Gesundheit

GesundheitWas wurde dem Koffein nicht schon alles angedichtet: Es wäre verantwortlich für diverse Herzkrankheiten, Thrombosen, Osteoporose und sogar für Krebs! Das Meiste davon konnte mittlerweile widerlegt werden. Beispielsweise scheint kein Zusammenhang zwischen Kaffeegenuß und chronischem Bluthochdruck zu bestehen. Andere Wissenschftler stellten sogar fest, daß Koffein vorbeugend gegen bestimmte Krebsarten, Schlaganfälle oder Parkinson wirken und gegen Migräne, Muskelschmerzen oder Asthma helfen kann. Vieles scheint auch widersprüchlich zu sein: Einige Experten kommen zu dem Ergebnis, daß Koffein vor Diabetes schützt, andere schreiben ihm eine Erhöhung des Diabetesrisikos zu. Solche Studien sind also durchaus mit Vorsicht zu genießen. Manche von ihnen wurden von Interessenverbänden oder Konzernen wie Nestlè in Auftrag gegeben, was ihre Glaubwürdigkeit nicht unbedingt erhöht.

Verläßlich ist letzten Endes nur eines: Wer Kaffee in vernünftigen Mengen (3- 4 Tassen täglich) konsumiert, hat kaum etwas zu befürchten. Selbst bei Schwangeren gilt eine Tasse am Tag als unbedenklich. Umgekehrt sollte man natürlich auch keine Wunder erwarten.

In der Medizin findet Koffein Anwendung in Präparaten zur Behandlung von Herzschwächen, Neuralgien, Schmerzen, Migräne, Schlaganfällen, asthmatischen Anfällen, Heufieber und Nikotin-, Morphin- oder Alkohol-Vergiftungen.

Wer Angst vor dem vollkommen zurecht wieder etwas aus den Schlagzeilen verschwundenen Acrylamid hat, der sei beruhigt. Die Zeitschrift “Öko-Test” hat im Januar 2007 verschiedene Espressomarken auf Acrylamid und Furan getestet und von 24 Probanden 12 mit “sehr gut” und 9 mit “gut” bewertet.




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