor dem Ausschalten nochmal, dann ist auch morgens so gut wie keine Luft drin (kannst ja mal testen, wieviel Luft dann kommt). Das sollte also kein größeres Problem sein.

  7. Kommentar von suntzu am 30. Mai 2008 um 16:14


    Einen wunderschönen guten Tag,

    als offensichlich kompetenten Nutzer der VBM scheinen Sie mir der beste Ansprechpartner.
    Da meine Mühle max. 9g pro Portion abgeben kann, dass 1er-Sieb aber nicht so gefüllt ist, dass ich mit einem 58 Tamper ausreichend tampern kann (channeling oder Puck unterspülen), ziehe in in Betracht ein LM-Sieb mit 41mm-Tamper zu benutzen.
    Ist das sinnvoll, oder ist eine einfachere Lösung in sicht?

    Im Voraus vielen Dank und ein schönes Wochenende.

  8. Kommentar von Christoph Fertinger am 30. Mai 2008 um 16:18


    Wie weit kann man die Mühle runterdrehen? Vielleicht gehts ja mit 2×4,5g? Ansonsten ist das LM-Einer sicher ein gute Idee! Schade nur, daß man dann auch immer gleich einen neuen Tamper braucht…

  9. Kommentar von Lothar am 10. Juli 2008 um 03:55


    Hallo Christoph,

    vielen Dank für diese sehr informative Seite.

    Nach Jahren des Mokka-trinkens möchte ich mir nun auch echtes Cafè-Vergnügen in die Bude holen. Und diese Maschine macht einen super Eindruck auf mich – nicht zuletzt durch diese ausfürliche Vorstellung.

    Aber ich habe hier doch eine besorgte Frage:

    dauert es nach dem Cafè-Bezug wirklich 3 Minuten bis Milch geschäumt werden kann?
    Dann wäre ein halbwegs warmes Milch-Getränk gar nicht herzustellen, da ja der zuvor bezogene Cafè schon längst kalt wäre.
    Oder beziehen sich die im Text angegebenen 3 Minuten auf die Zeit vom Anschalten der kalten Maschine?

    Vielleicht könntest du meine Frage kurz klären.

    Danke & Grüße
    Lothar

  10. Kommentar von Christoph Fertinger am 10. Juli 2008 um 09:46


    Die 3 Minuten stimmen schon in etwa. Die Domobar macht angeblich 150 °C heißen Dampf, da dauert das Aufheizen eben einen Moment. Normalerweise ist das aber kein Problem, es kommt dann ja heiße Milch darauf, außerdem sind die Tassen ja vorgeheizt. Der Espresso sollte in der Tasse gut 60 °C haben. Als grobe Richtlinie sagt man, daß man einen Gegenstand mit rund 50 °C gerade noch so in der Hand halten kann, ohne daß es weh tut, und der Mund und die Lippen sind da sicher deutlich empfindlicher. Der Kaffee ist also bestimmt noch heiß genug!
    Trotzdem gilt natürlich: Wer hauptsächlich Michgetränke trinkt, ist mit einem Zweikreiser besser bedient.

  11. Kommentar von Beimer, Harald am 04. August 2008 um 16:19


    Hallo Herr Fertinger!

    Mir sind bei der Bedienung meiner neuen Domobar Nero (jetzt ab 699,-) auch ein paar Sachen aufgefallen, auf die ich mir keinen rechten Reim machen kann. Vielleicht könnten Sie mir weiterhelfen…
    1.Wie kann es sein, dass das Pumpenmanometer während des Aufheizens bis auf ca. 8 bar ansteigen kann, ohne dass die Pumpe in Betrieb ist?
    2.Was hat es mit der minimal nach oben gedrehten Hebelstellung (weiter nach oben, setzt die Pumpe in Gang, ist ja klar..)auf sich, bei der Druck im Inneren der Maschine abgelassen wird? Mal klingt es dabei, als wenn Wasser aus der Brühgruppe zurück in den Kessel gejagt würde und ein andermal schiesst das Wasser bei erwähnter Betätigung aus der Brühgruppe.
    und 3. habe ich mir noch ein paar Gedanken über das Entlüften gemacht: Sollte es nicht vielleicht auch ausreichen nur über den sog. Drehknebel zu entlüften (ohne das Betätigen des Heisswasserhebels), da Zweikreisige Maschinen doch auch nur Mithilfe eines Ventils Luft, aber weniger den Wasserdampf abtransportieren (der im Kessel trotz entlüftens doch immer wieder entsteht, oder wie? )

    Mit freundlichen Grüssen, Beimer

  12. Kommentar von Christoph Fertinger am 04. August 2008 um 20:49


    zu 1: Die kleine Domobar hat ein Kesselmanometer. Der Druck im Kessel steigt einfach mit der Temperatur.
    zu 2: Meinen Sie die Mittelstellung (Hebel nach vorne)? Da passiert eigentlich garnichts. Unter „Faema E61-Brühgruppe“ sind unten CAD-Zeichnungen verlinkt, da sieht man das sehr gut (Achtung, die Beschriftungen stimmen dort nicht immer!).
    zu 3: Bei der Domobar wird der Kessel nicht automatisch befüllt, man braucht also die Pumpe. Sonst läßt man nur etwas Druck ab, das wasserlose Volumen bleibt aber erhalten. Bei Zweikreisern ist das anders, dort ist der Kessel ja außerdem sowieso nie ganz mit Wasser gefüllt.

  13. Kommentar von Ingo am 26. August 2008 um 22:43


    Danke für die wertvollen Tipps, die ich gerne um ein weiteres Thema ergänzen würde: Ich verwende in meiner Maschine normales Leitungswasser, der Händler hat einen Filter an den dickeren Schlauch gebaut. Leider setzt sich hier oft Grünspan an, ich habe die Schläuche jetzt gereinigt und den Filter entfernt. Frage: Ist der Filter wirklich nötig? Die Maschine läuft auch so. Verkalkt sie schneller? Wie oft sollte so ein Filter gewechselt werden? Fragende Grüße von

    Ingo

  14. Kommentar von Christoph Fertinger am 27. August 2008 um 17:21


    In der Regel halten solche Filter ca. 4 Wochen, spätestens dann lässt die Wirkung stark nach. Sie können nachgekauft werden, oder man verwendet Brita-Filter oder mineralienarmes stilles Wasser. Kalk ist ein Aspekt, wenn man sehr hartes Leitungswasser hat, merkt man das aber auch sehr deutlich am Geschmack des Espressos!

  15. Kommentar von Jens am 17. September 2008 um 15:47


    Hallo Herr Fertinger,
    ich bin auf der Suche nach einer neuen Espressomaschine und bin bei der Quick mill 3004 und der Domobar gelandet.
    Nun würde ich gerne wissen, wie lange es nach dem Dampfbezug dauert, bis man wieder Espresso zubereiten kann.
    Dauert das so lang, dass ein günstiger Zweikreiser doch die bessere Wahl ist?
    Herzliche Grüße
    jens

  16. Kommentar von Beimer, Harald am 24. September 2008 um 17:30


    Hallo,
    bezüglich meines letzten Kommentars vom 04.08.08, möchte ich gern noch einmal nachhaken. Ich hatte geschrieben, dass das Manometer an meiner VBM beim Aufheizen nach und nach bis auf ca. 8 bar ansteigt, ohne das die Pumpe in Betrieb ist.
    Sie erklärten mir, das Manometer sei ein Kesselmanometer und würde mit steigender Temperatur ebenfalls steigen. Klingt logisch! Bei ca. 8 bar Kesseldruck müssten dann aber im Kessel übermäßig hohe Temperaturen herrschen (Temperatur-Druck-Relation). Denn andere Kesselmanometer z.B. von Zweikreis- oder Handhebelmaschinen bauen doch maximal ca. 1,5 bar Druck im Kessel auf bei der dann die betriebsbereite Temperatur erreicht ist. Wieso macht die Domobar das nicht?

    MfG Beimer

  17. Kommentar von Axel am 26. Oktober 2008 um 17:49


    ….den Druckanstieg auf 8 bar habe ich auch bei meiner Domobar Singleboiler. Obgleich es sich bei dem Manometer um einen Brühdruckanzeiger handelt, scheint vagabundierender Dampf zwischen den Ventilen kurzeitig diesen Druckanstieg hervorzurufen. Das hat wohl nichts mit dem Kesseldruck zu tun. Der liegt in Ruhezustand bei rund 1,5 bar. Wenn man kurz den Heißwasserbezug oder den Brühhebel betätigt, sinkt der Druck. Obschon mich interessieren würde, wie ein Brühdruckmanometer Kesseldruck anzeigen kann… .

    Grüße

    Axel

  18. Kommentar von Christoph Fertinger am 26. Oktober 2008 um 18:58


    Nochmal zu den Drucküberlegungen: Das Manometer an der Domobar misst den Kesseldruck. Bei Zweikreisern ist der Kessel i.d.R. nur zu 2/3 mit Wasser gefüllt, dort machen diese Druck/Temperatur-Gedankenspiele Sinn. Beim Einkreiser ist der Kessel komplett mit Wasser voll, pV=nRT (ideale GASgleichung) kann man da also komplett vergessen. Da Wasser nahezu inkompressibel ist, steigt der angezeigte Druck schon beim Nachheizen manchmal sehr stark an.

  19. Kommentar von Sebastian am 28. Oktober 2008 um 11:40


    Hallo,
    toll hier auch fans gefunden zu haben…
    Wie beinahe alle, habe ich einige Startschwierigkeiten.
    (seit 2 Wochen Domobar mit Demoka 207 T)
    Ich komme mit dem mitgeliefertem 1er-Sieb nicht zurecht. Ich besitze einen planaren Tamper (ECM), welcher schnell beim Stampfen am inneren Konos aufsitzt. So dass man die paar Gramm Kaffeemehl so gut wie gar nicht zusammendrücken kann. Wenn ich die Dosis so erhöhe, dass das Tampen gut läuft, bricht der Wasserausguss in der Brühgruppe fast immer die komprimierte Kaffeedecke auf. Ergo kommen nur 1,2 Tropfen Kaffee heraus. Eigentlich muss da ja noch ein bissl Spiel sein…
    Beim 2er passiert das auch ab und zu. Habe schon überlegt ob die Brühgruppe nicht richtig zusammen geschraubt wurde und das innere Sieb zu weit heraus ragt. Will mir jetzt nicht extra noch einen Tamper mit Wölbung für 50 Schleifen kaufen müssen…
    Für Rat wäre ich dankbar

  20. Kommentar von Christoph Fertinger am 28. Oktober 2008 um 22:18


    Ich glaube nicht, dass es am Tamper oder am Brühsieb liegt.
    Die Domobar braucht auf jeden Fall deutlich mehr als 7g, aufsitzen sollt der Tamper auf keinen Fall. Als grobe Richtlinie für den Anfang würde ich mit einer ordentlichen Kaffeemenge und einer eher groben Mahlung anfangen und eher locker tampern. Der Siebträger sollte sich problemlos einspannen lassen, aber nach dem Brühen ein Abdruck des Duschsiebes im (hoffentlich trockenen) Puck sichtbar sein. Dann schrittweise mit dem Mahlgrad runter gehen, bis man etwa bei 20-25s ist. Dann hat man schon viel geschafft! Also keine Hemmungen, die Domobar braucht wirklich ne Menge Pulver!
    Alternativ gibt es auch spezielle 7g-Siebe, die man gegen das Original austauschen kann.

  21. Kommentar von Sebastian am 02. November 2008 um 20:30


    Nach einigem Ausprobieren klappte es plötzlich sehr gut. Habe jetzt mit der neuen Kaffeelieferung ein 7g Sieb mitbestellt. Es ist eigentlich genauso groß wie das 1er der Domo. Es ist allerdings etwas höher, d.h. tatsächlich mehr Platz im Inneren. Die neue Kaffeesorte (nach Cellini, Mocambo und Illy jetzt Tre Forze) braucht deutlich mehr Mahlgut um den Puck nicht wässrig zu hinterlassen. Übrigens ist der Tre Forze wirklich sehr würzig, fast rauchig und macht sehr dickflüssigen espresso. Aber nicht jedermanns Sache. Ich mag ihn. Der Illy schmeckte so, wie man den Espresso aus einer Bar kennt. Es waren keine anderen einzelnen Noten zu schmecken. Vor mir liegen noch: Nannini & Diemme… bericht folgt

  22. Kommentar von Sebastian am 02. November 2008 um 20:37


    ach so, zur Qualität der Maschine kann ich auch etwas sagen:
    Gestern ist mir die Blende mit dem Emblem abgefallen, ist wohl etwas warm geworden… War mit 3 Tesastrip-ähnlichen Klebern befestigt. Meines erachtens sehr schlampig. Die kleinen Leuchten an der Front der Maschine sind teilweise matt. Als ob das Chrom des Kunststoffes abgeplatzt wär. Aber ich liebe dieses Ding trotzdem! Kauftipp: wie bei der Liebe, wenn es richtig ist, weiß man es einfach.

  23. Kommentar von Alexander am 22. November 2008 um 08:45


    Hallo liebe Kaffeefreunde,
    erst einmal ein dickes Lob für diese Seite! Nun aber zum Thema. Meine Domobar muss ständig entlüftet werden. Quasi alle Stunde muss ich etwa insgesamt einen viertel Liter Wasser aus der Dampfdüse entnehmen, bis dann kein Dampf mehr kommt. Ich nehme an, das liegt an einer zu hohen Temperatur, oder ? Gibt es hier ähnliche Erfahrungen? Ansonsten bin ich mit der Maschine superzufrieden. Hatte vorher eine Gastroback Design Pro und danach eine Ascaso. Beides kein Vergleich. Für einen Ratschlag bez. meines Dampfproblems wäre ich dankbar.

  24. Kommentar von Christoph Fertinger am 22. November 2008 um 15:37


    Ja, es scheint so, als wäre sie etwas zu heiß eingestellt. Da habe ich auch schon mal beobachtet, wenn auch nicht ganz so extrem.

  25. Kommentar von Edgar am 07. Dezember 2008 um 20:45


    Anfängerfrage:
    neben allen Schwierigkeiten, die von der mangelnden Übung beim Schäumen herruhren ist mir das Prozedere nicht klar:
    Wenn ich schäumen will, schalte ich den oberen Kippschalter ein.
    Meist leuchtet dann das rechte rote Lämpchen für ein paar Sekunden. Wann fange ich an zu schäumen? Schalte ich den Kippschalter vorher wieder aus? Was ist denn der Unterschied zum unteren Kippschalter (Heisswasser) – bei beiden Schaltern kommt Dampf, oder?
    Danke für evtl. Hinweise
    Edgar

  26. Kommentar von Christoph Fertinger am 08. Dezember 2008 um 13:33


    Normalerweise wartet man, bis die Lampe (Heizung) aus ist und schäumt dann. Bei Kaffeewiki.de ist aber auch eine Alternativmethode beschrieben, kannst Du dort nachlesen. Ob der Schalter beim Schäumen an oder aus ist, ist eigentlich egal, normal dauert das Schäumen ja ohnehin nur ein paar Sekunden, da macht es keinen Unterschied. Der untere Schalter schaltet die Pumpe für den Heißwasserbezug an, die braucht man beim Schäumen aber nicht.

  27. Kommentar von Bernd Dombrowski am 17. Dezember 2008 um 15:33


    Hallo Christoph Fertinger,

    ich habe ein kleines(?) Problem mit meiner VBM domobar:

    nach dem entlüften des Kessels scheint sich nach kurzer Wartezeit wieder eine verhltnismäßig große Luftblase aufgebaut zu haben, was mir etwas unklar erscheint. Ich habe mehrmals hintereinander (mit Pause) den Kessel entlüftet und etwa eine 1/4 Std. gewartet und wieder entlüftet und wieder war der Kessel mit, für meine Begriffe, hohen Wasserdampfanteil gefüllt.
    Also, bevor eine gleichmäßiger Wasserstrahl zu erhalten ist, gibt
    es immer ein großes Rumgspritze mit Wasser.
    Normal?

    Danke und viele Grüße,
    Bernd

  28. Kommentar von Christoph Fertinger am 18. Dezember 2008 um 15:45


    Die einfachste Erklärung wäre, dass die Maschine einen Tick zu heiß eingestellt ist, sonst sollte das eigentlich nicht passieren (können).

  29. Kommentar von Alexander am 19. Februar 2009 um 10:13


    Bei mir gibt es ein ähnliches Problem. Es verbessert sich, wenn man die Temperatur einen Tick niedriger einstellt (wirklich nur einen Tick – das scheint auszureichen). Wenn die Maschine dann immer etwas länger eingeschaltet bleibt – Dann heizt sie nicht mehr so dolle nach und überhitzt damit nicht. Das heißt aber nicht, dass man sie dennoch zu Beginn entlüften muss.

  30. Kommentar von Fritz am 19. Februar 2009 um 14:33


    Hall Christoph,
    becor ich meine Domobar doch noch Mal zum Händler bzw. in die Werkstatt bringe, ne Frage; ich hatte ja das Problem, daß beim Aufheizen Wasser in den Tank zurückgedrückt wird; war ne Zeitlang weg, jetzt ist es wieder da. Ich habe festgestellt, daß, obwohl ich die Maschine nach dem Einschalten immer nochmals entlüfte, sich bereits nach dem ersten Aufheizen (also ohne den Dampfschalter) enorm viel heißer Dampf im Kessel befindet; damit könnte ich schon fast Milch aufschäumen; gleichzeitig tritt auch wieder Wasser in den Tank zurück; es hört auf, wenn ich erneut entlüfte, aber der Druck baut sich dann manchmal wieder auf!!! Kann es sein, daß das Bypassventil defekt ist? Temperatur ist ganz normal eingestellt…

    Danke und Gruß, fritz

  31. Kommentar von Christoph Fertinger am 19. Februar 2009 um 17:08


    Wenn ich mich recht erinnere, hast Du auf die Maschine ja noch Garantie, oder? Dann wäre es sicher kein Schaden, sie mal Deinem Händler zu bringen. Das mit dem Expansionsventil kann durchaus sein, das ist aus der Entfernung aber schwer zu beurteilen. Ich glaube aber trotzdem, dass sie unabhängig davon sehr heiß eingestellt ist, sonst würde sooo viel Dampf ja gar nicht erst entstehen.

  32. Kommentar von Frank am 03. April 2009 um 10:09


    Hallo Christoph,
    erstmal glückwunsch zu der gelungenen WebSeite…war einer der Gründe warum ich mich für eine VBM DomoBar entschieden habe!

    Gestern ist nun das gute Stück, ersteigert auf ebay, angekommen. Ich habe gleich ein wenig damit „rumgespielt“ und habe nun ein paar Fragen:

    1. Ist ein Baujahr aufgrund folgender Infos möglich?: Die VBM hat kein Manometer, an der Stelle befindet sich die rote Heizungstemperaturleuchte. In den Wassertank gehen drei Schläuche (Wasseransaugung durch Pumpe, Bypass-Pumpe und anscheinend Dampfrückführung aus dem Kessel, siehe Frage 3) Es ist definitv ein Einkreiser.

    2. Beim Entkalken ist mir aufgefallen, dass sowohl beim Heisswasserbezug aus der Dampflanze, als auch aus der Brühgruppe kleine (mini) Chrom-Partikel im Wasser sind (schaut so aus als wenn sich eine Chrom-Beschichtung ablöst). Nach weiterm Spülen hat sich die Anzahl derer aus der Brühgruppe fast gen Null verringert. Aus der Dampflanze kommen immer noch welche. Gibt es hierzu Erfahrungen?

    3. Wenn ich den Schalter für den Dampfbezug einschalte, beginnt nach kurzem ein Abblasen (nicht gerade unspektakulär) über einen der Schläuche in den Wassertank. Bin nicht dazu gekommen mit der Thermostattemperatureinstellung zu spielen…Kann es überhaupt daran liegen?

    4. Erste Siebträger-Probe-Befüllung: Der Puck war feucht (Espresso mit dunklem Crema – würde auf ein zu heiss eingestelltes Thermostat hindeuten). Nach öffnen des Bajonett-Verslusses entläd sich noch ein wenig Druck aus dem Siebträger. Ist das normal?

    Ich weiss, ganz schön viele Fragen!
    Würde mich über antworten freuen.
    Vielen Dank im voraus!

  33. Kommentar von Christoph Fertinger am 03. April 2009 um 20:50


    1. Man hört immer wieder mal von solchen Modellen. Ich tippe darauf, dass das sehr alte Maschinen sind, kann das aber nicht mit Sicherheit sagen. Wie das mit den 3 Schläuchen funktioniert, ist mir leider nach wie vor nicht ganz klar.
    2. Von diesem Phänomen hört man hauptsächlich bei ganz neuen Maschinen. Vielleicht war die Maschine längere Zeit nicht in Betrieb, und es verhält sich hier ähnlich. Meistens legt sich das aber wie schon geschrieben von alleine wieder.
    3. Normalerweise würde ich sagen, das Expansionsventil ist kaputt. Allerdings kann ich das in diesem Fall nicht beurteilen, da ich wie gesagt nicht weiß, wie das mit den 3 Schläuchen funktioniert. Vielleicht ist das hier auch normal? Das Thermostat ist es wahrscheinlich eher nicht.
    4. Zu heiß kann gut sein. Ein sehr feuchter Puck deutet oft auf zu wenig Pulver hin (das mit den 7g sollte man bei der Domobar vergessen, sie braucht deutlich mehr). Das mit dem Restdruck sollte nicht sein, erklärt aber natürlich auch den feuchten Puck.

  34. Kommentar von Bofer am 08. April 2009 um 08:37


    Hallo Christoph,
    ich hätte noch ne Frage zum Kessel,
    nachdem ja immer Wasser im Kessel ist, würde es dann Sinn machen, eine entsprechende Wassermenge via Leerbezug durchlaufen zu lassen, wenn man die Domobar länger als ne Woche nicht benutzt?
    Oder macht es dem Wasser im Kessel nix (hinsichtlich Geschmack der Espressi hinterher)?
    Vielen Dank im Voraus,

    Gruß aus Unternesselbach
    Bofer

  35. Kommentar von Christoph Fertinger am 08. April 2009 um 11:30


    Ja, das kann schon sinnvoll sein. Mach ich auch manchmal so, also z.B. wenn man nach 2 Wochen aus dem Urlaub zurückkommt.

  36. Kommentar von Klaus Zitzl am 24. April 2009 um 15:52


    Hallo,

    ich besitze seit kurzem die Vibiemme Domobar und habe momentan noch Probleme mit dem Milchaufschäumen: die Milch wird sehr schnell heiß, aber es bildet sich so gut wie kein Schaum.
    Dazu ein paar Fragen:
    1. Ist der Pitcher richtig bemessen (0,5 l, Füllung so ca. zur Hälfte mit Milch)? Kann ich auch mit einem 0,3 l Pitcher Milch aufschäumen oder ist die Dampfleistung der Vibiemme dafür zu stark?
    2. Soll ich die Dampfzufuhr voll aufdrehen, nur ein bisschen oder steigern?
    3. Wie soll ich die Dampfpflanze am besten positionieren? (Ich habe eine 2-Loch-Düse.)
    Soll die Düse gerade in den Pitcher hineinragen oder schief?
    Ist es wichtig die Düsen in einer bestimmten Position zu halten? (parallel zur Wand oder eine Düse zur Wand und die andere zur Mitte gerichtet)
    4. Wie tief muss ich die Düse beim “Ziehen” und “Rollen” in die Milch halten?

    Bitte um kurze Unterstüzung – ich kann die ganze Milch schon gar nicht mehr trinken…

    Besten Dank.
    Klaus Zitzl

  37. Kommentar von Stefan Wimmer am 24. April 2009 um 18:15


    Hallo Klaus,

    das kann am Anfang schon mal passieren aber letztendlich ist es eine wahre Freude Milch zu schäumen mit der Domobar ;-)

    zu 1: ich benutze ausschließlich eine 30cl Kanne – geht also …
    zu 2: nur ein bisschen & wenn nötig steigern
    zu 3: mir gelingt der Mikroschaum am besten wenn die Lanze senkrecht steht zur Kanne.
    Dabei richte ich die Lanze nicht ganz mittig aber etwas gegen rechts oben (von oben gesehen also so um etwa 13.30 Uhr ;-) ), klingt komisch aber ich denke Du verstehst schon was ich meine …
    zu 4: tauche die Lanze ca. 2 cm ein *bevor* Du das Dampfventil öffnest & ziehe es dann sofort so weit nach oben bis Du ein zischendes/reißendes Geräusch hörst (ca. 0.5cm) ohne daß großartig Blasen aufgeworfen werden. Nach 2-3 Sekunden (ja, so kurz reicht!) steckst Du die Lanze wieder tiefer in die Milch (ca 2 cm) und läßt sie rollen (ich muß dabei immer an eine Staustufe denken ;-) ). Laß die Milch nicht zu heiß werden beim Rollen! Das merkst Du daran daß die Kanne selbst beinahe zu heiß zum Anfassen ist & sich auch das Geräusch ändert zu einem tiefen Brummen …

    Hoffentlich gelingt es bald!
    Viele Erfolg
    Stefan 8-)

    PS: Hier noch ein sehr lehrsames Video -> http://www.youtube.com/watch?v=KxAvYoymUbM

  38. Kommentar von Anja Marti am 27. April 2009 um 11:35


    Hallo, ich habe eine ganz grundsätzliche Frage: Hauptsächlich damit die Tassen richtig schön heiss sind und die Dusche nochmal schön sauber gespült wird, mache ich vor jedem Espresso einen Leerbezug. Ist das eigentlich empfehlenswert bei der Vibiemme? Ich hatte es mir bei der Gaggia angewöhnt, weiss aber gar nicht mehr genau warum. Danke für einen Tipp! Übrigens: Diese Website ist super, damit kann man die Vibiemme so richtig gut auskosten. Danke!

  39. Kommentar von Christoph Fertinger am 27. April 2009 um 12:31


    Zwingend notwendig ist dieser Leerbezug eigentlich nur bei HX-Zweikreisern, also z.B. der Domobar Super. Beim normalen Einkreiser muß das nicht sein, schadet aber natürlich auch nicht, v.a. wenn man damit auch gleich die Tassen vorwärmt.

  40. Kommentar von Bofer am 01. Juli 2009 um 12:18


    Kann man eigentlich bedenkenlos mit dem Einkreiser über eine längere Zeit am Stück nur Milchaufschäumen?
    Trage mich mit dem Gedanken mir von nem Bekannten eine zweite für ein Grillfest auszuleihen und dann mit der einen den Espresso zu machen und die zweite eben für die Dampferzeugung herzunehmen.

  41. Kommentar von Stefan Fuchs am 01. Juli 2009 um 16:15


    Hallo, ich habe ein Problem mit meiner Domobar. Wahrscheinlich ist es nur ein Bedienungsfehler. Ich kann immer nur max 3 Espressi damit herstellen. Beim 4. Versuch blubbert es nur noch. Ich entlüfte die Maschine immer beim Anschalten. In einigen Beiträgen wurde schon gesagt, dass die Temperatur evtl. zu hoch eingestellt ist, vielleicht ist dass der Grund für den vielen „Dampf“. Wie verstellt man die denn? Oder gibt es eine andere Ursache? Danke schonmal für die Hilfe.

  42. Kommentar von Christoph Fertinger am 01. Juli 2009 um 20:38


    @Bofer:
    Ohne Gewähr: Ich denke, das mal einen Abend lang so zu machen, dürfte kein Problem sein.
    Das sollte eigentlich jede Maschine abkönnen. Aber wie gesagt: Ohne Gewähr!

    @Stefan Fuchs:
    Ich nehme an, dass 3 Espressi über längere Zeit verteilt hergestellt werden, nicht hintereinander, oder?
    Ich kann mit gut vorstellen, dass das an der zu hohen Temperatur liegt. Das Verstellen ist unter „Selbsthilfe…“ beschrieben. Einen Versuch ist es jedenfalls wert!

  43. Kommentar von Christian am 05. Juli 2009 um 22:19


    Ich kann mich Stefan anschließen ich hab derzeit auch das Problem das es bei mir sogar schon nach den ersten 10sek des ersten Bezugs anfängt zu blubbern. Zudem ist es mir noch nicht gelungen einen schmackhaften Espresso aus meiner Maschine (Domobar) zubekommen. Bin aber auch erst am Anfang.

  44. Kommentar von Christoph Fertinger am 05. Juli 2009 um 22:39


    Stefan hat mir inzwischen geschrieben. Bei ihm war auch nur die Temperatur etwas hoch eingestellt. Vielleicht hilft das in diesem Fall ja auch?

  45. Kommentar von Klaus am 25. Juli 2009 um 15:09


    Hallo!
    Hab da noch eine Frage. Muss man bei der ersten in Betriebnahme irgendwas beachten? Zieht die VBM das Wasser von allein aus dem Wassertank?
    Danke & ein schönes Wochenende!

    Gruß Klaus

  46. Kommentar von Christoph Fertinger am 25. Juli 2009 um 20:02


    Am besten als erstes sofort nach dem Einschalten einen normalen Heißwasserbezug über die Damplanze machen, bis ein konstanter Wasserstrahl kommt. Dann kann man sicher sein, dass der Kessel voll ist.

  47. Kommentar von Achim am 06. Dezember 2009 um 19:43


    Hallo,
    man muß ja bei der Domobar nach einem Dampfbezug warten bis man Espresso machen kann. (Wie merkt man wann es geht ?)
    Wenn man mit 2 Tassen arbeitet, also Espresso ziehen und danach die Milch aufschäumt, scheint mir das ohne Wartezeit zu gehen.
    Oder ist das für die Maschine schädlich ?

    gruß achim

  48. Kommentar von Christoph Fertinger am 09. Dezember 2009 um 22:28


    Ja, Espresso ziehen, Heizen, Aufschäumen. So solls sein!

  49. Kommentar von Jens am 19. Dezember 2009 um 00:37


    Hallo Herr Fertinger,
    seit heute haben wir die VBM Inox. Optisch klasse, gut verarbeitet. Aber mit dem Espresso wird das irgendwie nichts. Während des Aufheizens steigt der Druck auf ca 13 bar, sinkt dann auf 11 ab und bleibt konstant. Sobald der Hebel umgelegt wird, fällt der Druck auf ca. 4 bar und bleibt so.
    Da kommt keine Crema und der Espresso wirkt dünn, schmeckt aber nicht schlecht…
    Ich male mit der Demoka 205 bei fast feinstem Mahlgrad, und habe ca 8 gr. im Siebträger und tampere kräftig.
    Warum bleibt der Druck nicht bei 9 bar während des Brühens? Vermutlich kommt deswegen auch keine Crema.

    Mit freundlichen Grüßen

  50. Kommentar von Alexander am 19. Dezember 2009 um 08:25


    Hallo Jens,
    zumindest bei dem Espressoproblem kann ich helfen. Das Gleiche hatte ich mit meiner Demoka. Siehe Kommentar vom 25. Oktober 2009 in der Rubrik „Perfekter Espresso“. Deine Demoka mahlt nicht fein genug. Erste Stellschraube entfernen und vorsichtig rantasten.

    Viele Grüße
    Alexander

  51. Kommentar von Jens am 19. Dezember 2009 um 13:30


    Hallo zusammen,
    ich wieder…. erst mal danke an Alexander, das mit der Mühle hat geklappt. aber das Problem ist noch nicht abschließend gelöst. Ich habe heute morgen einen vorgemahlenen Lavazza in den Doppelschnabel gepackt. Der Druck war bei 9 bar, schöne braune crema da, nur etwas sauer, aber vermutlich habe ich zu viel Pulver genommen. Dann habe ich mit dem gleichen Lavazza den Einzelschnabel gefüllt und das alte Lied….. Ich habe heute die Maschine beobachtet: beim Hochheizen bleibt der Druck bei Null, max bei 1-2. Beim Brühen aus dem Doppelschnabel ist der Druck sofort auf 9 bar gesprungen. Beim Einzelschnabel nur auf 5 bar. Und jetzt kommt das, was ich nicht verstehe: nachdem ich das Sieb abgenommen habe stieg der Druck plötzlich auf 12 bar.
    Ich habe die Maschine heute morgen nach dem Heizen an der Dampflanze entlüftet, also einfach nur den Knebel aufgedreht, ohne den Kippschalter umgelegt zu haben. Macht man das so?
    (Meine Güte, so doof kann ich doch gar nicht sei, dass das bei mir nicht klappt….)
    Danke für Eure Geduld mit mir :-)
    Gruß Jens

  52. Kommentar von Christoph Fertinger am 19. Dezember 2009 um 14:28


    Alles was zählt ist, was passiert, wenn die Pumpe läuft. Pumpe bzw. Expansionsventil bestimmen den Druck, der geliefert wird. Ob es sich letztendlich auch aufbaut, hängt allein vom Widerstand ab, den das Kaffeepulver bietet. Es ist im 1er also definitiv zu wenig oder zu grobes Pulver. Ich tippe auf letzteres, bei fertig gemahlenem Kaffee hat man da meistens keine Chance, mich wunderts schon, dass das im 2er funktioniert…
    Die anderen Druckschwankungen sind normal und haben nichts zu bedeuten (Kessel voll mit Wasser -> Temp schwankt -> Druck im Kessel schwankt). Was zählt ist wie gesagt nur der Druck beim Bezug!

  53. Kommentar von Jens am 19. Dezember 2009 um 18:22


    Hallo Herr Fertinger,
    danke für Ihre Hilfe, ich dachte schon, das Ding sei irgendwie im Eimer. Ich habe heute die Mühle schon mal feiner gestellt bekommen, das einzige was mir jetzt noch aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass der Kaffeetrester relativ nass, fast matschig ist. Ich nehme an, dass das ein deutliches Indiz für zu grobe Mahlung ist.

    Gruß Jens

  54. Kommentar von Jens am 19. Dezember 2009 um 18:44


    So jetzt bin ich weiter, nach selbstverachtenden Eigenversuchen bin ich mathematisch an die Sache herangegangen.
    Bei der Demoka stand: 7 sek mahlen ergibt 6,5 gr Kaffeemehl. Ja nun, wenn es denn so wäre:-) Mit einer Feinwaage und einer Stoppuhr ergab sich, dass in 11 sek. 8 gr. gemahlen werden. Der Trester ist auch trockener, der Pumpendruck steigt nach 3 sek Durchlauf auf 10 bar und bleibt so. Die Crema ist noch nicht so dick, aber gut Ding will eben Weile haben.
    An dieser Stelle mal meinen Glückwunsch zu dieser tollen und informativen Seite, die auch aussschlaggebend für die Entscheidung für die VBM Domobar war.

    Gruß jens

  55. Kommentar von Alexander am 20. Dezember 2009 um 08:31


    Hallo Jens,

    zum Entlüften muss m.E. die Pumpe laufen. Das bedeutet (natürlich ohne vorher die Temperatur auf Dampf zu stellen) Ventil der Dampflanze öffnen und Pumpe einschalten. So lange warten, bis es aus der Lanze nicht mehr spratzelt sondern nur Wasser kommt). Die Luft sammelt sich oben im Kessel und kann nur heraus, wenn Wasser nachgedrückt wird. Das reine Öffnen des Ventils der Dampflanze lässt nur überschüssigen Druck heraus, der durch das Aufheizen entstanden ist.
    Die selbstverachtenden Eigenversuche kenne ich zur Genüge, haben bei mir etwa 1 Jahr angedauert. Also, mein Weg zum (für meine Verhältnisse) perfekten Espresso. Maschine in Ruhe aufheizen lassen (~30 min), entlüften wie oben beschrieben. Siebträger von der Demoka so eben bis zum Rand vollmahlen lassen. Nach dem Tampern sollte der Siebträger ohne Gewalt (mein erster Fehler) einzusetzen sein. Der Druckaufbau (1er) ist auf Grund der Preinfusion in den ersten ~4sek bei 4 bar und sollte danach auf ~9,5bar gehen. Das ganze sollte dann 25 sek brauchen (insgesamt) und erst schwarz und dann wie flüssiges Karamell mit unterschiedlichen Farbnuancen in die vorgeheizte Tasse fließen. Probiers erst mit dem 1er und bei Erfolg mit dem 2er. Nasser Puck heisst zu grob gemahlen (meistens), zu wenig getampert oder zu wenig Pulver. Temperatur würde ich erst im zweiten Schritt kontrollieren (wie von Christoph beschrieben oder wenn du hast mit Thermometer). Wenn du ein Blindsieb hast, kannst du auch mal den Druck am Bypass regulieren (alles später) und auf rd. 9-10 bar einstellen. Lavazza ist m.M. nach bitter und lag nicht an dir. Noch ein Tip von mir. Vergiss die Mathematik und alle Regeln. Es kommt erst einmal darauf an, „was unten raus kommt“. Viel Spß bei weiteren, erniedrigenden Selbstversuchen :-))

  56. Kommentar von Jens am 20. Dezember 2009 um 13:41


    Hallo Alexander,
    danke für diese Ausführliche „Anleitung“. Allerdings eine Frage habe ich noch im Detail: Du schreibst oben, man soll die Dampflanze öffnen und „die Pumpe einschalten“ Das schnalle ich nicht. Kann man die Pumpe manuell starten? Gibt es da einen Knopf oder wie macht man das. (So, jetzt habe ich mich als völlig Unwissender geoutet, schlimmer gehts nicht:-) )
    Viele Grüße
    Jens

  57. Kommentar von Christoph Fertinger am 20. Dezember 2009 um 13:54


    Ja, einfach mit dem Knopf/Schalter für den Heißwasserbezug!

  58. Kommentar von Jens am 24. Dezember 2009 um 03:50


    Hallo Alexander, ciao barristi,
    so langsam komme ich hinter die Geheimnisse, die Crema wird jedesmal besser und dazu gleich noch eine Frage, insbesondere an Alexander, der mir den Tip mit dem Entfernen der Begrenzungsschraube bei der Demoka gegeben hat. Kann man die zweite Schraube ebenfalls entfernen, oder läuft man da Gefahr, die Mühle zu beschädigen? Denn irgendeinen Sinn werden die Dinger ja haben, immerhin haben die zwei davon eingebaut. M.E. ist der Kaffee noch einen Tick zu grob und ich bin an der zweiten Schraube auf Anschlag. Der Trester ist immer noch etwas feucht, oben mittig ist quasi eine klitzekleine „Pfütze“, wenn man das Sieb abnimmt. Die Durchlaufzeit liegt knapp unter 20 sek, also ein weiterer Hinweis auf zu grobes Mehl. Tampern tue ich mit dem mitgelieferten Plastikteil von Vibiemme, ich habe mir jetzt aber zusammen mit einer Abschlagschale und einer Tamperstation (wie heißt das eigentlich auf italienisch: vielleicht stazione termini di pressione??) einen aus Edelstahl bestellt, geht es damit vielleicht noch fester?
    Die ganze Fragerei ist mir zwar schon fast peinlich, aber ich muss das Rad ja nicht neu erfinden:-)
    Ich wünsche allen ein schönes Weihnachtsfest und schöne Feiertage.

    Gruß Jens

  59. Kommentar von Christoph Fertinger am 24. Dezember 2009 um 11:03


    Das hab ich ehrlich gesagt noch nie probiert und das gerade auch nicht im Kopf, ob man die entfernen kann (war bei meiner auch nicht nötig, die Spanier haben da leider recht hohe Fertigungstoleranzen). Meine Demoka steht auf der Arbeit, und da bin ich zum Glück erstmal ein paar Tage nicht mehr… Du kannst aber mal folgendes testen: Pulver raus und mal laufen lassen. Wenn Du hörst, dass die Mahlscheiben an einander schleifen, ist das ohnehin das Maximum.
    Hast Du mal versucht, einfach mehr Pulver zu nehmen? Wie hier schön öfter erwähnt, die VBM braucht deutlich mehr als 7g, und wenn oben eine Pfütze drauf steht, könnte ich mir vorstellen, dass es daran liegt! Das tampern ist da denke ich nicht so entscheidend, aber ein Schaden ist der neue Tamper sicher nicht!

  60. Kommentar von Alexander am 25. Dezember 2009 um 18:37


    Hallo Jens,
    nachdem ich (dank Christoph) die Demoka getuned hatte, habe ich auch etwas mehr Pulver genommen. Aber nie mit Gewalt den Siebträger einspannen.
    Die zweite Schraube begrenzt in umgekehrter Richtung, also damit man die Mahlscheiben nicht zu weit ausseinander dreht (und sie damit aus der Führung heben). Ich würde die zweite Schraube nicht entfernen und mich an Christophs Rat halten (er kennt sich viel besser aus als ich). Vielleicht kannst du es ja mal mit Bohnen probieren von denen man weiß daß das Ergebnis bei richtiger Einstellung auch gut wird (z.B. Illy Rot). Allen schöne Feiertage, Alexander

  61. Kommentar von Jan am 30. Dezember 2009 um 00:11


    Hallo an alle hier,

    ich habe mir auch vor kurzer Zeit eine Domobar bei Ebay ersteigert und übe fleißig. Diese Seite war übrigens ein wichtiger Grund für den Kauf einer gebrauchten Vibiemme. Nun meine Frage an Euch.

    Wenn ich den Espresso beziehe und eventuell zu feiner Kaffee im Siebträger ist, ist es dann normal das durch das Ablaufventil (das an der Brühgruppe direkt über dem Abtropfkasten) während des Bezuges Wasser abläuft? Müßte nicht der gesamte Druck durch den Siebträger? Kann ich etwas tun falls das nicht normal ist?

    Danke für Eure Hilfe und an dieser Stelle auch gleich einen guten Rutsch ins neue Jahr !!!

    Jan

  62. Kommentar von Christoph Fertinger am 30. Dezember 2009 um 00:47


    Dass es da beim Brühen hin und wieder mal tropft kann schon sein, das ist nicht automatisch gleich ein Problem. Kommt darauf, an wieviel Wasser da kommt?

  63. Kommentar von s7eFan am 04. Januar 2010 um 11:01


    Hallo,
    wirklich klasse Seite!
    Du schreibst, dass die 7g bei der Domobar zu wenig sind. Wenn ich allerdings mehr in den Sieb tue, kann ich den Siebträger kaum noch einspannen. (Wenn ich fester Tamper kommt gar nichts mehr durch).
    Ich komme zwar auch so auf ~25sec Durchlaufzeit allerdings ist der Puk fast immer nass.

  64. Kommentar von s7eFan am 04. Januar 2010 um 11:08


    Sorry, kleiner Nachtrag.
    Meistens schaff ich es erst gar nicht den Siebträger einzuspannen ohne den Duschsieb zu berühren. Wenn ich also den Siebträger ein und direkt wieder ausspannen würde, bleibt schon etwas am Duschsieb hängen.

  65. Kommentar von Robert am 05. Januar 2010 um 13:03


    Hallo Christoph,

    welchen Siebdurchmesser hat die Domobar oder anders gefragt welchen Tamperduchmesser benötigt man?
    Grüße,

    Robert

  66. Kommentar von Christoph Fertinger am 05. Januar 2010 um 13:18


    @s7eFan:
    Das kommt drauf an, da kann es schon kleine Unterschiede geben, je nachdem wie alt die Siebträgerdichtung ist (=wie „weit“ man einspannen kann), welches Sieb (original?) verwendet wird etc.
    Normalerweise tampert man bei der Domobar aber bei 7g dur die Wölbung des Siebes auf Metall! Dass sich Pulver und Duschsieb berühren ist aber eigentlich normal.

  67. Kommentar von Christoph Fertinger am 05. Januar 2010 um 13:21


    @Robert: 58!

  68. Kommentar von Horst Wozniak am 23. Januar 2010 um 15:44


    Sehr geehrter Herr Fertinger,

    seit drei Jahren besitze ich eine gebrauchte Vibiemme Domobar. Zweimal pro Tag bereite ich damit Espresso mit aufgeschäumter Milch. Nach jedem Milch aufschäumen entlüfte ich die Vibiemme.
    Leider beginnt der Aufschäumdruck regelmäßig nach ca. 5-6 Monaten abzufallen, ein Aufschäumen der Milch ist nicht mehr möglich.
    Jedes Mal habe ich die Maschine in die Werkstatt zur Behebung des Schadens gebracht.
    Kann ich den Schaden selbst beheben?
    Für einen Rat wäre ich sehr dankbar.

    Viele Grüße

    Horst Wozniak

  69. Kommentar von Christoph Fertinger am 24. Januar 2010 um 14:59


    Das ist aus der Ferne natürlich schwer zu sagen. Ist Ihnen bekannt, was der Händler genau mit der Maschine gemacht hat (ist evtl. was auf den Rechnungen aufgeführt)? Vielleicht reicht da aber schon gründliches Entkalken und Nachjustieren der Temperatur.

  70. Kommentar von Horst Wozniak am 25. Januar 2010 um 10:57


    Sehr geehrter Herr Fertinger,

    vielen Dank für den guten Ratschlag, ein voller Erfolg.

    freundliche Grüße

    Horst Wozniak

  71. Kommentar von Karlo am 31. Januar 2010 um 14:51


    Lieber Herr Fertinger,
    ich schliesse mich zunächst mal mit einem fetten Lob für diese gelungene Seite an.
    Leider ist mir die Gebrauchsanleitung für meine Domobar abhanden gekommen und ich weiss nicht, wo und wie ich die Temperatur einstellen kann.
    Was gibt es für Faustregeln zwecks Temperatureinstellung, was ist zu beachten? Wie hoch sollte bei Leerbezug die Temperatur des Wassers sein, was aus dem Siebträger läuft?

    Viele Grüße
    Karlo

  72. Kommentar von Christoph Fertinger am 31. Januar 2010 um 21:09


    Das ist alles auf domobarista.de beschrieben, einfach ein bisschen stöbern oder die Suchfunktion verwenden.

  73. Kommentar von TomTom am 03. März 2010 um 09:34


    Hallo,
    ich bin stolzer Besitzer einer VBM Domobar inox seit einer Woche und hadere noch mit folgenden Dingen:

    – Warum entgraten Italiener keine Kanten ? :-)
    – Mit dem Milchschaum klappt es noch nicht. Ich habe hier gelesen, dass eine „Zweilochdüse“ helfen soll. Auf espressoxxl.de finde ich sie aber nicht. Hat jemand einen Tipp und ist der Einbau schwer (Garanitie)?
    – Dito gilt es für ein Blidsieb. Muss dass von VBM sein. Auf jeden Fall finde ich es auch nicht.

    Danke

    Tom

  74. Kommentar von Christoph Fertinger am 03. März 2010 um 11:10


    Das Blindsieb muß nur in den Siebträger passen, alles andere ist egal.
    Man schraubt die alte Düse ab und die neue dran, das ist alles. Sollte also kein Problem sein. Händler gibts wie immer per Mail.

  75. Kommentar von TomTom am 03. März 2010 um 11:32


    Danke !

    Schon bestellt, inklusive der schönen Tassen mit der Madonna.
    ich werde berichten.

    Tom

  76. Kommentar von TomTom am 08. März 2010 um 09:03


    Also die Lieferung war superschnell da. Insofern top.
    Leider ist eine der beiden Tassen von innen nicht okay. Die Beschriftung ist völlig verzogen angebracht. Zu wenig, um mir den Stress einer Reklamation anzutun, zuviel um zufrieden zu sein.

    Mit der Zweilochdüse klappt es wirklich besser!

    Mein Problem: Am Wochenende habe ich vier Milchkaffee angefertigt. Also vier Espresso (i?) gemacht, den Boiler danach auf Dampftemperatur gebracht und den Milchschaum hergestellt.
    Danach den Bolier entlüftet (Heißwasserhebel nach oben und Dampfdüse solange laufen lassen, bis Wasser kam, danach Hebel wieder runter).

    Nach ca. 20 Minuten wurde Nachschub geordert. Also Siebträger wieder gefüllt, eingehängt und den großen Hebel langsam nach oben gezogen…. ich sah noch gerade, wie sich der Siebträger selber wieder aus der Fassung drehte und das Kaffee-Wassergemisch in der Küche verteilte :(

    Ich vermute mal, der Druck war zu groß, oder? Ich habe ja mehrfach gelesen, dass man nach der Dampzubereitung wieder Druck ablassen muss. Aber wie? Meine Aktion nach der ersten Runde (Bolier wieder mit Wasser füllen) war wohl nicht ausreichend. Kann man irgendwo nachlesen, wann das Manometer welchen Stand anzeigen sollte bzw. was mir das Manometer sagen will?

    Danke für einen Tipp!

    Tom

  77. Kommentar von TomTom am 08. März 2010 um 09:06


    Noch ein Nachtrag:

    Nachdem ich die Sauerei sauber gemacht hatte, wollte ich es nochmal versuchen, aber der Siebträger ließ sich – auch mit etwas Kraft .- nicht mehr in die Halterung schrauben. Ich sah mich schon die Vibiemme in Reparatur geben. Nach einer Woche!!! Nach bangen Minuten merkte ich, dass es nur notwendig war, den in der Fassung liegenden Gummi wieder nach oben zu drücken. Buhhhh

    Tom

  78. Kommentar von Christoph Fertinger am 08. März 2010 um 15:42


    Du hast es ja eigentlich schon selber beantwortet: Dichtung war nicht richtig drin, dann kann sich der Siebträger unter Druck rausdrehen. Das passiert hauptsächlich, wenn sich Pulverreste am ST oder der Dichtung sammeln, dann hält er nicht mehr richtig. Nach der Reinigung sollte es aber wieder ok sein. Am Druck liegts nicht, keine Sorge!

  79. Kommentar von TomTom am 15. März 2010 um 09:29


    Hmm,

    jetzt ist es mir noch zweimal passiert .. und das vor Gästen, denen im Gesicht stand, wie man nur für so ein „Spielzeug“ soviel Geld ausgeben kann. Dabei habe ich schon darauf geachtet, dass der Siebträger von unten sauber ist (wobei ich jetzt auch nicht jedesmal mit dem Wattestäbchen lang gehe).

    Meine These ist, dass vielleicht das Kaffeepulver zu fein ist. Ich war von meiner alten Gaggia gewöhnt, dass ich das Pulver mit der Gaggia-Mühle auf 2 (von 30) mahlen und zusätzlich mit sehr viel Kraft im Träger andrücken muss. Erst dann ergab sich eine entsprechende Crema.

    Mich stört nur an der These, dass doch bei (durch zu feines, zu fest angedrücktes Pulver) verstopftem Träger das Wasser wieder zurückfließen müsste – wie bei einem Blindträger. Ich habe es mal mit dem Blindträger versucht, da klappt es wunderbar. ST bleibt an seinem Platz und Wasser läuft zurück in den Wasserbehälter.

    Ich bin mal mit der Mahlstufe auf 6 von 30 (ich habe noch die Gaggia-Mühle), dann ist die Crema aber zu dünn…..verzweifelt…..

  80. Kommentar von Christoph Fertinger am 16. März 2010 um 11:50


    Das ist wirklich komisch, v.a. weil es mit dem Blindsieb ja anscheinend kein Problem gibt. Ich könnte mir höchstens vorstellen, dass der ST etwas zu voll ist und sich deswegen nicht fest genug eindrehen lässt. Kann das sein?

  81. Kommentar von Gabriele Sturm am 16. März 2010 um 21:10


    Hallo Domobaristi, ich bin seit gestern Besitzerin einer Domobar nero (nachdem am Wochenende die zuvor neu erworbene Bezzera 09 nach ca. 10 Minuten ihren Geist aufgegeben hat – ein technischer Fehler der Charge) und etwas verzweifelt, wie kompliziert das alles ist. Hatte ich mir nach 10 Jahren Vollautomat und davor 10 Jahren Einfach-Siebträger viel leichter vorgestellt. Ich habe einen guten Querschnitt ALLER Probleme, von denen hier die Rede ist: Puck nass, Kaffee läuft erst gar nicht, dann ultralangsam, er hat keine Crema und schmeckt stark und bitter, Milch aufschäumen ist trotz youtube-Video noch ein Buch mit 7 Siegeln. Genug gejammert.
    Nach dem Milchaufschäumen (nennen wir’s mal so) muss man warten, bis man wieder Kaffee beziehen kann. Wie lange denn?
    Mein Vorgehen ist: Maschine einschalten, sofort entlüften (über Heißwasserbezug), 30 Minuten warten, Kaffee beziehen, 3 Minuten warten, Dampfdüse entlüften, bis nur noch Dampf kommt, Milch „schäumen“. Wieder Dampf entlüften (oder über Heißwasser ????). Ist denn wenigstens der Ablauf so richtig???
    Niedergeschlagene Grüße
    Gabriele

  82. Kommentar von Christoph Fertinger am 17. März 2010 um 11:10


    Erstmal ist es das normalste der Welt, wenn am Anfang vieles nicht klappt, das dauert einfach einige Tage. Ansonsten kann ich auch nur die üblichen Tipps wiederholen: Guten Kaffee besorgen, Siebträger ziemlich voll machen und mit dem Mahlgrad so weit runter gehen, bis man irgendwas > 20s kriegt. Das ist für den Anfang dann schon ganz ok.
    Zum Warten: Der Kessel sollte entlüftet werden, und das geht leichter, wenn er etwas abgekühlt ist. Eine feste Regel gibt es aber nicht. Einfach mal ausprobieren.
    Die Vorgehensweise ist ok, allerdings immer mit Heißwasser entlüften (also Pumpe an), sonst wird kein Wasser nachgeliefert. Man lässt dann nur etwas Dampf/Druck ab, aber der Kessel bleibt eigentlich trotzdem leer.

  83. Kommentar von TomTom am 17. März 2010 um 13:16


    Hallo,

    also ich finde den Ablauf so okay. Bei mir hat der Umstieg auf eine Zweiloch-Dampfdüse tatsächlich etwas gebracht. Mikrowelle in Verbindung mit 5-Euro-Handsaufschäumer bleibt aber ungeschlagen und hat den Vorteil, dass man die Vibiemme nicht hocherhitzen und danach wieder abkühlen lassen muss. Bei der fehlenden Crema würde ich ja auf den falschen Mahlgrad tippen. Vielleicht mal „ganz fein“ mahlen?

    Tom

  84. Kommentar von Christoph Fertinger am 17. März 2010 um 15:16


    Ja, ich würde mal versuchen, etwas mit Menge und Mahlgrad zu spielen, allerdings kann es auch sein, dass gröber/mehr Pulver besser ist. Manchmal ist die Maschine auch etwas zu heiß eingestellt, dann verabschiedet sich die Crema sehr schnell. Ansonsten vielleicht mal einen anderen Kaffee probieren.

  85. Kommentar von Gabriele Sturm am 18. März 2010 um 21:15


    Hallo und vielen Dank für die aufmunternden Worte.
    Ja, man merkt tatsächlich einen learning-by-doing-Effekt: die Milch hat bereits etwas Schaum, der Kaffee etwas Crema – das ist ausbaufähig. Heute gab es dafür Probleme mit der Mühle (Ascaso) die plötzlich total verstopft war. Ich denke der Mahlgrad war einfch zu fein, das Kaffeemehl kam immer stoßweise in etwas klebrigen Kleinst-Portionen heraus. Jetzt ist es dafür eindeutig zu grob. Soll in 20 s das Einersieb voll sein (d.h. ca. 15 g Kaffee) oder sollen in 20 s 7 g gemahlen sein???
    Noch eine Frage: wir haben eine Betriebszeit der Maschine morgens gegen 7 Uhr, die zweite nachmittags gegen 15 Uhr. Ist es für die Lebensdauer der Maschine besser, wenn sie die 8 Stunden dazwischen an bleibt, oder macht man sie besser aus und heizt nachmittags erneut auf?
    Mit der Temperatur des Espressos bin ich auch unsicher. Die Stellschraube läßt sich nur wenig im Uhrzeigersinn drehen, ein Blindsieb habe ich (noch) nicht und der Kaffee kommt mir nicht heiß vor.
    Frühlingsgrüße von Gabriele

  86. Kommentar von Christoph Fertinger am 18. März 2010 um 23:31


    Halt, stop: > 20s ist die Zeit vom ersten Tropfen bis zum fertigen Espresso, das hat nichts mit dem Mahlen zu tun! Ich würde am Anfang den Sieb einfach so voll machen, dass er sich noch ohne Probleme einspannen lässt. Die VBM braucht viel mehr als 7g!
    Ich würde mir für die Maschine einfach eine billige Zeitschaltuhr aus dem Baumarkt kaufen, das ist am bequemsten. Schaden würden beide Wege sicher nicht, aber es wär schade um den Strom im Dauerbetrieb.

  87. Kommentar von Gabriele Sturm am 19. März 2010 um 11:05


    Also, diese ganzen Zeiten sind irgendwie verwirrend für eine Dumpfbacke wie mich. Ich dachte: > 20 sec ist die Zeit zum Zapfen für ca. 30 ml Espresso, gerechnet ab dem ersten Tropfen, der aus dem Siebträger kommt. Und ich dachte weiter: 20 bis 25 sec ist die Mahlzeit für irgendeine relevante Espressokaffeesiebträgerfüllung (irgendwo stand, glaube ich, so etwas im Zusammenhang mit dem Timer, den ja manche Mühlen haben – meine jedoch nicht).
    Die Idee mit der Zeitschaltuhr ist Klasse, so ein Ding habe ich, kann ich gleich ausprobieren.
    Mit der Temperaturstellschraube bin ich auch weiter: es scheint so zu sein, dass geringste mm- Veränderungen bereits starke Effekte haben. Ich – als echter Grobmotoriker – habe einfach zu große Distanzen gedreht.
    Was täte ich ohne diese wunderbare Seite?? Ich glaube, es wäre Tee-Trinken.
    Hochnebelartige Wochenendgrüße
    Gabriele

  88. Kommentar von Gabriele Sturm am 21. März 2010 um 18:22


    Ach, jetzt ist mir doch noch ein Problem eingefallen: wenn ich eine Zeitschaltuhr verwende, kann ich ja die Maschine nicht zu Beginn des Aufheizens entlüften. Ich dachte, das sei nicht gut für den Kessel???
    Regnerische Grüße
    Gabriele

  89. Kommentar von Christoph Fertinger am 22. März 2010 um 10:28


    Wenn man sonst regelmäßig entlüftet und die Maschine nicht furchtbar heiß eingestellt ist und sich deswegen immer recht viel Dampf bildet, ist da sowieso nicht viel Luft drin. Das ist kein Problem.

  90. Kommentar von Ronald am 16. April 2010 um 21:04


    Hallo,
    habe seit zwei Wochen die VBM und nähere mich schön langsam einer schönen Crema an, meine Maschine war ab Werk auf Vollanschlag Thermostat aufgedreht, hatte dadurch kaum Crema. Meine Frage: mit dem 1er Träger läuft die VBM mit ca 11-12 Bar mit dem 2er mit ca. 5 Bar trotz selben Cafe und Mahlung, ist der eine Druck zu hoch und der andere zu nieder woran kann das liegen?
    LG

  91. Kommentar von Christoph Fertinger am 18. April 2010 um 23:16


    Nein, der Druck muß immer gleich sein (= der am Expapnsionsventil eingestellte), sonst stimmt was mit der Pulvermenge bzw. dem Mahlgrad nicht. Ich gehe mal davon aus, dass der Kaffee beim 2er dann auch viel zu schnell durchläuft, oder? Mehr Pulver sollte helfen.

  92. Kommentar von Ronald am 19. April 2010 um 20:36


    Hallo, beim 2er Sieb bekomme ich mit relativ viel Pulver und wenig „stampfen“ mit 5-6 Bar eine schöne Crema , wenn ich stark verdichte liegt der Druck bei der selben Menge bei ca 9-10 Bar wobei die Crema noch besser wird, beim 1er kann ich machen was ich will, es wird kein schöner Cafe und der Druck liegt meist bei 12 Bar mit ganz wenig Crema, meine Mühle ist die Gaggia Torino und ich mahle mit der 2. feinsten Einstellung, mit der feinsten habe ich ich schon getestet , allerdings kommen beim 1er Sieb nur mehr Tröpfchen heraus.
    Ich habe irgendwie den Eindruck, dass das 1er Sieb nicht wirklich passend zum 2er ist, sobald ich mehr Pulver verwende läst sich der Siebträger, weil zu voll nicht mehr richtig arretieren. Ich würde gerne mit dem 1er auch guten Cafe schaffen. Ich verwende meinen Lieblingscafe Santora Gold mit dem ich zusammen mit meiner „alten“ Saeco Aroma immer super Cafe mit Crema erzeugt habe.Zurzeit verwende ich den 1er nicht mehr, da ich nicht mehr weiß was ich verändern soll.

  93. Kommentar von Christoph Fertinger am 20. April 2010 um 13:23


    Prinzipiell müssten sogar völlig ohne tampern 12 bar machbar sein, daran sollte es also nicht liegen! Wie schon geschrieben, das einzige, das dem Wasser Widerstand entgegensetzt und für den Druckaufbau sorgt, ist das Kaffeepulver, daher ist das Problem auch zu 100% da zu suchen. Wie sind den die Durchlaufzeiten? Ich kann mir wie gesagt nicht vorstellen, dass man mit 5 bar auch nur in die Nähe von 25s kommt.
    Vielleicht ist es einfacher, die Sache andersherum anzugehen: Ich würde mich erstmal voll auf das 1er konzentrieren, und wenn da alles passt das 2er anpassen. Das 2er verzeiht einfach mehr, deswegen ist das wahrscheinlich leichter.

  94. Kommentar von viskem am 14. Mai 2010 um 15:02


    Hallo,

    seit 2 Tagen haben auch wir eine Domobar Nero, mit den neuen Siebträgern wie die der Junior :-)

    Leider noch keine Mühle und keinen Tamper, müssen wir die Tage bestellen,
    hier in Hildesheim / Hannover gibt es sogut wie keine Geschäfte die etwas brauchbares haben…

    Espresso-Kaffee habe ich in Hannover bei einem Röster mit mahlen lassen,
    jedoch geht die Anzeige beim durchlauf bis gerade 4-5 bar und innerhalb
    25 sec. ist eine Kaffeetasse fast voll :-(

    1.) Die Domo ist doch bestimmt in Ordnung oder ? Meint Ihr, weil der Espresso nicht fein genug gemahlen ist und mit dem Plastiktamper etc. geht es nicht besser ?

    2.) Wenn kein Siebträger eingespannt ist, ist die Anzeige bei 0 bar.
    Betätige ich nun den Hebel geht es nur bis ca. 3-4 bar, Hebel runter
    und die rote Leuchte geht an, dann geht es hoch über 9 bar wenn quasi die Maschine ruht… ist das normal ?

    Danke für Eure Infos

    viskem

  95. Kommentar von Christoph Fertinger am 16. Mai 2010 um 20:48


    1) Ja, der ist zu grob, das ist alles. Das Tampern ist erstmal nicht so wichtig.
    2) Ja, ist normal. Ohne Siebträger mit Pulver gibts keinen Widerstand und damit keinen richtigen Druck. Das Wasser läuft eben einfach raus. Ist sie aus, dann ist quasi alles „zu“ und beim heizen baut sich Druck auf (kann je nach Temperatur schwanken).

  96. Kommentar von viskem am 26. Mai 2010 um 17:13


    Hallo,

    jetzt haben wir auch eine Mühle und Punkt 1 + 2 waren richtig !

    Es muss eigentlich nicht mit 15 kg oder …. getampert werden, Tamper drauf, mit leichtem Druck nur drehend den Kaffee glatt machen, und es läuft schön durch, wie in den YouTube Videos :-)

    Danke nochmals´

    viskem

  97. Kommentar von Christoph am 09. August 2010 um 17:50


    Hallo,

    ich habe jetzt schon seit 3 Monate die Domobar Einkreiser (nagelneu gekauft) und bekomme keinen Milchschaum hin.
    Anfangs war die Temperatur viel zu hoch eingestellt und beim normalen Espressobeziehen konnte ich schon Dampf bekommen (allerdings vollgesprotzelt mit Wasser). Jetzt runtergeregelt, Espresso ist schon fast zu kalt und wenn ich den Dampfschalter umlege und 15 Minuten warte bekomme ich trotzdem nur ganz nassen Dampf….da kommt in einer Minute schon gut ein Viertel Liter Wasser raus, damit kann die Milch ja gar nicht mehr schäumen….
    Soll die Leuchte für Dampfbezug immer leuchten oder geht sie aus wenn die Temperatur erreicht ist? Hatte bisher nie länger als ne halbe Stunde geduld und die Hoffnung schon aufgegeben….aber egal was ich mache, immer nasser Dampf…
    vielleicht ist der Kessel zu voll? Kann man noch was regulieren außer Druck und Temperatur?
    jemand eine Idee?

  98. Kommentar von Christoph Fertinger am 11. August 2010 um 19:37


    Der Dampf wird „trockener“, je höher die Temperatur ist, also wenn der Espresso ohnehin schon etwas zu kalt rauskommt am besten wieder etwas hochdrehen.
    Die Leuchte für den Dampfbezug bleibt an, aber die normale Heizleuchte geht aus.

  99. Kommentar von Jochen Haßfurter am 30. September 2010 um 11:04


    Ahhhh…..
    Beim Empfang meiner Vibiemme war der „INT.“-Schalter, welcher als Ein-/Aus-Schalter Verwendung findet, ausgebrochen. Nach näherer Untersuchung: der Kessel hat sich von hinten beim Transport auf den Schalter gedrückt – und von vorne hat wohl ein hartes Stück Styropor zum Bruch nachgeholfen.
    Den Schalter habe ich – leicht ungeduldig, da der bestellte neue wohl ein paar Tage auf sich warten lassen wird – erst einmal provisorisch geklebt.
    Dann kam kein Druck. Wieder http://www.domobarista.de kucken, guter Rat ist hier nicht teuer: Bypass-Schraube rauf und runter, rauf und runter. Voilà, Druck!
    Die Temperatur habe ich jetzt frei Schnauze eingestellt, vorher war das Heißwasser Lauwarmwasser. Natürlich wird mit Thermometer nachgemessen – besorge ich heute (andere machen’s rein mit dem Gaumen, aber dazu fehlt mir die Erfahrung). Mittlerweile hat die Maschine (seit gestern nachmittag!!) zwei Standorte hinter sich, neue Gummifüsse dran, ich musste – da sich die Maschine durch die hintere (bzw. seitliche), schwarze Abdeckung verspannt und dann wackelt – ein bisschen am Boden der Vibiemme rumbiegen. Ich habe die Maschine bereits sechsmal auf- und wieder zugeschraubt
    Heute morgen/vormittag endlich die ersten drei Espressi: der erste – nur bräunliches Wasser, beim zweiten (mit Küchenwaage: 11g feinstgemahlenes Pulver in den 1er Sieb) schon besser, der dritte (das arme Pulver…) hatte dann schon Crema und kam dickflüssiger. Für heute ist mit Probieren Schluß, bevor ich vor lauter Elan an der Decke klebe :-)
    Ich habe hier zwar gutes, aber vorgemahlenes Pulver – meine Mühle kommt erst noch. Auch einen Tamper (passt ein 57er für beide Siebe gut?) kommt. Den Wasserfilter hab ich gestern besorgen können.
    Kurz und gut: bevor hier ein falscher Eindruck entsteht, die Vibiemme sei ein Bastlergerät – meine gebraucht gekaufte und wohl unsanft transportierte Vibiemme ist ein Bastlergerät. Ich denke, direkt vom Händler erhält man einen Siebträger für den Hausgebrauch, der sofort einsatzfähig ist.
    Und was man erhält: ich komme vom Grinsen nicht mehr weg, muss ständig in die Küche laufen, um die schöne Domobarista nochmal anzuschauen und finde alles Gluckern, Vibrieren und Dampfen herzerfreuend. Klar muss ich – wie wohl jeder Domobarista – jetzt mit Druck, Hitze, Tampergeschick und Menge DEN Espresso suchen.
    Bis dahin geniesse ich meine Entscheidung – auch dank dieser tollen Website – eine Vibiemme gekauft zu haben und jetzt live erleben zu dürfen, in vollen Zügen!
    Eine Frage zur Heißwasserabgabe: wenn ich die Pumpe dazu einschalte, zeigt mir mein Manometer (bei zugedrehtem Hahn) erst 8, dann 5 Bar Druck. Öffne ich den Hahn zur Wasserentnahme fällt der Druck auf 0 und es plätschert dann aus den vier Düsen raus. Schließe ich den Hahn wieder, geht das Manometer auf 9,5 Bar Druck, zwei Sekunden später auf 8 – 8,5 Bar. Ist das so o.k. oder sollte der Druck hier konstanter und die Heißwasserentnahme schneller / druckvoller verlaufen?
    Danke für die Tipps!

  100. Kommentar von Christoph Fertinger am 03. Oktober 2010 um 14:24


    Normalerweise sollte der Druck bei Heißwasserentnahme immer gleich sein, wenn das Ventil zu ist. Ich würde einfach mal ein bisschen am Expansionsventil herumdrehen, vielleicht sitzt die Dichtung nicht ganz 100%ig o.ä.. Das ist sicher keine große Sache.

  101. Kommentar von Ralf am 31. Oktober 2010 um 15:50


    Moin,
    ich habe seit fast einem Jahr eine VBM. Ich habe in letzter Zeit folgendes Problem: Ich lasse beim 2-er Sieb Espresso durchlaufen. In der linken Tasse ist immer weniger als in der rechten. Woran kann das liegen? Ich finde keinen Ansatzpunkt… Ich bin über jede Anregung dankbar.
    Beste Grüße
    Ralf

  102. Kommentar von Christoph Fertinger am 02. November 2010 um 18:07


    Es könnte sein, dass die Siebträgerdichtung und damit auch der ST einfach etwas schief sitzt, dass der ST innen etwas verschmutz ist, und der Kaffee daher anders läuft, dass der Auslauf nicht perfekt draufgeschraubt ist, die Maschine etwas schief steht, etc., etc.
    Das ist aus der Entfernung leider schwer zu sagen.

  103. Kommentar von Markus am 18. November 2010 um 22:55


    Beim Entlüften muss ich wahrscheinlich den Wasserbezugsschalter betätigen, bevor ich über die Dampflanze Wasser beziehe, richtig?
    vielen Dank
    Markus

  104. Kommentar von Markus am 19. November 2010 um 09:02


    Sollte es eigentlich theoretisch möglich sein Schümli mit 9 Bar zu erzeugen? Also ich meine 120ml in 25s durch relativ grob gemahlenes Mehl zu bringen und dabei den Zeiger auf die 9 schnellen zu lassen?

    Ich habe heute den frustierenden Versuch gemacht den Kaffee aus Nespresso Kapseln in meinen Siebträger zu schütten und damit versucht einen Espresso zuzubereiten. Nun ja – es war dunkle Brühe die herauskam und der Zeiger ist auf der 4 geblieben. Ich gehe mal davon aus, dass ich zuwenig genommen habe (ganz grob 1 1/2 Kapseln im Einer). Ich habe danach nochmal schnell mit der Mühle Kaffee gemahlen und im 2er Sieb die Nadel zur 9 gebracht ;)
    Grüße vom neuen Domobar Nero Besitzer
    Markus

  105. Kommentar von Christoph Fertinger am 19. November 2010 um 09:35


    Ja, das mit dem Entlüften stimmt so.
    Dass der Schümli so schmeckt, kann ich mir allerdings nicht vorstellen. Ich würde eher eine kleinere Menge Kaffee beziehen, z.B. einen (Doppelten) Espresso, und dann heißes Wasser drauffüllen.
    Es hätte mich auch gewundert, wenn das mit den Kapseln funktioniert hätte…

  106. Kommentar von Markus am 19. November 2010 um 10:15


    Hier ( http://www.kleinischer.de/kaffee/nespresso.htm )hat es jemand erfolgreich gemacht (Nespresso in einen Siebträger) ….allerdings hat er das Pulver nochmal durch eine Mühle gejagt (das habe ich noch nicht getestet). Wobei mir noch nicht klar ist was die 2. Mahlung bringt (das Nespresso Pulver ist schon extrem fein gemahlen).
    Der doppelte Espresso mit heißem Wasser ist doch ein Americano. Also der Cafe der Schweizer den wir Schümli nennen wird doch mit grob gemahlenem Mehl gemacht und nicht durch verdünnen mit heißem Wasser. Im Moment nutze ich noch alte Bohnen zum üben ……da schmeckt alles nicht wirklich gut …..ich habe schon beide Varianten getestet.

  107. Kommentar von Christoph Fertinger am 19. November 2010 um 10:36


    Ich würde einfach beide Varianten mal ausprobieren (mit Wasser auffüllen oder länger laufen lassen), und gucken, was besser schmeckt. Im letzteren Fall würde ich das mit den 25s auch nicht so genau nehmen. Meistens ist der abgewandelte Americano etwas einfacher zu realisieren.
    Ich hab in so eine Kapsel noch nicht reingesehen, kann also leider nicht sagen, wie fein der Kaffee darin gemahlen ist. Das ist mit bloßem Auge wahrscheinlich auch schwer zu beurteilen.

  108. Kommentar von Christoph Fertinger am 29. Januar 2011 um 22:48


    Wahrscheinlich muss die Maschine am Expansionsventil noch auf 9 bar eingestellt werden!

  109. Kommentar von Andreas am 27. Februar 2011 um 09:16


    Hallo!

    Seit gestern bin ich auch stolzer Besitzer einer Junior.
    Die Versuche glücken immer mehr und mein Espresso ist auch gut genießbar mit schöner Crema.
    Ich schaffe aber nie den Druck auf 9 Bar zu bekommen beim Bezug. Egal ob ich den Mahlgrad feiner stelle, den Tamper besser drücke, der Druck baut sich immer bis ca. 12 Bar auf.
    Wenn ich gröber mahle und weniger Tampere, dann ist der Bezug viel zu schnell zu Ende. Es sprudelt förmlich heraus.
    Danke für wertvolle Tips!!!

    Andreas

  110. Kommentar von Martin am 06. Juni 2011 um 09:59


    Hallo Christoph,

    zuerst mal vielen Dank für diese Website – man sollte Sie am Umsatz beteiligen!

    Seit vorgestern habe ich eine neue Domobar Inox. Seitdem teste ich mit folgendem Ergebnis:

    Geschmack ist ganz ordentlich
    Crema fällt schnell zusammen
    Kaffeetemperatur ist nicht hoch genug (ca. 50 Grad)!

    Temperatur:
    Fast am Anschlag, gerade kein Sprotzeln bei der Heisswasserentnahme.

    Druck:
    Runtergedreht von 13 auf ca. 10-10,5 bar.

    Kaffeemenge/Tampern:
    Ich mahle mit der Graef (Mahlgrad 9 von 25) und tampere nur leicht, bis das Sieb bis zu der eingelassenen Rille

    voll ist (nicht bis Oberkante). wenn ich mehr Kaffee nehme, kann ich das Sieb nicht mehr einspannen (Dichtung zu

    dick?). Der ST steht nach dem Einspannen auf 5 Uhr.

    Keks:
    Hat eine kleine Pfütze, die nach dem Abnehmen versickert, Abdruck des Siebes ist aber zu sehen.

    Bezugszeit:
    Mit diesem Mahlgrad ca. 30 s, wenn ich mit Mahlgrad 10 oder höher mahle, läuft der Caffé viel zu schnell, wenn ich

    feiner mahle (8), braucht er 45 s oder mehr (tropft nur heraus), noch feiner kommt gar nichts mehr heraus!

    Fragen:
    Muß ich fester tampern?
    Schafft die Pumpe das dann noch?
    Ist zu wenig Caffé im Sieb?
    Ist die Domobar in Ordnung?

    Vielen Dank im Voraus,
    Martin

  111. Kommentar von Martin am 09. Juni 2011 um 16:10


    Hallo,
    inzwischen gibt es Neues:
    Neue Caffésorte (Mokambo Dolce Casa Cavallo), Wahnsinnscrema, super Geschmack. Damit sind die meisten meiner Probleme behoben, bis auf das Temperaturproblem.
    Ich lasse die Gruppe drin, damit sie schön heiß ist, mahle so fein wie möglich, heize die Tasse mit Heißwasser auf. Trotzdem ist der Caffé nicht heiß, nur warm.
    Irgendeine Idee?
    Viele Grüße,
    Martin

  112. Kommentar von Christoph Fertinger am 09. Juni 2011 um 23:25


    Das Tampern hat hier einen eher geringen Einfluss. Ich würde es mit dem gröberen Mahlgrad und etwas mehr Kaffeepulver versuchen. Auch ein Wechsel der Bohnen kann helfen, da die oft einen ganz anderen Mahlgrad brauchen. Die Pumpe ist kein Problem und ich wüsste auch nicht, warum die VBM kaputt sein soll. Die Temperatur darrt du ruhig noch ein bisschen hochstellen, auch wenns ein bisschen sprotzelt!

  113. Kommentar von Marcel am 21. Juni 2011 um 22:44


    Hallo

    Seit 2 Tagen steht bei mir eine nagelneue Domobar in der Küche und ich muss schon sagen, bin überwältigt von der Maschine! Die Wahl für die Domobar ist u.a. aufgrund dieser ausserordentlich informativen Homepage gefallen, es ist schon sehr wertvoll, all die vielen Tipps und Hinweise vorzufinden! Vielen Dank und beste Grüsse an alle Domobaristas…

    Marcel

  114. Kommentar von Olaf Rath am 26. November 2011 um 23:55


    Hallo,
    ich habe heute meine Domobar bekommen. Klappt alles super, ABER:
    Mich stört es sehr, dass ich den Siebträger so weit ins Bajonett einspannen muss, dass der Griff des Siebträgers quasi auf 4 Uhr statt auf 6 Uhr zeigt. Es macht keinen Unterschied im Geschmack, ärgert mich aber aber optisch sehr. Was kann ich machen, dass es auch optisch stimmt?
    Vielen Dank im Vorraus
    Olaf Rath

  115. Kommentar von Christoph Fertinger am 28. November 2011 um 02:08


    Ich denke, eine neue Brühkopfdichtung wird das Problem lösen.

  116. Kommentar von Stephan am 02. Februar 2012 um 21:49


    Hallo,

    habe seit gestern eine noch recht neue, aber gebrauchte Domobar. Vom Händler gab es eine gute Einweisung (Bedienung, Entlüften etc.). Was das Entlüften angeht bin ich natürlich sensibilisiert, daher hier auch sehr genau. Entlüfte immer nach dem Anschalten und zum Ende. Habe jetzt mal während des Betriebes, zwischen den Bezügen (nur Espresso, kein Milchschaum) entlüftet bzw. Wasser bezogen um die Tassen vorzuwärmen und dabei festgestellt, dass nach kurzer Wasserentnahme immer reichlich Luft und Dampf folgt. Ich finde das sehr merkwürdig. Vielleicht ist es auch normal aber, wenn ich es richtig verstehe dürfte es nach anfänglichem Entlüften dazu doch eigentlich nicht kommen. Oder wird während des andauernden Betriebes und dem immer wieder stattfindenden Aufheizen die Temperatur doch so hoch, dass sich Dampf bildet?

    Danke für deine Hilfe,

    Stephan

  117. Kommentar von Christoph Fertinger am 05. Februar 2012 um 03:47


    Ein bisschen Luft kann da immer mitkommen, das muß kein Problem sein. Wenn es wirklich viel ist, ist die Maschine vielleicht einfach generell zu heiß eingestellt. Was passiert beim Bezug ohne Siebträger? Wenns da Dampft und spratzelt (besonders kurz nach dem nachheizen), einfach die Temperatur etwas runterdrehen.

  118. Kommentar von Stephan am 07. Februar 2012 um 22:42


    Hallo,

    ja, so war es auch. Hatte dann einfach mal die Espresso-Temperatur gemessen. Die lag zwischen 75 und 79 Grad und nachdem ich mit meinem Händler gesprochen habe dann an der berühmten Schraube gedreht – muss sich wohl beim Transport verstellt haben.

    Jetzt liegt die Espressotemperatur bei 67 Grad und die Dampfentwicklung ist beim Wasserzapfen sehr moderat.

    Vielen Dank für deine Hilfe. Gruß,

    Stephan

  119. Kommentar von michael (Kompetenz) am 28. Februar 2012 um 17:53


    wer die Weisheit mit den Rissen im Kessel oder der Verrohrung in die Welt gesetzt hat, war sicherlich auch ein ganz toller Fachmann – wenn dem normalerweise so wäre, hätte meine vbm schon längst den Geist aufgegeben, ich entlüfte ausschließlich nach dem sehr seltenen dampfen oder wenn sie mal leergelaufen war (der Kunststofftank hakt an den Silikonschläuchen und lässt den Druckschalter aussen vor…) – es könnte natürlich sein, daß mittlerweile die verwendeten Materialien dermaßen dünn und mies sind, daß es sich aus Sicherheitsgründen empfiehlt – dann muß ich erst recht auf die Quickmill Eliane verweisen, die baugleiche Maschine ist sehr viel robuster und besser verarbeitet, dafür allerdings auch etwas günstiger !!!

    Auf Namen sollte man heutzutage nichts mehr geben!

    Gruß Michael

  120. Kommentar von Nadine am 08. März 2012 um 15:05


    Hallo,

    ich habe seit ein paar Tagen eine sehr gepflegte, gebrauchte VBM Nero. Der Espresso gelingt mir jetzt schon ganz gut, aber der Milchschaum macht mir Probleme. Ich habe momentan noch eine 4-Loch-Düse. Habe mir sämtliche Turorials und Videos angeschaut, aber bei mir wird die Milch nur irgendwann heiß. Jetzt ist es auch so, dass es recht lange dauert bis ich entlüftet habe (es geht bestimmt 1/8 l Wasser durch bis die Luft raus ist und heute wollte ich es mit dem Aufschäumen zweimal hintereinander versuchen, doch da kam dann kein Dampf mehr.

    Vielen Dank für diese hilfreiche Seite

    Gruß Nadine

  121. Kommentar von Christoph Fertinger am 08. März 2012 um 15:09


    Ich trinke fast nur Espresso, daher sind meine Aufschäumkünste eher mittelmäßig. Ich empfehle, einen Blick auf das Tutorial im Kaffeewiki zu werfen:
    http://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Milchaufschäumen

  122. Kommentar von Nadine am 08. März 2012 um 15:14


    Danke für den Hinweis. Das habe ich natürlich auch schon verinnerlicht, ich dachte es gäbe eventuell ein technisches Problem.

  123. Kommentar von Sascha am 28. März 2012 um 17:08


    Hallo, natürlich erst einmal vielen Dank für die vielen Informationen, die diese Seite hier bietet. Ich habe seit 1999 die VBM Einkreiser-domobar. Das Gerät wurde mittlerweile 2 komplett überholt, die kumulierten Reparaturkosten haben auch schon fast den Neupreis erreicht. Wobei ich allerdings sagen muss, dass ich meinem Händler nicht mehr so ganz vertraue. Seit einiger Zeit muss ich zwischen Kaffeeziehen immer wieder entlüften, obwohl ich die Temperatur bereits mehrfach runtergeregelt habe, so dass die Kaffeetemperatur eigentlich schon zu kalt ist. Der letzte Thermostatenaustauch war vor 1,5 Jahren. In welcher Reihenfolge sollte ich mich auf die Fehlersuche begeben?
    Vielen Dank Vorab

  124. Kommentar von Christoph Fertinger am 29. März 2012 um 09:54


    Wenn die Temperatur wirklich sinkt, wenn man am Thermostaten rumdreht, dann bin ich ratlos. Die Kombination aus recht kaltem Wasser einerseits und zuviel Dampf im Kessel andererseits kann ich mir spontan auch nicht erklären, das macht ja eigentlich keinen Sinn. Ich habe auch keine Idee, wo so viel Luft sonst herkommen könnte.
    Ich befürchte, ich bin gerade keine große Hilfe…

  125. Kommentar von Markus am 23. November 2012 um 01:08


    Hallo zusammen, wir sind seit kurzem stolze Besitzer einer VBM Einkreiser-Domobar. Der Espresso, die Optik und das Handling ist der Hammer. Jetzt habe ich aber ein Problem: ab und zu gibt es unter der Maschine eine zünftige Wasserlache, einfach so. Woher kommt das Wasser (der Tank ist dicht), kann man das beheben oder muss ich die Maschine wieder zurück schicken?
    Vielen Dank für Eure Hilfe…..

  126. Kommentar von Christoph Fertinger am 23. November 2012 um 11:10


    Ganz selten beobachte ich das bei meiner Maschine auch, allerdings kann das in meinem Fall einfach ein bisschen Kondenswasser nach dem Aufschäumen sein. Ich bin der Sache noch nicht weiter nachgegangen (ist nicht viel und kommt nur selten vor).
    Aus der Ferne zu beurteilen, woran es bei Ihnen liegt, ist natürlich schwierig. An sich müsste sich ein „Leck“ ja finden lassen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, würde ich die Maschine einfach tauschen lassen, offenbar haben Sie ja noch Garantie.

  127. Kommentar von Johannsen am 21. Januar 2013 um 15:47


    Hallo Christopher,

    ich danke Dir für die vielen nützlichen und hilfreichen Informationen. Ohne die würde ich immer noch einen unterdurchschnittlichen Espresson trinken.
    So weit läuft bei mir auch alles,allerdings ist die Fließ- bzw. Pumpgeschwindigkeit zu groß. Ein Espresson läuft bei mir in 15 sec. durch. Selbst mit fester tampern oder niedrigerem Malgrad komme ich nicht auf die 25 sec.
    Was kann ich tun???
    Ich danke im voraus für die Hilfe.

  128. Kommentar von Christoph Fertinger am 22. Januar 2013 um 16:59


    Es ändert leider nichts: Die Durchlaufzeit ist ausschließlich von Mahlgrad und Pulvermenge abhängig (und minimal vom Tampern). Man sollte die Mühle so weit runterdrehen können, bis es nur noch tröpfelt gar kein Kaffee mehr rauskommt.

    Die Pumpe kennt nur zwei Einstellungen: Ein oder aus. Evtl. kann man per Bypassventil den Druck etwas reduzieren, aber ich bezweifle, dass das hier hilft. Alles andere hängt nur vom Pulver ab!

    Welche Mühle hast Du denn? Wenn die an der Grenze dessen ist, was sie kann, kann es durchaus auch sein, dass man mit einer anderen Bohnensorte mehr Glück hat, das schwankt auch immer ein wenig.

  129. Kommentar von Marco am 01. Februar 2013 um 12:51


    Hallo Christoph,

    ich habe seit kurzem eine VBM, die ich auch regelmässig entlüfte. Jetzt ist mir aufgefallen, dass sich bereits kurz nach dem Entlüften wieder Luft im Kessel befindet. Zudem habe ich den Eindruck, dass bei einem Leerbezug ohne Siebträger das Wasser nicht sauber wie bei einem Wasserhahn herausläuft sondern zusammen mit Luft heraus gedrückt wird. Ist das normal?

    Danke und Gruß
    Marco

  130. Kommentar von Christoph Fertinger am 01. Februar 2013 um 13:07


    Das passiert oft, wenn die Maschine minimal zu heiß eingestellt ist, dann bildet sich ein bisschen Dampf im Kessel. Also einfach die Temperatur an der Schraube etwas runterdrehen (gaaanz minimal gegen den Uhrzeigersinn drehen, ist sehr empfindlich!), und das Problem sollte gelöst sein.

  131. Kommentar von Robert am 15. März 2013 um 14:33


    Hallo Christoph Fertinger,

    kompliment zu deinem Internetauftritt – ist große Klasse, da ziehe ich den Hut!

    Ich hab ein kleines Problem mit meiner Domobar und erhoffe mir von Dir Hilfe . . . und zwar habe ich das Gefühl, dass sie nicht mehr richtig heizt. Beim Leerbezug kommt das Wasser mit ca. 60 Grad raus (gemessen in der Tasse, leicht vorgewärmt) und einen Dampf kann ich nicht mehr erzeugen . . . auch bei längerem warten.
    Das Heißwasser hat auch nicht mehr als ca. 60 Grad.

    Kann das am Kapilarsystem-Thermostat liegen bzw. an dem Anliegethermostat (150 Grad)? Auch geht das licht von der Heizung nicht mehr aus!!!

    Bin leicht verwirrt – da ich den Zusamenhang nicht verstehe.

    Danke vorab und beste Grüße

    Robert

  132. Kommentar von Michael Sulk am 06. April 2013 um 15:09


    Hallo Christoph,
    zuerst ein großes Dankeschön für die schnelle Antwort bzgl. meiner Domobar. Wie ich sagte produziert sie permanent einen Kurzschluss und Ihr Tip war eine defekte Heizung. Könne Sie mir evtl. eine kurze Anleitung geben wie ich diese tausche?
    beste Grüße aus Kamen
    Michael

  133. Kommentar von Christoph Fertinger am 07. April 2013 um 11:12


    Ich habe das ehrlich gesagt auch noch nicht gemacht. Aber ich denke, wenn man das Ersatzteil in der Hand hat, ergibt sich das von selbst: Die Heizung hat ein Schraubgewinde und ein paar Stromkabel, das ist alles. Man muss nur aufpassen, dass der Kessel hinterher wieder richtig dicht ist. Am besten hitzebeständiges Telflonband aus dem Baumarkt besorgen, dann kriegt man das hin.

  134. Kommentar von Oliver am 21. April 2013 um 12:51


    Hallo Christoph,
    vielen Dank für diese tolle Seite! Habe schon viele Aha-Erlebnisse bei der Lektüre gehabt.
    Ich hätte eine technische Frage: ich habe seit einigen Wochen eine brandneue Domobar und bin sehr zufrieden damit. Mir ist aufgefallen, dass beim Entfernen des Siebträgers nach dem Kaffeebezug eine Pfütze Wasser auf dem Kaffeepuck schwimmt, und dass aus dem Auslaufventil der Brühgruppe Wasser abtropft, sobald man den Siebträger löst. Dies passiert auch nach der Spülung mit dem Blindsieb. Ich erkläre mir das so, dass nach dem Lösen des Siebträgers Luft durch die Dusche in die Brühgruppe gelangt und dann das restliche Wasser noch unten abfliesst. Ist das wirklich so? Ist etwas kaputt?
    Vielen Dank für Deine Hilfe!

  135. Kommentar von Christoph Fertinger am 22. April 2013 um 13:13


    Beim Blindsieb ist das normal. Beim normalen Kaffeebezug hängt es auch etwas davon ab, wie voll der Siebträger ist. Wenn über dem Pulver noch einiges an „Luft“ ist, sammelt sich da eben etwas Wasser, das beim Beenden des Bezuges nicht nach unten abfließt. Solange die Konsistenz des Pucks ok ist und der Kaffee schmeckt, ist das kein Problem.

  136. Kommentar von Thomas am 23. April 2013 um 23:01


    Hallo Christoph,

    eine sehr fundierte Seite mit interessanten Beiträgen und imposanten Fachwissen. Vielleicht kannst Du mir auch helfen. Meine Dombar Nero hat ein thermisches Problem nach einem Thermostatwechsel. Die neuen Thermostate für die Domobar gehen bis 120 Grad. Das Thermostat steht am Anschlag und heizt auch so den Kessel auf. Es springt bei ca 95 Grad an und hört bei ca 120 Grad auf zu heizen. Die Temperatur steigt noch bis ca 125 Grad an. Nun zum Problem. Der Espresso erreicht so gerade maximal 60 Grad bei einer Aufheizzeit von ca 40 min. Die E61 Brühgruppe hat eine Temperatur von ca 75 Grad und wird auch bei einer Stunde ohne Bezug nicht heißer. Beim entlüften kommt ein wenig Dampf mit aus der Dampflanze. Beim Leerbezug kommt etwas Dampf und es spratzlt wenig.Könnte ein Problem mit dem Thermosyphon vorliegen?Die Maschine war komplett zerlegt, entkalkt und gereinigt worden von mir.

    Vorab vielen Dank für Deine Hilfe!

  137. Kommentar von Christoph Fertinger am 29. April 2013 um 23:32


    War die Temperatur vor dem Thermostatwechsel anders? Außer, dass das Ding zukalkt, kann am Thermosyphon soviel ich weiß nichts kaputt gehen. Wenn letztlich schon etwas Dampf aus dem Brühkopf kommt, macht mehr Temperatur sowieso nicht mehr viel Sinn. Wie wurde denn die Temperatur gemessen? Beim rauslaufen oder in der Tasse? Ich selbst habe gar kein passendes Thermometer, um das zu kontrollieren. Ich richte mich einfach nach dem optimalen Geschmack, und da ist eine zu hohe Temperatur eher problematisch. Ich habe aber schon öfter gehört, dass die vermeintlichen Idealwerte nicht einfach zu erreichen sind.

  138. Kommentar von Jan am 21. Mai 2013 um 10:25


    Hallo! Erstmal vielen Dank für diese tolle Seite!
    Ich stehe kurz vor dem Kauf einer Domobar Inox. Eine Frage hätte ich noch zum Thema Dampf aufheizen. Bei meiner R. Silvia hatte ich immer nach ca einer Minute angefangen Milch aufzuschäumen. Da war das Gerät bei ca 115 Grad (von ich glaube max. 135 Grad) und das ging wunderbar. Dürfte es dann bei der Vibiemme nicht auch möglich sein vor erreichen der Soll-Temparatur mit dem Aufschäumen zu beginnen? Um nicht komplett 3 Minuten warten zu müssen?
    Danke!

  139. Kommentar von Christoph Fertinger am 22. Mai 2013 um 23:19


    Ich habs ehrlich gesagt noch nicht probiert, aber prinzipiell sollte es schon funktionieren, das etwas abzukürzen. Insgesamt schätze ich aber, dass die Domobar im Vergleich zur Silvia einen Tick länger zum Aufheizen braucht, da das Kesselvolumen einfach einiges größer ist.

  140. Kommentar von Jan am 05. Juni 2013 um 20:05


    Ich hab da jetzt einen guten „Workflow“ für’s Aufschäumen gefunden. Und zwar beginne ich kurz vor dem Erlöschen der Heizlampe. So bekomm ich die Maximale Dampfpower. Wann die Lampe erlischt kann man übrigens am Manometer ablesen. In meinem Fall bei etwas über 4 Bar.

  141. Kommentar von Christoph am 02. Juli 2013 um 13:43


    Hallo Herr Fertinger,
    ich heiße auch Christoph.
    Verraten Sie mir freundlicherweise, ob ich bei Nutzung einer VBM Domobar einen Tamper mit konvexem Boden verwenden sollte oder nicht? Wieso sind Tamper eigentlich konvex?
    Zweitens: Kennen Sie die Masche mit dem Knocking? Wenden Sie die immer an? Ist Knocking wirklich nötig? Denn dann sollte man doch besser einen Tamper mit Gummiring (soft knock) kaufen, oder?
    Besten Dank und Gruß!

  142. Kommentar von Christoph Fertinger am 02. Juli 2013 um 20:28


    Ich kann in dieser Frage leider nicht weiterhelfen, da wirds mir ein bisschen zu philosophisch. Ich weiß, solche Fragen werden viel diskutiert, aber ich selber habe nur einen Tamper (flach), hatte nie einen anderen und besitze auch keinen bodenlosen Siebträger o.ä.. Man kann sich gerne damit auseinandersetzen, das Thema hat sicher seine Berechtigung. Aber es bleibt dabei, dass das Tampern (sofern es zumindest halbwegs passt) sicher eher eine untergeordnete Variable dabei ist, daher habe ich das bis jetzt sehr vernachlässigt.

  143. Kommentar von Andreas am 24. September 2013 um 21:59


    Hallo,

    Tolle Seite. Und das schon seit so vielen Jahren.

    Meine Frage: Wie lange dauert es ungefähr nach dem Aufschäumen bis man wieder einen Espresso ziehen kann?

    Danke und Gruß
    Andreas

  144. Kommentar von Christoph Fertinger am 25. September 2013 um 20:31


    Das kann ich so pauschal nicht sagen, ich hab die Zeit, die die Maschine zum Abkühlen braucht, noch nie gemessen. Im Prinzip muss eben die Luft wieder aus dem Kessel. Normalerweise lässt man abkühlen und entlüftet (Dampfhahn auf und Pumpe an, bis keine Luft mehr mitkommt, dabei wird ja auch kaltes Wasser in den Kessel nachgeliefert). Das kann man auch beschleunigen und ohne abkühlen machen, aber dann dampft man eben die Küche ordentlich ein.

  145. Kommentar von Antonio am 16. Februar 2014 um 13:01


    Hallo Christoph
    Vorerst Mal einen riesen Kompliment für die Webseite! Echt toll, wass Du uns da bietest! ;)
    Dann wollte ich dich etwas zum Entlüften nachfragen. Un zwar bei einem HX Model.
    Bei der Junior HX ist es ja so, dass der rechte Hahn nur für Heisswasser und der linke Hahn für Dampf ist. -Und wenn beim Hahn links sowieso nur Dampf rauskommt, wie funktionert dann das Entlüften?
    Besten Dank und Gruss

  146. Kommentar von Christoph Fertinger am 17. Februar 2014 um 18:47


    Du hast das völlig richtig beschrieben, in dem Fall ist Entlüften nicht nötig.

  147. Kommentar von Christian am 11. April 2014 um 17:15


    Hallo,

    ich habe kürzlich eine Domobar Nero gebraucht erstanden und mich zuvor schon hier auf dieser wirklich tollen Seite eingelesen. Jetzt habe ich ein Problem beim ersten Entlüften und ich konnte leider noch keine Lösung dafür finden.

    Ich habe den Tank befüllt, das Rädchen für den Dampfbezug geöffnet und die Maschine eingeschaltet. Dabei treten beim Aufheizen zunehmend Dampf und einige Wassertröpfchen aus der Lanze aus.

    Nach dem Erlöschen der Aufheiz-Kontrollleuchte habe ich das Rädchen geschlossen und einen Leerbezug vorgenommen. Die Pumpe scheppert mächtig und es kommt unregelmäßig Wasser aus der Brühgruppe. Ein gleichmäßiger Wasserfluß wird kaum erreicht. Nachdem ich etwa eine Kaffetasse voll Wasser entnommen habe, habe ich den Hebel wieder geschlossen.

    Nach einem weiteren Heizzyklus sollte ich das Dampfrädchen öffnen und so lange geöffnet lassen, bis nur noch Wasser aus der Lanze austritt. Das passiert aber nicht. Es hört einfach auf zu Zischen.

    Auch das Entlüften durch Einschalten des Heißwasserbezugs (unterer Knopf) bringt nichts. Die Pumpe dröhnt aber es kommt kein Wasser.

    Angeblich soll die Maschine top in Ordnungs sein und meine Fehler auf einer falschen Anwendung beruhen.

    Wie lange kann man die Pumpe für den Wasserbezug denn laufen lassen, wenn kein Wasser gefördert wird, ohne dass sie Schaden nimmt? Die Pumpe klingt in meinen Ohren nicht wirklich gut. Es scheppert ziemlich.

    Wie lange dauert so ein Entlüftungsvorgang. Ich habe durchaus Skrupel die Maschine mehrere Minuten vor sich hin dröhnen zu lassen, ohne dass nennenswerte Mengen an Wasser durchgesetzt werden.

    Bin für jeden Tip dankbar.

    Christian

  148. Kommentar von Christoph Fertinger am 12. April 2014 um 11:38


    Das Entlüften sollte sicher nicht so lange dauern. Beim Entlüften macht man das Ventlil auf und die Pumpe an (per Wasserbezugsschalter), hast Du letzteres gemacht? Ich würde so vorgehen: Erstmal die Temperatur runterdrehen, die scheint etwas hoch zu sein. Geht die Heizleuchte hin und wieder auch aus? Es ist ein relativ häufiger defekt, dass der Thermofühler kaputt ist, und die Maschine permanent heizt. Dann würde ich mal schauen, ob evtl. sehr viel Wasser beim normalen Bezug durch den Rücklaufschlauch in den Tank zurückläuft. Wenn ja, dann das Expansionsventil nachstellen. Schließlich könnte auch mit der Pumpe etwas nicht stimmen, aber das „Scheppern“ lässt sich aus der Ferne natürlich schwer beurteilen (glaube ich eher nicht). Fang mal mit der Temperatur an, dann sehen wir weiter!

  149. Kommentar von Christian am 13. April 2014 um 07:23


    Hallo Christoph,

    vielen Dank für die schnelle Antwort. Ja ich habe die Pumpe beim Entlüften per Wasserbezugsschalter eingeschaltet und das Dampfrädchen aufgedreht. Es kommt aber gar kein Wasser.

    Ja, die Heizleuchte geht regelmäßig aus.

    Wieviel Wasser darf denn normaler Weise beim Bezug über die Brühgruppe wieder durch den Rücklaufschlauch in den Tank zurücklaufen?

    Wieviel Wasser sollte man über die Brühgruppe in einem gleichmäßigen Fluss beziehen können, ohne dass dieser abreisst? Bei meiner Maschine ist es etwa eine halbe normale Kaffetasse voll – nicht Kaffeepott oder Mug.

    Ich werde mich morgen mal mit Deinen Tips genauer befassen und dann wieder hier berichten.

    Bis dahin besten Dank
    Christian

  150. Kommentar von Pünder am 21. Dezember 2014 um 10:45


    Hallo Christoph,

    die Qualität des Espresso ist durch eine ausreichende Vorwärmzeit so stark verbessert, dass ich die Maschine ohne Vorwärmen gar nicht benutze. Ökologisch ist das leider nicht, aber es soll ja schmecken.

    Beste Grüße!
    Georg

  151. Kommentar von Thomas am 15. April 2015 um 19:42


    Hallo,

    ich habe vor kurzem eine Vibiemme Domobar Nero gekauft und bin insgesamt sehr zufrieden mit dieser wirklich schönen Maschine. Meine Kaufentscheidung habe ich unter anderem aufgrund der hier gelesenen Informationen getätigt und möchte zunächst ein großes Lob Herrn Fertinger und all die anderen, welche beständig Rat und Tat anbieten, aussprechen

    Nun hat meine Maschine jedoch eine Vier-Loch-Düse, mit der ich partout nicht zurechtkomme. Ähnliches Erfahrungen scheinen andere Besitzer ja ebenfalls gemacht zu haben. Nun meine Frage: Kann ich selbst, daheim, einen Wechsel auf eine Zwei-Loch-Düse vornehmen oder sollte dies definitiv ein Fachmann machen? Falls ersteres zutrifft: Wie wechsel ich die Düse und welches Modell wäre passend für mich? Würde beispielsweise dieses hier (http://www.espressoxxl.de/shop/artikel/A2200054/si2/detail.html) eine Option darstellen?

    Über Rückmeldung würde ich mich sehr freuen und bedanke mich bereits im Voraus über jeden Tipp!

  152. Kommentar von Christoph Fertinger am 22. April 2015 um 23:22


    Die Düse kann man selbst austauschen, das ist kein Problem. Sie hat ein Gewinde und ist nur aufgeschraubt.
    Ob diese spezielle Düse passt, kann ich leider nicht sagen (ist ja leider auch kein Foto dabei).

  153. Kommentar von Thomas am 28. April 2015 um 14:50


    Hallo Herr Fertinger,

    auch an dieser Stelle herzlichen Dank für Ihre schnelle, freundliche und hilfreiche Antwort! :)

    Ich habe mittlerweile eine 2-Loch-Düse bestellt und bereits getestet. Mit dieser habe ich, wie viele andere anscheinend ja auch, bedeutend bessere Ergebnisse erzielen können. Der Wechsel hat sich bisher sehr gelohnt!!

    Erneut ein großes Lob und Dankeschön für Ihre tolle Seite (als nächstes werde ich mich an die von Ihnen rezensierten Espressisorten wagen)!!

    Beste Grüße,
    Thomas

  154. Kommentar von Ferry am 22. Mai 2015 um 19:38


    Einen wunderschönen guten Abend.
    Erst einmal vielen Dank für diese gut geschriebene( für Anfänger wie mich) gut zu verstehende Website.
    Ich habe heute eine gebrauchte Vibiemme Domobar erstanden. Leider kommt aus dem Hahn(wo der siebträger eingeklinkt wird) kein Wasser und somit auch kein Espresso. Aus der Dampflanze kommt, je nach Wunsch, Dampf oder heißes wasser.
    Die Maschine ist 6 Jahre alt und wurde vom Vorbenutzer sehr selten bis zuletzt gar nicht genutzt.( 2 Jahre stand sie nur im Schrank)
    Hat sonst jemand dieses Problem? Leider hat das Entlüften nichts gebracht.
    Ich bin sehr dankbar für jegliche Tipps.
    Grüße und schönes Pfingstwochenende, Ferry

  155. Kommentar von Christoph Fertinger am 23. Mai 2015 um 11:36


    Das kommt nach längerer Standzeit häufiger vor. Meistens sind das nur irgendwelche Ablagerungen (Kalk etc.). Durch Entkalken kriegt man das wieder weg. Es ist natürlich blöd, dass kein Wasser mehr durchgeht, da braucht man u. U. etwas Geduld. Man kann auch mal versuchen, zusätzlich durch die Inbusschraube am Brühkopf Entkalker einzufüllen.

  156. Kommentar von Heinrich am 10. Januar 2016 um 18:29


    Guten Tag,

    ich bin seit kurzem Besitzer der Domobar inox. Ich habe die Maschine gebraucht erstanden.
    Ich habe ein Problem mit der Dampflanze, aus dieser tropft ständig ein wenig Wasser. Bei einem Espressobezug und danach ebenfalls. Ist das Dampfventil defekt? oder ist die Maschine evtl zu heiß eingestellt?

    Viele Grüße

    Florian

  157. Kommentar von Christoph Fertinger am 10. Januar 2016 um 21:15


    Das dürfte am Ventil liegen, das schließt einfach nicht mehr komplett. Vielleicht hilft es schon, es mal auszubauen und zu entkalken/reinigen.

  158. Kommentar von Justus am 25. Januar 2016 um 17:18


    Hallo,

    ich habe vor ein paar Tagen eine (wahrscheinlich uralte) Domobar bei mir aufgenommen, die in einer Kneipe ein recht trostloses Dasein fristete, weil keiner dort sie wirklich bedienen konnte. Das äußere Erscheinungsbild ist nicht so edel wie das meiner ECM, die ich seit vielen Jahren besitze. Aber als ich sie aufschraubte, war ich doch sehr überrascht ob der ‚inneren Werte‘. Darin ein Boiler (liegend) mit dem eine Familie einen halben Tag duschen könnte. Muss irgendwas um die 2,5 Liter haben. Außerdem hat sie je einen Hahn für Dampf und Heißwasser, sowie einen Festwasseranschluss. Auch hat sie noch die alten roten Druckknöpfe. Was fehlt, ist leider das Typenschild :-(
    Nun meine Fragen: Ist es eine Zweikreismaschine? Wie finde ich das heraus?
    Muss sie in jedem Fall einen Festwasseranschluss haben oder zieht sie mit der Pumpe auch Wasser aus einem Behälter?
    Wenn ausschließlich Festwasser, wie entkalke ich sie dann?
    Wie wird sie entlüftet? Mittels Dampfventil habe ich es versucht, aber dann zieht sie definitiv kein Wasser nach. Die Pumpe springt nur an, wenn ich das Brühventil öffne.
    Welche Funktion haben die beiden Druckknöpfe?
    Ich hoffe, das sind nicht zu viele Fragen auf einmal, aber wenn’s hilft, einer Domobar wieder Leben einzuhauchen, bin ich über jede Antwort dankbar…;-)

    Liebe Grüße
    Justus

  159. Kommentar von Christoph Fertinger am 26. Januar 2016 um 19:42


    Der Reihe nach:
    Bei der Kesselgröße wird das sicher ein HX-Zweikreiser (Wärmetauscher) sein.
    In der Regel sollten die (älteren) Maschinen schon an die Wasserleitung, weil sie einen gewissen Eingangsdruck brauchen. Ich habe aber auch schon von diversen Bastellösungen gelesen, ist vielleicht einen Versuch wert. Bei viele Maschinen gehts auch mit Tank.
    Zweikreiser sollte man zum Entkalken sowieso zerlegen, weil es keine triviale Möglichkeit gibt, den Dampfkessel zu leeren und damit den Entkalker wieder raus zu kriegen. Er ist außerdem im Normalbetrieb ja nie mit Wasser (bzw. Entkalker) voll.
    HX-Zweikreiser werden nicht entlüftet, ein Leerbezug kann aber sinnvoll sein.
    Bei den Knöpfen tippe ich: An/aus und Pumpe an für Wasserbezug über den Hahn.

  160. Kommentar von Frank Uhlenhaut am 03. Mai 2016 um 16:42


    Tag auch lieber Herr Fertinger,
    habe eine Vibiemme Domobar und bin sehr zufrieden mit ihr!
    Nur der Dampf erscheint mir etwas zu nass. Woran könnte das liegen?
    Habe vor einiger Zeit die Temperatur erhöht weil der Espresso nicht heiß genug war.
    Bin gern auf Ihrer Seite zu Gast!

    Gruß uhle.john

  161. Kommentar von Christoph Fertinger am 04. Mai 2016 um 17:02


    Die Dampftemperatur kann man leider nicht separat regeln. Es kann sein, dass die Maschine etwas verkalkt ist und nicht mehr so gut heizt. Wenn man außerdem vor dem Aufschäumen etwas nassen Dampf ablässt, wir es meisten besser.

  162. Kommentar von Andrea Weber am 12. Mai 2016 um 11:49


    Hallo, ich verstehe das Nanometer nicht. Bei Bezug steht es auf 4 bar. Erst nach dem Bezug baut es auf 12 auf und sinkt gleich wieder auf 4 ab. Ist das richtig?
    Gruß Ansrea Weber

  163. Kommentar von Christoph Fertinger am 12. Mai 2016 um 19:47


    Hier hilft denke ich die Beschreibung hier und hier

  164. Kommentar von Sebastian M. am 15. Mai 2016 um 15:55


    Hallo zusammen!

    Das Einspannen des Siebträgers geht bei meiner brandneuen VBM grundsätzlich sehr schwer. Dabei bewegt sich beim letzten Festziehen die gesamte Brühgruppe etwas nach rechts, was mich beunruhigt. Ziehe ich den Siebträger nicht richtig fest, läuft die „Suppe“ oben aus dem Siebträger heraus oder hält erst gar nicht.
    Mir wurde eine baugleiche Maschine beim Fachhändler vorgeführt und ich halte mich an die Vorgaben (Menge Kaffeemehl im Siebträger, Tampern, etc.).
    Hinzu kommt, dass ich das weiße „Schmiermittel“ unter dem Dichtungsring in der Brühgruppe fast gänzlich entfernen ließ. Allerdings ging das Einspannen in die Brühgruppe auch vorm Entfernen schon sehr schwer.

    Ist das schwere Einspannen und leichte Bewegen der Brühgruppe unproblematisch und schadet der Maschine nicht dauerhaft?

    Vielen Dank und frohe Pfingsten!
    Gruß Sebastian

  165. Kommentar von Christoph Fertinger am 16. Mai 2016 um 14:05


    Dass sich die Gruppe beim kräftigen Einspannen etwas bewegt, ist bei mir auch so. Das hat bei mir zumindest auch nach knapp 10 Jahren keine Probleme Verursacht, sollte also unkritisch sein.
    Es gibt keine Richtlinie, wohin der Siebträger „zeigen“ muss, das hängt vom Alter und Sitz der Dichtung ab. Dicht muss es halt sein. Wurde die Dichtung etwas rausgedrückt, kann man den Siebträger etwas schräg ansetzten, so dass er nur auf einer Seite greift, und mit sanfter Gewalt einmal rings rum fahren (ich hoffe, es ist verständlich was ich meine). Dann sitzt sie meist wieder.
    Das weiße Zeug sind wahrscheinlich eher Produktionsrückstände, normalerweise wird da nichts geschmiert.

  166. Kommentar von Sebastian am 16. Mai 2016 um 21:48


    Ja, ist verständlich und vor allem beruhigend.

    Nochmals vielen Dank und auch von mir ein großes Kompliment für die tolle Internetseite!

    Gruß Sebastian

  167. Kommentar von Stefan T. am 12. Juli 2016 um 10:48


    Hallo,

    ich habe ein Problem: Unsere „neue“ (gebraucht, generalüberholt vom Händler) Domobar funktioniert seit dem ersten Einschalten nicht :-(.

    Die Maschine wird heiß (aber die rote Kontrollleuchte rechts oben leuchtet nur kurz), genug Wasser ist im Tank (Wasserstandschutzschaltung geprüft; es hat geklackt), ABER die Pumpe zieht scheinbar kein Wasser (dröhnt nur sehr laut bei kurzzeitigem Einschalten) und es wird keinerlei Druck aufgebaut (Manometer zeigt nichts an).

    Wenn man Heißwasser über die Dampflanze beziehen will, kommt nur Dampf aber kein Wasser.

    Der Händler meint, vor Transport lassen Sie den Kessel immer leer laufen und eigentlich müsste dann auch Wasser gezogen werden. Aber man sieht keinerlei Wasser in die Schläuche aus dem Tank laufen.

    Was kann das sein? Kann beim Transport etwas kaputt gegangen sein?

    Vielen Dank und viele Grüße
    Stefan

  168. Kommentar von Christoph Fertinger am 13. Juli 2016 um 18:54


    Es kann leider schon ein wenig dauern, bis die Pumpe wirklich Wasser zieht (1 Min?), und so lange macht die Pumpe ziemlich üble Geräusche. Ein wenig am Schlauch wackeln und die Dampflanze öffnen kann helfen, ansonsten muss man da leider durch… Ich würde es einfach nochmal probieren, dann sehen wir weiter.

  169. Kommentar von Stefan T. am 13. Juli 2016 um 19:54


    Nach durchblasen der Leitung mit einer Luftpumpe geht die Pumpe nun wieder.

    Muss eigentlich beim Dampfbezug über die Dampfdüse der Druck im Manometer steigen oder beim Heisswasserbezug?

    Ich glaube fast, die haben beim Generalüberholen die Schalter vertauscht: wenn man den oberen umlegt steigt der Druck und es kommt Heißwasser, wenn man den unteren umlegt steigt der Druck nicht und es kommt irgendwann Dampf. Kann das sein?

  170. Kommentar von Stefan T. am 13. Juli 2016 um 19:55


    Außerdem ist nach Dampfbezug ein wenig Wasser im Inneren und das Manometer leicht beschlagen. Ist das normal?

  171. Kommentar von Christoph Fertinger am 13. Juli 2016 um 19:57


    Die Unterscheidung sollte einfach sein, beim Heißwasserbezug geht ja die Pumpe an. Der Druck sollte schon steigen solange das Ventil zu ist.
    Das mit dem Manometer ist leider nicht normal.

  172. Kommentar von Stefan T. am 14. Juli 2016 um 10:51


    Danke für die gute Tipps.

    Eine Frage: Wo kann man eine passende Zweilochdüse für die Dampfdüse kaufen?

    Danke…

  173. Kommentar von Christoph Fertinger am 15. Juli 2016 um 18:04


    Ich weiß leider nicht mehr, wo ich meine her hab, ich müsste auch googeln. Ich glaube aber, man kriegt die hin und wieder auch günstig auf ebay.

  174. Kommentar von Sam am 14. Oktober 2016 um 20:07


    Lieber Christoph, ich bin seit heute stolzer Besitzer einer Vibiemme Domobar Einkreiser, leider ohne Bedienungsanleitung. Es handelt sich um die Version Nero mit den roten Druckknöpfen – drei an der Zahl. Unten rechts ist ein Knopf worauf ‚Int‘ steht … wofür ist dieser Knopf? Netzschalter??
    Auf den beiden linken Knöpfen ist einmal ‚Dampfbezug‘ und einmal glaube ich ‚Wasserbezug‘ (?). Wofür sind diese??
    Nun frage ich mich auch ob es noch einen separaten Netzschalter gibt. Gefunden hab ich keinen außer den drei Druckknöpfen.
    Kannst du mir hier bitte helfen? Eine Bedienungsanleitung, die wenigstens alle Knöpfe erklärt wäre toll.
    Kannst du mir auch sagen wie ich genau beim Entkalken vorgehe d.h. welchen Knopf drücken und welche Stellung des Hebels? Vielen Dank!!

  175. Kommentar von Christoph Fertinger am 15. Oktober 2016 um 11:16


    Du hast alles richtig gesagt: Links 2 Knöpfe (Dampf + Heißwasser), rechts der (einzige) Netzschalter. Das Entkalken ist hier beschrieben. Beim Entkalken einfach durchpumpen lassen bzw. zwischendrin mal einwirken lassen. Heißt: Normaler Kaffeebezug oder per Heißwasserbezug durch die Dampflanze pumpen lassen.

  176. Kommentar von David am 15. März 2017 um 22:37


    Hallo Christoph,

    tolle und sehr informative Seite!! Ich habe eine Frage zu meiner Domobar Nero. Nachdem ich den Knopf für den Dampf tätige leuchtet die Heizlampe rechts oben nicht direkt auf. Es dauert meist einige Zeit (ich habe das Gefühl bis zum nächsten Nachwärme-Intervall des Kessels) aufheizt. Sollte die Heizung bzw die Lampe direkt nach betätigen des Knopfes anspringen oder heizt sie trotzdem schon auf?

    Danke für die Antwort und viele Grüße
    David

  177. Kommentar von Christoph Fertinger am 17. März 2017 um 21:03


    Richtig, die Lampe geht bei mir sofort an und geht wieder aus, wenn sie aufgeheizt ist. Da was Du schilderst ist merkwürdig. Heizt sie denn normal auf Dampftemperatur?

  178. Kommentar von David am 18. März 2017 um 08:21


    Vielen Dank für die schnelle Rückmeldung. In der Heizphase geht die Temperatit dann hoch ja. Da die Maschine allerdings nur innerhalb eines „normalen“ Nachheiz-Intervalls hochheizt reicht die anschließende Dampfmenge kaum für 200ml Milch.

    Ich habe das Gefühl, dass der Maschine der „Du musst jetzt drei Minuten am Stück heizten Impuls“ fehlt, denn wenn sie heizt weiss sie zumindest, dass sie auf Dampftemperatur muss/sollte. Das macht sie auch, nur eben nicht lange genug…

    Könnte es etwas mit der eingestellten Temperatur zu tun haben? Gibt es eine Abhängigkeit der Brüh-und Dampftemperatur? Eventuell das Thermostat defekt?

  179. Kommentar von David am 18. März 2017 um 15:31


    Habe die Maschine heute spontan prüfen können. An den Thermostaten lag es wohl nicht, da ein austauschen das Problem nicht behoben hat. Allerdings hat die Prüfung des Druckschalters ergeben, dass dieser nicht richtig funktioniert und somit auch nicht das Thermostat überbrückt bzw das Heizsignal nicht „weitergegeben“ wird.

    Neuer Schalter ist bestellt. Ich werde berichten ob es tatsächlich daran lag…

  180. Kommentar von Christoph Fertinger am 18. März 2017 um 18:15


    Danke für die Info, das hab ich so noch nicht gehört. Das macht ja Hoffnung, dass sich das Problem bald erledigt hat!

  181. Kommentar von Simon am 29. Juni 2017 um 12:44


    Hallo zusammen, erst mal großes Lob an diese Seite.
    Ich bin seid wenigen Tagen stolzer Besitzer einer Domobar Super (jedoch die alte ohne PID). Ein punkt macht mich gerade stuzig und zwar muss man Einkreiser entlüften was für mich auch verständlich ist. Muss ich das bei meiner Zweikreiser auch ? Macht für mich keinen Sinn aber vieleicht habe ich auch einen Denkfehler.

    Danke schonmal.

  182. Kommentar von Christoph Fertinger am 29. Juni 2017 um 17:18


    Kommt drauf an: Beim Wärmetauscher-Zweikreiser (HX) muss man nicht entlüften. Da ist sowieso immer eine Dampfphase im Kessel, das ist gewollt.
    Bei einer Dualboiler-Maschine (2B) läuft das beim Brühkessel genauso wie beim Einkreiser: Der wird entlüftet. Ist im Prinzip ja das selbe, nur dass eben noch ein zusätzlicher Dampfkessel vorhanden ist.

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