Die Domobar von Vibiemme (gerne auch mit “VBM” abgekürzt) ist einer der klassischen Chromboliden. Die legendäre Faema E61-Brühgruppe ist seit Jahrzehnten der Blickfang in Bars und einer stetig wachsenden Zahl von Privathaushalten. Vibiemme verwendet in der Domobar teilweise die gleichen Komponenten, die auch bei professionellen Maschinen für die Gastronomie Verwendung finden. Damit kratzt man an der Schwelle zur absoluten Profiliga! Jeder, der bereit ist, 30 Sekunden für die Zubereitung eines Espresso mit einer Siebträgermaschine zu investieren, wird mit einem Ergebnis belohnt, das kein Vollautomat dieser Erde zu Stande bringt! Die Vibiemme Domobar ist ein Traum in Chrom mit vielen Vor- und auch einigen Nachteilen, die ich in hier in diesem Erfahrungsbericht näher beleuchten will.
Übersicht:
Kommentar von Loes van Woudenberg am 04. Januar 2008 um 17:30
Besten Herrn, Damen
Haben Sie vielleicht auch ein Holländische beschreibung von die Vibiemme Domobar.
Grüsse
Loes van Woudenberg
Kommentar von Christoph Fertinger am 05. Januar 2008 um 01:39
Leider nein. Meine Anleitung ist D,E,F und I.
Allerdings ist sie auch wirklich überflüssig, sie ist eine Seite lang,
und es sind nur die einzelnen Schalter und Hebel erklärt. Das ist alles.
Kommentar von Arnim Dahlen am 26. Februar 2008 um 19:03
Moin,
seit letzter Woche steht die neue Domobar in unserer Küche, macht einen tollen Eindruck und nach ersten Tests auch einen tollen Kaffee. Aber schon taucht die erste Frage auf, die vielleicht hier jemand beantworten kann. Nach der Bedienungsanleitung (die man, wie hier zu lesen ist, ja in die Tonne treten kann …) soll der Griff des Siebträgers nach dem Einspannen in das Bajonett grade nach vorn zeigen. Tut er bei unserer Domobar aber nicht, man muss den Siebträger ca. 20° weiter drehen, damit kein Wasser daneben läuft. Normal oder Fehler?
Grüße aus Hamburg
Arnim
Kommentar von Christoph Fertinger am 26. Februar 2008 um 19:25
Ist kein Problem. Meinen kann ich gar nicht so fest einspannen, daß er gerade nach vorne steht, er zeigt eher nach links. Da scheint es doch deutliche Unterschiede zu geben! Solange alles dicht ist, ist das kein Grund zur Sorge.
Kommentar von thomas am 29. April 2008 um 17:17
Hallo domobarista,
eine Frage habe ich zu meiner domobar, Einkreismodell. Bei meiner Maschine wird der Druck im Kessel wieder durch die Ansaugleitung in den Wasserbehälter abgegeben. Gelegentlich führt das dazu, das die Leitung leer ist, trotz Wasser im Behälter, und ich erst mal lange entlüften muss, bis die Pumpe wieder Wasser ansaugt. Ist das normal, oder sollte in dem Ventil für die Druckeinstellung ein Rückschlag eingebaut sein, der bei mir defekt ist?
Danke und Grüße
Thomas
Kommentar von Christoph Fertinger am 30. April 2008 um 10:39
Das kann eigentlich nicht sein, da ist ja auch noch die Pumpe dazwischen! Sicher, daß das nicht der Rücklaufschlauch vom Bypass ist? Bei dem wärs auch egal, ob er voll Wasser ist.
Edit: Hat sich geklärt, Bypassventil war defekt!
Kommentar von Peter Guthmann am 02. August 2008 um 11:47
Hallo domobarista,
ganz tolle website! Ich bin seit 5 oder 6 Jahren Jahren Besitzer einer Domobar (Einkreiser). Ich mag die Maschine sehr, störe mich aber immer daran, dass sie nach umlegen des Hebels relativ lange braucht um den Druck aufzubauen. Je nach Espressotyp ist das Ergebnis dann mau bis super. Meine Frage: Gibt es eine Möglichkeit den Druckaufbau zu beschleunigen?
Ich habe bereits ein wenig am Expansionsventil gespielt, jedoch keine merkbaren Unterschied feststellen können. Dreht man das Ding nach links oder rechts, um den Druck zu erhöhen?
Vielleicht haben Sie auch einen Tip, wie ich das geklapper und vibrieren besser reduzieren kann. ich habe bereits (erfolglos ) versucht, die Verkleidung weitestgehend mit Filz zu “entvibrieren”….:-)
Beste Grüße aus berlin
Peter
Kommentar von Christoph Fertinger am 02. August 2008 um 19:28
Den Druckaufbau zu beschleunigen dürfte schwierig sein. Das Expansionsventil hilft da wohl in der Tat nicht weiter. Der Druckaufbau verzögert sich evtl., wenn Luft im Kessel ist, ich gehe allerdings davon aus, dass Ihre Maschine immer gut entlüftet ist. Ich gebe auch zu bedenken, dass das bei der Domobar auch eigentlich so gewollt ist: Sie baut recht schnell einen geringen Druck von rund 4 bar auf, bis der volle Brühdruck anliegt, dauert dann etwas. In dieser Zeit wird durch die komplizierte Preinfusionsmechanik der Kaffee vorgebrüht, das ist also durchaus so beabsichtigt.
Falls Sie Erfolg bei der Dämmung haben sollten, würde mich das sehr interessieren! Ich kann mir schon vorstellen, dass das schwierig ist, die Vibrationspumpen heißen leider nicht umsonst so…
Kommentar von kaffeefan am 22. August 2008 um 14:14
Hallo,
spiele sehr mit dem Gedanken, mir die Domobar als Nachfolger für meine bisherige Maschine anzuschaffen.
Allerdings habe ich in Zeiten hoher Strompreise noch eine Frage….
wie hoch ist denn der Stromverbrauch der Domobar im “Regelbetrieb”?
Hat jemand mal das auf einen Monat hochgerechnet, wie viele Kilowattstunden die Domobar im Monat bei nicht übermäßigen Bezügen “verspeist”?
Wäre über ungefähre Infos dankbar, denn ich werde bald Student sein und dann möchte ich nicht exorbitante Stromrechnungen haben….
Tolle Seite übrigens!!!!
Grüße, Kaffeefan
Kommentar von Christoph Fertinger am 22. August 2008 um 14:40
Es ist bekannt, dass solche Maschinen beim Aufheizen naturgemäß erstmal recht viel Strom brauchen, das gelegentliche Nachheizen um die Betriebstemperatur zu halten fällt dagegen nicht mehr groß ins Gewicht. Man kann die Maschine also relativ bedenkenlos den ganzen Tag laufen lassen. Zahlenwerte hab ich leider nicht, es gibt aber im Kaffeenetz-Forum einige interessante Beiträge zu diesem Thema (Suchfunktion benutzen!).
Kommentar von Andreas am 25. August 2008 um 12:27
Hallo,
schöne Seite, als langjähriger VBM Nutzer hätte ich mich zu meiner Anfangszeit mit der VBM so eine Seite schon gewünscht.
Zum Stromverbrauch. Habe mal einen Datenlogger an meine VBM gehängt. Werkstags jeweils 1,5 Stunden und an Sonn- und Feiertagen rd. 12 Stunden im Einsatz. Dazu kamen dann noch sporadische Einsätze zum Feierabend. Gesamtkosten im Jahr rd. 40,– Euro. Kaffeeverbrauch gut 1 Kilo Bohnen im Monat.
Kommentar von Jens am 12. September 2008 um 12:53
Hallo,
Ich stehe gerade vor der Entscheidung mir eine neue Maschine zuzulegen – die Wahl fällt zwischen einer Silvia und einer Domobar Nero.
Konnte mir beide ansehen und habe festgestellt, das die Silvia bei weitem nicht so “wertig” ist, wie sie immer wirkt. Besonders die Plastikverkleidung um den Brühkopf fand ich sehr negativ.
Ich hatte bisher eine Gaggia CC und fand das Händling als Cappucino-Trinker nicht nervig (siehe Pro/Contra: übliche Nachteile eines Einkreisers), allerdings frage ich mich, ob die Maschine für mich allein (4-5 Bezüge am Tag, 2x morgens) nicht überdimensioniert ist, da ja bei der Domobar – im Gegensatz zur CC und Silvia – das Kesselvolumen um einiges größer ist und somit das Herunterkühlen bzw. Lüften mehr Zeit benötigit und auch mehr Wasser verbraucht!
Oder ist das zu vernachlässigen, weil man durch das Ergebniss und eine viel schöner Machine belohnt wird??
Grüße Jens
Kommentar von Christoph Fertinger am 12. September 2008 um 19:14
Ich empfinde das nicht als Nachteil, und ich habe unter der Woche auch nur um die 6 Bezüge pro Tag. Darüber kann man sich aber natürlich streiten.
Bei größeren und besseren Maschinen wächst zwangsläufig auch der Kessel mit, ich kenne da kaum Ausnahmen. Die relativ lange Aufheizzeit hat aber nur bedingt etwas mit dem Kesselvolumen zu tun, es geht ja eher darum, alle wichtigen Teile auf Betriebstemperatur zu bringen. Das Kesselwasser selbst ist ja relativ schnell heiß. Die Zeit für das Aufheizen auf (bzw. Abkühlen von) Dampftemperatur ist natürlich schon von der Kesselgröße abhängig, aber gerade beim Aufschäumen ist ein großer Kessel ja sicher kein Nachteil. Außerdem kann man problemlos einige Bezüge nacheinander machen, und die gesamte Temperaturstabilität ist deutlich besser.
Kommentar von Musiker am 20. Oktober 2008 um 10:54
Ich möchte mich an diese Stelle einmal für diese super Seite bedanken. Mein Entscheidung ist auch auf eine Domobar gefallen und dabei hat mir diese Seite sehr geholfen. Wir haben ungefähr 20 Bezüge in der Woche und ich empfinde die Maschine als absolut passend. Wartezeiten, weil es ja nur eine “Ein-Kreis-Maschine” gibt es fast nicht. Ich lasse den Espresso durchlaufen und schalte dann auf Dampf. In der Zwischenzeit gehe ich zum Kühlschrank, befülle das Kännchen und kehre zur Maschine zurück und schon kann es losgehen. Die Maschine ist wirklich ein Schmuckstückchen in der Küche. Toll
Kommentar von Nick Nölte am 20. Dezember 2008 um 18:51
1.: Vielmals Danke für die gute und doch absolut notwendige ! Bedienungsanleitung hier !
2.:Seit ich meine neue/gebrauchte Domobar bediene, () ist meine aufgeschäumte Milch längst nicht mehr so gut wie dieselbe mit der Saeco Aroma ist. Es fehlt einfach dem Schaum an Masse und an der Feinporigkeit. Es geht zwar ratzfatz, aber ich komme mit der 4-lochdüse bisher nicht richtig klar.
Ausserdem hakt der Dreh-Hebel für den Brühvorgang etwas zwischen Pumpe anlassen und dann dem Auf-Durchlass-Stellen. Ist das normal, oder sollte ich “sie” mal sezieren.
3.:Als Kaffe empfehle ich euch mal meine Hausmarke “Ulbrich Espresso” aus Hannover-Limmer, auch ist ein Bio-Espresso erhältlich.
Er ist extra ölig und sehr dunkel geröstet, aber sehr gut für Milchkaffe. Leider wohl nur in Läden in Hannover erhältlich, limitierte Auflage.
Grüße, freundliche.
Kommentar von Christoph Fertinger am 20. Dezember 2008 um 20:15
Angeblich ist das Aufschäumen mit eine 2-Loch-Düse wirklich einfacher, das ist vielleicht einen Versuch wert. Bei Kaffeewiki.de ist aber auch eine Alternativmethode beschrieben, kannst Du dort nachlesen.
Der Hebel kann hin und wieder etwas schwergängig sein (besonders nach dem Rückspülen), wirklich “haken” dürfte es aber eigentlich nicht.
Den Espresso-Tipp werde ich mal im Auge behalten, danke!
Kommentar von Ralf am 26. Dezember 2008 um 03:45
hallo zusammen
ich wünsche allen eine schöne weihnacht und eine guten rutsch ins neue jahr.
leider habe ich aber seit einiger zeit ein problem mit meiner geliebten domobar, die mir jetzt schon seit 8 jahren die treue hält. es wird leider kein vernünftiger druck mehr aufgebaut. die pumpe ist schon getauscht. kann also nicht mehr daran liegen. das gerät pumpt so bei 2 bis 4 bar einige zeit rum um dann ewtl. den druck ganz langsam auf 16 bar zu steigern. am malgrad kann es nicht liegen, das habe ich schon geprüft. ist es möglich das ich ein problem mit dem brühkopf habe?
vielen dank schonmal für die hilfe.
mfg
Ralf
Kommentar von Christoph Fertinger am 26. Dezember 2008 um 22:37
Brühkopf glaube ich eher nicht. Wie genau läuft das denn ab? Einige Sekunden bei diesem Druck sind ja als Preinfusion normal. Zumindest solange es nur ein paar Sekunden sind und der Druck danach hoch geht und konstant bleibt.
Ich würde ihn aber sowieso etwas runterregeln, 16 bar sind sehr viel (ist auf meiner Seite beschrieben).
Kommentar von Ralf am 27. Dezember 2008 um 12:12
Hallo Christoph
vielen Dank für Deine schnelle Antwort. Ich glaube das Hauptproblem ist die Preinfusion. Diese dauert meiner Meinung nach viel zu lange. Bis vor kurzem war der Zeitraum vielleicht 1 bis 2 Sekunden. Mittlerweile läuft die Tasse fast 1/4 voll mit ca 2 Bar Druck um dann evtl. ganz langsam auf z.B. 16 Bar anzusteigen. Auf 16 Bar steigt es natürlich nur wenn viel Mahlgut im Träger oder der Mahlgrad sehr fein gewählt wurde. Der Effekt ist aber immer der selbe. Das Mahlgut ist auch immer sehr nass nach dem Aufbrühen. Dieses war auch nicht immer so. Wo wird denn die Zeit für die Preinfusion eingestellt oder Justiert. Den Druck werde ich einstellen. Was ist aber mit dem Rest?
Vielen Dank
Ralf
Kommentar von Christoph Fertinger am 28. Dezember 2008 um 17:41
Die Preinfusion kann man nicht einstellen, und eigentlich sollte sie sich auch nicht verstellen können. Ich kann mir höchstens vorstellen, dass irgendwas verkalkt oder verdreckt ist (sollte also durch Entkalken oder Rückspülen zu beheben sein). Sonst können eigentlich nur 2 Dinge den Druck beeinflussen: Das Pulver oder das Expansionsventil. Letzteres würde ich erstmal richtig einstellen und mal kucken, wies dann aussieht.
Kommentar von Ralf am 02. Januar 2009 um 19:20
Hallo Christoph
Ich habe das Ventil kompl. erneuert. Seit dem brüht sie wieder wie der Teufel.
Vielen Dank für Deine Hilfe.
Ralf Hamann
Kommentar von Daniel am 03. Juni 2009 um 22:51
Hallo, erstmal großes Lob für diese Top Seite ++++++.
Habe mir jetzt auch eine gebrauchte Domobar zugelegt. Nach vielen Stunden der Übung komme ich schon recht gut zurecht. Jetzt habe ich aber noch ein paar Fragen:
Wie voll mit Kaffee sollte das 1er Sieb sein ?
Wie stark soll ich es mit dem Tamper festdrücken ?
Ein kleiner trockener Puck kommt bei mir nie raus! Zu fünfzig % habe ich immer einen kleinen See im Siebträger.
Was ich auch nicht verstehe: Wenn ich zuviel Kaffee nehme und ihn zu hart drücke, wird gar kein Kaffee rausgedrückt. Wenn ich dann den Siebträger löse zischt es stark und das Kaffeepulver wird an den Seiten rausgedrückt.
Ich dachte die Maschine hätte ein Ventil für den Überdruck?
Letzte Frage: Ich habe so eine original Miclhaufschäum Gerät dabei (Schlauch in die Milch, etc.) wird an der Aufnahme der 4 Loch-Düse festgemacht. Kann ich mit dem Teil die Maschine auch entlüften? Oder muss ich jedesmal die Original Aufschäumdüse wieder dran machen?
Besten Dank für die Tipps.
Kommentar von Christoph Fertinger am 04. Juni 2009 um 12:37
Das mit der Menge ist schwer zu sagen. Wenn der Puck nicht trocken ist, ist es aber oft etwas wenig Pulver. Für den Anfang würde ich den Siebträger ruhig richtig voll machen (sollte sich natürlich noch problemlos einspannen lassen), und dann den Mahlgrad so einstellen, dass etwa 25s rauskommen.
Das mit dem Überdruck kann eigentlich nicht sein. Wenn man den Bezug stoppt (Hebel wieder nach unten), dann wird das alles eigentlich durch das Fallrohr abgelassen.
Beim Entlüften gehts ja nur darum, dass die Luft abgelassen wird. Das sollte durch den Aufschäumer genauso funktionieren.
Kommentar von Hermann Pitzke am 30. Juni 2009 um 19:13
Hallo, erstmal großes Lob für diese Top Seite
ich bin seit 2008 stolzer Besitzer einer VBM. nur ein Problem habe ich , nach einem 3/4 Jahr ca war meine Heizung defekt Garantie kein Problem. Jetzt ist sie aber wieder Ausgefallen mit dem gleichen Sache Heizung defekt. Liegt es an den verbauten 230V Heizungen
vielen dank schon mal für die Hilfe und Tipps.
Hermann
Kommentar von Klaus am 24. Juli 2009 um 12:54
Hallo!
Super Seite! Hab mir jetzt auch eine VBM gegönnt. Bekomme sie hoffentlich nächste Woche. Nun meine Frage: Ist es sinnvoll einen Wasserfilter zu verwenden? Wenn ja, welchen? Und welchen Entkalker wäre der Richtige? Habe hier noch einen von DURGOL.
Danke & Gruß
Klaus
Kommentar von Christoph Fertinger am 24. Juli 2009 um 13:59
Ein Wasserfilter ist sinnvoll, kommt aber natürlich auf die Härte des Leitungswassers an. Ich benutze Brita-Filter, was anderes hab ich noch nicht probiert. Manche nehmen auch einfach weiches Mineralwasser. Prinzipiell tuts jeder Standardentkanker aus dem Supermarkt (kein Essig!). Man kann sich auch einfach Zitronensäure in der Drogerie kaufen. Erfüllt alles seinen Zweck.
Kommentar von Bernd Dombrowski am 24. Juli 2009 um 17:29
Hallo Christoph,
die Wasserfilter betreffend, welche Filter von Brita bentutzt du?
Ich kaufe meine z.B. bei Coffee24, weiß aber nicht welches Fabrikat.
Grüße
Bernd
Kommentar von Christoph Fertinger am 24. Juli 2009 um 19:12
Ich weiß es leider nicht genau. Ich hab den mit den neueren, breiteren Kartuschen. Ich hab mich um das Thema Wasserhärte aber bisher auch nicht sonderlich gekümmert, es gibt sicher auch viele andere gute Lösungen!
Kommentar von Klaus am 30. Juli 2009 um 12:12
Moin!
Nun habe ich gestern nach langem warten endlich meine Inox bekommen. Alles schön ausgepackt, Schutzfolie entfernt, nach Anleitung die Inbetriebnahme gemacht. Und siehe da…… Das Wasser bleibt kalt. Heizung defekt. Nach telefonischer Rückfrage habe ich die Maschine heute wieder zurückgeschickt. Mit Glück hab ich morgen ne neue & hoffentlich funktionierende. So ein Pech!
Nun zum Abschluß noch 2 Fragen.
1. Warum sind im Tank 2 Schläuche? Ist es ein Rückschlauch?
2. Nach dem 1 einschalten kam sehr schnell Wasser raus. Muss nicht erst der Boiler gefüllt werden (0,75 Liter) bevor Wasser rauskommt?
Was mich noch stört ist der Wasserstandsschalter. Man muss den Tank ja fast voll machen bevor die Maschine läuft. Kann man den Schalter vielleicht ohne viel Mühe deaktivieren/überbrücken? Oder ich stell ein Gewicht darunter …… Oh das war Frage Nr 3!
Vielen Dank im voraus!
Gruß Klaus
Kommentar von Klaus am 30. Juli 2009 um 12:14
Frage 1 und 3 sind mittlerweile beantwortet. Hab mich hier ein wenig durchgelesen …..
Kommentar von Christoph Fertinger am 30. Juli 2009 um 13:57
Das ist wirklich Pech… Zu 2 kann ich leider nicht viel sagen, außer: Eigentlich ja.
Kommentar von Silvio am 13. Dezember 2009 um 12:00
Hallo,
ich habe mir vor ziemlich genau einem Monat nach langem hin und her endlich eine Inox zugelegt und gleich eine Packung New York-Bohnen dazu, die ersten beiden Wochen waren super, ich hab alles ausprobiert und vieles hat gleich ansprechend geschmeckt. Mittlerweile habe ich aber zwei Probleme: 1) Meine verlängerten Espresso schmecken sauer und ich weiß nicht, woran das liegt. Erst dachte ich, dass es an dem aus Verlegenheit gekauften Segafredo Intermezzo liegt, aber ich habe auch mal nur so Wasser durchlaufen lassen und das riecht auch so komisch und säuerlich.. . Es ist jeden Morgen ärgerlich.. . Für einen Rat wäre ich außerordentlich dankbar!! Und 2) Wie wechselt man die Siebe im Siebträger, ohne dass man sich den Daumennagel ausreißt bzw. mit einem Löffelstiel oder ähnlichem alles zerkratzt?! Vielen Dank für Feedback –
Gruß SIlvio
Kommentar von Christoph Fertinger am 13. Dezember 2009 um 16:28
Normalerweise würde ich auf die üblichen Probleme tippen: Pulver zu grob, Bohnen alt oder einfach Mist etc., allerdings schmeckt bei Dir ja schon das Wasser komisch. Hilft Rückspülen mit Kaffeefettlöser denn weiter? Ich könnte mir vorstellen, dass einfach irgendein Dreck im Brühkopf hängt.
Zum Siebwechsel hab ich leider auch keinen Tipp, da ist einfach sanfte Gewalt nötig. Ich hatte damit aber bisher keine Probleme (Kratzer, verbiegen o.ä.).
Kommentar von Carlo am 13. Dezember 2009 um 18:44
Hallo Christoph,ich habe seit Gestern ein Problem mit dem Druck und zwar wenn ich den 2 Sieb nehme dann bait sich kein Druck auf ,beim 1 Sieb geht er auf 10 Bar so wie ich es eingestellt habe.
Ich hatte davor die Vibiemme nur Rückgespült.
Was könnte das sein ist die Pumpe veileicht schon hin ???.
Kommentar von Silvio am 13. Dezember 2009 um 20:28
Vielen Dank für die schnelle Antwort! Ich werde das mit dem Rückspülen versuchen, allerdings war bei mir kein Blindsieb dabei.. das muß ich erst besorgen. Als ich mich gerade hier bei Dir belesen habe, was “Rückspülen” bedeutet (als Greenhorn kannte ich diesen Begriff noch nicht), bin ich auch auf das Thema “Entlüften” gestoßen. Bisher habe ich lediglich nach dem Gebrauch der Maschine nach dem Abschalten ausschließlich per Drehknebel entlüftet; und dass bei ausgiebigen Cappuchino-Genuss :-(also völlig falsch.. Hoffe, dass ich deswegen nichts kaputt gemacht habe hinsichtlich des Kessels oder so und der Espresso deswegen nicht mehr schmeckt.. ich habe immer erst aufgeschäumt und ohne nennenswerte Wartezeit gleich einen Espressi in die Tasse bezogen… leider..:(
Kommentar von Christoph Fertinger am 13. Dezember 2009 um 22:02
Keine Panik, es ist ja nicht so, dass die Maschine auf der Stelle kaputt geht, wenn mans mal nicht macht. Gut ist es trotzdem nicht, nach vielen Jahren verkürzt es einfach die Lebensdauer.
Kommentar von Christoph Fertinger am 13. Dezember 2009 um 22:08
@Carlo:
Keine Angst, wenns beim 1er funktioniert, gibts eigentlich nur eine Möglichkeit: Für das 2er nimmst Du zu wenig/zu grob gemahlenes Pulver (zu wenig “Widerstand” durch das Pulver -> voller Druck baut sich nicht auf).
Kommentar von Malte am 18. Januar 2010 um 22:21
Hi,
erstmal Kompliment für die Seite, ist echt sehr gut gelungen.
Ich habe auch eine Vibiemme Domobar und habe folgende Frage: Ist es normal, dass ich nach jedem Bezug (nachdem ich zuvor entlüftet habe) erneut entlüften muss? Da muss doch irgendwo ein Fehler sein, oder? Das kann doch nicht normal sein, dass die Maschine erneut soviel Luft zieht.
Herzlichen Dank und viele Grüße,
Malte
Kommentar von Christoph Fertinger am 19. Januar 2010 um 09:25
Nein, normal ist das nicht. Das kann aber passieren, wenn die Maschine etwas zu heiß eingestellt ist (da langt manchmal wirklich schon ein kleines bisschen). Dann bildet sich eben auch im “Normalbetrieb” immer ein bisschen Dampf. Wenn Du die Temperatur einen kleinen Tick runterdrehst, ist es wahrscheinlich weg.
Kommentar von Robert Haug am 07. Februar 2010 um 00:03
Hallo,
ich habe eine Domobar und bekomme die Temperatur nicht in den Griff. Der ES ist immer zu kalt, über den Regler kann ich nicht höher gehen. Derzeit schalte ich immer kurzfrisitg den Milchschäumer zu, jedoch ist es somit mehr Zufall die richtige Temp. zu treffen. Entkalkung, etc. wurden regem. ausgeführt.
Danke und Gruß
Robert
Kommentar von Christoph Fertinger am 07. Februar 2010 um 15:17
Ich tippe, dass mit dem Thermostaten was nicht stimmt, aber das ist aus der Entfernung natürlich schwer zu sagen…
Kommentar von Ralf am 09. Februar 2010 um 15:35
Moin,
ich beabsichtige mir eine Vibiemme Domobar inox zuzulegen und habe bislang folgende Frage nicht klären können. Bei uns werden die Bezüge nur am Wochenende Fr-So stattfinden. Somit wäre ja der Kessel meistens 4 Tage mit Wasser gefüllt und ich würde dann am WE ‘abgestandenes’ Wasser zum Espressomachen nutzen. Schadet das dem Geschmack oder der Gesundheit und würde der Kessel bei lange stehendem Wasser schneller verkalken? Wäre es möglich oder notwendig Sonntagabend den kompletten Kessel leerlaufen zu lassen? Geht das überhaupt? Oder ist in meinem Fall eine solche Maschine einfach nicht sinnvoll… was ich sehr schade fände. Eine Thermoblockmaschine wollte ich eher nicht.
Ihre Meinung würde mich sehr interessieren.
Beste Grüße, Ralf
Kommentar von Christoph Fertinger am 09. Februar 2010 um 15:41
Nein, ich würde die Maschine einfach so stehen lassen und wenn sie sie wieder in Betrieb genommen wird per Heißwasserbezug einen Großteil des alten Wassers ablassen. Leeren kann man den Kessel ohnehin nicht so ohne weiteres. Ein großes Problem ist das meiner Meinung nach nicht, ansonsten wäre in der Tat eigentlich nur eine Thermoblock-Maschine eine Alternative.
Kommentar von Ralf am 19. Februar 2010 um 15:18
Moin, moin,
ich habe mir nun auch eine Domobar zugelegt. Bei meinem eperimentieren tun sich folgende Fragen auf, vielleicht kannst Du mir ja weiterhelfen, das wäre toll…
1. Der Durchfluß ist zu hoch. 25 ml in höchstens 10-15 Sekunden.
Mahlgrad mit Demoka ganz fein (Sicherungsschraube rausgedreht, es bilden sich kleine Pulverkügelchen beim Rausfallen.)
Druck am Ventil von 14 auf 10 bar runtergestellt (gegen das Blindsieb)
2er Sieb genommen (ist ja problemloser als das Einer beim Tampern) und ganz gefüllt, abgestrichen und superfest getampert.
Bin etwas ratlos. Feiner mahlen geht nicht, Druck müßte stimmen, mehr Mehl geht nicht, fester Tampern nicht möglich. Wo soll ich ansetzen?
2. Ab wann 25 Sekunden? Ab Pumpe anmachen oder wenn der erste Espresso ins Glas läuft? Dazwischen können ja einige Sekunden liegen.
3. Geht die rote Lampe (Dampfknopf) bei Betriebsbereitschaft aus? Habe einige Minuten gewartet, aber die bleibt an, Dampferzeugung geht.
4. Bei Heißwasserentnahme. Erst Pumpe an un dann aufdrehten oder umgekehrt? Nimmt die Pumpe schaden, wenn sie schon läuft und man den Wasserhahn noch nicht geöffnet hat?
TAUSENDDANK, Ralf
Kommentar von Christoph Fertinger am 20. Februar 2010 um 23:33
zu1) Eigentlich sollte das mit der Demoka klappen. Es gibt da aber auch von Kaffeesorte zu Kaffeesorte sehr große Unterschiede, vielleicht klappts mit anderen Bohnen?
zu 2) Normalerweise misst man ab dem ersten Tropfen. Manche sind aber auch anderer Meinung.
zu 3) Ich hab die mit Kippschaltern. Da geht diese Lampe nicht aus, aber die Kontrollleuchte rechts, die auch im normalen Betrieb das Nachheizen anzeigt.
zu 4) Ist völlig egal!
Kommentar von Ralf am 20. Februar 2010 um 23:49
Hi,
ich wollte nur mitteilen, das ich Punkt 1 klären konnte.
Für alle ‘Anfänger’, wie mich, es hing mit dem gewählen Kaffepulver zusammen. Mit einer Supermarktbohne läuft der Espresso viel zu schnell durch, mit z.Bsp. Fausto Monsooned Malabar klappts auf Anhieb mit der Durchflussmenge/-geschwindigkeit.
Beste Grüße Ralf
Kommentar von peter am 13. März 2010 um 14:56
hallo!
ist echt ne’ super seite
als vbm-neuling habe ich folgende frage:
ihr schreibt immer, daß man die vbm durch einen kurzen heissawsserbezug entlüftet, nachdem man den espresso fertig hat
jetzt meine frage
ich verstehe das so, daß ich dann nur lurz das schwarze rad aufdrehe
(man merkt, das ich neu bin – nicht wahr?)
ich gehe davon aus, daß dabei der untere schalter für den heisswasserbezug aus bleibt, denn dann würde die pumpe anlaufen.
peter
Kommentar von Christoph Fertinger am 14. März 2010 um 19:37
Die Pumpe macht man dabei schon auch an, sonst wird ja kein Wasser nachgeliefert!
Kommentar von Georg am 04. Mai 2010 um 15:23
Hallo!
1. Ist es normal, daß wärend des Aufheizens der Druck am Manometer steigt, dann wieder abfällt, dann wieder auf rund 12 bar ansteigt, usw..?
2. Wie lange sollte man vor Dampfbezug aufheizen um gute Schaumergebnisse zu bekommen?
Danke!
Kommentar von Christoph Fertinger am 05. Mai 2010 um 19:29
1. Ja!
2. Wenn das Licht für die Heizung ausgeht, kanns losgehen!
Kommentar von Carsten Kondla am 17. Mai 2010 um 11:23
Hallo!
Ich brauche unbedingt eine Reparaturmöglichkeit in Hannover!
Gibt es da bereits Erfahrung!
Danke!
Kommentar von Thomas am 31. Mai 2010 um 21:38
Hallo zusammen,
ich habe seit heute eine Domabar nero. Meine Frage an dieser Stelle:
Gibt es eine Vorbrühmöglichkeit ? Evnt. den Kaffeebezug ein paar Sekunden laufen lassen, dann stoppen, etwas warten, danach den espresso ziehen ? Hat jemand erfahrung damit gemacht ?
beste Grüße Thomas
Kommentar von Christoph Fertinger am 01. Juni 2010 um 12:26
Das ist bei der VBM nicht nötig, da die E61 ja eine Preinfusion haben und damit automatisch vorbrühen. Prinzipiell kann man das zwar zusätzlich so machen wie oben geschrieben, aber ich sehe darin keinen Vorteil.
Kommentar von Christoph Stefan am 28. Juni 2010 um 15:32
Hallo in die Runde,
ich muss meine Domobar für längere Zeit einlagern. Wie bekomme ich die Maschine vollkommen entleert, damit sich da kein Schimmel o.ä. bildet.
Weiss da jemand Rat?
Viele Grüße
Christoph S
Kommentar von Christoph Fertinger am 29. Juni 2010 um 20:34
Das beste wäre, einen der Anschlüsse des Kessels zu öffnen und ihn zu leeren. Ich habe auch schon gehört, dass man den leeren Tank runterdrücken (also Luft durchpumpen) und sie leer pumpen kann. Dazu am besten auf die Seite legen, auf der sich der Anschluß für den Wasserbezug befindet. Das alles bei KALTER Maschine wohlgemerkt. Könnte funktionieren, selbst ausprobiert habe ich es aber nicht, also alles ohne Gewähr!
Kommentar von anne am 17. Oktober 2010 um 15:34
hallo aus köln..
wir haben seit gestern eine domobar und sind total begeistert!
was mir als absoluter neuling trotz bravem durchlesen hier fehlt ist eine detaillierte vorgehensweise bei der cafe latte herstellung. die beiliegende gebrauchsanweisung ist ja fast ueberfluessig ;-)
waere jemand so nett, mir schritt fuer schritt einmal alles zu erklaeren? inkl. erstem einschalten..
tausend dank im voraus!! anne
Kommentar von Christoph Fertinger am 17. Oktober 2010 um 20:01
Ich bin leider kein großer Caffe Latte Experte, für sowas ist das http://www.kaffeewiki.de eine super Anlaufstelle. Da findet sich alles, was man wissen muß!
Kommentar von Jürgen Lindhoff am 24. November 2010 um 12:00
Ich besitze seit ca. 6 Wochen eine neue Domobar Einkreiser. Grundsätzlich bin ich sehr zufrieden mit der Maschine. 3 negative Punkte möchte ich aber erwähnen, die sonst nirgends genannt werden.
1. Den Wasserbehälter halte ich für zu klein dimensioniert. Wenn man überwiegend Schümli trinkt und einen Vorabbezug zum Tasse aufwärmen zieht, ist der Tank sehr schnell leer und die Maschine stoppt häufig mitten im Bezug. Ich halte das für ärgerlich und den meisten Konkurenten gelingt es ja auch, einen gößeren Tank einzubauen.
2. In den ersten 2 Wochen habe ich immer nur frisches Wasser dem Tank hinzugefügt, bis ich bemerkte, dass sich im Wasser schon Algen oder andere Bakterienkolonien entwickelt haben. Ist ja eigentlich auch logisch, denn das Tankwasser wird bei Betrieb ja permanent erwärmt und ist somit offenbar eine optimale Brutstätte für Bakterien. Also unbedingt häufiger den Tank ganz entleeren und mit frischem Wasser auffüllen. Das wiederum gestaltet sich bei der Domobar als verhältnismäßig aufwändig, denn zunächst muß der Wasserzuführschlauch in ein anderes Gefäß mit Wasser eingetaucht werden, damit er nicht entlüftet und außerdem ist das entnehmen des Tanks etwas unkomfortabel, weil kein Griff vorhanden. (Kann mir eigentlich mal jemand sagen, wie man den Wasserzuführschlauch entlüftet, wenn er mal Luft gezogen hat? Dank im voraus)
3. Das heiße Wasser aus der Maschine ist für nichts anderes (außer Kaffee) zu gebrauchen. Es schmeckt einfach scheußlich und ist beispielsweise (aus der Heißluft-Lanze bezogen) für z.B. Tee nicht zu gebrauchen. Es schmeckt wie Wasser, das durch einen Maschinenraum gelaufen ist.
Kommentar von Andreas am 26. November 2010 um 20:47
Hallo Jürgen, besitze meine seit etwa 1.5 Jahren. Kann deine negativen Punkte nicht nachvollziehen. Bin rundum zufrieden!
Wenn du eine aufgewärmte Tasse für deinen Schümli möchtest, würde ich heißes Wasser aus einem Wasserkocher nehmen, da sonst ja auch der Entkalker, den man an den Wasserschlauch hängen sollte, schnell erschöpft ist. Hast du es schon mal ohne vorwärmen versucht? Kann mir gut vorstellen, dass bei einer größeren Menge Wasser die kalte Tasse nicht mehr so eine große Rolle spielt.
Wenn die Maschine mal mitten im Bezug stoppen sollte (passiert mir auch machmal), einfach schnell den Deckel aufmachen und den Tank ein wenig nach unten drücken, dann schaltet die Maschine wieder ein und für einen Bezug reicht die Restmenge im Tank auf jeden Fall.
Den Tank finde ich nicht zu klein, da man ihn, wie du richtig sagt, regelmäßig reinigen muß. Muß man bei jeder Maschine machen, die einen Tank hat…
Den Wasserzufuhrschlauch kannst du einfach über deinen Auffangbehälter neben der Brühgruppe hängen lassen. Wenn da ein wenig Wasser rausläuft, macht das gar nichts. Du kannst, wenn du etwas Luft gezogen hast, einfach durch Wasserbezug an der Dampflanze entlüften. Der Austritt des Kessels für die Dampflanze liegt am oberen Ende des Kessels…Pumpe einschalten und schwarzen Hahn vorsichtig kurz aufdrehen, bis ein gleichmäßiger Strahl kommt.
Wenn dein Wasser muffelt, machst du was falsch…evtl. hast du das Gammelwasser aus 2. jetzt im Kessel. Du solltest den Kessel nun einfach mal mit der 5-fachen Menge des Kessels ordentlich spülen und dann auf Stufe 2 für Dampfbezug mal alles ordentlich 30 Minuten durchheizen, sodass du den Kessel mal schön autoklavierst. Bei Bedarf wiederholen. Da der Kessel aus Kupfer ist und Mikroorganismen auf Kupfer ziemlich allergisch reagieren sollte sich bei regelmäßigem Wechel des Wassers aus dem Tank kein Problem mehr ergeben. Wenn die Maschine mehrere Stunden am Tag an ist, solltest du das Wasser aus dem Tank jeden Tag wechseln (nicht das Wasser aus den Kessel, den muß man normalerweise nie spülen, weil im Kessel nix wachsen kann, alles was im Kessel ist hast du dir über den Tank reingezogen….)
Wichtig ist auch, dass man sich einen Entkalker vorschaltet und diesen spätestens alle 4 Wochen wechselt! Der Kessel dankt es dir! Man kann sich bei Ebay loses Granulat steigern, dann ist das Entkalken auch sehr günstig.
Hoffe, meine Tipps konnten dir ein wenig helfen, damit in Zukunft die Freude an dieser 1a-Maschiene ungetrübt ist.
Grüße
Andreas
Kommentar von BB am 26. November 2010 um 21:45
Mal ein kurzes Statement.
Ich habe zwei Maschinen seit etwa 6 Jahren, jeweils gebraucht gekauft, eine im Büro, eine zu Hause. Keine Probleme bis auf einen Netzschalter bisher, 8 € und selber eingebaut. Wir haben super verkalktes Wasser. Ich mache nur Espresso, benutze also weder die Dusche (die taugt ja eh nichts wegen des Einkreissystems) noch heisses Wasser. Ich kenne keine bessere Maschine. (Hatte auch mal eine Fiorenzato mit Festwasseranschluss, Zweikreissystem)
Man sollte sich halt DIE Maschine kaufen, die man braucht und nicht eine Domobar wenn man Cappuchino trinken will ;)
Gruß aus dem Norden…
Kommentar von Jürgen Lindhoff am 03. Dezember 2010 um 18:24
Hallo Andreas, danke für Dein umfangreiches Statement.
Deine Erklärung zur Entlüftung ist mir klar, wenn der Kessel Luft, z.B. nach dem Dampfen, aber das hat doch nichts mit Luft im Wasserschlauch zu tun – oder?
Was mich aber interessiert: Ich benutze einen Britta-Filter, d.h. ich lege mit dauernd ein Depot von gefiltertem Wasser im Britta-Gefäß an, das ich im Kühlschrank stehen habe. Dieses Wasser kippe ich dauernd in den Tank nach. Welches System verwendest Du denn, das Du an den Wasserschlauch hängst?
Dank auch an BB: Ich trinke aber nur gelegentlich mal einen Cappu. Dafür empfinde ich die Dusche (ich denke Du meinst die Dampf-Lanze – oder?) auch nicht als schlecht, sondern lediglich als etwas umständlicher.
Kommentar von marco am 14. Dezember 2010 um 10:19
hallo!
weiss jemand wieviel ein solche maschine ungefähr verbraucht? ich glaub das sind umgelabelte fiorenzato maschinen. braucht eine solche viel strom? ist diese geeignet, wenn man tagsüber ca. 3-4 espressos trinkt?
http://www.vitudurum.com/maschinen_v4.htm
vielen dank für euer feedback…
Kommentar von Amilio am 05. Februar 2011 um 15:50
Hallo Christop ich habe seit ca 1,5 Jahren doch seit einiger Zeit machts sie Laute geräusche wenn die Maschine sich Aufheizt so eine Art Klakkern ich denke immmer das der Kessel Explodieren würde.
Kommentar von Christoph Fertinger am 06. Februar 2011 um 08:38
Ist sie evtl zu heiß eingestellt oder mit dem Thermostaten stimmt was nicht, so das ein Überdruckventil auslöst? Kommt nach dem aufheizen noch Wasser, oder nur noch Dampf?
Kommentar von Tom am 16. Februar 2011 um 21:24
Hallo Christoph & Co,
also ich habe seit ca. 7 Monaten eine Vibiemme (Einkreis) und die Maschine ist ja “eigentlich” ein Traum. “Eigentlich” deshalb, weil ich seit Beginn ein nerviges Problem habe. Manchmal schlägt mir der Siebträger beim Kaffeebezug aus der Halterung. Das Ergebnis sind dann schon zersprungene Tassen und natürlich Kaffeesatzsauerei in der Küche. Ich habe das Kaffeepulver gröber gemahlen, den Dichtungsring sauber gemacht und weniger Kaffeepulver eingefüllt. Trotzdem passiert es immer wieder. Das führt mittlerweile dazu, dass ich immer – wie der Hase vor der Schlange – den Griff des Siebträgers festhalte und bei dem ersten Anschein, dass er sich löst, den Bezug abbreche (Was ja alles keine Lösung sein kann.)
Es hat mich immer gewundert, dass der Griff des Siebträgers sich maximal in 7 Uhr-Stellung bringen liess. Also habe ich die Maschine vorgestern endlich zum Händler gebracht und der war auch ganz relaxed. Das könnte ja nicht sein, dass der Hebel sich nicht weiter rein drehen lässt und er baute mir einen dünneren Dichtungsring ein. Jetzt dreht sich der Siebträger bis 5 Uhr, aber … der erste Kaffee eben zeigte, dass sie nun komplett undicht ist. Der neue Ring ist wohl zu dünn. Also morgen wieder zum Händler. Allerdings bin ich gefrustet, weil ich jetzt die Hoffnung verliere, dass er die Lösung findet. Es ist halt blöd, dass der Fehler nur manchmal auftritt und es keine Regelmäßigkeit gibt. Selbst wenn das Kaffeepulver zu fein wäre, düfte doch niemals der Träger mit solcher Gewalt aus dem Kopf schlagen.
Kommentar von Sven Paulick am 02. November 2011 um 10:02
Hallo Christoph,
es ist immer wieder schön auf deiner Seite zu stöbern und in die Vibiemme Espresso Welt einzutauchen : ) !!
Ich habe nun auch mal eine Frage, ;- besitze eine Domobar Rosso, ca. 5-8 Jahre alt!
Was ich immer wieder an meiner Domo beobachte ist, das nach dem Espressobezug, beim entfernen des Siebträgers eine grössere(ca 1-2 Esslöffel) menge Wasser nachläuft und den Kaffepuk überschwemmt.
Das entfernen des Puks macht dann nur mit dem Löffel sinn, ausklopfen gibt immer eine Sauerrei!
Auch Fällt die Nadel der Druckanzeige nach dem öffnen von 9,5 auf 8 bar und sinkt dann langsam bis auf 3,5 bar.
Auf den Geschmack( abhängig von der Bohnensorte) und die Crema hat dies keinen Einfluss, beides ist Perfect : ) !
Mache mir nun Gedanken ob evtl. Dichtungen/ Ventile in der Brühgruppe Getauscht/gewartet werden sollten!?
Hast Du eine Idee was das sein könnte oder hat es etwas mit der Hebelstellung zu tun ?
Grüsse aus Salzburg
Kommentar von Christoph Fertinger am 02. November 2011 um 20:01
Das Absinken kann ich mir gerade auch nicht erklären. Hält sie den Druck beim Blindsieb? Wenn ja, dann kann es eigentlich nur am Pulver liegen, andernfalls muss ich nochmal weiterüberlegen…
Kommentar von Nico Clothes am 21. Dezember 2011 um 21:16
Hallo,
wir haben die Domobar Rosso bei der Arbeit. Die serviert jeden Tag 50 Tassen oder so. Jetzt wollen wir aber was Neues kaufen, mal sehen.
Gruss aus Australian
Kommentar von Daniel am 31. Januar 2012 um 19:02
Hallo,
ich habe mir eine Vibiemme Domobar gegönnt und bin nun etwas verunsichert.
Der Druck, bei dem der Espresso durchläuft sind ca. 12 bar, hier lese ich, es sollten zwischen 9-10 bar sein. Und zweitens kommt mir der Espresso ein bisschen kalt vor. Extra deswegen habe ich mir ein Flüssigkeits-Thermometer besorgt und messe eine Espresso-Temperatur von ca. 60°C in der Tasse, der Regler der Vorbrühtemperatur liegt schon bei max!. D.h. die “perfekten” 67°C erreiche ich nie (oder funktioniert das nur mit vorgewärmten Tassen). Ich war beim Kauf extra im Fachladen, der Verkäufer meinte das muss so sein, aber mir ist der Espresso etwas zu kühl. Und ist es normal dass der vordere Aufbau (Siebträgerhalter) so extrem heiß wird, dass man nicht hingreifen kann. Und die rote LED-Anzeige geht ab und zu mal an und wieder aus… alles Fragen über Fragen.
Vielen Dank!
Lieben Gruß,
Daniel
Kommentar von Christoph Fertinger am 31. Januar 2012 um 20:07
Der Reihe nach:
- 12bar = Standardeinstellung = normal
- 67°C bei kalten Tassen ist schwierig
- Brühkopf heiß = normal/gewollt
- das ist die Lampe für die Heizung nehme ich an = normal
Kommentar von Daniel am 31. Januar 2012 um 20:33
Wow, das ging schnell. Vielen Dank!
Ich habe nur das erste mal eine “richtige” Espresso-Siebträgermaschine, und die Vollautomaten bei Freunden und i. d. Firma machen immer einen so heißen Espresso, dass ich 1-2 min warten muss, bis ich trinken kann. Deswegen bin ich davon ausgegangen, dass er heißer sein muss. Ich spiele demnächst mal mit dem Pumpendruck, dass ich auf die ca. 9 bar komme. Meine max. Temperatur beim Espresso sind bei aufgewärmten Tassen (mit heißem Wasser) ca. 63°C. Vielleicht muss ich mich einfach daran gewöhnen, den Espresso sofort zu trinken.
Nochmal vielen Dank für die schnelle Antwort und super Seite!