Espressomühle
Die Investition in eine gute Espressomühle ist mindestens genauso wichtig, wie die in die in eine gute Maschine! Das Mahlen kostet nur wenige Sekunden Zeit, dafür wird man aber mit einem herrlichen Kaffeeduft verwöhnt, der die Vorfreude auf den Espresso noch steigert. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht der Vorteile einer Espressomühle und einiger empfehlenswerter Modelle.
Übersicht:
Kommentar von Thorsten Wechmann am 22. Februar 2008 um 13:50
Sehr schoene Seite, vielen Dank…
wenn man noch etwas rustikaler seinen Cafe zubereiten moechte, kann ich die Handmuehlen von Zassenhaus sehr empfehlen. Stufenlos einstellbar, meist niedrige Drehzahl ;-), gutes Kegelmahlwerk, geringer Platzverbrauch und recht guenstig im Vergleich zu Elektrischen….
Gruss
Kommentar von Tobias am 04. Mai 2008 um 17:16
Sehr geehrter Herr Fertinger.
Zuerst möchte ich sagen, dass ich Ihre wirklich sehr gelungen finde.
Darf ich fragen, welche Espressomühle Sie selbst verwenden?
MfG
Kommentar von Christoph Fertinger am 04. Mai 2008 um 19:16
Ich habe eine Mazzer Mini e/B. Leider bin ich noch nicht dazu gekommen, über die Mühle zu schreiben, aber ich habs mir für die nächsten Tage fest vorgenommen.
Kommentar von Ingo am 10. September 2008 um 14:29
Hallo, tolle Seite und Super informativ, ich spare jetzt auf Maschine und Mühle. Zur Mühle: Muss es wirklich eine elektrische sein, oder macht es auch ein gute manuelle, z.B. eine von Zassenhaus, wie Herr Wechmann oben angemerkt hat. Was ist der GROSSE Unterschied?
LG Ingo
ein noch Jura N90 Nutzer
Kommentar von Christoph Fertinger am 11. September 2008 um 14:33
Die Zassenhaus werden in der Tat häufig gelobt, allerdings habe ich noch nie mit einer gearbeitet, deswegen kann ich das schlecht bewerten, sorry.
Kommentar von Ralph Klarmann am 14. April 2009 um 11:27
Bezüglich der Thematik elektrische Hand-Mahlmaschine kann ich bestätigen, dass durch die langsamere Geschwindigkeit beim Handmahlen weitaus mehr Aromastoffe erhalten bleiben. Ich persönlich besitze eine Peugeot-Mühle, die ein sehr gutes Mahlwerk besitzt und einen Vergleich mit Zassenhaus nicht scheuen muss. Als elektrische Mühle verwende ich nach wie vor die bewährte Gaggia. Beim direkten Vergleich merkt man deutlich den Unterschied!
Aufmerksam geworden bin ich auf das Hand-Mahlen durch einen exzellenten Artikel in der Frankfurter Sonntagszeitung.
Fazit: Die Anschaffung einer Handmühle für genussvolles Espressotrinken lohnt in jedem Fall. Für größere Kaffeerunden empfiehlt sich dennoch auch eine elektrische Mühle.
Kommentar von Jan am 14. August 2009 um 15:47
Hi,
lange keine so informative Nischen-Website mehr gesehen!
Tendiere seitdem stark zur Domobar, was hältst du denn von dieser Mühle:
http://www.mahlkoenig.de/produkte/VARIO.html
Viele Grüße
Jan
Kommentar von Christoph Fertinger am 16. August 2009 um 01:43
Die Mahlkönig Vario ist wirklich sehr interessant, ich habe aber noch keine persönlichen Erfahrungen damit (ist ja noch recht neu auf dem Markt).
Kommentar von Sebastian am 30. Juni 2010 um 18:24
Hallo,
ich suche zur Zeit nach einer günstigen Espressomühle.
Haben Sie Erfahrungen mit der Graef CM80?
Was würden Sie sonst empfehlen?
Grüße, Sebastian
Kommentar von Christoph Fertinger am 30. Juni 2010 um 19:39
Ich selbst kenne sie leider nicht, aber vielleicht einer der Besucher?
Prinzipiell gelten meine Einsteigertipps nach wie vor, allerdings bin ich momentan vielleicht nicht ganz up to date…
Kommentar von Ralf am 09. Dezember 2010 um 21:02
Moin Herr Fertinger,
ich habe gelesen, daß Sie eine Mazzer mini b besitzen. Ich habe eine Demoka 203 und bin nicht ganz glücklich damit. Die Verstellung des Mahlgrades erfolgt ja mittels der Welle, die aber leider auch den Zahnkranz und somit wohl auch die Mahlscheibe minimal mit anhebt. Somit ist eine Einstellung nie ganz exakt. Zudem müssen die Scheiben (ohne Bohnen) schon fast aneinander reiben (Sicherungsschraube mußte ich rausdrehen, viel zu grob) um das gewünschte Mahlergebnis zu bringen.
Frage: Mit der Mazzer ist ein feines Mahlen möglich, ohne ‘ans Limit’ der Mühle zu gehen? Erreicht man mit der Demoka mit viel Mühe das Mahlergebnis der Mazzer? Erziehlt man mit der nicht grade günstigen Mazzer ein wirklich besseres, feineres oder gleichmäßigeres Mahlergebnis? Lohnt es sich so viel Geld zu investieren = erzielt man einen anderen Espresso oder ist das Gerät mehr etwas für Freaks und Liebhaber und man bekommt mit der Demoka einen ebenso guten Espresso hin? – Vielleicht können Sie mir bei der Entscheidung eine Hilfestellung geben. Das würde mich sehr freuen.
Beste Grüße Ralf
Kommentar von Christoph Fertinger am 10. Dezember 2010 um 16:33
Mit der Mazzer kann man ohne Zweifel so fein mahlen, dass keine Maschine der Welt da noch Wasser durchbringt. Das ist also sicher kein Problem. Prinzipiell kann man mit der Demoka schon einen ähnlich guten Kaffee machen, nur eben nicht so reproduzierbar. Durch den Timer und das gleichmäßiger gemahlene Kaffeepulver passt dann eben jeder Shot, das kriegt man mit der Demoka nicht hin.
Generell bringt sie geschmacklich eine kleine Verbesserung, aber Wunder darf man natürlich nicht erwarten.
Am wichtigsten finde ich persönlich, dass die die Mazzer von der Handhabung einfach eine andere Liga ist. Sie ist viel leiser, hat einen praktischen und genauen Timer, die ganze Haptik ist großartig. Es macht Spaß damit zu arbeiten, dagegen ist die Demoka einfach eine rappelnde Blechkiste.
Die Entscheidung, ob diese Vorteile den hohen Preis rechtfertigen, kann ich ihnen aber leider nicht abnehmen, das muß jeder selbst entscheiden…
Kommentar von Herbert am 12. Dezember 2010 um 10:08
hallo christoph,
allen respekt für deine seite!
nachdem ich jetzt schon stunden auf deiner seite gelesen habe, die fragen;
ich möchte mir die Vibiemme Domobar Inox kaufen;
momentan besitze ich die jura subito, meine espressomarke ist die “zerissene” lavazza oro arabica;
macht es sinn, erst die Mazzer Mini Manuale – silber – Modell 2010 zu kaufen und die espressosorten zu testen;
dann später die maschine?
ist auch eine frage des geldes;
die mazzer mini sollte doch einige jahre halten?
ich möchte von beginn an eine haltbare und ausreichende mühle haben;
gruß
herbert
Kommentar von Christoph Fertinger am 13. Dezember 2010 um 14:51
Mit der Mazzer hast Du was die Mühle angeht sicher ausgesorgt. Allerdinegs halten auch die Rocky & Co ewig, und mit denen kann man sicher auch glücklich werden, die Frage, ob man so viel Geld ausgeben muß, bleibt also.
Grundsätzlich gehst Du auf jeden Fall den richtigen Weg: Gute Bohnen und eine gute Mühle bringt erstmal mehr, als sich erst eine teure Maschine zu kaufen!
Kommentar von Reinhard am 10. Juli 2011 um 17:03
Hallo,
Habe mir dien mazzer mini b gekauft und besitze auch eine domobar. Experimentiere mit der malgradeinstellung herum. Welche kannst du mir empfehlen um beste crema und keinen bitteren espresso zu erhalten. Danke. Lg reinhard
Kommentar von Christoph Fertinger am 10. Juli 2011 um 23:35
Das lässt sich pauschal nicht sagen, weil das extrem von der Bohnensorte abhängt.
Kommentar von Hans Fischer am 03. November 2011 um 19:01
Da hier auch schon nach Handmühlen gefragt wurde, teile ich meine Erfahrung mit der Zassenhaus “Heidelberg” mit:
Ich habe dieses Modell 2011 gekauft. Leider hatte die Mühle einen Fehler, weil die Mahlung so grob war, wie es für einen Brühkaffee üblich wäre. Ich brachte sie in den Laden zurück zum Umtausch. Die neue Mühle hat zwar wesentlich feiner gemahlen, aber immer noch so grob, daß der Espresso trotz starkem andrücken und maximal gefülltem Siebträger (so daß er gerade noch draufging) in weniger als 5 Sekunden durchlief (vom Auslaufbeginn an gemessen).
Telefonische und schriftliche Anfragen bei Zassenhaus ergaben völlig unbefriedigende Auskünfte. Die Mitarbeiterin wußte am Telefon nichts über Durchlaufzeiten und die schriftliche Antwort war, daß die Mühle nicht für professionelle Siebträgermaschinen geeignet sei (was immer das auch bedeuten soll ?). Ich kann diese letztere Aussage nur so interpretieren, daß der Mahlgrad dieser Mühle dem von Espressovollautomaten entspricht, wo das Pulver aus konstruktionstechnischen Gründen nicht so fein sein darf. Die Mühle wäre somit nur für solche Siebträgermaschinen zu gebrauchen , die mit sogenannten Crema-Aufschäumhilfen versehen sind.
Die Mühle sieht zwar schick aus, ist aber in wesentlichen Punkten auch unpraktisch. Der Auffangbehälter ist aus Plastik, der zusammen mit der elektrostatischen Aufladung des Kaffeepulvers ein ziemlich fummeliges Hantieren nötig macht, um das Pulver in den Siebträger zu befördern. Das Pulver kann in der Gegend herumfliegen. Bei einer Portion mag das noch gehen, aber für 2 Portionen ist der Auffangbehälter zu klein, vor allem, wenn man wie bei der Domobar mehr als 7 gr braucht.
Der Griff an der Kurbel ist ziemlich klein geraten, dafür daß man ja schon einige Kraft zu übertragen hat. Aus dem gleichen Grund ist das Gehäuse zu wenig griffig, wegen der glatten Oberfläche.
Laut Aussage meiner Kaffeerösterei liefert die Zassenhaus “Lima” (Kaffeemühle) bzw “Havanna” (Mokkamühle) solche Feinheitsgrade wie sie für Espresso nötig sind.
Kommentar von Jan am 21. Dezember 2011 um 08:47
Liebe Espressofreunde,
ich habe habe eine Eureka MCI Mignon mit Timer nach einem halben Jahr gebraucht zu verkaufen; ich habe leider keine Espressomaschine mehr und gehe jetzt in die italienische Espressobar um die Ecke. Bei Interesse bitte an eureka_mci@hotmail.com schreiben. Lieber Herr Fertinger, ich hoffe das ist so ok, ich habe mich hier damals belesen und war sehr zufrieden. Da es die Mühle kaum gebraucht gibt und sie neu relativ teuer ist, dachte ich, ich mache das Angebot hier.
Viele Grüße,
Jan